Hinter dem heutigen Türchen versteckt sich Aileen P. Roberts, von der ich bisher Thondras Kinder (Die Zeit der Sieben und Am Ende der Zeit), Highlandsommer, Die Tochter des Mondes und die Kurzgeschichte „Kapitän Norwinns Rumkuchen“ aus der kulinarischen Anthologie „Die Köche. Biss zum Mittagessen“ gelesen habe. Und es warten noch einige Bücher auf mich…

Ich wurde 1975 in Düsseldorf geboren. Aileen P. Roberts ist mein Pseudonym, in Wirklichkeit heiße ich Claudia Lössl. Nach zahllosen Umwegen und einer abgebrochenen Banklehre (das war wirklich nicht mein Ding!) studierte ich Sozialpädagogik und arbeitete später auch als Reitlehrerin und Reitpädagogin. Mit 19 Jahren reiste ich zum ersten Mal nach Schottland und entdeckte dort meine keltische Seele.

Ich glaube, ich wollte niemals etwas anderes, als mit Pferden umgehen, Bücher schreiben und in Schottland leben (auch wenn ichs im Augenblick noch nicht tue).
Auch meine Hobbies sind stark in Richtung Fantasy, Schottland usw. ausgerichtet. Reiten, Schwertkampf, Bogenschiessen, auf Mittelalterveranstaltungen gehen, Abende mit Freunden am Lagerfeuer… Ich habe es mittlerweile aufgegeben, ein „normales“ Leben führen zu wollen. Meine Bücher sind von meinen persönlichen Vorlieben geprägt, vor allem die Highlandromane.

© Aileen P. Roberts

Weihnachten in den Highlands

Wie kann man denn nach Schottland fahren und noch dazu mitten im Winter?! – So oder zumindest ähnlich fallen häufig die Reaktionen aus, wenn man ankündigt, Weihnachten in den Highlands verbringen zu wollen. Im Winter besitzt Schottland seinen ganz eigenen Reiz, und auch wenn dieses Land, sieht man vielleicht mal von der Hochsaison und den typischen Touristenorten ab, ganz sicher nicht übermäßig überlaufen ist, so ist es im Winter doch noch mal eine Spur einsamer und ruhiger. Auf der Fahrt durch das Hochland kann man Hirsche beobachten, die über die verschneiten Berge ziehen.

© Aileen P. Roberts

An der Küste hingegen liegt meist kaum Schnee, und auch wenn ich Schottland im Winter schon mit Stürmen erlebt habe, die einem den Atem rauben und die den Schnee wie Geschosse durch die Luft peitschen lassen, so hat sich der schottische Winter bei unserem letzten Besuch von der zahmen Seite gezeigt. Annähernd windstill, frostig kalt, aber dafür mit strahlendem Sonnenschein, der den Highlands einen ganz besonderen, mystischen Glanz verleiht.

© Aileen P. Roberts

© Aileen P. Roberts

Nach einer Wanderung an der Küste oder durch die einsamen Hügel, kann man sich dann in einem gemütlichen Pub aufwärmen oder sich in sein Cottage kuscheln – mit etwas Glück gibt es sogar noch eine offene Feuerstelle. Vom Weihnachtsstress, wie er in Deutschland häufig herrscht, habe ich in Schottland nichts gespürt. Selbst die Verkäuferinnen im Supermarkt waren gewohnt gelassen, hatten sogar Zeit für einen kleinen Plausch oder ein paar freundliche Worte, anstatt einem die Lebensmittel förmlich aus der Hand zu reißen und giftig zu schauen, wenn man die Ware nicht in Lichtgeschwindigkeit im Wagen verstaut und möglichst noch gleichzeitig bezahlt. :)

In Schottland ticken die Uhren etwas anders. „Cares of tomorrow can wait till this day is done“, so heißt es in einem schottischen Folklied, und genau diese Einstellung ist spürbar in den Highlands.
Weihnachten, fernab von Stress und übermäßigem Konsum ist für mich etwas ganz Besonderes, und wenn einem die Wettergeister hold sind, erlebt man selbst an der Küste, dass sich das Land über Nacht in eine solche Märchenlandschaft verwandelt. Und wer bei diesen Bildern nicht an Feen, Elfen und Kobolde glaubt, der ist selbst schuld…

© Aileen P. Roberts

Ich wünsche allen meinen Lesern und den Besuchern der Fantastischen Bücherwelt eine schöne und erholsame Weihnachtszeit!

© Aileen P. Roberts

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