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... in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Mein Schwerpunkt liegt bei deutschen Fantasy-Autoren, weil mich ihre Bücher begeistern und ich finde, dass sie nicht genug Aufmerksamkeit erhalten.

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Einträge mit dem Schlagwort Ann-Kathrin Karschnick

[HomBuch-Blogtour] Interview mit Ann-Kathrin Karschnick

Anlässlich der in diesem Jahr bereits zum fünften Mal stattfindenden HomBuch wird eine Blogtour veranstaltet, die interessante Artikel rund um die saarländische Buchmesse bietet. Nachdem es in der letzten Station bei Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie um Claudia und Stephan Lössl ging, darf ich euch heute Ann-Kathrin Karschnick mit einem Interview vorstellen. Wobei sie meinen regelmäßigen Lesern ja nicht ganz unbekannt sein dürfte, da ich „Die Feuerritter“ und „Phoenix. Tochter der Asche“ mit Begeisterung gelesen habe. ;)

HomBuch

Ann-Kathrin wird am Samstag, 28.03.15, um 15:15 zusammen mit Simon André Kledtke und Martin Ulmer in Saal 2 lesen. Es versammeln sich also die Autoren, die es im Genre Fantasy in die Endrunde des HomBuch-Preises geschafft haben!

© Ann-Kathrin Karschnick

 
 
Ann-Kathrin Karschnick ist 28 Jahre alt lebt im schönen Herzogtum Lauenburg und schreibt Fantasy- als auch Erotikromane. In ihrer Freizeit leitet sie das Jugendrotkreuz in ihrer Heimatstadt. Zudem ist sie leidenschaftlicher Serienjunkie und Geocacherin.

Ann-Kathrin ist häufig auf Buchmessen und Conventions der Fantasybranche zu finden. Wer nach einem grünen Kleid Ausschau hält und laut nach Kuddel ruft, hat gute Chancen ihr zu begegnen und einen Plausch mit ihr zu halten.
 
 
 

Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?

Oh, ich bin eine extrovertierte, durchgeknallte, fröhliche Person, die es liebt, sich mit anderen Menschen zu unterhalten und ihnen zu helfen.

Wie sieht für Dich ein „normaler“ Tag aus?

Ein normaler Tag beginnt bei mir mit einem Grummeln, denn ich bin ein ziemlicher Morgenmuffel. Danach geht es ab ins Auto und in die Bahn, wo ich ca. 1 Stunde Schreibzeit habe, ehe ich zu meinem Brotjob muss. In der Mittagspause mache ich entweder Sport oder spiele mit den Kollegen Tischkicker. Auf der Heimfahrt schreibe ich dann wieder etwa eine Stunde und bin gegen 19 Uhr zu Hause. Dann mache ich es mir entweder mit meinem Männe vor dem Fernseher gemütlich, bin beim DRK oder schreibe am Abend weiter. Irgendwann gegen 23 Uhr geht es dann ins Bett.

Wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Ich habe Hausarrest bekommen und durfte nichts anderes als die Schreibmaschine meiner Mutter benutzen, um ihre Rezepte abzutippen. Da das auf Dauer zu langweilig wurde, habe ich angefangen, mir ein paar Geschichten auszudenken und diese aufgeschrieben. Für die Ausbildung habe ich dann aufgehört und erst bei einem Stromausfall aus Langeweile wieder angefangen. Wenn man es also genau nimmt, hat Langeweile mich zum Schreiben gebracht. :)

Wie viel planst Du, bevor es mit dem eigentlichen Schreiben los geht?

Kommt darauf an. Bei Kurzgeschichten schreib ich einfach drauflos, während ich bei Romanen tatsächlich plane. Die Figuren plane ich vorweg, ebenso wie die Welt und eine grobe Rahmenhandlung, aber vieles passiert unterwegs beim Schreiben dann noch.

Entwickeln sich Deine Figuren auch mal ganz anders als geplant oder nehmen mehr Platz ein?

