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... in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Mein Schwerpunkt liegt bei deutschen Fantasy-Autoren, weil mich ihre Bücher begeistern und ich finde, dass sie nicht genug Aufmerksamkeit erhalten.

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Einträge mit dem Schlagwort Bücherregal

Ein Blick ins Bücherregal von Katharina Gerlach

Diese Reihe hat ordentlich Staub angesetzt, aber der wird jetzt vom Herbstwind weggeweht *puuust* und es geht munter weiter. Heute dürfen wir einen Blick in das Bücherregal von Katharina Gerlach werfen! :)

© Katharina Gerlach
Ich wurde 1968 geboren und wuchs mit drei jüngeren Brüdern mitten in einem Wald im Herzen der Lüneburger Heide auf. Während einer Lehre zur Landschaftsgärtnerin schrieb ich meinen ersten Roman, ein Buch voller Anfängerfehler. Zum Glück gab es auch Bücher darüber, wie man es richtig macht, und so erschienen bald die ersten Kurzgeschichten.

Zurzeit lebe ich mit meinem Mann, drei Kindern und einem Hund in einem Häuschen nicht weit von Hildesheim und – na, was wohl – schreibe an meinem nächsten Roman.

Mein Bücherregal und seine Bewohner

Als Autorin hat man sozusagen die Verpflichtung, viel zu lesen. Das bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass man die Bücher auch alle besitzen muss. Aber ich, Katharina Gerlach, bin eine Bücherpackratte. Da verwundert es sicherlich niemanden, dass sich bei mir viele, viele Bewohner auf den Regalen angefunden haben.

In meiner privaten Sammlung stehen (fast) alle Bewohner brav in Reih und Glied, die meisten von ihnen alphabetisch nach Autor sortiert (Ausnahmen siehe unten). Wahrscheinlich fühlen sie sich langsam etwas eingeengt. Immerhin gibt es mittlerweile so viele von ihnen wie in einer Kleinstadt (knapp 2000). Da wird es selbst auf den längsten Regalen eng. Dabei sind doch letztes Jahr erst fünfhundert Bewohner in die nahe Bibliothek umgezogen. Sie fühlten sich von mir vernachlässigt, weil ich sie nur ein einziges Mal gelesen hatte.

Im Großen und Ganzen vertragen sich meine Lieblinge sehr gut miteinander. Da stehen Sachbücher neben Kinderfantasy, Krimis neben SciFi und Liebesroman neben historischen Romanen. Natürlich gibt es auch ein paar Gruppen, die lieber unter sich bleiben. Die Grafic Novels und Comics zum Beispiel teilen sich ihr Regal nur mit den Märchenbüchern – strikt getrennt natürlich, Märchen unten, Grafic Novels und Comics oben. Die gesammelten Werke von Karl May beanspruchen sogar mehrere Regalreihen ganz für sich allein.

deutsche Bücher

deutsche Bücher

Die englischen Bücher haben natürlich ihr eigenes Dorf. Bei ihnen ist wesentlich weniger Variation in den Genres; es ist fast alles Fantasy oder SciFi. Das liegt daran, dass ich erst wenige Jahre vor dem Abitur angefangen habe, fremdsprachige Bücher zu lesen… ach, da ist ja sogar noch das französische von John Steinbeck (La Perle). Ich dachte, es wäre ausgewandert. Na, wie man sich irren kann…

Doch wie überall in Deutschland ist auch mein Bücherregal überaltert. Nur selten zieht ein neuer Bewohner ein. Nicht, dass ich mir keine Bücher mehr kaufe, nein, aber heutzutage bevorzuge ich die digitale Variante. Man kann sie so viel einfacher verstauen (zumal die Regale auf dem Dachboden wirklich schon sehr voll sind).. Die besten Bücher, die ich lese werden allerdings im Nachhinein immer noch als Druckausgabe angeschafft, sofern erhältlich. So ganz kann ich dann doch nicht auf Papierbücher verzichten. Immerhin hat damit meine Sucht angefangen.

englische Bücher

englische Bücher

Hier noch eine Liste mit einigen meiner liebsten AutorInnen (ungeordnet):
Diana Wynne Jones, Neil Gaiman, Tamorra Pierce, Alexander Wolkow, Joan Aiken, Michael Ende, L.M. Montgomery, Dean R. Koonz, Danyelle Leafty, Alan Dean Foster und viele mehr.

