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... in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Mein Schwerpunkt liegt bei deutschen Fantasy-Autoren, weil mich ihre Bücher begeistern und ich finde, dass sie nicht genug Aufmerksamkeit erhalten.

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Einträge mit dem Schlagwort Drachenelfen

Bernhard Hennen – Himmel in Flammen (Drachenelfen 5)

Erscheinungsjahr: 2016
Gelesen im September 2016
Verlag: Heyne
Autorenseite

Rezension

Der abschließende Band der Drachenelfen-Reihe beginnt damit, dass über Volodis Palast ein einzigartiger Wolkensammler vor Anker geht, dem ein „alter Bekannter“ entsteigt, der dem Unsterblichem vom wohl größten Geheimnis Nangogs berichtet: Dem Traumeis, das er gefunden und wieder versteckt hat. Mit ihm kann man alles verändern – und einen Weg finden, um die Daimonen endgültig zu vertreiben. Wie wird der Kampf um die Welt Nangog enden?

Schon nach wenigen Seiten wurde ich wieder mitten in die Geschichte gezogen und die Erinnerungen an die vorherigen Bände stiegen immer zahlreicher in mir auf. Ich war fasziniert, genoss die besondere Stimmung und die zahlreichen Erzählperspektiven, die für mich einfach zu dieser Reihe gehören.

Natürlich gibt es Figuren, die mir besonders am Herzen liegen und über die ich möglichst viel erfahren möchte, aber ich liebe auch die Vielschichtigkeit, die durch die verschiedenen Perspektiven geschaffen wird. Dass sich Zeit für Nebenfiguren genommen wird, man ganz unterschiedliche Sichtweisen, Hintergründe und Motivationen kennenlernt. Dadurch wird die Geschichte wunderbar episch!

Mich beeindruckten aber auch viele Ideen und überraschende Entwicklungen. Manche von ihnen haben mich regelrecht umgehauen, so dass ich völlig gebannt vor meinem Buch saß und mein Kopfkino geradezu explodiert ist. In diesen Momenten musste ich mich dann trotz aller Spannung dazu zwingen, kurz anzuhalten, um das Gelesene und meine inneren Bilder dazu zu verarbeiten.

Es gab aber auch ein, zwei Szenen, zu denen ich eine Weiterführung vermisst habe. In denen es Andeutungen zu einer Begegnung gab, über die dann aber nichts weiter kam. Ich und meine Neugier empfanden das vielleicht als besonders schlimm, weil es da auch um eine meiner Lieblingsfiguren ging.

Der Zugang zu einer anderen Lieblingsfigur hat sich dafür aber noch verstärkt bzw. eine andere Ebene erreicht. Ich habe sehr mitgelitten, freue mich aber auch riesig, nun die „Vorgeschichte“ zu kennen. Die Nähe zu den Figuren ist für mich sehr wichtig, daher mag ich es auch, durch die Vergangenheit neue Hintergründe und Facetten zu entdecken.

Bei all der Spannung und den vielen Ereignissen geht der Humor aber nicht verloren. Ich musste öfter grinsen und dieser Satz hat sogar für einen längeren Lachanfall gesorgt:

Schlichtere Gemüter halten es in der Tat immer wieder für Magie, wenn man denkt, bevor man handelt.

Über mich selbst musste ich auch manchmal lachen, beispielsweise als mich ca. 100 Seiten vor dem Ende eine Figur „erwischt“ hat, die mir davor nicht unbedingt sympathisch war. Und das innerhalb von nur ein paar Szenen … Hu, bin ich wirklich so einfach gestrickt?

„Himmel in Flammen“ war für mich trotz eines Kritikpunkts ein beeindruckender und ideenreicher Abschluss der Drachenelfen-Reihe, der auf mich sehr intensiv gewirkt hat. Ich konnte alles um mich herum vergessen und war von der Geschichte auch emotional völlig gefesselt. Es gab Verluste, aber überraschenderweise nicht in dem von mir erwarteten Ausmaß. Und einen Übergang zu „Die Elfen“, der auf mich sehr rund gewirkt hat! Diese Reihe lässt mich also begeistert und mit vielfältigen Eindrücken zurück …

