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... in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Mein Schwerpunkt liegt bei deutschen Fantasy-Autoren, weil mich ihre Bücher begeistern und ich finde, dass sie nicht genug Aufmerksamkeit erhalten.

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Buchvorstellung der Phileasson-Saga von Bernhard Hennen und Robert Corvus

Vor mehr als 25 Jahren entstand die Phileasson-Saga von Bernhard Hennen als Abenteuer-Kampagne für das Fantasy-Rollenspiel Das Schwarze Auge. Nun werden diese Abenteuer als (hoffentlich) zwölfteilige Romanreihe umgesetzt, die Bernhard Hennen gemeinsam mit Robert Corvus schreibt. Im Rahmen der Fantasywoche stelle ich euch heute die bisher im Heyne-Verlag erschienenen Bücher der Phileasson-Saga vor. Und die Autoren:

Bernhard Hennen, 1966 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Vorderasiatische Altertumskunde. Als Journalist bereiste er den Orient und Mittelamerika, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seiner Elfen-Saga stürmte er alle Bestsellerlisten und schrieb sich an die Spitze der deutschen Fantasy-Autoren. Er lebt mit seiner Familie in Krefeld.

  • Webseite
  • Erste Romanveröffentlichung: Der Sturm, 1990.
  • Liebstes Buch unter den eigenen Werken: Drachenelfen – Himmel in Flammen.
  • Liebste Bücher (gelesen): Die Uhtred-Saga (Bernard Cornwell), Kind 44 (Tom Rob Smith).
  • Motto: Niemals aufgeben!

Robert Corvus, 1972 geboren, studierte Wirtschaftsinformatik und war in verschiedenen internationalen Konzernen als Strategieberater und Projektleiter tätig, bevor er mehrere erfolgreiche Fantasy-Romane veröffentlichte. Er lebt und arbeitet in Köln.

  • Webseite
  • Erste Romanveröffentlichung: Sanguis B. Vampire erobern Köln, 2005.
  • Liebstes Buch unter den eigenen Werken: Schattenkult.
  • Liebste Bücher (gelesen): Sternenflut (David Brin), Das Lied von Eis und Feuer (George R. R. Martin), Elric von Melniboné (Michael Moorcock).
  • Motto: Das Abenteuer beginnt jenseits des Bekannten.

Band 1: Nordwärts
Erschienen am 11. April 2016
496 Seiten
ISBN: 978-3453317512
Verlagsseite


Klappentext:

Das größte Abenteuer aller Zeiten

Mythen und Sagen ranken sich um die Rivalität der beiden Kapitäne Asleif Phileasson und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich fortan König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen Phileasson und Beorn den Kontinent Aventurien umrunden, und dabei Prüfungen bestehen, denen sich noch nie ein Mensch zu stellen wagte. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs, den Aventurien je gesehen hat …

Raubeinige Helden, tödliche Magie und eine atemberaubende Queste – Nordwärts ist der Auftakt zu einem gewaltigen neuen Fantasy-Epos.

Wir befinden uns bei den Thorwalern, einem Seefahrervolk aus dem Nordwesten Aventuriens, das als Plünderfahrer gefürchtet und als Handelspartner geschätzt wird. Mit ihren Drachenschiffen steuern sie alle Küsten des Kontinents an und die Ottajasko, die Schiffsgemeinschaft, ist ein unverzichtbarer Baustein der thorwalschen Gesellschaft.

Phileasson und Beorn unterscheidet nicht nur, dass der eine Thorwals größter Entdecker und der andere Thorwals gefürchtetster Plünderfahrer ist. Sie wählen ihre Ottajasko auch nach verschiedenen Kriterien aus und gehen unterschiedlich mit ihrer Mannschaft um. Die Gefährten, die sie sich für diese Reise erwählt haben, lernt man nach und nach besser kennen. Mir gefällt, dass sie nicht nur ihre Ecken und Kanten haben, sondern manche von ihnen schon jetzt innere Konflikte zeigen oder einfach eher im grauen Bereich angelegt sind. Die Einblicke in die Vergangenheit sind wie Geschichten in der Geschichte und machen diesen Roman auch sehr facettenreich.