So, und jetzt schreibe ich fleißig weiter neue Bewohner für die Regale anderer Leserinnen.

© Katharina Gerlach

Herzlichen Dank, liebe Katharina! :)

Ein Blick ins Bücherregal von Aileen P. Roberts

Und weiter geht es mit meiner kleinen Reihe für alle Neugierigen – heute dürfen wir einen Blick in die Bücherregale von Aileen P. Roberts werfen! :)

© Claudia Lössl

Claudia Lössl wurde 1975 in Düsseldorf geboren und veröffentlicht seit einigen Jahren unter dem Pseudonym Aileen P. Roberts (Facebook) Fantasy- und Schottlandromane. Nach zahllosen beruflichen Umwegen und einer abgebrochenen Banklehre studierte sie Sozialpädagogik und arbeitet heute neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin auch als Reitlehrerin und Reitpädagogin. Mit 19 Jahren reiste sie zum ersten Mal nach Schottland und entdeckte dort ihre keltische Seele.
Auch ihre Hobbies sind stark in Richtung Fantasy, Schottland usw. ausgerichtet. Reiten, Schwertkampf, Bogenschiessen, auf Mittelalterveranstaltungen gehen, längere Schottlandaufenthalte (mittlerweile im eigenen Cottage), Abende mit Freunden am Lagerfeuer … das alles sind Inspirationen für neue phantastische Romane, die seit 2009 im Goldmann-Verlag erscheinen.

Und jetzt kommt Claudia zu Wort:

Heute lade ich euch ein, einen Blick in einige meiner zahlreichen Bücherregale zu werfen. Auf besonderen Wunsch von Marny habe ich auch nicht „zu sehr“ aufgeräumt. ;-)
Leider stehen die Bücherregale bei uns ziemlich verteilt. Ich träume ja noch immer von einem eigenen Lesezimmer, mit den Wänden voller Bücherregale, meinen Schreibtisch vor dem Fenster, mit Blick aufs Meer … ach ja …
Wie ihr sehen werdet, befinden sich in meinem Bücherregal überwiegend Romane aus dem phantastischen und historischen Bereich. Ein paar einsame Krimis, Thriller und Bücher aus Jugendtagen und Fachbücher verstecken sich noch in zweiter Reihe, aber sonst dominieren doch Elfen, Zwerge, Drachen und andere phantastische Wesen. :)

© Claudia Lössl

Ein Bücherregal in unserem so genannten „Dragons Nest“ unter dem Dach, wo wir gelegentlich den Abend mit Freunden verbringen, uns zum Lesen zurückziehen oder Musik hören.
Dort sind einige ältere Bücher zu finden, z.B. „Der weiße Wolf“, eines meiner ersten Fantasybücher aus Jugendtagen, außerdem einiges aus Stephans Drachenlanze-Sammlung, und „Die Chroniken von Deverry“, die ich früher verschlungen habe, die jedoch nie vollständig übersetzt wurden, was mich damals sehr geärgert hat. Da fällt mir ein, ich wollte eigentlich mal die letzten Bände in Englisch lesen …

© Claudia Lössl

Leicht chaotisch, mit Waffen im Hintergrund, einem Bild, das ich auf der Isle of Skye gekauft habe und Bonnie Prince Charly Keksdose. ;-)
Einige meiner Lieblingsbücher: die „Dalriada Saga“ von Jules Watson, „Tochter der Schwäne“, „Die letzte Zauberin“ von Mary H. Herbert mit den beiden Fortsetzungen, Terry Pratchett im Original „The Wee Free Man“ und die beiden Fortsetzungen. Diesem Buch entstammt übrigens auch mein Spitzname „Pictsie“ … mehr sage ich jetzt nicht dazu. *räusper*
Darunter „Die Gilde der schwarzen Magier“ und „Die Bücher der Wahrheit“ von Dawn Cook.