Reihenfolge

  1. Drachenelfen
  2. Drachenelfen. Die Windgängerin
  3. Drachenelfen. Die gefesselte Göttin
  4. Drachenelfen. Die letzten Eiskrieger
  5. Drachenelfen. Himmel in Flammen

Bernhard Hennen – Die letzten Eiskrieger (Drachenelfen 4)

Erscheinungsjahr: 2015
Gelesen im März 2015
Verlag: Heyne
Autorenseite

Rezension

Nachdem der Friedenspakt zwischen Drachen und Devanthar in den Flammen von Selinunt endgültig zu Asche geworden ist, will jeder den ersten Schlag im Kampf um das magische Nangog führen. Aaron schart Krieger aus allen sieben Menschenreichen um sich, während eine kleine Truppe bereits von Albenmark nach Nangog unterwegs ist. Nandalee will nichts mehr mit den Himmelsschlangen zu tun haben, doch Nachtatem bringt sie in den Jadegarten, um dort ihre Kinder zur Welt zu bringen …

Bernhard Hennen hat es mit seiner stilvollen Sprache und der eindringlichen Atmosphäre wieder geschafft, mich von der ersten Seite an tief in seine Welten zu entführen. Anfangs ist da noch der Gedanke: Wow, was für ein Wälzer! Aber während ich die intensiven Bilder, Stimmungen und Gefühle genieße und mitgerissen werde, fliegen die Seiten nur so dahin und mein Lesezeichen wandert immer weiter nach hinten.

Nandalee zerbricht fast an ihrem Verlust – und ich stehe in einem See aus Tränen, weil diese Wunde bei mir wieder aufgerissen ist und blutet. Allein daran merkt man schon, dass mich die Reihe emotional sehr berührt und fordert, was ich meistens liebe, aber manchmal auch hasse. Und leider ist es auch in diesem Band wieder so, dass ich eine meiner Lieblingsfiguren gehen lassen muss. Schrecklich!

Die Entwicklungen sind natürlich auf das Finale ausgerichtet, und doch ist es anders als erwartet, weil den Nebenfiguren viel Platz eingeräumt wird. Zentrale Hauptfiguren wie Nandalee und Aaron tauchen meist nur am Rande auf, dafür wurden andere Charaktere weiter ausgebaut und die Geschichte erhält durch neue Erzählperspektiven noch mehr Facetten.

Nodon ist mir in diesem Band doch sehr ans Herz gewachsen, obwohl ich ihn davor nicht wirklich mochte. Ich finde es ja immer beeindruckend, wenn sich meine Sicht auf eine Figur so sehr ändert, weil ich sie besser kennenlerne. Oft passiert das ja auch nicht. ;) Aber die Strafe folgte auf dem Fuß, denn nicht nur Nodon musste leiden, sondern auch ich. Und wie! Eine der beiden Szenen, die mich noch lange in meinen Alpträumen verfolgt hat, war auch mit ihm. Und als mir bewusst wurde, wie sehr ich ihn mag, war mein erster Gedanke: Er ist tot! Das kommt also dabei raus, wenn der fiese Autor meine Lieblingsfiguren ständig umbringt …

„Die letzten Eiskrieger“ war für mich eine berührende, tiefgründige und sehr faszinierende Lektüre mit so einigen Überraschungen. Mich hat wieder einmal die Komplexität beeindruckt, nichts passiert „einfach so“ – alles hat eine Bedeutung und ist miteinander verbunden. Die Geschichte ist magisch und manchmal gleichzeitig so verstörend, dass ich völlig geschockt bin und mein Kopfkino am liebsten abstellen würde. Aber es ist wie ein Sog, dem man nicht widerstehen kann und will – ganz egal, was dabei mit einem passiert. Darum bin ich auch schon sehr gespannt auf das Finale!

Reihenfolge

  1. Drachenelfen
  2. Drachenelfen. Die Windgängerin
  3. Drachenelfen. Die gefesselte Göttin
  4. Drachenelfen. Die letzten Eiskrieger
  5. Drachenelfen. Himmel in Flammen (März 2016)

Bernhard Hennen – Drachenelfen. Die gefesselte Göttin

Erscheinungsjahr: 2013
Gelesen im Dezember 2013
Verlagsseite

Im dritten Teil der Drachenelfen-Reihe wird Nandalee zur Anführerin einer kleinen Gruppe von Drachenelfen bestimmt, die nach dem Überfall der Devanthar auf die Blaue Halle einen ungeheuerlichen Racheakt vorbereiten soll. Ihr Ziel ist ein Ort, den selbst die Himmelsschlangen nur aus Legenden kennen: Sie sollen die gebannte Herrin der Welt Nangog, die gefesselte Göttin, befreien!