Meistens bleiben die Figuren in dem Rahmen, in dem ich sie geplant habe, aber in einigen wenigen Fällen brechen die Figuren aus und nehmen mehr Platz ein. Als Beispiel war Eleazar in „Phoenix – Erbe des Feuers“ nur eine kleine Nebenfigur, aber ich mochte die Figur so sehr und er scheinbar die Geschichte, so dass er mehr Raum bekam.

Die Feuerritter

Wie sieht Dein Schreibtisch aus, herrscht da eher Chaos oder Ordnung?

Mein Schreibtisch ist ein absolutes Chaos. Aber ich finde mich darauf absolut zurecht. Mein Vater sagte mal: Jedes Genie braucht sein Chaos. Ich bin zwar kein Genie, aber mein Chaos brauche ich trotzdem. :)

Für „Phoenix. Tochter der Asche“ hast Du letztes Jahr den Deutschen Phantastik Preis erhalten. Hat sich für Dich danach spürbar etwas verändert, beispielsweise was Deinen Bekanntheitsgrad betrifft?

Eine Veränderung? Mhm, schwer zu sagen. Ich werde jetzt öfter mal nach einem Interview gefragt, als früher und auf den Conventions werde ich tatsächlich eher erkannt, aber ansonsten hat sich nicht viel verändert.

Die Geschichte spielt in Hamburg – warum gerade dort?

Ich liebe die Stadt Hamburg. Seinen Aufbau, seine Ausstrahlung, den Hafen. Einfach das Flair des norddeutschen kühlen und gleichzeitig so herzlichen Charmes. Natürlich war es auch praktisch, da ich die Stadt gut kenne und die Geschichte so dort spielen lassen konnte.

War Phoenix von Anfang an als Trilogie geplant? Und schreibst Du lieber Einzelbände oder Reihen?

Phoenix war anfangs nur als Einzelband geplant, aber da das Ende ja doch etwas offen ist und mein Verleger die Idee mochte, haben wir beschlossen eine Trilogie daraus zu machen. Grundsätzlich schreibe ich beides gerne. Einzelbände sind natürlich immer mal schön, wenn man eine Geschichte zu erzählen hat, die nur einmal funktioniert, aber wenn ich eine Idee habe, die sich auf 400 Seiten nicht eindämmen lässt, dann muss ich daraus einfach manchmal eine Reihe machen. :)

Phoenix - Tochter der Asche

Warum hast Du Dich für den Teslapunk entschieden? Und musstest Du dafür viel recherchieren?

Ich habe etwas gesucht, was nicht so alltäglich war. Steampunk war zu der Zeit gerade im Kommen und ich dachte mir, warum nicht mal eine Alternative dazu. Es klang verlockend und ich mag die Gadgets, die man daraus bauen könnte. Tatsächlich habe ich relativ viele Reportagen über Tesla gesehen und mich mit seinen Erfindungen auseinandergesetzt, da ich eigentlich nicht so gut in Physik war früher. ;) Aber man lernt ja nie aus.

Welche Seiten und/oder Bücher kannst du zu dem Thema empfehlen?

Ich finde die Seite http://tesla-punk.blogspot.de/ ganz nett, auch wenn sie nicht mehr so viel Aktuelles enthält. Wikipedia zu dem Thema war auch sehr interessant.

Gab es Reaktionen, über die Du Dich besonders gefreut oder geärgert hast?

Ganz besonders gefreut hat mich die Rückmeldung einer Frau, die zuvor nie Fantasy gelesen hat und mit meinem Buch angefangen hat, weil ich sie auf einer Lesung von dem Buch überzeugen konnte.
Geärgert? Mhm, schwer zu sagen. Wenn eine schlechte Rezension reinkommt, ist man natürlich erst einmal enttäuscht, aber das ist ja das Gute an der Menschheit. Wir sind unterschiedlich und das ist gut so. Jeder hat einen anderen Geschmack. Der eine liebt die Figuren, der andere liebt die Welt, die ich erschaffen habe. So gibt es immer jemanden, der etwas an dem Buch auszusetzen hat und damit kann ich eigentlich ganz gut leben. Nur nicht in den ersten fünf Minuten nach dem Lesen der Rezension. ;)

Im Frühjahr erscheint Dein neues Buch „Sternenpfad“, kannst Du uns darüber schon etwas erzählen?

