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... in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Mein Schwerpunkt liegt bei deutschen Fantasy-Autoren, weil mich ihre Bücher begeistern und ich finde, dass sie nicht genug Aufmerksamkeit erhalten.

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Einträge mit dem Schlagwort Monika Felten

Monika Felten – Die Nebelelfen

Erscheinungsjahr: 2009
Gelesen im August 2010
Verlagsseite

Monika Felten führt die Fans der Nebelelfen erneut nach Thale, in eine Zeit, lange bevor die Menschen das Land besiedelten. In einer Mine, in der das kostbare Sternenebulit abgebaut wird, öffnet sich ein Dimensionstor in eine andere Welt. Dort verwandelt der finstere Magier An-Rukhbar die Bergleute in übermächtige Krieger, mit deren Hilfe er die verhassten Nebelelfen endgültig vernichten will. Brinnah, Kurierreiterin der Nebelelfen, kommt dem schrecklichen Geheimnis auf die Spur. Sie sieht nur einen Weg, die Katastrophe von ihrem Volk abzuwenden: Sie muss die Zwischenwelt überwinden und den Elfenkönig warnen. Doch in jenem Schattenreich lauern tödliche Gefahren – Thale scheint unrettbar verloren.

Bei diesem Buch handelt es sich um die Vorgeschichte der Saga von Thale, welche man meiner Meinung nach auch problemlos ohne Kenntnis der Elfenfeuer-Romane lesen kann. Allerdings besteht die Gefahr, dass man diese Lese-Lücke nach der Lektüre schnellstmöglich schließen möchte. Hier geht es aber erst einmal um die Ereignisse vor und während einer großen Schlacht, die zu einer Zeit stattfand, als einzig die Nebelelfen über das Land zwischen dem Ylmazur-Gebirge und der Valdor-Berge herrschten.

Die Geschichte wird in einem flüssigen Stil mit vielen Details erzählt, so dass man sich ein genaueres Bild von der Welt der Nebelelfen machen kann. Die Handlung beginnt ruhig, nimmt aber stetig an Spannung zu und bietet einige Überraschungen. Mit dem Buch habe ich mich schnell wohl gefühlt und konnte tief in diese Welt eintauchen, das lag neben der besonderen Atmosphäre sicher auch an den gelungenen Figuren.

Einige habe ich da besonders ins Herz geschlossen – unter anderem den Riesenalp Artair, der mir mit seiner Unsicherheit und Angst schon ein wenig Leid tat. Überhaupt hat mir die Darstellung der Riesenalpe sehr gefallen, von denen ich ja schon in „Die Elfen des Sees“ angetan war. Hier werden sie nun genauer geschildert, abwechslungsreich und mit einer starken Verbundenheit zu ihrem „Reiter“.

Bei den fesselnden Ereignissen sind aber auch die Emotionen nicht zu kurz gekommen, und zwischendrin musste ich dann doch öfter weinen – einmal auch etwas heftiger. Aber am Ende passte alles, es gab einfach keinen anderen Weg – gewisse Dinge mussten passieren, um eine Lösung zu ermöglichen. Bestimmte Szenen hatte ich noch länger vor Augen, und so blieb ich nach Beenden des Buches noch ein paar Tage in Thale und begleitete Nebelelfen und Riesenalpe…

Monika Felten – Das Vermächtnis der Feuerelfen

Erscheinungsjahr: 2009
Gelesen im Februar 2010
Verlagsseite

Seit fünfzehn Wintern sind die Elfenpriesterin und ihre Tochter auf dem Meer verschollen. Seitdem überziehen Eiskrieger und Frostdämonen das Zweistromland mit Tod und Verheerung. In ihrer Not schicken die Elfen die Kriegerin Finearfin aus, die einstige Hüterin ihrer Wälder zu suchen. Doch die ruht längst auf dem Meeresgrund. Nun bleibt den Elfen nur noch eine Hoffnung: Caiwen, Tochter der Priesterin und Erbin ihrer schützenden Macht. Sie hat überlebt, aber sie ahnt nichts von ihrer Herkunft und ihrer Gabe…

Die Geschichte ist in einem sehr flüssigen Stil geschrieben, der ab der ersten Seite fesselt und zum Versinken in diese Welt einlädt. Besonders gefallen haben mir auch die Beschreibungen der Natur, beispielsweise der Anfang mit der Dämmerung auf den Riffinseln, in der auch auf die Veränderung von Licht und Schatten eingegangen wird. Dadurch entstanden tolle Bilder vor meinen Augen, die für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgten.

Anfangs haben mir die Figuren von Caiwen und Heylon ausnehmend gut gefallen, man spürte auch stets die spezielle Verbindung und den Zusammenhalt zwischen ihnen. Im Lauf der Geschichte hat mich allerdings Heylon enttäuscht, entgegen meiner Erwartung hat er sich überhaupt nicht verändert und damit bei mir das ein oder andere mal ein Aufstöhnen bewirkt. Zu meinen Lieblingsfiguren gehört dafür die Elfenkriegerin Finearfin, die für mich eine besondere (man könnte auch sagen tragische) Ausstrahlung besitzt und auch etwas „tiefer“ angelegt wurde.