Vor diesem Buch habe ich mich ja etwas gefürchtet, denn der letzte Band hatte mich recht deprimiert zurückgelassen, auch weil soviel gestorben wurde. Aufgeben kam allerdings überhaupt nicht in Frage – und wenn ich meine Lieblingsfiguren schon nicht retten kann, will ich sie wenigstens bis zum Ende begleiten. Aber ich hatte einen guten Vorsatz: Keine neue Lieblingsfigur!

Nach ein paar Seiten war ich jedoch schon wieder so tief in der Geschichte abgetaucht, dass ich meine Befürchtungen (und auch meinen Vorsatz) völlig vergessen hatte und es einfach nur genoss, mich so verzaubern zu lassen. Viele intensive Eindrücke aus den anderen Bänden und meine Emotionen dazu waren wieder präsent – es fühlte sich so an, als ob ich den letzten Band erst vor ein paar Wochen beendet hätte und nicht vor über einem Jahr.

Ich mag die Sprache sehr, weil sie eindringliche Bilder, Stimmungen und Gefühle vermittelt. Aber auch, weil sie etwas in mir berührt und einfach einen schönen Klang hat. Mir gefallen auch die vielen verschiedenen Blickwinkel, deren Sichtweisen sich verbinden und zu einer runden und komplexen Geschichte verwoben werden. Mich hat beeindruckt, wie viele Dinge ineinander greifen und sich gegenseitig beeinflussen. Nicht erst am Ende des Romans, sondern die ganze Zeit über.

Die gefesselte Göttin, die von den Alben und Devanthar erst erschaffen und später verraten wurde, hat mich genauso fasziniert wie ihre Welt. Tragisch, magisch, etwas unheimlich – wie soll ich da auch widerstehen können? Die magischen Wesen haben mich aber auch begeistert, ganz besonders die Grünen Geister, weil sie unter den Menschen Angst verbreiten, aber auch die Schutzgeister ihrer Welt sind und einfach eine besondere Geschichte haben.

Meinen Vorsatz, keine neue Lieblingsfigur zu finden, habe ich … naja … nicht so ganz durchgehalten. Da gab es eine Figur, die ich vor diesem Band schon mochte und als spannend empfand – die hat sich in diesem Teil dann klammheimlich zu einer Lieblingsfigur weiterentwickelt. Das ging irgendwie auch gar nicht anders, weil sie noch mehr Facetten und persönliche Dinge offenbart hat. Und Tragik! Leider hat sich auch hier gezeigt, dass ich mein Herz gerne an Figuren hänge, die nicht überleben dürfen. Das hat mich kalt erwischt, aber auch schwer beeindruckt – und mit etwas Abstand kann ich es als ein gutes Ende sehen, weil es anderen Figuren so viel gibt.

Mit der Heulerei war es das aber lange noch nicht, denn auch meine ultimative Lieblingsfigur hat es leider nicht geschafft. Meinem Kopf war klar, dass es in diesem Band enden muss, aber mein Herz ist da einfach ziemlich unvernünftig und hängt gerade an dieser Figur sehr. Zum Ende hin hat es mich emotional also ziemlich böse erwischt, was nach der Lektüre sogar zu meiner ersten Leseblockade geführt hat. Aber es sind alles sehr stimmige Entwicklungen, so dass ich mich damit – wenn auch schweren Herzens – anfreunden konnte. Dafür lebt die Lieblingsfigur, die ich schon abgeschrieben hatte, tatsächlich noch und zeigt eine sehr spannende Entwicklung. Einen habe ich also noch!

„Die gefesselte Göttin“ war für mich eine abwechslungsreiche, komplexe und mitreißende Geschichte mit vielen Überraschungen und detaillierten Beschreibungen, die mich weit weit weg geführt hat. Mein Kopf war voller intensiver Eindrücke, mein Herz voller Emotionen. Wunderbar episch, magisch, miteinander verwoben und einfach so berührend, dass ich noch sehr lange etwas von dieser Geschichte habe.

