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Der Blender und der Foggwulf: Figuren-Interview zur Phileasson-Saga

Im Rahmen der Fantasywoche durfte ich ein Figuren-Interview zur Phileasson-Saga von Bernhard Hennen und Robert Corvus führen. Was lag also näher, als die beiden Drachenführer zum Interview zu bitten? Bereits in jungen Jahren wurde ihnen prophezeit, dass einer von ihnen den Titel König der Meere tragen wird. Die Oberste Hetfrau, die Anführerin Thorwals, ruft die Wettfahrt um diesen Titel mit folgenden Worten aus:

Ihr sollt eine Reise antreten, die euch in die fernsten Winkel Aventuriens führen wird. Ihr werdet euch an Aufgaben beweisen, denen sich noch kein Mensch zu stellen wagte. Es wird eine Fahrt sein, wie sie nie zuvor ein Recke gewagt hat. Es wird ein Weg von Blut und Tränen sein. Ein Weg, so gefährlich, dass vielleicht keiner von euch beiden je wieder vor mich treten wird. Wer siegreich zu mir zurückkehrt, der darf sich fortan König der Meere nennen. Und kein anderer soll diesen Titel führen, solange er lebt!

(aus Nordwärts, Seite 119)

Die Thorwaler sind ein Seefahrervolk aus dem Nordwesten Aventuriens, das als Plünderfahrer gefürchtet und als Handelspartner geschätzt wird. Ihre Drachenschiffe steuern alle Küsten des Kontinents an und die Ottajasko, die Schiffsgemeinschaft, ist ein unverzichtbarer Baustein der thorwalschen Gesellschaft.

Hier noch ein paar Details zu den beiden Drachenführern:

 Asleif Phileasson, der „Foggwulf“
(berühmtester Entdecker Thorwals)
Beorn Asgrimmson, der „Blender“
(gefürchtetster Plünderfahrer Thorwals)
Körpergöße:1,82 Schritt1,76 Schritt
Haarfarbe:weißblondschwarz
Hauptwaffe:Schwert FejrisSchwert
Drachenschiff:SeeadlerSeeschlange

Ging es nicht eigentlich um ein Interview? Das wohl! Und damit geht es nun auch los …

Warum werdet ihr den Titel König der Meere erringen, was zeichnet euch dafür aus?

Phileasson: Niemand liebt das Meer so sehr wie ich. Die Zyklopeninseln und Kap Brabak, die Charyptik und das Nordmeer bis hinauf zu Yumudas Insel habe ich erkundet. Ich kenne die Küsten nicht nur im Osten, sondern auch im Westen des Meers der Sieben Winde. Wer außer mir hat zweimal das sagenhafte Güldenland bereist?
Beorn: Wir sind zum Wettkampf um diesen Titel angetreten und auch wenn der Foggwulf unbestritten ein großer Entdecker sein mag, so bin ich ohne Zweifel der zähere Kämpfer.

Und welchen Ruf hat der jeweils andere?

Beorn: Phileasson ist ein vom Glück gesegneter Entdecker. Wenn die Geschichten über seine Güldenlandfahrten denn stimmen, überlebt er Reisen, bei denen andere Drachenführer schon auf der Anfahrt ertrinken.
Phileasson: Aus Beorn hätte ein ehrenhafter Recke werden können, aber er hat sich entschlossen, ein gewissenloser Raubmörder zu werden. Seinetwegen weinen sich Waisen in den Schlaf, und rechtschaffene Menschen zittern, wenn sein Name an ihr Ohr dringt.

Warum habt ihr euch für den Weg des Entdeckers bzw. Plünderfahrers entschieden?

Phileasson: Ist es nicht das Versprechen der See, den Wagemutigen an unbekannte Gestade zu führen? Warum leben wir, wenn nicht, um die Wunder der Welt zu schauen?
Beorn: Ruhm stopft keine hungrigen Mäuler. Wer an meiner Seite reist, der muss sich bewusst sein, dass ich kaum ein Risiko scheue. Ich gehe dorthin, wohin andere nicht einmal ihre Träume führen. Wer diesen Einsatz wagt, der kehrt reich zurück. Fragt meine Ottajasko.

Und was würdet ihr als euren größten Erfolg bezeichnen?

Beorn: Mein Überfall auf Porto Paligan. Er hat mich reich gemacht. Aber stolz gemacht hat mich die Tatsache, dass die Al’Anfaner sich seit diesem Überfall nicht einmal mehr sicher fühlen, wo sie sich zuhause wähnen. Es war höchste Zeit, dieses Sklavenhalterpack das Fürchten zu lehren.
Phileasson: Die zweimalige Überquerung des Meeres der Sieben Winde. Aus dem Güldenland habe ich eine grüne Maske mit drei Augen heimgebracht, die nun das Drachenhaupt am Vordersteven der Seeadler schmückt.