Sternenpfad ist ein Abenteuerroman mit einigen Nerd-Anspielungen. Wir haben einmal die Bestsellerautorin Stefanie Harnetz auf der einen Seite und Arváriel, eine Elfe aus der Elfenwelt, auf der anderen. Beide müssen verhindern, dass die auf die magielose Erde verbannten Dunkelelfen zurück in die Elfenwelt kommen. Dazu müssen sie das letzte verbliebene Portal schließen und das befindet sich in … nun ja, Berlin. Wo auch sonst? :)

Du bist ja auch auf vielen Cons, was reizt Dich daran?

Oh, ich liebe es, mit Menschen zu reden, zu schnacken und zu schwatzen. Der Fandom der Fantasy und Sci-Fi-Szene ist einfach das, was ich mag. Die Menschen dort haben dieselben Interessen, schauen dieselben Serien und sind genauso verrückt, wenn es um Details in ihren Büchern geht. Außerdem liebe ich den Kontakt mit meinen Lesern. Mal ganz ehrlich: Wo sonst erfährt man hautnah, wie die Leser dein Buch finden, wenn nicht auf einer Lesung? Als Autor vor einem interessierten Publikum zu sitzen und die Lacher oder das leise Schniefen zu hören in den verschiedenen Szenen ist mehr Belohnung, als man erhält, wenn man nur vor dem heimischen PC sitzt.

Was verbindest Du mit der HomBuch?

Meine erste Preisverleihung überhaupt. Wirklich, das war ein einmaliges Erlebnis. Dazu diese familiäre Atmosphäre auf der HomBuch und das wirklich interessierte Publikum ist einfach nur toll.

Dein grünes Kleid ist zu einem Markenzeichen von Dir geworden, wie kam es denn dazu?

Hehe, daran sind ein paar Fans schuld. Ich bin früher viel auf Mittelaltermärkten unterwegs gewesen und wollte mich dem Kleidungsstil anpassen, statt nur in Jeans und T-Shirt zu lesen. Also kaufte ich mir das grüne Kleid. Ich trug es zu jeder Lesung und irgendwann musste es nun mal gewaschen werden. Ich ging also zur nächsten Lesung ohne das Kleid und wurde flugs von einigen darauf angesprochen, wo denn das grüne Kleid sei. Einige meinten sogar (scherzhaft), sie würden mir nicht zuhören, wenn ich das Kleid nicht anhätte. Da war die Idee geboren, das grüne Kleid zu meinem Markenzeichen zu machen. Seither lebt es zusammen mit mir in unserem kleinen Häuschen und wird regelmäßig von mir ausgeführt. :)

Phoenix - Erbe des Feuers

Was ist Dir beim Schreiben wichtig? Was möchtest Du dem Leser vermitteln?

Meinen eigenen Spaß am Schreiben. Und ab und auch ein bisschen Wissen. Im Phoenix gibt es ein paar Erfindungen, die ich ganz nett finde und die den Menschen vielleicht auch ein bisschen Wissen vermitteln. Hauptsächlich aber möchte ich den Lesern ein paar schöne Stunden mit den Charakteren vermitteln, die immer wieder durch meinen Kopf spazieren.

Was liest Du selbst gern?

Im Moment leider viel zu wenig, aber sehr gerne lese ich Fantasy-Krimis und klassische High Fantasy. Eine gut aufgebaute Welt ist so viel wert, dass man sich darin einfach verlieren kann.

Woran arbeitest Du gerade?

Ich habe gerade meine nächste Übersetzung fertiggestellt und habe just heute angefangen Phoenix 3 zu überarbeiten. Ende Februar möchte ich ihn gerne abgeben, damit er dann ins Lektorat gehen kann. Und im Anschluss sind noch ein paar Kurzgeschichten fällig, die ich zu schreiben versprochen habe. :)

Herzlichen Dank für das Interview – ich wünsche Dir viel Erfolg!