Reihenfolge

  1. Drachenelfen
  2. Drachenelfen. Die Windgängerin
  3. Drachenelfen. Die gefesselte Göttin

Bernhard Hennen – Drachenelfen. Die Windgängerin

Erscheinungsjahr: 2012
Gelesen im November 2012
Verlagsseite

Nachdem ein Drache von einer Gruppe Zwerge getötet wurde, fordern seine Brüder Rache und beschließen den Untergang der Tiefen Stadt, an dem natürlich auch ihre Krieger, die Drachenelfen, beteiligt sind. Durch diesen Auftrag erkennen einige von ihnen jedoch auch, dass die Himmelsschlangen nicht die gerechten Herrscher sind, für die sie sie bisher gehalten haben. Währenddessen hat der Unsterbliche Aaron keine andere Wahl, als in eine aussichtslos erscheinende Schlacht gegen Muwatta zu ziehen, wenn er Daia, die Welt der Menschen, zu einem gerechteren Ort machen will.

Auf die Fortsetzung der Drachenelfen-Reihe hatte ich voller Vorfreude, aber auch mit etwas Bauchschmerzen, gewartet. Diese Andeutungen über Schicksale und Dinge, an denen Charaktere zerbrechen werden, haben mich da doch ziemlich mitgenommen. Aber was will man machen? Ich musste einfach weiterlesen, das ging gar nicht anders. Und meine ultimative Lieblingsfigur könnte ich ja sowieso nie alleine lassen. Also habe ich mir vorsorglich Taschentücher bereit gelegt und los ging es!

Nach dem Prolog hatte mich das Buch dann auch gleich wieder erwischt, ich steckte mitten in der Geschichte und habe alles intensiv miterlebt. Man wird von den Ereignissen mitgerissen, erhält durch die verschieden Erzählperspektiven detaillierte und abwechslungsreiche Eindrücke, die sich miteinander verbinden. Alles wirkte auf mich tiefgründig und lebendig, war voller Bilder und Emotionen.

In dieser Geschichte gibt es aber auch so einige brutale Szenen, es wird viel gestorben und gelitten. Überhaupt hatte ich den Eindruck, dass dort niemand glücklich wird. Als erstes hat es dann auch noch eine meiner Lieblings-Nebenfiguren erwischt, auf grausame Weise. Und sie sollte nicht der einzige Verlust bleiben. An anderer Stelle wurde dafür dann nicht gestorben, aber die Ereignisse und das angedeutete weitere Schicksal haben mich da nicht weniger leiden lassen, vielleicht sogar noch mehr.

Beides zusammen hat mich dann irgendwann an einen Punkt gebracht, an dem ich fast nur noch gelitten habe und sogar Angst vor dem Weiterlesen hatte. Die Geschichte hat mich fasziniert und gleichzeitig abgeschreckt, wobei sich letzteres immer mehr steigerte und mich irgendwann nur noch deprimiert hat. Furchtbar fies! Das ging sogar soweit, dass ich ernsthaft überlegt habe, ob ich diese Reihe überhaupt weiterlesen soll bzw. kann. Trotz Lieblingsautor und ultimativer Lieblingsfigur, das sagt sicher schon einiges… Allerdings bin ich da auch ein Weichei und leide immer sehr mit den Charakteren, manchmal ist mein emotionales Lesen dann doch eher ein Fluch. Aber ich will es nicht anders haben. ;)

Davon abgesehen war „Die Windgängerin“ für mich eine sehr komplexe Geschichte mit überraschenden Entwicklungen und tollen Figuren, die ich einfach nicht aus der Hand legen konnte. Sie ist ein wenig anders als der erste Teil, temporeicher und auch weniger magisch. Mir fehlte da einfach Nangog, aber dort soll es ja im nächsten Band weitergehen. Eine Kleinigkeit war für mich nicht ganz stimmig, aber ansonsten kann ich nur bewundern, wie dort ein Puzzlestück in das andere greift und Szenen oder Gedanken, die bei mir erstmal „untergegangen“ sind, bei bestimmten Ereignissen wieder hochkommen. Daher ist es auch kein Wunder, dass mich dieses Buch mit seinen zahlreichen Eindrücken und Möglichkeiten noch länger beschäftigt hat – und es immer noch tut!

