Erscheinungsjahr: 2011
Gelesen im August 2011

Nacht für Nacht versetzt er die Einwohner von Bondingor in Angst und Schrecken: der Nachtfresser. Er macht sich über Lagerräume her, frisst alles leer und hinterlässt nichts als Chaos. Die drei Freunde Tomrin, Hanissa und Sando hecken einen Plan aus. Sie wollen den Nachtfresser finden und dem Spuk ein Ende bereiten. Dabei entdecken sie, was es mit ihm wirklich auf sich hat…

Die Stadt Bondingor liegt im Königreich Mintaria und ist die Heimat vieler verschiedener Völker, was sich auch in den Namen einiger Stadtteile niederschlägt: Vielvölkerviertel, Feenfeld, Zwergenviertel, Gnomen-Eck und Alvaron, das Elfenviertel. Wir lernen Tomrin (den Sohn des Hauptmanns der Stadtgarde), Hanissa (die Tochter einer Köchin in der Magischen Universität) und Sando (der im Hafenviertel bei dem Zwerg Gump lebt) kennen – und sind auch bei ihrem ersten Zusammentreffen und dem Beginn ihrer Freundschaft dabei.

Mir gefällt, dass die drei gleichberechtigt behandelt werden und man auch ihr Umfeld kennenlernt. Es fällt leicht, sie zu mögen – jeder von ihnen hat bestimmte Fähigkeiten/Eigenschaften, mit denen sie sich gegenseitig ergänzen und so sehr vielseitig sind. Wie die ganze Geschichte, die mich auch einige Male überraschen konnte – obwohl man meint, schnell die Lösung zu wissen. ;)

Es ist ein abenteuerliches, magisches, geheimnisvolles aber auch sehr humorvolles Buch, das mich öfter zum Schmunzeln gebracht hat. Ich mag die Atmosphäre und die lockere Art, mit der die verschiedenen Elemente kombiniert werden. Und Gumps Brandung! Genauso wie die Magische Universität und ihre Bibliothek – da gab es eine Szene, die mich einfach verzaubert hat.

Mit dem ersten Band der Drachengasse 13 hatte ich eine wunderbare Lesezeit, die mich auf die weiteren Teile neugierig macht. Ich konnte mich mit der Geschichte einfach nur wohlfühlen und alles andere um mich herum vergessen.
Und da ich ein Mädchen bin, darf ich das wohl schreiben: Ich fand sie total niedlich!

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