© Claudia Lössl

So, hier kommt „mein“ Bücherregal. :) In Frontansicht zu sehen: „Thondras Kinder“, „Das Reich der Dunkelelfen“ und mein neuester Roman Der Feenturm. Dahinter natürlich alle anderen Bücher: „Die Rhiann-Trilogie“,“ Deana und der Feenprinz“, „Dìonàrah Band I und II“, „Die Tochter des Mondes“ mit den beiden Fortsetzungen und die restlichen Teile von “Weltennebel“ und „Am Ende der Zeit“. Außerdem mein Lieblingsdrache. :)
Im obersten Regal findet ihr die Diana Gabaldon Reihe, wobei ich die letzten Bücher gar nicht mehr gelesen habe. Zum einen aus Zeitmangel, zum anderen bin ich der Meinung, sie hätte nach dem 4. Band aufhören sollen. Außerdem noch „Die Feuerelfen“ von Monika Felten, nicht unbedingt mein Lieblingsbuch, aber das Cover finde ich sehr schön :) und „Die Druidin“ und Fortsetzung von Birgit Jaeckel, und „Der Herr der Ringe“ und „Der Kleine Hobbit“ im Original.

© Claudia Lössl

So, Marny, hier habe ich wirklich überhaupt nichts aufgeräumt! Meine Sammlung an historischen Fachbüchern, Zeitschriften und einigen mystischen Büchern über Schottland, Kelten, Pikten usw., die ich für Recherchezwecke brauche. Überwiegend in Englisch. Dahinter befindet sich die komplette Shanara Reihe von Terry Brooks, die ich früher sehr gerne gelesen habe.

© Claudia Lössl

Tad Williams mit seinem „Drachenbeinthron“, den ich sehr gerne gelesen habe. Die anderen beiden Teile stehen … irgendwo …
Dazwischen „Das Buch der Worte“, ein Dreiteiler, der jetzt nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbüchern gehört, aber die Buchrücken machen sich gut zwischen den Drachen, finde ich. :)

© Claudia Lössl

Hier einige meiner signierten Bücher von Tanya Carpenter („Ruf des Blutes“), Tanja Bern („Die Sídhe des Kristalls“) und Carsten Zehm („Die Chroniken der Reisenden“). Außerdem „Das Lied der Dunkelheit“ von Peter v. Brett, Teil 1 von Game of Thrones in Englisch, in zweiter Reihe „Das Rad der Zeit“.

© Claudia Lössl

Herzlichen Dank, liebe Claudia! :)

Ein Blick ins Bücherregal von Oliver Plaschka

Wir dürfen weiter neugierig sein – heute gewährt uns Oliver Plaschka einen Blick in sein Bücherregal! :)

© Oliver Plaschka

Oliver Plaschka, Jahrgang 1975, studierte Anglistik und Ethnologie in Heidelberg. Er ist Verfasser, Herausgeber und Übersetzer einer Handvoll Geschichten und schreibt Romane, wenn niemand hinsieht. Sein Herz schlägt für alle Spielarten der Phantastik, was man mittlerweile auch in seiner Dissertation nachlesen kann.

Und jetzt kommt Oliver zu Wort:

Ich bin nicht gut darin, Ordnung zu halten. Ich schätze Sauberkeit, aber „Ordnung“ ist für mich nicht mehr als das Wissen, wo ich was zuletzt gesehen habe. Das spiegelt sich auch in meinen Bücherregalen wieder, die ich für diese Fotos ein kleines bisschen nachsortiert habe; trotzdem eignen sich nur wenige Bereiche für eine Besichtigung. Das Sortiersystem, so vorhanden, entspricht dabei am ehesten dem des Plattensammlers aus „High Fidelity“: autobiographisch.

© Oliver Plaschka

Die oberste Reihe im ersten Bild sind Bücher befreundeter Autoren, viele davon signiert, außerdem Anthologien, bei denen ich mitgemacht habe. Erwähnenswerte Schätze sind unter anderem die frühen Kurzgeschichten Boris Kochs (rechts der „Wächter von Göttingen“; „Dionysos tanzt“ fehlt mir noch, dafür habe ich den „Adressierten Jungen“ doppelt), die Punk-Stories von Klaus N. Frick (ganz rechts), die Veröffentlichungen der Creative Writers der Anglistik Heidelberg (rechts von „Mondträume“) und meine Vernon-Lee-Übersetzungen für den Blitz-Verlag (in „Als ich tot war“). Zu „Lycidas“ habe ich ein besonderes Verhältnis, weil es das erste dieser schönen Trades war, die ich sah, und ich mir dachte, wow, als deutscher Autor kann man auch Glück haben. Christoph Marzi hat mich während meiner ersten Schritte als veröffentlichter Autor auch sehr unterstützt. Ebenfalls hervorheben möchte ich die Bücher Fabienne Siegmunds und die vielen bemerkenswerten, viel zu unbekannten Bücher, die in deutschen Kleinverlagen erscheinen.