Meine Rezension findet ihr hier, und bei der Buchfee ist auch eine erschienen. Oder ihr schaut mal in die Leserunde, dort finden sich noch weitere Meinungen.


Band 2: Himmelsturm
Erschienen am 08. August 2016
480 Seiten
ISBN: 978-3453317529
Verlagsseite

Klappentext:

Die beiden großen Kapitäne Asleif Phileasson und Beorn der Blender sind zur legendärsten Wettfahrt angetreten, die Aventurien je gesehen hat: Den ganzen Kontinent müssen sie umrunden und sich dabei gefährlichen Prüfungen stellen. Nur der Sieger wird sich mit dem Ehrentitel „König der Meere“ schmücken dürfen. Ihr zweites Abenteuer führt die Rivalen ins ewige Weiß des Nordens zum sagenumwobenen Himmelsturm. Doch der Turm hat seinen eigenen Willen, und so geraten die beiden Helden und ihre Gefährten bald in tödliche Gefahr …

Der Himmelsturm taucht in Sagen auf, von denen niemand mehr weiß, wie alt sie sind. Ist an ihm das Firmament aufgehängt, sodass Himmel und Erde sich voneinander trennen, wenn er zerbricht? Ist er der Pfad, den die Götter genommen haben, um in die Welt zu gelangen? Oder die Brücke, über die die Himmelswölfe in die Nacht hinausgerannt sind, sodass ihre Augen nun als Sterne herableuchten?

Der Himmelsturm bietet nicht nur eine vergangene Kultur, sondern auch so einige Schrecken, die mich geschockt haben. Finster und gruselig … Trotz der düsteren Szenen war ich jedoch sehr von dem Buch fasziniert, was sicherlich auch an den vielen verschiedenen Facetten lag. Die Entdeckungen und Erlebnisse im Turm, die auf jeden einzelnen ihre Auswirkungen hatten – mal mehr und mal weniger. Die Vergangenheit, düstere Ereignisse, Kämpfe, Tragik, die Magierphilosophie. Und Dinge, die mich einfach verflucht neugierig gemacht haben …

Meine Rezension findet ihr hier. Die Buchfee ist auch in den Himmelsturm gereist, genau wie die Leserunde.


Band 3: Die Wölfin
Erschienen am 12. Dezember 2016
592 Seiten
ISBN: 978-3453317536
Verlagsseite

Klappentext:

Die beiden legendären Kapitäne Asleif Phileasson und Beorn der Blender sind zur größten Wettfahrt angetreten, die Aventurien je gesehen hat: den ganzen Kontinent müssen sie umrunden und sich dabei heroischen Prüfungen stellen. Nur der Sieger wird sich mit dem Ehrentitel „König der Meere“ schmücken dürfen. Ihr drittes Abenteuer führt die beiden Rivalen in den wilden Nordosten Aventuriens. Dort, in den verwunschenen Wäldern und weiten Ebenen, müssen sie die bisher gefährlichsten Aufgaben der gesamten Wettfahrt bewältigen …

Phileasson erfährt von einer tödlichen Seuche, die unter den Stämmen der Nivesen wütet. Shayas Vision deutet darauf hin, dass er die Krankheit besiegen muss, um die dritte der Aufgaben zu lösen, die ihn zum König der Meere machen sollen. Auch vom Weg des Wolfes ist die Rede, dem zu folgen sei. Sind auch damit die Nivesen gemeint, die auf besondere Weise mit den Wölfen verbunden sind? Nicht nur wachen die Sterne über sie, in denen sie die funkelnden Augen der Himmelswölfe erkennen. Ihre Schamanen heulen mit den Kindern der Nacht, wenn sie mit rasselnden Keulen die Geister herbeirufen. Und seltsame Geschöpfe leben unter den Nivesen …

Den Roman kenne ich noch nicht, aber ich erhoffe mir von ihm, dass ich die Nivesen und ihre Lebensweise besser kennenlerne. Dass ich mehr über Crottet erfahre, über seine Vergangenheit. Dass es auch mystisch wird. Und dass es Wölfe geben wird, immerhin tauchen sie im Zusammenhang mit den Nivesen oft auf – und der Buchtitel spricht da ja auch für sich. Wie genau sind Wölfe und Nivesen miteinander verbunden, und warum? Fragen über Fragen … Man merkt vielleicht, dass mich das schon im ersten Band ziemlich neugierig gemacht hat.