Wonach habt ihr eure Ottajasko für die Wettfahrt ausgewählt?

Phileasson: Ich erwarte viele unterschiedliche Aufgaben. Niemand kann alles, aber in meiner vielfältigen Mannschaft wird sich immer jemand finden, der die Fähigkeiten mitbringt, die uns allen weiterhelfen. Ich habe eine hervorragende Fährtenleserin dabei, einen Magier, sogar einen Elfen. Und einen Skalden, der unsere Heldentaten besingt.
Beorn: Ich suche unerschrockene Kämpfer an meiner Seite. Unsere Reise führt uns ins Ungewisse. Da ist es gut zumindest in einem Punkt Gewissheit zu haben: In meiner Ottajasko findet sich niemand, der in der Gefahr Fersengeld geben wird. Ganz gleich, was sich uns in den Weg stellt.

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Erzählt uns doch etwas über das vielleicht ungewöhnlichste Mitglied.

Beorn: Üblicherweise vertraue ich nur echten Thorwalern. So ist gewiss der Elf Galayne der ungewöhnlichste Recke unter uns. Aber er hat sich bewiesen. Er hält seinen Platz im Schildwall wie jeder andere auch. Das wohl!
Phileasson: Ich habe gezögert, Leomara della Rescati an Bord zu nehmen. Eigentlich habe ich es nur deswegen getan, um ihren Onkel Vascal dabeizuhaben. Schließlich ist eine solch gefährliche Reise nichts für eine Neunjährige. Aber Leomara ist kein einfaches Mädchen. Sie steht in Kontakt mit der Welt der Geister, und ihre Visionen haben uns schon oft geholfen.

Wie seht ihr die beiden Travia-Geweihten bzw. ihre Rolle in eurer Ottajasko?

Phileasson: Ich erinnere mich an das Gespräch, das ich mit Shaya auf den Klippen vor Thorwal geführt habe. Eine steife Brise hat sie umgeweht, aber sie ist einfach wieder aufgestanden, hat den Schnee von ihrer orangeroten Robe geputzt und weitergeplappert. Trotz ihrer zierlichen Gestalt ist sie hart im Nehmen, und inzwischen ist sie zum Herzen unserer Schiffsgemeinschaft geworden.
Beorn: Ich sehe mit großer Sorge, wie sehr die Ereignisse im Himmelsturm Lenya verändert haben. Sie ist nicht mehr die, die sie einmal war. Ich fürchte, dass diese Veränderung Travias Missfallen erregt.

Erzählt uns doch etwas über euren Glauben an Swafnir.

Beorn: Der Gottwal lebt in dem Element, dem ich mich verschrieben habe. Er ist mir nahe, wenn ich mich der Ungewissheit der See anvertraue. Er versteht, was einen Thorwaler bewegt. Er ist manchmal grausam, aber gerecht. Er schützt die Starken und Mutigen.
Phileasson: Wir sind Swafnirs Kinder, und er schaut auf unsere Taten, um die Recken zu erwählen, die am Ende der Zeiten an seiner Seite stehen sollen, wenn es gegen die große Schlange geht. Stets bin ich mir bewusst, dass er uns sieht – und ich will ihn stolz machen, das wohl!

Und wie haltet ihr es mit den anderen Göttern?

Phileasson: Die Götter sind rätselhaft, aber die Welt ist wunderschön, und deswegen bin ich denen dankbar, die sie geschaffen haben und die sie erhalten.
Beorn: Ich respektiere die Götter. Ich habe Travias Kraft in Lenya aufscheinen sehen. Doch viele der Zwölfe scheinen mir fremd. Firun der Gott des Winters ist mir vertraut. Boron, den Totengott respektiere ich, erfülle ich doch oft seinen Willen. Aber insgesamt halte ich es mit den Zwölfen wie mit einem Bären, der aus dem Winterschlaf erwacht ist. Ich störe ihre Wege nicht. Mein Herz und meine Huldigung aber gehören Swafnir.

Was ist euch wichtig, außer König der Meere zu werden?

Beorn: Meine Ottajasko, die Frauen und Männer, die mit mir durchs Feuer gehen, möglichst vollzählig in den Heimathafen zurück zu bringen.
Phileasson: Die Wunder der Welt zu sehen – und mich deucht, dass uns diese Reise Dinge schauen lassen wird, die unsere kühnsten Träume übertreffen.


Und schon sind sie wieder weg, unsere beiden Drachenführer. Ob bereits die nächste Aufgabe wartet?
*ein herzliches Dankeschön hinterher ruft*

Wer jetzt neugierig geworden ist oder die beiden einfach nur wiedersehen will, muss allerdings keine Wettfahrt gewinnen, denn die ersten drei Bände der Phileasson-Saga warten bereits auf euch:

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