Fantasydays 2009 – Tag 3
Am Sonntag musste ich dann früh aufstehen, da die erste interessante Lesung bereits um 10 Uhr anfing – und vorher Koffer packen und Checkout angesagt war. Hat aber alles geklappt, es war sogar noch Zeit für einen Stopp am Werkzeugs-Stand, um mir ein Buch von Aileen P. Roberts zu kaufen, das ich mir später signieren lassen wollte. Als ich mich dann für eins entschieden hatte, hat sie mich auch direkt angesprochen und zu der Lesung eingeladen – es war nämlich noch total leer um diese Zeit. Jedenfalls hat sie auf mich einen sympathischen ersten Eindruck gemacht, der sich dann später bestätigt hat.
Da noch Zeit war, habe ich auch gleich “Elfenwelten” vorbestellt – und dazu schon mal ein passendes Poster bekommen. Aber dazu kommen wir später…

Aileen P. Roberts hat aus “Thondras Kinder: Zeit der Sieben” gelesen, und die Geschichte hat mich schnell gefangen genommen. Außerdem hat es Spaß gemacht, ihr zuzuhören – und so begann dieser Tag mit einer tollen Lesung. Außerdem… habe ich schon wieder eine Frage gestellt! Der zweite Teil von “Thondras Kinder” erscheint diese Woche, und die Geschichte ist damit abgeschlossen. Bleibt nur zu hoffen, dass es auch mit einer Leserunde auf leserunden.de klappt.
Meine frisch erworbene Ausgabe von “Die Tochter des Mondes” sieht nun so aus:

Danach bin ich zur großen Showbühne geflitzt, um noch etwas vom Sailor Moon-Musical “Die Wälder von Transsilvanien” zu sehen, das ebenfalls um 10 Uhr angefangen hatte.
Inhalt
Alles könnte so schön sein für Usagi Tsukino und ihre Freunde: die Schule ist fast vorüber, sonnige Ferien stehen vor der Tür und zudem haben die Freundinnen eine Reise durch Europa geplant.
Doch schon vor Aufbruch ins ferne Rumänien, wo die Reise beginnen soll, erscheinen geheimnisvolle Fremde, die ihre Pläne gehörig durcheinander bringen. Die Sailor-Kriegerinnen machen sich auf den Weg in ein ihnen unbekanntes Land und entdecken, dass Mythen und Legenden oftmals einen wahren Kern besitzen. Welche Geheimnisse verbirgt das dunkle Schloss in Transsylvanien? Gibt es dort tatsächlich Vampire, die ihnen buchstäblich an den Kragen wollen? Und was verbirgt das mysteriöse dunkle Siegel, das die unbekannten Gegner im Untergrund hüten? Die Existenz der Menschheit und die Zukunft der Erde sind in Gefahr. Den Freunden stehen Aufgaben bevor, denen sie sich noch nie stellen mussten. Denn dieses Mal haben es die Gegner nicht auf den Silberkristall abgesehen…
Bevor das Musical zu Ende war, musste ich dann schon wieder weiter – zurück ins Lesecafé. Dort las Karl-Heinz Witzko aus “Dämliche Dämonen”.

Der Autor scheint eine kleine Abneigung gegen Mikros zu haben, aber er hat sich dann doch noch überreden lassen. Und er hat viel Text mitgebracht, so gab es die verschiedensten Eindrücke. Das Buch scheint ganz anders zu sein, als ich gedacht habe – auch wenn es eher nichts für mich ist. Am unheimlichsten fand ich nicht eine sich verwandelnde Figur, sondern Tieropfer für einen Dämonen – kleine Kätzchen! *schüttel*
Zum Signieren habe ich ihm dann “Das Traumbeben” überreicht:

Als nächstes sollte eigentlich Daniela Knor lesen, auf die ich mich schon gefreut hatte. Leider war auch sie krank, aber André Wiesler ist eingesprungen – und ich habe mich einfach mal überraschen lassen.

Der sympathische Autor hat einem erlesenen Publikum etwas über Werwölfe, Vampire und Hexen erzählt – wir hatten sogar eine Hexenprobe. Und da noch Zeit war, hat er auch etwas aus “Die Chroniken des Hagen von Stein” gelesen.
Und jetzt ist es an der Zeit, auf das bereits weiter oben erwähnte Elfenwelten-Poster zurück zu kommen. Schließlich hatte ich damit einen Grund, auch die zweite Lesung von Bernhard Hennen zu besuchen. ![]()
Also bin ich schön sitzen geblieben, in der ersten Reihe diesmal, und war auch nur zu Beginn ein ganz klein wenig aufgeregt.

Vor allem in der ersten Reihe gab es wohl einige bekannte Gesichter, und so kam es zu einem Angebot. Wir konnten abstimmen, ob die normale und lesesichere Stelle gelesen wird – oder eine andere, nicht eingeübte. Letzteres hat gewonnen, und so hörten wir den Prolog, wo Alvias fast von einem Schneehasen getötet wurde.
In der Fragerunde merkte man, dass das Publikum diesmal ganz anders gemischt war – beispielsweise gab es da eine Tolkien-Verfechterin. Wie auch immer, 3 oder 4 Fragen vor dem Ende ist mir auch noch eine eingefallen – und ich habe tatsächlich die letzte zugesprochen bekommen (was vorher schon mit Handzeichen angedeutet wurde).
Diesmal habe ich nach der Gezeitenwelt gefragt, leider gibt es da nichts neues. Für den Verlag ist die Reihe nicht erfolgreich genug, und es würde inzwischen auch ca. 2 Jahre dauern, bis alle Autoren ihre anderen Verträge erledigt haben. Aber es könnte vielleicht helfen, wenn alle Gezeitenwelt-Fans den Verlag nach einer Fortsetzung fragen…
Mein Elfenwelten-Poster wurde dann auch signiert, es steht sogar mein Name drauf:

Wie man sieht, hängt es auch schon an meinem Schrank (und hat Legolas verdrängt).
Und als ich mich brav (wie immer) dafür bedankt habe, kam ein “Danke fürs Kommen” zurück.
Wow!
Mit meiner Beute bin ich dann zur großen Showbühne, wo WADOKYO auftrat – und die Tradition des japanischen Trommelns zeigte.
Und zuletzt ging es noch zur kleinen Bühne zur Closing Show. Ich habe sogar einen Platz in der ersten Reihe bekommen, und meine Kamera gezückt – aber von den Autoren war dann nur Wolfgang Hohlbein da, der einer Wiederholung im nächsten Jahr nicht abgeneigt wäre.
Hier also meine letzten Bilder von den Fantasydays:




















Wenn Du das nächste Mal bei den Fantasy-Days bist, duzt Du Dich mit Herrn Hennen bestimmt schon – und mit manch anderem Autor vielleicht auch –
Das Poster schaut toll aus.
Vielen Dank für den schönen Beitrag!
LG Marc