Darunter folgen einige meiner Lieblingsbücher: Der Herr der Ringe in der alten Ausgabe, Gormenghast (Bände 1 und 2 sind gerade verliehen), und meine (fast) komplette Sammlung von Peter S. Beagle („Sleight of Hand“ liegt gerade neben meinem Bett). In der Sherlock-Holmes-Anthologie von Michael Kurland (links von „Lilith“) hat Peter eine Figur nach mir benannt; der kleine blaue Band unter „The Sword in the Stone“ ist das alte Märchen „Fairwater“, über das ich mal in der Gazette berichtet habe.

© Oliver Plaschka

Wandert man weiter nach Osten, kommt man zu meiner kleinen Schatztruhe illustrierter Ausgaben von James Branch Cabell. Diese Bücher sind um die neunzig Jahre alt; unbeschädigte Ausgaben sind sündhaft teuer. Heute kaum noch bekannt, war Cabell in den Zwanzigern ein großer Name, auch weil man versuchte, seine Bücher wegen ihres erotischen Gehalts zu verbieten. Ich habe eines davon mal aufgeklappt, damit man einen der Stiche von Frank C. Papé sehen kann. Neben den selteneren Werken Peter Beagles war das Sammeln dieser Ausgaben eine meiner antiquarischen Dauerexpeditionen.

© Oliver Plaschka

Cabell hatte einen kleinen Schrank aus edlem Holz, in dem er alle Erstausgaben seiner Bücher verwahrte. Ich besitze einen solchen Schrank nicht, bloß einen wackligen Stapel (wie meine Bücher aktuell zusammen aussehen, habe ich für meine Facebookgalerie mal abgelichtet. Eitel finde ich das trotzdem irgendwie). Es gibt aber eine wachsende Region im Nordwesten meines Arbeitszimmers, in der sich sämtliche Bücher häufen, die ich mittlerweile übersetzt habe (wie bei meinen eigenen hebe ich von jeder Sendung Belegexemplare eines auf. Besonders auf „Weit im Norden“ und „Das also ist mein Leben“ bin ich ziemlich stolz).

© Oliver Plaschka

Zu guter Letzt gibt es natürlich noch ein Regal mit großformatigen SF&F-Büchern, in denen unter anderem Kunstbände, eklektische Rollenspiele und einige Fragmente meiner sehr bescheidenen Comic-Sammlung stehen.

© Oliver Plaschka

Herzlichen Dank, lieber Oliver! :)

Ein Blick ins Bücherregal von Bernd Perplies

Und schon geht diese Reihe in die dritte Runde – heute gewährt uns Bernd Perplies einen Blick in sein Bücherregal! :)

© Bernd Perplies

Bernd Perplies, geboren 1977 in Wiesbaden, studierte Filmwissenschaft, Germanistik, Buchwissenschaft und Psychologie in Mainz und arbeitet heute im Deutschen Filminstitut – DIF in Frankfurt am Main. Darüber hinaus ist er freiberuflich als Schriftsteller, Übersetzer und Journalist tätig, unter anderem für das Rollenspiel-Rezensions-Portal Ringbote.de, das Genre-Magazin „Space View“ und für Pegasus Spiele.

Und jetzt kommt Bernd zu Wort:

Ich behaupte in meiner Autoren-Vita immer wieder gerne, dass ich mit 1000 Büchern und einer tapferen Grünpflanze zusammenlebe (mittlerweile dürften es eher 2000 Bücher und zwei Pflanzen sein, aber das ist ein unwichtiges Detail). Einen kleinen Ausschnitt meiner Sammlung habe ich nun auf Wunsch von Marny einmal abgelichtet.

© Bernd Perplies

Man sieht sofort: Als Konsument liegt mein Schwerpunkt eher auf der Science-Fiction, als auf der Fantasy. Ganz oben – mehr zu erahnen als zu sehen – befinden sich einige im doppelten Wortsinne fantastische Brettspiele, wie das an den Film „Blade Runner“ erinnernde „Android“ von Fantasy Flight Games, mit dem man buchstäblich Stunden (und der Plural darf sehr weit ausgelegt werden) seinen Spaß haben kann. Darunter beginnt meine Sammlung an „Meisterwerken der Science Fiction“, die Heyne seit ein paar Jahren herausbringt und deren Bände ich treu kaufe, auch wenn ich bei Weitem noch nicht alle gelesen habe. Oben rechts steht außerdem eine Original-Kennedy-Space-Center-Tasse, die ich vor gut fünfzehn Jahren bei einem USA-Besuch in Sichtweite der Raketenabschussrampen in einem Souvenirladen erworben habe.