[Vorfreude] Bernhard Hennen – Drachenelfen. Die Windgängerin

Auf der Verlagsseite ist der zweite Drachenelfen-Band für den 22.10.12 angekündigt, mit ca. 800 Seiten. Mal sehen, ob beides so bleibt. ;) Ich freue mich jedenfalls schon riesig drauf, auch wenn die Beschreibung etwas erwähnt, das mich fertig machen wird. Am Ende vom ersten Band wird dieses ja schon angedeutet und hat mich voll erwischt. Das sind dann die Momente, in denen ich mich frage, warum ich mir denn bloß keine andere Lieblingsfigur ausgesucht habe…

Die Beschreibung vom Verlag:

Noch herrschen die mächtigen Drachen über Elfen, Zwerge und die anderen Völker Albenmarks. Doch ein unglaublicher Verrat in ihren eigenen Reihen beginnt zu wirken – und plötzlich müssen sich die Drachenelfen entscheiden: Dienen sie weiter ihren Herren oder kämpfen sie für eine neue Zeit, eine Zeit der Elfen . . . Nach dem großen Besteller Drachenelfen legt Bernhard Hennen den heiß ersehnten neuen Roman um die magische Welt der Elfen und Drachen vor.

Die Welt bebt. Während sich im geheimnisvollen Nangog dunkle Geschehnisse häufen und der Unsterbliche Aaron vor der Schlacht seines Lebens steht, ist im Land der Drachen und Elfen das Unglaubliche geschehen: Eine Gruppe findiger Zwerge hat einen der mystischen Drachen getötet. Für seine Drachenbrüder bedeutet dies Rache um jeden Preis, und ein Plan nimmt Gestalt an, der eine Metropole der Zwerge, die Tiefe Stadt, in Schutt und Asche legen soll. Doch damit ist auch das Leben der jungen Elfenkriegerin Nandalee in Gefahr. Auf geheimen Befehl Nachtatems hat sie sich als Spionin unter die Zwerge gemischt, um dort ihre letzte Prüfung zur Drachenelfe zu erfüllen. Nandalee ahnt nicht, dass ihr auch von ganz anderer Seite tödliche Gefahr droht. Laut einer Prophezeiung ist sie es, die den Untergang der Drachen besiegeln wird – und der Drachenelf, der ihr am nächsten steht, wurde bereits als Assassine ausgesandt…

Das wunderschöne Cover kann man auf der Seite auch schon bestaunen. Hach! ♥

Nachtrag: Bei Amazon ist das Cover nun auch zu sehen…

Drachenelfen 2

Videos zu den Drachenelfen …

Die habe ich ein wenig gesammelt, damit sich ein Beitrag (in meinen Augen) lohnt. Es sind also auch etwas ältere Videos dabei, die vielleicht ja trotzdem noch den einen oder anderen neugierig machen. ;)

Ganz frisch entdeckt habe ich die Drachenelfen-Lesung auf Stern.de. Die gelesene Stelle war auch die erste, die ich aus dem Buch gehört hatte. Und nach dem Lesen wirkt sie noch intensiver auf mich…
Von der musikalischen Lesung zusammen mit Maite Itoiz war ich ja auch sehr angetan, wie man hier nachlesen kann. Im folgenden Video ist Lyviannes Nachtlied zu hören:

Sehr gefreut habe ich mich ja auch über die nette Besprechung von Peter Hetzel, die im Frühstücksfernsehen von Sat1 ausgestrahlt wurde. Und über das tolle Interview mit Audible, bei dem ich irgendwie immer wieder ins Grinsen gerate:

Zuletzt wäre da dann noch der Trailer von Randomhouse:

Bernhard Hennen – Drachenelfen

Erscheinungsjahr: 2011
(Aus-) Gelesen im Dezember 2011

„Drachenelfen“ spielt viele Jahrhunderte vor den anderen Elfenromanen – zu einer Zeit, als sieben Drachen die Statthalter Albenmarks waren, die Devanthar die Geschicke der Menschen lenkten und es eine dritte fast unberührte Welt gab: Nangog. Um diese entbrennt ein Konflikt, der später als Drachenkrieg bezeichnet wird und in dem drei Auserwählte ihrer Bestimmung folgen. Der Bauer Artax erhält das Aussehen und Gedächtnis eines unsterblichen Heerführers und führt sein Volk für die Devanthar in die Schlacht. Der Zwerg Galar schmiedet an einer Waffe, um sich die Magie der Drachen auf alchemistischem Wege erschließen zu können. Und die elfische Jägerin Nandalee, die zur Sippenlosen geworden ist, muss sich in eine Drachenelfe verwandeln, wenn sie den Himmelsschlangen dienen will.

