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... in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Mein Schwerpunkt liegt bei deutschen Fantasy-Autoren, weil mich ihre Bücher begeistern und ich finde, dass sie nicht genug Aufmerksamkeit erhalten.

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Einträge mit dem Schlagwort Frances G. Hill

Frances G. Hill – Drachenhaut

Erscheinungsjahr: 2012
Gelesen im August 2012

Die Peri Banu, Fürstin der Feen und Herrscherin über das Volk der Djinns, und der Naga, Gott der Schlangen und König der Drachen, sind aneinander gebunden und tragen einen ewigen Wettstreit aus. Diesmal geht es in ihrer Wette um den Patensohn der Peri Banu, Massinissa, dem Kronprinz des Landes Mohor. Er wird an seinem achten Geburtstag vom Naga mit diesen Worten verflucht: Panther, wenn der Mond wächst. Kamel, wenn der Mond schrumpft. Dunkel, was hell war; trüb, was klar ist; böse, was gut war. Wachse und schrumpfe mit dem leuchtenden Mond, bis die Dunkle Nacht den Fluch von dir nimmt.
Dann wäre da noch Lilya, die behütet und doch einsam im Haus ihres Großvaters aufwächst, bis sich ihr der Naga zeigt. Warum ist ihr dieser listige Gott freundlich gesinnt? Was hat es mit den Zeichen auf sich, die auf ihrer Haut erscheinen? Und wie hängt ihr Schicksal mit dem des Kronprinzen zusammen?

Dieser Roman wirkt wie eine Geschichte aus 1001 Nacht und verbreitet von Anfang an eine märchenhafte Atmosphäre, die für mich mit jeder gelesenen Seite intensiver wurde. Die beschriebene Welt ist so pulsierend, voller Farben und Gerüche und Leben. Dazu passt auch der etwas blumige Stil, den ich jedoch nie als zu „geballt“ empfand – die Dosis war für mich einfach stimmig. Beim Lesen hatte ich auch oft das Gefühl, irgendwo zu sitzen und mir von einem Märchenerzähler etwas über die Ereignisse rund um den Fluch des Kronprinzen vortragen zu lassen.

Etwas ganz besonderes war für mich auch der Besuch des Basars! Ich war noch nie auf einem, aber dieses bunte Treiben und die vielen verschiedenen Sinneseindrücke haben mich da förmlich angesprungen. In dem Bereich der Magier wäre ich ja zu gern noch etwas geblieben, obwohl es dort neben faszinierenden auch einige mehr als abstoßende Dinge gab.
Die Beschreibung der Magie hat mir unheimlich gut gefallen – da entstanden wunderbare Bilder in meinem Kopf, die ich nicht nur sehen sondern auch spüren konnte. Das habe ich wieder sehr genossen!

Genauso wie die abwechslungsreichen und individuellen Charaktere, die alle ihre ganz eigene Geschichte hatten. Ich liebe vielschichtige Figuren, denen ich mich nahe fühle und die mich völlig mitreißen – und hier gab es davon wirklich eine große Auswahl. Meine Güte, ich glaube das ist sogar das Buch mit meiner höchsten Lieblingsfiguren-Quote!
Die verschiedenen Wesen, tollen Ideen und vielen Details haben mich ebenfalls begeistert – alles zusammen hat dann dafür gesorgt, dass „Drachenhaut“ für mich zu einem absoluten Wohlfühlbuch wurde.

Allerdings gab es auch ein paar wenige Szenen, mit denen ich nicht so ganz glücklich war. Eine Sache, die am Anfang sehr wichtig erschien, sich dann aber im Verlauf der Geschichte für mich etwas unstimmig entwickelte. Und eine Entscheidung, wegen der ich ziemlich geknickt war. Da war er wieder, der Fluch meines emotionalen Lesens – ich stecke einfach viel zu tief drin und bin zu nah dran. ;) Wenn ich mir das Gesamtpaket betrachte, sind das aber wirklich nur Kleinigkeiten. Und vor allem Dinge, die wirklich reine Geschmackssache sind!

Es ist eine zauberhafte, tiefgründige, berührende und komplexe Geschichte, die mich völlig mitgerissen hat. Und wer sie aufmerksam liest, kann viele Dinge entdecken, über die man wunderbar spekulieren und nachdenken kann – und die einen noch länger beschäftigen. Außerdem hinterlässt sie einen runden Eindruck bei mir, da die Art, wie das Ende erzählt wurde, einfach perfekt zu dem ganzen Buch passt!