Vielen Dank für die Fragen, Marny. :)

HomBuch-Blogtour

Die Blogtour hält als nächstes bei Lu´s Buchgeflüster, wo ihr am 2. März ein Interview mit Jennifer Jager finden werdet! :)

Ann-Kathrin Karschnick – Phoenix. Tochter der Asche (Phoenix 1)

Erscheinungsjahr: 2013
Gelesen im August 2014
Autorenseite
Verlagsseite

Rezension

Nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika liegt Europa in Trümmern, es herrscht Chaos. Eine überirdische Macht, die Saiwalo, übernahmen die Herrschaft und bauten den Kontinent mit Hilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, durch die Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi trifft. Eine Phoenix und sogenannte Seelenlose, die im Auftrag der Saiwalo gejagt wird und etwas mit der Mordserie verbindet, denn sie kannte die Opfer …

Die Geschichte wird auch als Dystopie eingestuft, was mich anfangs abgeschreckt hat, einfach weil das nicht „mein“ Genre ist und ich düstere Bücher ohne Magie normalerweise meide. In diesem Fall war meine Neugier aber stärker, denn mir hatten „Die Feuerritter“ gut gefallen und außerdem reizte mich neben dem Teslapunk auch die Phoenix. Glücklicherweise, denn mir wäre sonst eine sehr fesselnde und ungewöhnliche Geschichte entgangen!

Das Buch beginnt rasant, wir lernen die flüchtende Tavi kennen und werden in dieses so andere Hamburg geworfen, wo die Menschen sich nicht gegen die Unterdrückung durch die Saiwalo wehren, weil sie es so gewohnt sind und niemand absichtlich getötet wird. Zumindest kein Mensch. Die nun als Seelenlose abgestempelten Wesen gibt es seit dem Anbeginn der Zeit, sie sind aber erst durch das fehlgeschlagene Experiment sichtbar geworden.

Tavi war von der ersten Seite an nah bei mir, ich empfand sie als sehr präsent und hatte schnell das Gefühl, sie schon länger zu kennen. Die Phoenix hat für mich eine besondere Ausstrahlung, die sicher auch etwas mit ihrem langen Leben und den vielfältigen Erfahrungen zu tun hat. Und natürlich mit dem, was sie ist.

Zu Leon hatte ich auch einen guten Draht, allerdings verspürte ich öfter den Drang ihn anzuschreien, dass er auf der falschen Seite steht. Bei ihm hat mir gefallen, dass sein familiärer Hintergrund thematisiert wird und er nicht „einfach so“ ein Anhänger der Saiwalo ist. Ich fand ihn sehr glaubwürdig – seine Zweifel, seine Zerrissenheit, seine Reaktionen. Jemand, der allzu schnell die Seiten wechselt, hätte mich da nicht überzeugen können, weil die anerzogenen Werte ja tief in einem stecken. Daher ist Leon für mich eine sehr stimmige Figur, auch wenn mir bei einer Szene dann doch die Nerven durchgegangen sind …

Es gibt auch eine Nebenfigur, die es mir sehr angetan hat – mal wieder. ;) Geheimnisvoll, nicht leicht zu durchschauen und doch hat sie mich gleich berührt. Ich hoffe natürlich auf ein Wiedersehen, auch weil sie mich noch länger beschäftigt hat …

Neben den tollen Figuren haben mich aber auch andere Dinge begeistert: Der Teslapunk, mit dem ich hier zum ersten Mal in Berührung gekommen bin und der mich nicht überfordert hat. Die leise Liebesgeschichte, die nur einen kleinen Teil dieses Romans ausmacht. Details zu der Macht der unheimlichen Saiwalo, zu denen nur ihre Wächter sprechen können. Dieses so andere, düstere Hamburg mit den verschiedenen „Seelenlosen“. Die Spannung, die sich von Seite zu Seite steigerte und von der ich manchmal ganz hibbelig wurde.