Dieser Roman hat mich schon nach wenigen Seiten verzaubert, ich wurde tief in die Geschichte gezogen und mochte mich auch in den (zu kurzen) Nächten nicht von ihr trennen. Es gab viele Dinge, die mich bis in den Schlaf begleitet haben – was ich nicht verwunderlich finde, da mein Kopf doch so voller Bilder und Gedanken war! Es gibt so viele Möglichkeiten, Andeutungen, Details, beeindruckende Szenen – und natürlich viele Figuren, die mein Interesse geweckt haben. Meine Lieblingsfigur hatte mich ja bereits in der Leseprobe erwischt, aber es kamen noch einige für mich außergewöhnliche Charaktere hinzu.

Das Buch bietet viele miteinander verwobene Handlungsstränge und noch mehr Erzählperspektiven, durch die man eine komplexe Geschichte erlebt. Ich hätte auf keine von ihnen verzichten wollen, jede Sichtweise hat mich gefesselt und zu der Tiefe dieses Romans beigetragen. Das gilt für die Vielschichtigkeit der verschiedenen Welten ebenso wie für die Zeichnung der abwechslungsreichen Figuren. Und es gab so viele Ideen, die mich beeindruckt und meiner Phantasie Flügel verliehen haben!

Den Beginn der Drachenelfen-Saga kann man ohne Kenntnis der anderen Elfenromane lesen, allerdings entgehen einem dadurch die ganzen Anspielungen auf diese Bücher. Es geht dabei nicht nur um das Entdecken bekannter Figuren in früheren Inkarnationen, sondern auch um Hintergründe und das Entstehen gewisser Dinge. Ich hatte da so viele Momente, die mich zum Staunen gebracht haben – diese möchte ich auf keinen Fall missen! Und ich bin mir sicher, dass es bei einer zweiten Lektüre noch einiges zu entdecken gibt. Andererseits hat man wahrscheinlich einen ganz anderen Blick auf die früher erschienenen Elfenromane, wenn man Drachenelfen zuerst gelesen hat – was sicherlich auch sehr spannend ist.

Die Geschichte bietet eine große Bandbreite an Emotionen und hat mich sowohl zum Weinen als auch zum Lachen gebracht. Sie ist abwechslungsreich, beeindruckend, detailreich und einfach… verwunschen! Dazu die wunderbare Sprache und zahlreiche Szenen, die mein Herz berührt haben. Auch wenn ich mir manchmal gewünscht habe, nicht eine ganz so tragische Lieblingsfigur zu haben – wie das wohl ist? Da musste ich ja wieder ziemlich leiden… Zum Ausgleich gab es aber auch viele humorvolle Szenen – und Momente, die mich geschockt haben. Manches konnte ich im ersten Moment nicht glauben, und doch passierte es!

Ein sehr intensives Leseerlebnis voller Magie, das mich – wie man hoffentlich merkt – völlig begeistert zurückgelassen hat! :)

[musikalische Lesung] Die verwunschene Nacht

Beim Schreiben der Drachenelfen begann Bernhard Hennen die Musik der Gruppe Elfenthal (Maite Itoiz und John Kelly) zu hören, die er vor einigen Jahren auf einem Fantasy-Festival kennenlernte. Nach einiger Zeit schickte Maite Itoiz ihm auch unveröffentlichte Stücke – einige davon beeinflussten das Buch, beispielsweise das Lied über die Xana, einer Quellnymphe aus der spanischen Mythologie. Umgekehrt las Maite Itoiz auch Texte von Bernhard Hennen – und zu „Lyviannes Nachtlied“ entstand ein wunderbares Lied. Der Roman und die Musik, die sich gegenseitig beeinflusst haben, werden im November in 7 Städten vorgestellt.