Ein Regalbrett tiefer ruht – unverkennbar – der TIE-Fighter-Prototyp von Darth Vader aus „Star Wars“, das glaube ich einzige Modell, das ich jemals fertig gebaut und mit Farbe versehen habe. Rechts tummeln sich ein paar Zinnminiaturen: eine sehr schön bemalte von einem Freund, der mittlerweile einen Miniaturen-Bemalservice betreibt, zwei eher schäbig bemalte aus meiner eigenen Zeit als Pinselschwinger (sicher zwanzig Jahre her) und drei, die ich nicht einmal angefangen habe. Ihr seht den roten Faden in all dem? In meiner Jugend war ich sehr groß darin, neue Projekte anzufangen. Aber ich habe auch recht schnell das Interesse daran wieder verloren, weil ich etwas Neues, noch Spannenderes entdeckte habe.

Drittes Regalbrett: Meine „Perry Rhodan“-Romansammlung, alles Taschenbücher von Heyne. Den größten Teil davon habe ich gelesen, um sie für verschiedene Rezensionsportale zu besprechen, etwa den „Ringboten“, das „X-Zine“ oder das Portal „Roter Dorn“. Auch schon wieder diverse Jahre her. Davor hat sich eine kleine Gruppe Lego-Soldaten versammelt. Lustig daran: Es handelt sich um die Lego-Version der kleinen grünen Plastiksoldaten aus den „Toy Story“-Filmen. Irgendwie gefiel mir diese Ereigniskette: Aus den Klassikern der Sandkastenzeit jedes Jungen werden Digitalgeschöpfe, die dann wieder als Lizenzprodukte reale Form annehmen. Man beachte die stilechten Basen, auf denen die „Soldätchen“ stehen.

Darunter folgt meine eigene Romansammlung in allen existierenden Varianten, also inklusive der „Weltbild“-Edition von „Tarean“ und der Audible-Hörbuch-Belege. Solange noch Platz besteht (also nicht mehr lange), darf Tad Williams mit seiner großartigen „Schwerter“-Tetralogie mit mir das Regalbrett teilen. Demnächst muss er aber vermutlich umziehen. ;-) In den Ecken zu sehen: Der einzige, wirklich hübsche Preis, den ich jemals gewonnen habe (obwohl in Gold bepinselt, handelt es sich eigentlich um die Silbermedaille des „RPC Fantasy Award“, die mir 2011 für „Magierdämmerung – Für die Krone“ verliehen wurde). Zur Rechten stapeln sich ein paar Autogrammkarten und Aufkleber für die nächste Convention.

Ganz unten wird es etwas unaufgeräumter, weswegen das Regalbrett nur noch im Anschnitt zu sehen ist – *Hüstel*. Der genaue Betrachter erkennt weitere Science-Fiction und Fantasy-Romane sowie ein wenig Promo-Material für Brettspiele.

© Bernd Perplies

Herzlichen Dank, lieber Bernd! :)

Ein Blick ins Bücherregal von Tanja Bern

Heute geht es mit meiner neuen Reihe weiter, die mir viel Spaß bereitet – daher bin ich über die bisher durchweg positiven Rückmeldungen auch sehr froh! :)
Und ich freue mich riesig, dass uns nun Tanja Bern einen Blick in ihr Bücherregal gewährt…

© Tanja Bern & Katja Velman

Tanja wurde in Herten/NRW geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Gelsenkirchen. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh, das Bedürfnis zu schreiben. Im Frühling 2008 erschien ihre erste Publikation, der Auftaktroman ihrer Buchreihe „Die Sídhe des Kristalls“ im Papierfresserchens MTM-Verlag unter dem Label ToMa-Edition. Fünf Bände sind bereits veröffentlicht. Zurzeit arbeitet sie an verschiedenen Roman-Projekten und Kurzgeschichten.

Und jetzt kommt Tanja zu Wort:

Marny fragte mich, ob ich nicht ein wenig über die Bücher schreiben möchte, die in meinem Regal ruhen. Der Bitte komme ich gerne nach, denn dort sind wunderschöne Welten, die mich inspiriert haben. Ich beginne mal mit meinem großen Regal, was ein Viertel meines Schrankes einnimmt.

