Celine Kiernan – Schattenpfade (Moorehawke 1)
Erscheinungsjahr: 2008
Gelesen im November 2009
Nichts ist mehr, wie es war, als die fünfzehnjährige Wynter nach ihrer Lehrzeit im Norden nach Hause zurückkehrt. Ein dunkler Bann scheint über dem Königreich zu liegen: Alte Bekannte weichen Wynter aus, und auch die sonst so redseligen Katzen weigern sich, mit ihr zu sprechen. Vor allem aber ist einer ihrer besten Freunde spurlos verschwunden: Kronprinz Albernon. Was ist mit ihm geschehen? Warum hat König Jonathon eine Schreckensherrschaft errichtet? Und was hat es mit den Gerüchten um eine neue, furchterregende Waffe auf sich? Wynter sieht sich vor eine schicksalhafte Wahl gestellt: Soll sie sich dem Willen des Königs beugen oder sich von ihm und ihrer Familie lossagen und das Geheimnis lüften?
Die Geschichte spielt in einem von Misstrauen und Kriegen geprägten Europa, das in viele kleine Reiche zerfallen ist und von der Intoleranz gegenüber allem Fremden überschattet wird. Einzig im Königreich der Südländer geht es weltoffen zu – oder zumindest war das noch so, als Wynter Moorehawke und ihr Vater in den Norden aufgebrochen sind. Als sie jedoch nach einigen Jahren in ihre Heimat zurückkehren, hat sich alles verändert. Die letzten sprechenden Katzen, deren Hüterin Wynter früher war, sind verschwunden. Ebenso Albernon, der Kronprinz und zugleich ihr Freund aus Kindertagen. Und die Existenz der Geister wird abgestritten, während sie früher sogar mit Menschen befreundet sein konnten. Eine beklemmende Heimkehr, voller unerklärlicher Entwicklungen und offener Fragen.
Mit dem Buch habe ich mich von der ersten Seite an sehr wohl gefühlt, es fesselte mich und wollte mich gar nicht los lassen. Mir gefällt der ruhige und detaillierte Stil. Die Autorin hat eine besondere Begabung dafür, die Beziehungen zwischen den Figuren und ihre Gefühle zu beschreiben. Sehr liebevoll und warmherzig, ohne je kitschig zu werden. Zudem sind die Charaktere vielseitig angelegt und haben so ihre Geheimnisse, Ecken und Kanten. Gut gefallen hat mir auch, dass den verschiedenen Freundschaften hier soviel Platz eingeräumt wurde – ein wichtiges Thema, dass sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht.
Am Ende des ersten Teils der Moorehawke-Trilogie trifft Wynter eine Entscheidung, die sie von Familie und Freunden trennt. Und der Leser ist plötzlich auf der letzten Seite angelangt und muss seine Geduld bis zum Erscheinen des nächsten Bands auf die Probe stellen. Denn natürlich sorgt man sich um die liebgewonnenen Protagonisten, die nun einem ungewissen Schicksal entgegen sehen…
Erster Satz
Die Wache wollte sie nicht passieren lassen.

















Ich darf einfach nicht mehr deine Buchrezensionen lesen! Die machen mir zuviel Lust auf die Romane, dabei habe ich doch genug zu lesen …
Auf jeden Fall ist das Buch gerade auf meinen Wunschzettel gewandert. >g<
Und das, wo ich mich über jeden Leser freue? Nein, bleib bitte hier!
Schließlich musst du ja auch “anderen” Lesestoff bekommen. Es gibt eben Bücher, die dich einfach anlachen, ob du es nun willst oder nicht. *g*
Außerdem müssen Wunschlisten leben und wachsen…
Aber ich wollte meinen SUB doch auf Diät setzen – und so klappt das nicht.
Und meine Wunschliste “lebt und wächst” nicht, die wuchert wie Unkraut! >g<