Von Einhörnern, Mythen und… V-Zeug!
Schwupps, schon wieder ist es über zwei Monate her, seitdem ich meine Neuzugänge gepostet habe. Das hat auch schon mal besser geklappt! Aber sie werden nicht vergessen, und bei einem riesigen Stapel denke ich dann spätestens an den Beitrag. So wie jetzt.
Sabrina Qunaj – Elfenmagie
Das Buch musste natürlich bei mir einziehen, immerhin geht es um Elfen!
Es kommt mir durch den großen Zeilenabstand und den teilweise breiten Rand zwar ziemlich aufgebläht vor, was ich nicht so mag, aber auf die Geschichte an sich bin ich trotzdem gespannt. Besonders neugierig bin ich dabei auf den geheimnisvollen Glendorfil, der dem Mädchen Vanora verkündet, dass sie eine Halbelfe ist – und nur durch sie das Reich der Elfen wieder vereint werden kann.
John Stephens – Emerald
Da mir das Cover der broschierten Ausgabe nicht besonders gefällt, habe ich mir die gebundene Ausgabe gebraucht besorgt. Und auch hier gibt es soviel freien Platz, ein riesiger Rand! *seufz* Ich kann mich damit ja nicht wirklich anfreunden… Allerdings hatte mir die Leseprobe einfach zu gut gefallen, um mich davon abschrecken zu lassen. Drei Geschwister, ein abgelegenes Herrenhaus, der geheimnisvolle Dr. Pym und der Kampf um drei magische Bücher – das klingt doch einfach zu verlockend.
[Comic] Peter B. Gillis, Renae De Liz, Ray Dillon – Das letzte Einhorn
Mit der Comic-Adaption von Peter S. Beagles Roman habe ich schon länger geliebäugelt. Ich mag den Stil der Zeichnungen, die einen ganz eigenen Zauber verbreiten. Und ich mag die Geschichte, auch wenn ich bisher nur den Film kenne.
Fabienne Siegmund (Hrsg.) – Die Einhörner
Diese Anthologie habe ich gleich auf der Leipziger Buchmesse gekauft, sie wollte einfach mit. Ich bin schon sehr gespannt auf die Geschichten – und darauf, wo mir dort überall Einhörner begegnen werden. Das von Oliver Plaschka übersetzte Gedicht “Im tiefsten Wald” von Peter S. Beagle hat mich bereits jetzt verzaubert, mehrfach. Und mir auch den letzten Anstoß dazu gegeben, “Das letzte Einhorn” lesen zu wollen…
Christoph Marzi, Monika Parciak – Gespensterfenster
Nachdem mir “Helena und die Ratten in den Schatten” so gut gefallen hatte, musste ich natürlich auch in dieses Buch reinlinsen. Und dann wollte es mit nach Hause. Zusammen mit Jonah, dem Gespenstermädchen Mia und dem geheimnisvollen Nachbarhaus.
Mark Chadbourn – Weltenend
Diese Reihe von Feder & Schwert reizt mich schon länger, ich war mir nur nicht ganz sicher, ob das vielleicht ein wenig zu düster für mich ist. Nachdem ich endlich mal in den Roman reinlesen konnte, da es tatsächlich in unserer Buchhandlung zu finden war, lasse ich es auf einen Versuch ankommen. Es geht um Kreaturen der keltischen Mythologie, die plötzlich überall auf den Britischen Inseln auftauchen. Um das Ende des Zeitalters der Vernunft und um die alten Götter, die nun dabei sind, ihr früheres Reich zurück zu erobern. Und um einen jungen Archäologen, der dazu ausersehen ist, die “Brüder und Schwestern der Drachen” um sich zu versammeln und mit der Hilfe von noch zu findenden magischen Talismanen den übermächtigen Geschöpfen Einhalt zu gebieten.
Colin Meloy – Wildwood
Dieses schön gestaltete Buch habe ich mir von dem Ostergeld meiner Mutti gekauft, auch wenn mich wieder der breite Rand stört. Die Geschichte handelt von der zwölfjährigen Prue, deren kleiner Bruder vor ihren Augen von einem Schwarm Krähen in die Luft gehoben und in die “Undurchdringliche Wildnis” entführt wird. Um ihn zu retten, folgt sie ihm in eine Welt, die von sprechenden Tieren und einer dunklen Herrscherin regiert wird.
Anika Beer – Als die schwarzen Feen kamen
Bereits begeistert gelesen, meine Meinung dazu findet sich hier.
Michael Peinkofer – Splitterwelten
Der Beginn einer neuen Trilogie, die in einer in unzählige Teile zersprungenen Welt spielt. Dort wacht die Gilde der Meisterinnen über die Weltensplitter und deren Bewohner. Nun haben jedoch die Menschen die Vorherrschaft über die Animalen und Chimären gewonnen, die als niedere Geschöpfe betrachtet werden. Es kommt zu Überfällen und tödlichen Angriffen, als die Unterdrückten aufbegehren. Außerdem gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass sich die Verschwörer zum Ziel gesetzt haben, die Gilde endgültig zu stürzen.
Uta Maier – Triklin
Das Buch ist mir auf der Leipziger Buchmesse aufgefallen und nach dem Reinlesen eigentlich nur dort geblieben, weil ich an meinen schweren Koffer gedacht habe.