Frances G. Hill – Ellorans Traum

Erscheinungsjahr: 2000 bzw. 2012 als eBook
Gelesen im Juni 2012

Ellorans Geburt umgibt ein Geheimnis, etwas an ihm wurde magisch verändert – und niemand will mit ihm darüber sprechen. Durch diese Andersartigkeit wird der Sohn des Burgherrn von Salvok verspottet und gemieden, er hat keine Freunde in seinem Alter. Allerdings ist er auch nicht völlig einsam, da sich vor allem zu seinem Lehrmeister Nikal, dem Kommandant der Wache, eine Freundschaft entwickelt. Dieser muss jedoch durch eine rätselhafte Krankheit und ihre Folgen mit Ellorans anderem Lehrmeister, dem Magier Julian, von der Burg fliehen. Bei der Suche nach seinem Freund stößt Elloran auf eine Vielzahl düsterer Geheimnisse, hinter denen sich seine eigene Identität verbirgt.

Zu Beginn fühlte ich mich mit dieser Geschichte sehr wohl – ich genoss die geheimnisvolle Atmosphäre, musste bereits auf den ersten Seiten mehrfach grinsen und erfreute mich an den vielen tollen Figuren. Das änderte sich jedoch, als immer mehr Dinge passierten, die mich ziemlich leiden ließen. Ereignisse und Entwicklungen, die einige Figuren, die ich schnell ins Herz geschlossen hatte, betrafen. Aber auch Themen und Veränderungen, mit denen ich nicht so gut klar gekommen bin. Ich war sogar zweimal dicht davor, das Buch abzubrechen – einfach, weil alles zusammen für mich emotional ziemlich hart war. Dafür war ich davon dann aber doch viel zu sehr gefesselt, außerdem konnte ich „meine“ Figuren ja nicht einfach so im Stich lassen. Das wäre ja… unehrenhaft!

Wahrscheinlich wäre es für mich besser gewesen, keine Lieblingsfiguren zu haben. Aber da waren so viele… Und einige davon haben bei mir doch für viele Tränen gesorgt. Ich liebe gut ausgearbeitete Charaktere mit einem detaillierten Hintergrund, zu denen ich eine enge Verbindung habe. Bei diesem Buch hat sich das dann mal gerächt, genauso wie mein emotionales Lesen.
Elloran mochte ich anfangs am liebsten, aber sein Handeln konnte ich irgendwann nicht mehr nachvollziehen und habe einfach nur noch fassungslos zugeschaut, was er da treibt. Eine andere Lieblingsfigur hat mich damit fertig gemacht, dass sie der Bösewicht war. Das ist mir auch noch nicht passiert… Und es gab noch viele andere Charaktere, mit denen ich intensiv mitgelitten habe. Es ist also kein Wunder, dass mich das Buch emotional so mitgenommen hat.

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Elloran erzählt und bietet eine Vielzahl überraschender Wendungen. Manches habe ich geahnt oder befürchtet, aber einiges verschlug mir auch erstmal die Sprache. Das gilt auch für die ungewöhnlichen Ideen, mit denen dieser Roman gespickt ist. Ich war beeindruckt, entsetzt, berührt, geschockt, begeistert, hoffnungslos – und dabei immer recht nah am Wasser gebaut. Die Lektüre von „Ellorans Traum“ war für mich ein wenig wie ein Rausch – überflutend, verwirrend, intensiv, beängstigend, bunt und mit einer starken Sogwirkung. Dabei werden die Ereignisse ruhig erzählt, und sorgen doch für eine so große Spannung!

Mir gefällt, dass die Geschichte nicht direkt nach dem finalen Kampf zu Ende ist, sondern noch etwas über die Zusammenhänge und Ellorans weiteren Weg erzählt wird. Über die beiden Möglichkeiten, die er hat – und für welche er sich entscheidet. Das Buch lässt mich ein wenig traurig zurück, weil er noch ein Opfer bringen musste. Aber es gibt andere Dinge, über die ich mich gefreut habe. Sehr sogar. Und der Hintergrund der Geschichte fasziniert mich, auch wenn ein Teil davon in eine von mir eher vernachlässigte Richtung geht. Aber jetzt muss ich mich erstmal etwas von diesem Buch erholen und einige Dinge verarbeiten! Und mich darüber freuen, dass da eine Figur besonders intensiv in meinem Kopf herumgeistert…

Susanne-Gerdom - Ellorans Traum

[Vorfreude] Frances G. Hill – Drachenhaut

Im Juli erscheint bei arsEdition schon das nächste Buch von einer meiner Lieblingsautorinnen, Susanne Gerdom, diesmal unter dem Pseudonym Frances G. Hill: Drachenhaut!