Ich wollte natürlich unbedingt zu der Lesung in Hannover und freute mich schon sehr darauf, allerdings hatte ich da die Rechnung ohne eine anhängliche Erkältung und vor allem dem schrecklichen Husten-Dämon gemacht. Ich wollte es aber wenigstens versuchen! Da ist er wieder, mein Dickkopf… Nette Gesellschaft hatte ich auch, wir waren vorher noch lecker essen – allerdings hat uns der Kellner leider vergessen, so dass wir erst kurz nach dem Einlass da waren. Da blieb dann nur ein Platz ziemlich weit hinten, der allerdings den Vorteil hatte, dass ich eher mal fast unauffällig husten konnte.

Der Abend begann mit der Begrüßung durch Lehmanns Media, in der Bernhard Hennen als Fantasy-Papst bezeichnet wurde, und einer Einführung in den Hintergrund dieser besonderen Lesung. Es waren wohl auch einige Leute von weit her angereist, um die Opernsängerin Maite Itoiz zu hören. Sie hat eine sehr ausdrucksstarke Stimme, die Lieder steckten voller Emotionen – auch wenn ich bei einigen kein Wort verstand. Es war mehr die Atmosphäre der Musik, die mich verzaubert und mir tatsächlich auch Kopfkino beschert hat. Das Lied über die Xana war einfach nur wunderschön und mystisch! Andere Titel haben mich so sehr berührt, dass mir ein paar Tränen kamen – unter anderem bei Lyviannes Nachtlied. Vielleicht auch, weil ich wusste was im Buch dahinter steckt? Aber hauptsächlich wohl, weil ich einfach zu emotional bin – bei Musik genauso wie bei Büchern. So bin ich halt. ;)

Die gelesenen Stellen habe ich bei meiner Drachenelfen-Lektüre schon erreicht und musste daher unheimlich aufpassen, mich nicht total in der Geschichte zu verlieren und alles um mich herum zu vergessen. In meinem Kopf kamen wieder viele Bilder und Gedanken an die Oberfläche, denen ich sonst ja nur allzu gern folge. Es kamen aber auch neue Eindrücke dazu – und die Erkenntnis, dass ich den einen oder anderen Namen mal wieder falsch ausgesprochen hatte. Mein heimlicher Wunsch ging auch in Erfüllung, es gab tatsächlich eine gelesene Szene mit Gonvalon! :) Außerdem zeigte sich, dass eine meiner Vermutungen, die ich dazu während des Lesens hatte, gar nicht so verkehrt war. Dazu trat noch eine Tai Chi-Meisterin auf, die Schwertübungen vorführte! Da habe ich meinen Platz so weit hinten dann verflucht, dass hätte ich gern von nahem gesehen (auch wenn ich sonst einen guten Blick auf die Bühne hatte). Trotzdem hat mich das ziemlich fasziniert, nicht nur wegen des Schwerts. Die Anmut und Geschmeidigkeit, dieses in-sich-ruhen und gleichzeitig mit der Umgebung verschmelzen, Harmonie und Tanz… Das passte auch einfach perfekt zu der Szene.

Dazwischen gab es immer wieder Zeit für Fragen, in denen es unter anderem um Inspiration, Namen, Übersetzungen und Verfilmungen, den Glauben an Elfen, realistische Fantasy, Exposés und Lieblingsfiguren ging. Außerdem wurde davor gewarnt, das Leserherz nicht zu sehr an einzelne Figuren zu hängen – wer sich in Gefahr begibt, könnte auch darin umkommen. Für mich kam diese Warnung ja viel zu spät, allerdings bezweifele ich, dass ich sie überhaupt umsetzen könnte. Auch in den Drachenelfen hat mich da wieder jemand erwischt, der kein sehr langes Leben haben kann – ich wusste das, und trotzdem… Und eine tragische Figur ist es noch dazu. Da kann man wohl nichts machen. Ohje!

