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... in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Ich tauche besonders gerne in deutsche Fantasywelten ab, halte mich gelegentlich aber auch im "Ausland" auf.

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Regina Mengel – Verdammter Ostwind (Windsbraut 1)

Erscheinungsjahr: 2015
Gelesen im November 2015
Autorenseite
Qindie

Rezension

Hope, eine neugeborene Windsbraut, wird nach wenigen Wochen durch einen dummen Unfall von ihren Schwestern getrennt. Sie irrt tagelang auf den Winden umher, bis es ihr gelingt, zu landen und im Haus am Ende des Strandes eine Nacht neben Nicolas zu verbringen. Am nächsten Morgen hört sie auf ihr Herz und bleibt bei dem jungen Iren, obwohl es den Windsbräuten verboten ist, länger als eine Nacht an einem Ort zu verweilen. Welche Folgen wird ihre Entscheidung haben?

Bereits die ersten Seiten der Geschichte konnten mich fesseln, ich war neugierig darauf, was hinter den Windsbräuten steckt und warum Hope solche Schwierigkeiten hatte, das Reiten der Winde zu lernen. Mir gefielen die Beschreibungen der verschiedenen Windarten, durch die ich gleich mitten in der Geschichte war. Daran hatte ich sicher auch solche Freude, weil ich Wind sehr mag und die unterschiedlichen Arten vor meinem inneren Auge sehen konnte.

Hope ist etwas naiv, was für mich durch ihre Unwissenheit und Jugendlichkeit aber mehr als nachvollziehbar ist. Sie rebelliert gegen Regeln, weil sie lieber ihrem Herz folgt und ihre eigenen Regeln finden will. Hope macht sich keine Gedanken über die möglichen Folgen und verdrängt die Auswirkungen ihrer Anwesenheit lange, weil sie einfach nur mit Nicolas zusammensein möchte. Aber es kommt der Tag, an dem sie sich der Problematik stellen muss …

Neben Hope ist mir Kate am meisten ans Herz gewachsen, Nicolas Großmutter. Wie könnte ich jemanden, der sich mit alten Legenden auskennt, derart liebevoll mit ihrem Enkel umgeht und so in sich ruht, auch nicht mögen? Und dann wäre da noch ein geheimnisvolles Wesen, das mich sehr fasziniert!

Ich hatte auch viel Spaß beim Spekulieren! Welche Szenen entsprechen dem „normalen“ Charakter der Figuren und in welchen spürt man Hopes Einfluss? Wie genau sehen die Folgen der längeren Anwesenheit einer Windsbraut aus? Gibt es Unterschiede – und wenn ja, wodurch entstehen sie?

Der Roman bietet viele Überraschungen – und auch mehr Action als gedacht! Phasenweise blieb dadurch die Windsbraut-Thematik im Hintergrund, aber die Geschichte konnte bei mir mit dem Krimi-Anteil genauso punkten. Eine reizvolle Mischung, auch wenn ich das ein oder andere Mal etwas geschockt war.

Der erste Teil der Windsbraut-Trilogie endet mit einem kleinen aber für mich sehr passendem Cliffhanger, denn er markiert das Ende eines Abschnitts. Hopes Weg können wir dann im zweiten Band „Rihalimons Geheimnis“ weiterverfolgen, der voraussichtlich im späten Frühjahr 2016 erscheint.

„Verdammter Ostwind“ war eine geheimnisvolle und spannende Lektüre, die mich auch mit dramatischen Szenen überraschen konnte. Die Windsbräute sind ein reizvolles Thema und ergeben zusammen mit der Romantik und dem Krimi-Anteil eine fesselnde Mischung, die für Abwechslung sorgt und mir sehr gefallen hat. Ich bin schon gespannt, wie es mit der Reihe weiter geht!

Reihenfolge

  1. Verdammter Ostwind
  2. Rihalimons Geheimnis (spätes Frühjahr 2016)
  3. ? (Herbst 2016)

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