Aber nun ist es auch hier eingezogen! Die Geschichte spielt in einer Welt, die aus vier Elementenreichen besteht. Im Wasserreich lebt die junge Ana-ha, die während eines alten Rituals im Feuerland dem undurchsichtigen Einzelgänger Iciclos näher kommt. Als die heiligen Symbole der verschiedenen Reiche nach und nach gestohlen werden, befürchtet Ana-ha, dass Iciclos zu den Symbolräubern gehört, die eine göttliche Dimension öffnen wollen. Die Wahrheit erfährt sie, als sie durch seinen vermeintlichen Verrat in die Hände ihres erbittertsten Feindes gerät…
Katja Brandis – Feuerblüte (Teil 1 und 2)
Die ersten beiden Bände der Trilogie sind mir reduziert über den Weg gelaufen und mussten einfach mit, da mir der erste Teil der vorhergehenden Serie “Kampf um Daresh” so gut gefallen hatte, wie man hier nachlesen kann. Die Feuerblüte-Reihe spielt dann eine Generation später und beginnt 14 Jahre nach den letzten Ereignissen aus “Der Ruf des Smaragdgartens”.
Julian Frost – Last Days on Earth
Die liebe Susanne hat mich nicht nur davon überzeugt, dass dieser phantastische Weltuntergangs-Thriller (mit V-Zeug) etwas für mich ist, sondern mich auch noch damit versorgt – inklusive einer süßen Signatur.
Ich lese es gerade und bin schon nach 90 Seiten völlig begeistert tief in der Geschichte versunken. Daher spekuliere ich auch wild vor mich hin, suche Verbindungen und bin wegen einer Figur, die mich da ruckzuck erwischt hat, ziemlich fassungslos. V-Zeug! Und ich!
Tim Binding – Sylvie und die verlorenen Stimmen
Sylvies Vater ist ein liebenswerter aber auch schrulliger Musiker, der so merkwürdige Instrumente wie das Aquakordeon erfindet, um damit die Musik des Meeres zu spielen. Eines Abends wird er entführt – und Sylvie auf der Flucht vor dunklen Gestalten, die sie jagen. Ihr geheimnisvoller Gegner ist der Herr der Lieder, der die Stimmen aller Tiere stiehlt. Sylvie scheint die Einzige zu sein, die ihn aufhalten kann…
Tony DiTerlizzi – Die Suche nach Wondla
In diesem wunderschön illustrierten Buch geht es um die zwölfjährige Eva, die in einem künstlichen Refugium aufwächst und sich nichts mehr wünscht, als endlich die Außenwelt kennenzulernen. Dieser Wunsch geht völlig anders als gedacht in Erfüllung, als ihr Zuhause von einem Eindringling zerstört wird und sie fliehen muss. Sie findet sich in einer von wandelnden Bäumen und wilden Wesen bevölkerten Welt wieder, die voller Gefahren und Wunder ist. Eva beginnt zusammen mit ihren ungewöhnlichen neuen Freunden eine abenteuerliche Reise, um herauszufinden, wer sie wirklich ist und wohin sie gehört.
Erich Ackermann (Hrsg.) – Isländische Märchen und Sagen
Island hat mir noch gefehlt!
Neben den oft düsteren Motiven und Gestalten vieler Sagen aus der skandinavischen Mythologie finden sich auch Geschichten, die an das traditionelle europäische Zaubermärchen mit seinen magischen Verwandlungen erinnern.
Max Kruse – Das silberne Einhorn
Erzählt wird die Geschichte vom traurigen König und der Prinzessin, die sich auf eine abenteuerliche Reise begibt, um ihrem Vater wieder neuen Lebensmut zu schenken, und dabei vieles über die großen Fragen des Lebens erfährt…
Wissen visuell: Mythen der Welt. Helden, Sagen und Symbole
Ich liebe ja schön illustrierte Mythenbücher mit vielen Abbildungen – daher musste ich dieses einfach haben, als ich es im Museumsshop des Pergamon-Museums entdeckt hatte. Vertreten sind die Mythologie des Alten Orients, Süd- und Nordamerika, Australien und Ozeanien. Die ägyptische, griechische, römische, nordische und germanische, keltische, indische, chinesische, japanische, afrikanische Mythologie.
Rolf H. Johannsen – 50 Klassiker. Skulpturen
Das Buch hat mich dann im Museumsshop der Alten Nationalgalerie erwischt. Antike Skulpturen finde ich ziemlich faszinierend und kann mich auch öfter nur schwer von ihnen trennen, da finde ich in diesem Buch bestimmt einige Infos und Anregungen.












Freut mich, wenn Du das “Letzte Einhorn” mal lesen magst. Es ist gar nicht mal lang, aber so schön geschrieben, als wäre jedes Kapitel eine eigene Geschichte.
“Das letzte Einhorn” liegt auch noch bei mir (in der Ausgabe, die auch “Zwei Herzen” enthält) – nachdem ich “Das Zauberhaus” gelesen habe, möchte ich gerne noch mehr von dem Autor haben
Die isländischen Märchen klingen ja gut… fehlt mir auch noch in der Sammlung
Klasse Bücher! Bin heute übrigens zum ersten Mal hier und fühle mich echt wohl
Lieben Gruß
Nadine
@JL
Die Sprache ist wirklich wunderschön und poetisch, ich habe schonmal reingelinst.
@Kiya
Wäre dann auch mein erstes Buch von ihm, außer ich lese “He! Rebeck!” noch davor.
Die gleiche Ausgabe habe ich auch.
@Nadine
Willkommen! Lieben Dank, das freut mich!