Einblicke
Es gibt Bücherblogs wie Sand am Meer…
Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz schon gehört habe – und in letzter Zeit wirkt er auf mich immer negativer. Dabei ist es doch toll, wenn sich soviele Menschen auf die eine oder andere Art mit Literatur beschäftigen. Ja, jeder kann einen Blog eröffnen und über Bücher schreiben – aber die Anzahl sagt ja nichts über die Qualität aus. Und auch nicht darüber, wieviel Arbeit sich damit gemacht wird… In meinem steckt sehr viel Herzblut, und ich werde sicher nicht die einzige sein, bei der (bzw. dem) das so ist.
Warum blogge ich?
Aus vielen Gründen – aber sicherlich nicht, um “berühmt” zu werden oder mich im Netz zu verewigen. Ich liebe Bücher und möchte meine Entdeckungen, Eindrücke, Erlebnisse, Vorlieben und Macken gerne teilen. Einfach etwas von meiner Leidenschaft weitergeben und vielleicht sogar auf Bücher neugierig machen, die nicht so bekannt sind, im Schatten anderer stehen oder mit Vorurteilen zu kämpfen haben. Außerdem mag ich es, wenn meine Ideen in die große weite Welt aufbrechen! Das ist spannend, man weiß nie was passiert…
Zu positive Rezensionen…
Ich lege Wert auf einen höflichen und respektvollen Umgangston, daher wird es hier wohl nie Verrisse geben. Allerdings ist das, was ich schreibe, wirklich meine Meinung – ich „schöne“ da nichts. Jedem sind beim Lesen andere Dinge wichtig – und bei mir sind das eben Atmosphäre, detaillierte Charaktere, lebendige Welten und eine tiefgründige Geschichte. Gebt mir ein oberflächliches Buch oder flache Charaktere und ich habe etwas zum Kritisieren!
Vielleicht ist auch meine Art zu rezensieren etwas anders, denn ich beschreibe wie ein Buch auf mich wirkt. Daher wird das dann auch oft emotional… Ich weiß nicht, wieviele damit etwas anfangen können, aber es ist eben einfach meine Art zu lesen und Geschichten zu erleben.
Der Massengeschmack & ich
Mein Geschmack geht ja oft nicht mit der breiten Masse – aber das muss er ja auch gar nicht. Zum einen, weil es eben mein ganz individueller Geschmack ist. Und zum anderen, weil die Bücherwelt bunt und vielfältig ist – wäre es nicht langweilig, wenn alle genau den gleichen Geschmack hätten? Meine Bücher wähle ich hauptsächlich nach der Kurzbeschreibung aus und nicht danach, ob der Titel auf irgendwelchen Listen auftaucht. Oder ob der Autor „Mainstream“ ist oder nicht. Ich lese auch gerne unbekanntere oder nocht-nicht-so-bekannte Autoren, aber ich schäme mich auch nicht dafür, dass mein Lieblingsautor „Mainstream“ ist – oder dafür, dass ich über bestimmte sehr bekannte Schriftsteller gar nichts schreibe.











