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... in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Mein Schwerpunkt liegt bei deutschen Fantasy-Autoren, weil mich ihre Bücher begeistern und ich finde, dass sie nicht genug Aufmerksamkeit erhalten.

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Einträge in der Kategorie Veranstaltungen

Fantasywoche vom 06.-12. Februar 2017

Was ist das?

Ein Online-Event für alle Fans von Romantic-, Urban-, Dark- und High-Fantasy, das von den beiden Schirmherrinnen Emily Thomsen und Christin Burger finanziert wird. 7 Tage lang wird es Live-Lesungen, Challenges, Gewinnspiele und Überraschungen geben!

Die Veranstaltung findet auf Facebook statt, es gibt aber auch eine Webseite. Auf dem Blog gibt es übrigens auch schon ein paar Beiträge und Videos.

Kostenlose Tickets für Leser und Autoren gibt es hier.

Welche Autoren sind mit dabei?

  • Alana Falk
  • Alexandra Fuchs
  • Amber Auburn
  • Ava Reed
  • Bernhard Hennen
  • Christin Burger
  • Ela Feyh
  • Emily Thomsen
  • I.Reen Bow
  • Ju Honisch
  • Julia Adrian
  • Marie Grasshoff
  • Mella Dumont
  • Mira Valentin
  • Mirjam H. Hüberli
  • Robert Corvus
  • Rose Snow
  • T.S. Orgel

Ich hatte auf der Facebook-Seite von Robert Corvus einen Beitrag zur Fantasywoche gesehen und musste mir dann einfach eines der Blogger-Tickets sichern. Eine Fantasywoche! Nicht ohne mich. ;)

Ich hatte erst befürchtet, dass es da nur um Romantic Fantasy geht – aber es werden ja noch drei weitere Subgenres angesprochen, mit denen ich etwas anfangen kann. Und die High Fantasy ist immer noch eins meiner Lieblingsgenres.

Ich bin also als Blogger mit dabei und unheimlich neugierig, was uns da so alles erwartet. Noch weiß ich nicht, was für einen Beitrag ich beisteuern werde bzw. mit wem – das wird also noch spannend! Ich freue mich aber schon sehr auf die Fantasywoche, wer von euch ist denn mit dabei?

Frankfurter Buchmesse 2016

ffm16_botanischergarten

Am Mittwoch hatte ich mir messefrei genommen und war dafür im Botanischen Garten, was trotz Nieselregen genau die richtige Entscheidung war. Ein wunderschöner Ort, an dem ich durchatmen konnte und auch viele für mich reizvolle Fotomotive fand.

Der nächste Tag war dann so etwas wie ein kleiner Kulturschock: Viele Menschen, Hektik, ein ständiges Drängeln und Schubsen – manchmal auch begleitet von einer gewissen Arroganz. Glücklicherweise gab es aber auch nette Menschen und Dinge, über die ich grinsen musste. Und natürlich Bücher!

Als erstes hat es mich allerdings zur Kalender-Galerie gezogen, das ging gar nicht anders. Ich konnte in wunderbaren Bildern schwelgen, von manchen konnte ich mich nur schwer trennen. Besonders reizen mich ja nordische Länder – und Island war gut vertreten. :) Meine Favoriten wurden dann aber der Polarlicht-Kalender von Palazzi und Moonlight vom Ackermann Kunstverlag. In die hatte ich mich direkt verguckt, vielleicht auch wegen der mystischen Ausstrahlung.

island-kalender

Danach bin ich ein wenig durch die Hallen geschlendert und habe mir Bücher näher angeschaut, die mich vom Titel oder Cover her angesprochen haben. Spannend fand ich die Titel „Atlas der verlorenen Städte“, „Atlas der unheimlichen Orte“ und vor allem den im Januar 2017 erscheinenden „Atlas der sagenhaften Orte“ von Frederking & Thaler. Bei den „Kompakt & Visuell“-Büchern von Dorling Kindersley bin ich dann etwas länger kleben geblieben. Das zum Thema Mythologie muss ich natürlich unbedingt haben, aber auch „Kunst“ und „Architektur“ reizen mich sehr.

mythologie

Und dann war da ja noch meine „Tagesaufgabe“: Oliver Schlick und Björn Springorum zu erwischen! Das hat sogar bei beiden geklappt, auch wenn ich nicht damit gerechnet habe (vor allem, weil ich im einfach-so-Leute-anquatschen ja nicht besonders gut bin). Wir hatten nette Treffen im Gang, über die ich mich sehr gefreut habe. Und arbeiten mussten sie auch ein wenig, ich habe also zwei frisch signierte Bücher:

signbuecher

Danach hatte ich leider noch eine ziemlich unangenehme Begegnung, die auch dafür gesorgt hat, dass ich mich beim Aufwachen am Freitag unsicher und einfach „am falschen Platz“ gefühlt habe. Aber mich vor der Messe zu drücken war keine Option, weil da zwei Veranstaltungen und ein privates Treffen auf mich gewartet haben. Also lange duschen, Koffer packen, auschecken und dann zur Messe schubsen! Dort habe ich mir erstmal Tee und Müsli gegönnt, bevor der Bereich Kunst & Design durchwandert wurde. Und was sehe ich da? Katzen und … Tentakel?!

