2017 war nicht so mein Jahr, was vor allem am beruflichen und privaten Stress lag. Und daran, dass mein Körper mir irgendwann gezeigt hat, dass es etwas kostet, wenn die Tage monatelang nur aus Stress bestehen. Einige von meinen Plänen musste ich daher auch streichen, aber glücklicherweise nicht alle. Zwischendurch gab es also immer auch schöne Momente! Ich habe Freunde und Bekannte wiedergesehen bzw. auch zum ersten Mal getroffen, neue Kontakte geknüpft und war auf verschiedenen Veranstaltungen (Messen und Cons, aber auch auf Konzerten und Ausstellungen).

Ich bin immer noch zurückhaltend und kein Selbstdarsteller, aber mein Ziel ist es ja auch, meinen eigenen Weg zu finden und nicht den der anderen. Ich bin zufrieden damit, dass ich manchmal über meinen Schatten hüpfe und mutig bin – so wie es eben für mich passt. Dass sich manche Wünsche erfüllen. Und dass ich mich nicht anpasse, auch wenn das der leichtere Weg wäre. Nur würde mich der nicht glücklich machen. 😉

Das selber-Schreiben wollte ich schon aufgegeben, aber dann ist mir ein kreatives Gewinnspiel über den Weg gelaufen, bei dem aus drei vorgegebenen Worten ein Mini-Wintermärchen werden sollte. Ich hatte gleich eine Idee, habe mich aber gesträubt … Das war der Idee nur sowas von egal, sie hat einfach so lange genervt, bis ich aufgegeben habe. Und als ich mein Mini-Wintermärchen geschrieben habe, hatte ich viel Spaß – auch daran, wie sich Ideen entwickeln und verbinden. Ich muss wirklich mal rausfinden, wie ich meine Schreibangst überliste – bei Schnipseln oder Gedichten ist die ja auch nicht da … Mein Lieblings-Schreibprojekt (Urban Fantasy in Hamburg) würde ich ja zu gern schreiben – oder es zumindest versuchen. Also suche ich als erstes nach einem festen Zeitfenster, sonst wird das nichts!

Das regelmäßige Bloggen hat mir in diesem Jahr sehr gefehlt, denn es macht mir noch immer viel Freude. Und es erdet mich irgendwie. Es gehört zu mir, darum hoffe ich auch, dass ich das im nächsten Jahr wieder regelmäßig hinbekomme. An Themen mangelt es ja nicht und zumindest eine Rezension ist halbfertig, ich muss aber noch feilen … Interviews möchte ich auch wieder mehr machen, es sind auch schon welche in Planung. Und eigentlich wollte ich ja auch noch etwas zur DreieichCon und zur Buch Berlin schreiben, allerdings ist das ja schon etwas her und ich weiß nicht, ob es überhaupt noch jemanden interessiert. Hier geht es also auf jeden Fall weiter!

2017 habe ich so wenig gelesen wie noch nie, nur 12 Bücher. Da darf ich eigentlich gar nicht drüber nachdenken, sonst werde ich traurig. Und dieser Monat ist der absolute Tiefpunkt, ich habe nur ein paar Seiten gelesen … Kann also nur besser werden, oder? Und bis dahin versuche ich mich damit zu trösten, dass mir alle sehr gefallen haben – ganz ohne Flop. Ich habe nicht nur den Himmelsturm überlebt, sondern auch neue Autoren für mich entdeckt. Meine beiden Jahreshighlights sind „Die Flammen des Phönix“ von Erik Kellen und „Elfenmacht“ von Bernhard Hennen. Dazwischen konnte ich mich einfach nicht entscheiden …

Und jetzt wünsche ich euch einen wunderbaren Jahreswechsel und alles Gute für 2018! Seid mutig und glücklich, lasst euch verzaubern und lieben, haltet an euren Träumen fest und bleibt neugierig. Wir lesen uns!