Saphrax das Wechselwesen ist sicher eine ungewöhnliche Figur, die zum Ende hin allerdings leider wie der ultimative Problemlöser wirkte – das ist jetzt nicht abwertend gemeint, ich fand das eben einfach nur überzogen und ein wenig nervig. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass gerade diese Figur auch Dank ihrer frechen Art bei Jugendlichen besonders gut ankommt.

Die Geschichte konnte mich selten überraschen und die Handlung plätscherte oft vor sich hin, dennoch habe ich sie gern gelesen. Es ist einfach nur so, dass ich von Figuren und Handlung ein wenig mehr erwarte, das war mir hier etwas zu einfach gestrickt. Auch im Vergleich zu den Kurzgeschichten und den „Erwachsenen“-Romanen der Autorin, die ich bisher kenne und schätze.

Monika Felten – Die Elfen des Sees

Erscheinungsjahr: 2009
Gelesen im Oktober 2009
Verlagsseite

Im Reich der Nebelelfen wird die Hohepriesterin von schweren Träumen heimgesucht. Ihre Lebensspanne neigt sich dem Ende entgegen, und sie soll eine Nachfolgerin erwählen. Mit ihrer seherischen Gabe entdeckt sie das Mädchen Lya-Numi, das an einem See im Grasland lebt. Zum Schein unterwirft sich die junge Elfe den Forderungen der Hohepriesterin. Heimlich jedoch verwendet sie ihr magisches Talent, um ganz anderen Plänen nachzugehen…

Diese auf 93 kleinformatigen Seiten erzählte Geschichte war mein erster Kontakt mit der Welt von Thale, die mich trotz der Kürze fesseln und begeistern konnte. Wir treffen hier auf eine streng geführte Gemeinschaft sowie auf eine eigensinnige junge Elfe, die nicht nur ihre Freiheit liebt, sondern auch eine tragische Entwicklung annehmen muss.

Die beschriebenen Landschaften sind vor meinem inneren Auge aufgetaucht, ebenso wie viele Szenen und Figuren. Besonders beeindruckt hat mich da auch das Elfenfeuer, eine wunderbare Idee – die bei mir eine ganz besondere Atmosphäre erzeugt hat.
Nun bin ich umso gespannter auf weitere Romane aus der Welt von Thale, die auf meiner Wunschliste nach dieser Lektüre natürlich ein gutes Stück nach oben gewandert sind.

Monika Felten – Die Nebelsängerin (Das Erbe der Runen 1)

Erscheinungsjahr: 2004
Gelesen im Mai 2009
Verlagsseite

Ein geheimnisvolles Amulett und ein mystisches Lied aus vergangenen Zeiten führen die junge Ajana in eine fremde Welt. Ihrem Land droht große Gefahr. Seit die Magie der Nebel schwindet, die eine Elbenpriesterin gewoben hat, herrscht Krieg zwischen den Stämmen von Nymath und den Uzoma, dem finsteren Volk, das die Elben einst verbannten. Die mächtige Festung der Vereinigten Stämme droht dem Ansturm der dunklen Krieger zu erliegen…

Mit der Figur von Ajana bin ich nicht so richtig warm geworden, sie blieb mir bis zuletzt irgendwie fremd. Das liegt sicher auch daran, dass man kaum etwas über ihre Gefühle erfährt – und manchmal der Eindruck entsteht, dass sie vieles einfach fraglos hinnimmt. Dafür gibt es andere Charaktere, zu denen ich einen viel besseren Zugang hatte. Keelin stand mir da sehr nah – er wirkt auf mich durch seine Gefühle, Gedanken und der besonderen Verbindung zu Horus viel tiefer. Aber auch Maylea, Inahwen, Abbas, Magun, Gathorion und Faizah haben mir gut gefallen.

Die Geschichte hat mich mitgerissen, obwohl sich die Ereignisse nicht gerade überschlagen. Es gibt Szenen voller Gewalt und Schmerz – aber auch viele stillere Momente, in denen genug Zeit für beginnende Freundschaften und Entscheidungen bleibt. Manchmal herrschte dabei auch eine wundervolle Atmosphäre, besonders wenn es um die Elben oder das Runenamulett ging.
Der Anhang beschäftigt sich auch mit den Runen – es gibt sowohl Informationen zu Überlieferung und Verbreitung, als auch eine Auslegung des älteren Futhark, wie sie den Elben in der Welt von Nymath bekannt ist.

Sehr gefallen hat mir auch die Darstellung der verschiedenen Völker und Stämme Nymaths und ihre Geschichte. Man erfährt Hintergründe, durch die man manche Dinge anders zu sehen beginnt. Und beschäftigt sich mit der Frage, ob es nicht einen anderen Weg gegeben hätte und die Entscheidung der ersten Nebelsängerin richtig war.

SERAPH - Literaturpreis der Phantastischen Akademie

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