Erscheinungsjahr: 2018
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Verlag: Wild Way Books

Im letzten Band der Nimmerherz-Legende hat das Ende aller Pfade begonnen: Wie endet die Geschichte um den verfluchten Nordmann, der die Götter stürzen soll? Was wird aus den magischen Wesen, die lange auf diesen Moment gewartet haben? Wie geht die alles entscheidende Schlacht aus?

Ich habe mich sehr auf das Finale gefreut, gleichzeitig hatte ich aber auch verfluchten Bammel davor … Immerhin gibt es da so einige Figuren, die mir unheimlich ans Herz gewachsen sind. Und ich kenne meine Schwäche, da dann extrem mitzuleiden, nur zu gut. Vor allem aber wollte ich Rache!

Die intensive Nimmerherz-Atmosphäre war von Anfang an wieder da, wodurch ich mich auch erneut als Teil der Geschichte gefühlt habe und nicht einfach „nur“ als Leser. Man wird einfach mitgerissen, egal aus welcher Perspektive gerade erzählt wird. Natürlich gibt es Figuren, die mich ganz besonders erwischt haben und die ich immer vermisse, wenn sie nicht gerade „dran“ sind. Aber das mindert meine Begeisterung für die anderen Erzählstränge nicht im mindesten.

Zum Glück war Asha kein Held, sondern nur ein sturer Drecksack.

ERIK KELLEN – DAS ENDE ALLER PFADE

Die Geschichte steckt voller Magie, Tragik, Emotionen und Willenskraft, bietet aber auch wunderbare Poesie und einen schrägen Humor, dem ich einfach nicht widerstehen kann. Sie berührt auf vielfältige Weise, daher sind bei mir auch einige Tränen geflossen – manchmal auch vor Lachen.

Dazu kamen noch einige Ereignisse, mit denen ich niemals gerechnet hätte und die mich teilweise wirklich fertig gemacht haben! Ich konnte spekulieren, soviel ich wollte – am Ende ging es dann doch oft anders aus. Da bin ich dem Autor also schön auf dem Leim gegangen – ein echter Schurke!

Als bekennender Fan der Ro´Ar bin ich natürlich auch überglücklich, dass in diesem Band so viele von ihnen vertreten sind. Die Verbindung zwischen Asha und den Gletschergeistern wird im Finale sogar noch intensiver als davor. Und auch bei mir hat sich das verschlimmbessert … Einige Szenen haben mich da total zittrig und aufgelöst zurückgelassen – vor allem, wenn es um einen für mich sehr besonderen Gletschergeist ging.

Hier kommt keiner mehr raus, ohne zu bluten.

ERIK KELLEN – DAS ENDE ALLER PFADE

Mir hat gefallen, dass wir die einzelnen Figuren in der Schlacht einen Moment lang begleitet haben – ganz unabhängig davon, wie es ausgegangen ist. Weil es sich für mich so angefühlt hat, als ob man noch einen besonderen Moment teilt und sich verabschieden kann.

„Das Ende aller Pfade“ war für mich ein episches und würdiges Finale, das ein Fenster offen lässt. Intensiv und berührend, mit vielen beeindruckenden Szenen und überraschenden Wendungen. Facettenreich, fesselnd, magisch – und mit wunderbaren Geschichten in der Geschichte. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, bei der kein Faden verloren und viel Herzblut investiert wurde!

© Erik Kellen

Reihenfolge:

  1. Roter Schnee wird fallen
  2. Der lange Weg des Windes
  3. Das Blut der Ro´Ar
  4. Die Flammen des Phönix
  5. Das Ende aller Pfade