Der Auftaktband der Phoenix-Trilogie war für mich eine emotionale und sehr mitreißende Lektüre, die mich überrascht und begeistert hat. Ein abwechslungsreicher Genremix, der einige Schubladen durchbricht und eine ungewöhnliche Geschichte bietet, die mich auf ganz unterschiedliche Weise anspricht. Ich bin schon gespannt darauf, wie es mit der Reihe weitergeht! :)

  1. Tochter der Asche
  2. Erbe des Feuers
  3. ?

[Vorstellung] Ann-Kathrin Karschnick & Torsten Exter (Hrsg.) – Krieger

Gestern ist die neue Anthologie aus dem Verlag Torsten Low erschienen, in der 22 Autoren mit 21 Geschichten vertreten sind. Dort geht es nicht nur kriegerisch, sondern auch phantastisch zu.

Klappentext von der Verlagsseite:

Ihr Versprechen heißt Blut. Ihr Schicksal ist der Tod. Sie sind Retter und Verdammnis, Schützer
derer, die sie lieben, Alptraumbringer in den Reihen ihrer Feinde.
Sie wandeln in Nebeln, auf Blutpfaden, mitten in unseren Städten. Ihre Orden sind alt, ihre Narben
frisch. Ihre Heimat ist das Schlachtfeld. Sie sind Söldner und Legionäre, Gladiatoren, mutige
Kämpfer, Schädelspalter und Riesentöter.
Sie sind Krieger – und dies sind ihre Geschichten.

«Für die Anthologie gab es eine öffentliche Ausschreibung, die auf vielen Autorenplattformen im Netz auf äußerst positive Resonanz gestoßen ist. Unser Ziel war es von Anfang an große Autoren der deutschsprachigen Fantasy und Phantastik Szene und junge Talente in einem Buch – unter einem Banner – zu vereinen», erklärte Herausgeber Torsten Exter.

Wer sind die großen Autoren?

  • Inspiriert von Tolkiens Mittelerde und Robert E. Howards Werken schuf Jonas Wolf seine Welt des Skaldats. Die Kurzgeschichte „Das Mädchen im Geierturm“ eröffnet einen weiteren, düsteren Einblick in den spannenden Heldenwinter Fantasy-Zyklus.
  • Susanne Gerdom steht für erfolgreiche Fantasy in all ihren magischen Facetten. Mit „Das letzte Schlachtfeld“ hat sie eine dramatische Geschichte beigesteuert, die die Grundfeste von Himmel und Hölle erschüttert.
  • Bernd Rümmelein, Träger des Wolfgang Hohlbein Preis 2009, hat mit Legenden eine gnadenlose Krieger-Geschichte verfasst, die nahtlos an die düstere und blutige Atmosphäre seiner Kryson Romane anschließt und Fantasy in ihrer rohesten Form präsentiert.
  • Der Hamburger Autor Thomas Plischke zählt zu den individuellsten Schreibern der phantastischen Literatur. Mit Speersommer bereichert er die Anthologie, um eine gewitzte und packende Geschichte, die den Leser gekonnt auf blutiges Glatteis führt.

Neben den vier namhaften Autoren sorgen die Geschichten von Tina Alba, Stefanie Bender, Tom Daut, Markus Heitkamp, Detlef Klewer, Heike Knauber, Mike Krzywik-Groß, Stefanie Mühlsteph und Moritz Gießel, Sean O’Connell, Torsten Scheib, Heike Schrapper, Bianca Schütz, Nina Sträter, Carsten Thomas, Christian Vogt, Judith C. Vogt und Andreas Zwengel für ein spannendes Leseerlebnis in phantastischen Welten.

© Verlag Torsten Low

Der direkte Weg zum Buch.
Jedes Buch wird mit einem Lesezeichen ausgeliefert.