Beim Signieren standen wir dafür ziemlich weit vorne – und irgendwie habe ich es geschafft, mich an der richtigen Seite anzustellen. Eigentlich ein Wunder, wenn man bedenkt, dass ich vor mir nichts gesehen habe – die waren alle so groß. Oder ich so klein. Aber mit dem Hören klappt es dafür ganz gut. ;) Meine Hardcover-Ausgabe von „Die Elfen“ ist nun also auch signiert und… Nein, diesmal bin ich nicht rot geworden. Wir haben etwas über den Abend geredet, dass er mich nicht im Publikum gesehen hat und wie es mir gefallen hat. Und während ich auf meine Begleitung gewartet habe, war die Zeit für ein Foto gekommen. Oder auch zwei:

Die verwunschene Nacht

Die verwunschene Nacht

Auf dem ersten Bild sieht man auch Maite Itoiz…
Mit dem letzten Zug bin ich dann Richtung Wolfsburg aufgebrochen, mit Hustendämon (der während der Lesung mit allen möglichen Tabletten und Bonbons ruhig gehalten wurde und sich nun rächte) und ziemlich müde. Eigentlich wollte ich auf der Heimfahrt ja die Kurzgeschichte „Nuramon der Wanderer“ zu Ende lesen, aber irgendwie hat das nicht geklappt. Da war einfach zuviel Gonvalon in meinem Kopf… :rotwerd:

Die Drachenelfen haben es auch nach Wolfsburg geschafft…

Heute war es dann endlich soweit, meine Ausgabe der Drachenelfen ist angekommen! Die Warterei war für mich ganz schrecklich – aber das musste wohl so kommen, wenn man sich so sehr auf ein Buch freut. Aber jetzt ist es ja hier und wird gelesen, auch wenn ich noch nicht sehr weit gekommen bin. Aber ich bin schon nach 29 Seiten sehr begeistert!

Shelly lauscht den Drachenelfen

Passend dazu kann ich auch gleich meine neue schicke Albenkind-Tasche vorzeigen, die ist sooo toll! Und sie flüstert mir zu, dass sie mit zur Buchmesse möchte. Das könnte sogar passen, aber was mache ich mit dem BuCon? Schließlich wollen da so einige Bücher zum Signieren mit…

Albenkind-Tasche

Neues von den Drachenelfen…

Wie man auf der Webseite von Bernhard Hennen nachlesen kann, ist der Auftaktband der Drachenelfen nun nach 18 Monaten fertig gestellt. Und irgendwie sind aus den ursprünglich angekündigten 750 Seiten dann 1.072 geworden – damit ist es das umfangreichste Buch, das der Autor je geschrieben hat.

Die Geschichte ist in der Frühzeit der Albenmark angesiedelt und spielt viele Jahrhunderte vor den bisherigen Elfen-Romanen. In einer Zeit, in der sieben Drachen die Statthalter Albenmarks waren, die Devanthar die Schicksale der Menschen lenkten und es mit Nangog eine dritte (fast unberührte) Welt gab:

Ganz wie bei den vorangegangenen Romanen baut sich die Geschichte aus vielen miteinander verwobenen Handlungssträngen auf. Es werden neben den Elfen, nach langer Zeit auch wieder die Zwerge Albenmarks eine Rolle spielen, die Devanthar, ein heimtückischer Mörder und die verwunschene Welt Nangog, die sich grundlegend von Albenmark und Daia unterscheidet. Eine Welt, die den Lesern der bisher erschienen Elfen-Romane in einem anderen Zustand bekannt ist. Nangog ist von einer Vielzahl von Geheimnissen umrankt und von verwunschenen Geschöpfen bewohnt, wie etwa den Grünen Geistern, die die Siedler aus Daia das Fürchten lehren.

Verwobene Handlungsstränge, Zwerge, eine Vielzahl von Geheimnissen, verwunschene Geschöpfe – hach, jetzt bin ich ja noch neugieriger! Wahrscheinlich sollte ich aber damit rechnen, dass sicherlich auch hier ein paar Figuren die „realistische Fantasy“ erwischt und sie ein… nun ja „anderes“ Ende finden. Ob ich mir diesmal nicht ganz so tragische Lieblingsfiguren aussuche? Wer weiß…

Drachenelfen

Das Cover finde ich übrigens immer noch traumhaft! Obwohl Gold eigentlich gar nicht meine Farbe ist. Aber es ist so schön mystisch und stimmungsvoll! Und dann noch das Schwert… Jedenfalls hoffe ich schon jetzt, dass es dazu auch ein Poster geben wird. Das wäre wirklich klasse! :)
(Und ich habe jetzt wohl auch noch eine Buchposter-Macke…)

SERAPH - Literaturpreis der Phantastischen Akademie

Meine Rezensionen erscheinen auch hier:

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