© Tanja Bern

Auf der linken Seite oben beherrschen die Elfenbücher von Bernhard Hennen das Regal (ein Buch fehlt und ist verliehen). Die Geschichten um den Schwertmeister Ollowain und der Elfenkönigin Emerelle haben mich von der ersten Minute an gefesselt, ebenso Eragon von C. Paolini. Bei Silberlicht fand ich vor allem das Cover schön, sodass es im Regal hervorgehoben ist. Engelsnacht und Tintentod gehören noch zu meinem SuB-Stapel, aber Der letzte Elf ist eines meiner Lieblingsbücher. Der Humor in der Story und Yorschs Gefühlswelt haben mich derart berührt, dass ich kaum von dem Buch lassen konnte und noch heute gerne hineinschaue. Die Folgebücher haben mich dagegen geschockt und ich bereue es, die Reihe nicht bei dem ersten Band belassen zu haben, obwohl sie gut geschrieben waren – Yorschs Tod hat mir die Bücher verleidet.

Direkt darunter ist die Buchreihe Das Geheimnis der großen Schwerter von Tad Williams, die mich unglaublich beeindruckt hat. Daneben und auch hinter Narnia sind Jugendbücher von Wolfgang und Heike Hohlbein, die mich als Jugendliche schließlich zum Schreiben gebracht haben. Vor allem Drachenfeuer und seine irische Kulisse haben mich nie losgelassen – nach meinem Irlandurlaub begann ich, mein erstes Buch „Das Tal im Nebel“ zu schreiben. Frontal findet sich der zweite Band meiner Sídhe-Reihe.

Erwähnenswert ist noch Anne Rice‘ Armand der Vampir. Mein Lieblingsbuch in der Reihe (Fürst der Finsternis) steht nicht dort. Es wurde verliehen und ist nie zu mir zurückgekommen. Trotzdem zählt der Vampir Lestat zu meinen Lieblingen. Mir fällt gerade auf, dass ich den armen Armand verkehrt herum im Schrank stehen habe!

Die mittlere Schrankschiene gehört Herr der Ringe. Hier sind die DVDs, aber auch die Bücher finden sich in meinem Schrank. Darunter stehen eine Neuerzählung der Artus-Sage, Urban Fantasy und das Buch eines meiner weiteren Lieblingscharaktere: Lord John Grey (von Diana Gabaldon). Kommen wir zum nächsten Bild.

© Tanja Bern

Wie schon gesagt, haben die Tolkien-Bücher einen Ehrenplatz. Darunter finden sich Bradleys Avalon-Sage und der vierte Teil meiner Buchreihe. Flamme und Harfe steht frontal, weil ich das Cover so ansprechend finde, obwohl mich die Geschichte nur teilweise begeistert hat. Ich hätte der Protagonistin Yseult manchmal gerne in den Hintern getreten, weil sie so wenig für ihr Glück gekämpft hat.

Einige Bücher gehören noch zu den Ungelesenen und warten auf mich, andere wie Simon‘s Cat bringen mich immer zum Lachen und Storys wie Zwischen Himmel und Liebe werden unvergessen bleiben.
Wie man sieht, ist mein Bücherregal bunt gemischt und völlig nach Gefühl ausgesucht. Mal sind es die Covers, mal die Geschichten, mal die Charaktere, die mich dazu bringen, ein Buch aufzustellen.

Zum Schluss lege ich noch ein Bild bei, wo der erste und der letzte Teil meiner Sídhe-Reihe einen Ehrenplatz bekommen haben. Es ist ein wenig dekoriert und einigen Menschen mag es kitschig vorkommen, aber jedes Detail ist für mich wichtig. Jeder Stein, jede Muschel erzählt eine Geschichte. Die Kristalle waren ein Geschenk zur Erstveröffentlichung und die kleine Elfe begleitet mich schon seit über einem Jahrzehnt. Die Natur ist immer irgendwo in meiner Wohnung zu finden und hier zwischen meinen Büchern ganz besonders.

All diese Geschichten sind beseelte Welten für mich, die mir wunderschöne Stunden voller Abenteuer, Liebe und Spannung schenkten.