Böse Gerüchte schwirren unaufhaltsam durch das Land Mohor: Der Naga, der Gott der Schlangen, soll den Kronprinzen verflucht haben. Gibt es Rettung für den stolzen jungen Mann?
Fernab der höfischen Ängste und Ränke wächst unterdessen das Waisenkind Lilya behütet im Haus ihres Großvaters auf. Ihr Leben ändert sich jedoch von Grund auf, als auch ihr eines Tages der Naga erscheint. Warum greift der Schlangengott in Lilyas Schicksal ein?
Als plötzlich feine Zeichnungen auf ihrer Haut erscheinen, wird das junge Mädchen zu einer Gejagten, deren Schicksal mit dem des Prinzen auf geheimnisvolle Weise verwoben ist – und der eine magische Vewandlung bevorsteht.

Drachenhaut

Hier gibt es auch eine Leseprobe, die mich schnell entführt hat. Schon bei dem tollen ersten Satz hatte ich Bilder im Kopf, und da sollten dann noch einige dazukommen. Ein wunderschöner märchenhafter Auszug, der mich noch neugieriger auf diese Geschichte gemacht hat (dass ich das Buch haben muss, war sowieso klar, ich lasse mir doch nichts von Susanne entgehen!).

Dazu gibt es auf Leserunden.de übrigens auch wieder eine autorenbegleitete Leserunde, die am 24. August beginnt.

Erster Satz
So erzählt die Sage: Die Peri Banu, Fürstin der Feen, Herrscherin über das Volk der Djinns, lag im Wettstreit mit Dem Naga, dem listigen Gott der Schlangen.

Frances G. Hill – Sturm im Elfenland

Erscheinungsjahr: 2011
Gelesen im Mai 2011

Im Elfenland herrscht Unruhe. Seit König Auberon die Ausübung von Magie verboten hat, regt sich im ganzen Reich Widerstand. Das Leben der jungen Elfe Alana verläuft jedoch unbeschwert – bis eines Tages unerwarteter Besuch auf das Gut ihres Vaters kommt. Die Eltern ihres Cousins Ivaylo wurden als Aufrührer verurteilt und verbannt, darum soll der junge Elf nun in Alanas Familie eine neue Heimat finden. Ivaylo ist still und verschlossen; doch bald erkennt nicht nur Alana, dass der geheimnisvolle Junge in den alten magischen Künsten sehr bewandert ist. Was ist das Geheimnis des Sternensteins, den Ivaylo bei sich trägt? Und warum öffnen sich plötzlich überall im Elfenland gefährliche Dämonentore? Tiefer und tiefer gerät Alana in einen Strudel mysteriöser Ereignisse…

Frances G. Hill ist ein Pseudonym von Susanne Gerdom, unter dem im Jahr 2000 bereits „Ellorans Traum“ erschienen ist. Für die wunderschön gestaltete Veröffentlichung bei ars wurde dieses Pseudonym nun wieder „ausgegraben“ – aber es hält hoffentlich niemanden davon ab, auch zu den anderen Büchern von Susanne Gerdom zu greifen. ;)

Bereits die ersten Sätze haben mich in diese Welt entführt, da sie eine wunderbare Atmosphäre erzeugen und meine Neugier geweckt haben. Der Schattenwald faszinierte mich – dort wäre ich gerne noch länger geblieben, um diesen magischen Wald zu erforschen.
Die Geschichte liest sich sehr flüssig und bietet doch viele Details, was mir ja immer wichtig ist. Sie beginnt ruhig, der Spannungsbogen nimmt jedoch stetig zu und lässt einen zuletzt gar nicht mehr los.

Zu Alana, Garnet und Ivaylo fehlte mir anfangs der Bezug, sicherlich weil ich mit der jugendlichen bzw. abweisenden Art kaum etwas anfangen konnte. Da sich die Figuren im Lauf der Geschichte aber weiter entwickeln, wurde mein Zugang zu ihnen glücklicherweise auch besser und ich konnte mit ihnen mitfiebern. Wenn auch nicht so intensiv wie mit meiner Lieblingsfigur, die mich auch emotional schnell „erwischt“ hat und einfach etwas ganz besonderes ist.

Die Elfen wirkten auf mich leider eher unelfenhaft, sie kamen mir eher wie Magier vor – ihnen fehlte einfach etwas spezielleres, durch das man ihre Andersartigkeit spürt. Dafür sind der Autorin die Zwerge wieder sehr gelungen, diese waren auch viel präsenter und sehr lebendig. Das gilt auch für ihre Magie, während die Elfenmagie kaum erwähnt wird. Da hätte mir eine ausgewogenere Mischung einfach besser gefallen.

Sehr angetan war ich dafür von den vielen Dingen, über die man nachdenken konnte. Es gab reichlich Gelegenheit zum Spekulieren, sowohl über Zusammenhänge als auch einzelne Figuren. Viel Spaß hatte ich auch mit der Steinmagie und ihren nicht ganz einfachen unterschiedlichen Varianten. Ich mag einfach Bücher, die mich auch außerhalb der Lesezeit beschäftigen …

SERAPH - Literaturpreis der Phantastischen Akademie

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