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... in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Ich tauche besonders gerne in deutsche Fantasywelten ab, halte mich gelegentlich aber auch im "Ausland" auf.

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Diandra Linnemann – Lilienschwester

Erscheinungsjahr: 2015
Gelesen im Dezember 2015
Autorenseite

Rezension

Die 17-jährige Lilja ist Halbwaise und hat es mit einem Alkoholiker als Vater nicht leicht. Eines Abends rettet ihr ein geheimnisvoller Fremder das Leben und behauptet, er sei geschickt worden, um sie nach Hause zu holen. Nur spricht er nicht von ihrem Zuhause, sondern einer anderen Welt. Am nächsten Tag bleibt ihr keine andere Wahl, als ihm in diese andere Welt zu folgen, wo nicht nur eine Zwillingsschwester auf sie wartet, von der sie nichts wusste, sondern auch ungeahnte Schwierigkeiten …

Ich habe schnell in die Geschichte gefunden, vor allem weil sich alles so nah anfühlte und ich die Atmosphäre mochte. Die erste Szene wirkt wie aus dem realen Leben gegriffen, kurz danach wird es aber auch schon ein wenig unheimlich, geheimnisvoll und magisch. Diese stimmungsvolle Mischung hat mir gefallen – und mich gefangen genommen.

Genauso wie Lilja, die Antworten einfordert und neugierig ist, sich aber nicht völlig von der neuen Welt und ihren Gepflogenheiten vereinnahmen lässt. Sie folgt nicht einfach den Vorgaben und Reaktionen der anderen, sondern sucht nach Lösungen – und ihrem eigenen Weg. Und sie ist nicht auf den Mund gefallen, ihre Dialoge mit Robin haben mich öfter zum Grinsen gebracht. Ihn mag ich ja auch sehr, genauso wie eine andere Figur, die von der Gesellschaft gemieden wird, obwohl sie eine sehr wichtige Aufgabe hat.

Die erschaffene Welt steckt nicht nur voller Geheimnisse, sondern auch voller Gefahren. Vieles hat mich neugierig gemacht, und zu einigen Dingen hätte ich gern noch etwas mehr erfahren – nicht weil es für die Geschichte wichtig gewesen wäre, sondern einfach weil ich so fasziniert davon war. Die Magie ist immer präsent, aber nicht aufdringlich – ein wichtiger Teil des Romans, aber nicht das zentrale Thema.

„Lilienschwester“ ist nur 144 Seiten lang, hinterlässt bei mir aber viele intensive Eindrücke und Bilder. Eine fesselnde, stimmungsvolle und abwechslungsreiche Lektüre, die mich auch überraschen konnte. Wunderbar magisch, aber auf eine andere Weise als „Magie hinter den sieben Bergen“.

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