© Tanja Bern

© Tanja Bern

Herzlichen Dank, liebe Tanja! :)

Ein Blick ins Bücherregal von Simone Keil

Ich freue mich sehr, dass Simone Keil so spontan bei meiner neuesten Idee mitgemacht hat, die mich erst heute Nachmittag überfallen hat. Nun gewährt sie uns einen Blick in ihr Bücherregal und erzählt etwas über die Bewohner!

© Simone Keil

Simone wurde 1971 geboren und lebt zusammen mit ihrem Sohn in Hessen. Sie schreibt sich durch Lyrik und Prosa, quer durch alle Epochen und Genres. Ihr erster Roman Corvidæ ist diesen Monat zuerst als eBook und dann auch als Taschenbuch erschienen.
Dazu gibt es auch eine tolle Aktion: Das eBook kann man sich morgen ab ca. 10 Uhr kostenlos downloaden – holt es euch! Ich habe die Geschichte bereits begeistert gelesen, wie man hier nachlesen kann (und hier gibt es einige wunderschöne Zitate).

Und jetzt kommt Simone zu Wort:

Auf Marnys Bitte hin, habe ich zwei Ausschnitte meiner Bücherregale fotografiert und da sind nicht nur einige meiner Lieblingsbücher zu sehen, sondern auch Autoren, die mich schon lange begleiten und auch sicher mein Schreiben beeinflusst haben.
Wie unschwer auf dem ersten Bild zu erkennen ist, bin ich ein großer Stephen King Fan. Mister King hat mir schon die ein oder andere schlaflose Nacht bereitet. Ich kann gar nicht sagen, welche seiner Bücher ich besonders mag. Was mich immer wieder fasziniert ist, dass sich Orte und Personen durch seine Bücher ziehen und man immer wieder auf alte Bekannte trifft. ZB. Walter, der unter unterschiedlichen Namen in vielen Büchern Kings auftaucht, im „Turm-Zyklus“ oder in „Die Augen des Drachen“ und „Das letzte Gefecht“.

Bücherregal 1

Aus dem nächsten Regal greife ich nur mal paar Autoren heraus:
Michael Ende ist einer der besten Erzähler überhaupt. Die unendliche Geschichte oder Momo dürfte jeder kennen (die habe ich leider nur als eBook), aber das beste seiner Bücher ist für mich „Der Spiegel im Spiegel“. Das war das erste und einzige Buch bis jetzt, das ich beendet und sofort wieder von vorne angefangen habe. Michael Ende erschafft in dem Buch Welten, die wie surreale Bilder sind, man kann immer wieder Neues, Einzigartiges und Faszinierendes entdecken. Einfach großartig!
Susanne Gerdom hat es tatsächlich geschafft, dass ich Bücher über Elben und Elfen gelesen habe und das, obwohl ich wirklich kein Fan von beiden bin. Dafür bin ich aber ein großer Fan von Susanne, ihrer Art zu erzählen, ihren wundervolle Figuren und vor allem von ihrer wunderschönen Sprache. Ich mag alle ihre Bücher, aber ganz besonders haben es mir „Der Nebelkönig“, „Das gefrorene Lachen“ und „Elloran“ angetan.

Margaret Atwood hat einen der besten Romane geschrieben, die ich kenne. „Der Report der Magd“ ist eine Dystopie, die man einfach gelesen haben sollte. Die Geschichte hat mich auch nach dem Lesen noch lange begleitet.
Neil Gaiman ist einer meiner absoluten Favoriten. Seine Geschichten sind schräg und witzig und originell und machen einfach einen riesen Spaß.
Franz Kafkas Werke sind wie Träume, man kann sich reinfallen lassen, untertauchen und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Was mir als Leserin an Romanen und Geschichten besonders wichtig ist, ist die Sprache. Ich kann Logikfehler verzeihen und auch sonst so einiges, aber was ein Buch haben muss, um mich zu fesseln, das ist eine Sprache, die mich mitnimmt, bewegt, die mir Türen öffnet und mir Platz lässt für meine eigenen Gedanken, für mein ganz persönliches Kopfkino, wie Marny immer so schön sagt. Na ja, und das versuche ich auch selbst umzusetzen. Ob es mir gelingt? Wer weiß, aber ich gebe mein Bestes. ;-)

Bücherregal 2

© Simone Keil

Herzlichen Dank, liebe Simone! :)

SERAPH - Literaturpreis der Phantastischen Akademie

Meine Rezensionen erscheinen auch hier:

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