Quelle: Pressemitteilung vom Verlag Torsten Low


Diese Anthologie hatte ich schon länger im Auge, weil mir das Thema zusagte und ich die Mischung aus bekannten und unbekannten Autoren mag. Allerdings muss ich ja auch zugeben, dass der Hauptgrund die Geschichte von Susanne Gerdom war. Überraschung! Aber da „Das letzte Schlachtfeld“ die Geschichte ist, aus der mein Lieblingsbuch von ihr, Projekt Armageddon, entstand, musste ich die Anthologie natürlich unbedingt haben. Und überhaupt. Und für meine Sammlung ja sowieso. ;)

Worum geht es in der Geschichte überhaupt? Ashley und Ravi verunglücken bei einem Motorradunfall tödlich. Das letzte, was Ash wahrnimmt, ist die monotone Aufzählung: “Ravi Malhotra – weiß. Ashley Schneider – schwarz.”
Sie findet sich auf einem Schlachtfeld wieder, auf dem sich die Weißgeflügelten und die dunklen Mächte bekämpfen. Einem Ort, welcher nur der Übungsplatz für die letzte entscheidende Schlacht ist. Armageddon, Ragnarök, das Ende der Welt. Ashley kann sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern, ihr ist nur ihr Name geblieben. Und ihr Tattoo: Zwei ineinander verschlungene Namen und ein Herz…

Ann-Kathrin Karschnick – Die Feuerritter. Kampf um Teinemaa

Erscheinungsjahr: 2009
Gelesen im Juli 2011

„Wirst du mich dabei unterstützen, den König von Teinemaa zu töten?“ Als Tulurin diese Worte des Stadthalters von Agláar hört, flieht er in Panik. Doch das Glück steht nicht auf seiner Seite, bald findet er sich in den dunklen Verliesen der Stadt wieder. Jeder Hoffnung auf Rettung beraubt und kurz vor seinem eigenen Tod wird er von Erûven befreit. Aber welche geheimnisvollen Absichten hat dieser Mann ohne Gesicht, der so plötzlich in sein Leben getreten ist?

Es dauert nicht lange und Tulurin wird klar, dass in Zukunft nichts mehr so sein wird, wie es einmal war. Denn er taucht ab in die faszinierende Welt der längst vergessenen Legenden von Teinemaa und wird Teil ihrer selbst. Doch kann er gegen das Böse bestehen und Teinemaa und seine Bewohner vor einem schrecklichen Schicksal bewahren?

Der geheimnisvolle Prolog hat mich mitgerissen und dafür gesorgt, dass ich schon früh der Faszination dieser Geschichte erlegen bin und tief in diese Welt abtauchen konnte. Die Hauptfigur ist anfangs sehr naiv, entwickelt sich mit der Zeit aber immer weiter und handelt nachvollziehbar. Tulurin ist kein „strahlender Held“, sondern wirkt durch seine Schwächen und starken Gefühlsregungen sehr menschlich.

Teinemaa ist eine sehr lebendige Welt – voller Magie und lebender Legenden, die der Leser zusammen mit dem Hauptcharakter entdeckt. So erhält man kleine Einblicke in die Lebensweise der anderen Völker und besucht die verschiedensten Orte, welche bei mir intensive Bilder hinterlassen haben. Die abwechslungsreiche Atmosphäre bietet viele verschiedene Stimmungen – die Szenen, in denen von alten Legenden berichtet wurde, haben mich jedoch ganz besonders berührt.

Es gibt viele Details, tolle Ideen, einige reizvolle Figuren und überraschende Wendungen, die mich beeindruckt haben. Manche Dinge sind mir allerdings auch etwas zu kurz gekommen – ich mag es wohl einfach episch und hätte dazu gerne mehr erfahren. Diese Welt mit ihren verschiedenen Völkern, Hintergründen und einzelnen Schicksalen hat mich einfach auch sehr fasziniert!

Die spannende Geschichte lädt zum Spekulieren ein und meine Gedanken waren häufig in Teinemaa, besonders oft habe ich dabei über meine Lieblingsfigur nachgedacht. Schon wieder eine tragische, die mich emotional voll erwischt und einige Tränen gekostet hat. Dafür ist sie allerdings noch immer bei mir – wer weiß, vielleicht entwickelt sie sich ja sogar zu einem dauerhaften Gast …

SERAPH - Literaturpreis der Phantastischen Akademie

Meine Rezensionen erscheinen auch hier:

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