Die Leserunde war allerdings schon im dritten Band unterwegs!


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Die Mischung aus Abenteuerroman und Fantasy trägt mit dazu bei, dass mich diese Reihe bisher so begeistert hat. Immer neue Aufgaben, Rätsel, Visionen und Überraschungen – also auch viel Stoff zum Spekulieren. Eine Welt, die man nach und nach kennenlernt. In der einem verschiedene Kulturen und ihre Geheimnisse begegnen. Sehr abwechslungsreich, auch bei den Emotionen und der Atmosphäre. Der Humor trifft genau meinen Geschmack, was nicht ganz so einfach ist. Außerdem gibt es Figuren mit Ecken und Kanten, die Tiefe zeigen und dafür sorgen, dass ich über ihre Beweggründe und ihre Vergangenheit nachdenke. Warum reagieren sie so, wie sie es eben tun? Was auch wieder einen Teil der Spannung ausmacht.

Zuletzt habe ich euch noch drei Zitate aus dem ersten Band herausgesucht, um zumindest ein klein wenig von der Atmosphäre und den Figuren zu zeigen. Das erste Zitat führt uns zu Phileasson, der gerade dabei ist, Mitglieder für seine Ottajasko auszuwählen:

»Was macht der Elf da?« Phileasson stand auf.
Salarin war auf das Schiff geklettert. Genau genommen hing er außen am Bug und schmiegte sich an den Vordersteven, über dem der dunkelgrüne Drachenkopf prangte. Für die merkwürdigen Runen, von denen auch Ohm Follker lediglich sagen konnte, dass sie sehr alt waren, interessierte er sich jedoch ebenso wenig wie für die Eisenmaske mit den drei Augenschlitzen, die darauf festgenagelt war. Phileasson hatte das Stück in genau diesem Zustand auf seiner zweiten Güldenlandfahrt erworben. Seitdem schmückte es die Seeadler.
»Salarin denkt manchmal anders als wir Menschen«, erklärte Shaya, die versuchte, mit Phileasson Schritt zu halten.
»Er kann so verrückt sein, wie er will, aber nicht auf meinem Schiff.«
Salarin wandte den Kopf und sah ihn mit amethystvioletten Augen an. »Dieses Holz will fahren. Es singt eine Melodie voller Fernweh.«
Entwaffnet blieb Phileasson stehen. »Der ist wirklich verrückt!«

(aus Nordwärts, Seite 161)

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Das zweite Zitat führt uns zu Beorns Schiffsgemeinschaft, denen gerade eine neue Reisebegleitung vorgestellt wird:

»Wie der Kapitän bereits sagte, ich bin ein Elf. Ein seelenloses, unsterbliches Geschöpf. Mir ist jede Schandtat zuzutrauen, und deshalb werdet ihr mich brauchen, wenn ihr auf dieser Wettfahrt siegen wollt, um in den Sagas der Skalden unsterblich zu werden. Unsterblichkeit ist mein Geschäft.«

(aus Nordwärts, Seite 223)

Im letzten Zitat wechseln wir wieder zu Phileasson und begeben uns nach Olport, wo er Leomara begegnet – einem Mädchen, das mit der Welt der Geister verbunden ist:

»Etwas Altes fährt auf den Fluten, dessen Herz härter ist als das Eis der Gletscher.«
Die Stimme des Mädchens klang so dunkel, als käme sie aus der Brust eines kräftigen Ruderers. Es sprach Garethi mit einer Lautfärbung, die Phileasson vermuten ließ, dass es sogar noch südlich des Mittelreiches aufgewachsen war. »Weißes Fleisch wandert, wo es nicht sein sollte. Ahnungsloser Geist beschwört den Frevel der Alten.«
Von unheimlicher Faszination gebannt, starrte Phileasson das Mädchen an. Die Kleine stand nicht zufällig hier. Sie hatte gewusst, dass die Seeadler in diesem Moment anlanden würde. Was hatten ihre seltsamen Worte damit zu tun?

(aus Nordwärts, Seite 237)


Quellen:
Vita auf der Verlagsseite zu Nordwärts
Phileasson-Webseite

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