tentakelkatzen

Alles ist besser mit Tentakeln? Hm. Bevor ich da noch Kopfkino bekam, bin ich lieber weiter – und es wurde auch so langsam Zeit für das Meet & Greet mit Bernhard Hennen und Robert Corvus. Erstaunlicherweise war nicht viel los, es blieb also genug Zeit zum Bücher signieren und Quatschen. Und für die Warnung, dass es in „Der Himmelsturm“ manchmal gruselig wird. Huuu. Das kommt jetzt ein bisschen spät, wo ich mit der Reihe schon angefangen habe und sie mir doch so gut gefällt, dass ich sie unbedingt weiterlesen will. Da muss ich mich also allein dem Grusel stellen! Wobei, so ganz allein bin ich ja nicht – da wäre ja noch Schrati. Und den dritten Band „Die Wölfin“ könnte ich sogar in der Weihnachts-Leserunde lesen, immerhin muss ich dann zumindest nicht arbeiten … Allerdings sollte ich dann davor im Horrorland gewesen sein. Wo ich doch sowieso schon die Befürchtung habe, dass meine Lieblingsfigur (mal wieder) stirbt. Jedenfalls habe ich leider vergessen, ein Foto zu machen (mal wieder). Ich habe erst daran gedacht, als es schon zu spät war … Haaa. Aber es war total nett!

signbuecher2

Danach bin ich zum Lese-Zelt gegangen, wo schon die Veranstaltung mit Ivo Pala, Julia Lange und Markus Heitz begonnen hatte. Die Diskussion fand ich spannend, abwechslungsreich und auch humorvoll. Sie hat mich auch auf „Schwarzer Horizont“ von Ivo Pala neugierig gemacht, aber bei „düster und blutig“ bin ich lieber vorsichtig. Außerdem will ich ja erstmal die Elbenthal-Saga weiter lesen …

fantasy-lesung

Nachdem meine Ausgabe von „Irrlichtfeuer“ signiert worden war, ging es weiter zu einem sehr schönen privaten Treffen. Danach bin ich dann auch nicht mehr so lange auf der Messe geblieben, ich wollte ja auch noch nach Dreieich. ;)

Diese Frankfurter Buchmesse hat mir deutlich wie noch nie gezeigt, wie anders ich bin – und wie schlecht manche Blogger, die sich für den Nabel der Welt halten, damit umgehen können. Auch wenn ich keine Verlagsbloggerin bin, was durchaus auch Nachteile hat, so haben wir doch immer noch eine Gemeinsamkeit: Unsere Begeisterung für Bücher, die wir mit anderen teilen möchten. Und ist das nicht die Hauptsache?

Glücklicherweise gab es aber auch viele schöne Momente. Trotzdem. Es gibt also tatsächlich Leute, die mit mir klarkommen. ;) Dafür bin ich wirklich dankbar, denn ich bin nun einmal so, wie ich eben bin … Und ein wenig anders zu sein, ist ja nichts Schlechtes.

Lesung aus „Himmel in Flammen“ von Bernhard Hennen in Braunschweig

Als ich Anfang April entdeckte, dass es hier in der Nähe endlich mal wieder eine Lesung für mich gibt, war die Vorfreude groß. Auch wenn bis dahin noch einige Zeit vergehen würde, musste ich trotzdem gleich Literaturjunkie fragen, ob sie mitkommen mag – und die Karten reservieren. Vorgestern war es dann soweit und wir hatten einen phantastischen Abend, an dem ich mal wieder viel gegrinst und gelacht habe.

Eintrittskarte

Nach der Begrüßung und Anmoderation durch eine Mitarbeiterin der Stadtbibliothek begann Bernhard Hennen den Abend mit der Warnung, dass er ein eher lesefauler Autor ist und das Gespräch mit dem Publikum viel spannender findet. Danach konnten wir abstimmen, ob wir lieber eine Szene mit (möglicherweise) schlechtem Humor oder viel Romantik hören wollten. Wie immer hat der Humor gewonnen, also wurde das Kapitel „Fremdsprachenkenntnisse“ gelesen und wir landeten in einem Luftaal, den eine Elfe dem Troll Groz und dem Kobold Che überlassen hatte. Da der Luftaal für Elfen gebaut wurde, ist das eine verdammt enge Angelegenheit. Dazu kommt noch, dass Che um die richtige Aussprache des elfischen Wortes Liuvar ringt, um so an den Ort zu kommen, an den er gerade denkt.

Himmel in Flammen_BS_2

Damit war der „Pflichtteil“ erfüllt und es ging mit der Fragerunde los. Dort ging es u.a. um den ersten Verlagsvertrag, ob „Die Elfen“ von Anfang an als Beginn einer Reihe geplant waren, um den Nuramon-Roman von James Sullivan. Darum, ob man als Autor alle seine Figuren mag und von welchen Ideen der Verlag nicht angetan war. Um die Vorliebe für tragische Liebesgeschichten, den Umgang mit näher rückenden Deadlines und Qualität, Schwertkampf und Bogenschießen. Um Erziehungsmaßnahmen vom Verlag, Inspiration und Recherche. Um Dinge, die man als Autor nicht tun sollte, die einen Roman aber viel vorhersehbarer machen.

Natürlich ging es auch um zukünftige Projekte! Im nächsten Elfenbuch spielen Emerelle und Meliander eine große Rolle. Sie waren eine Weile an einem sicheren Ort und Emerelle bricht auf, weil sie unbedingt ihre Mutter finden möchte. Meliander ist eher der Meinung, dass wenn sich seine Mutter so lange Zeit nicht für ihn interessiert hat, er sich auch nicht mehr für sie interessiert. Emerelle begegnet Falrach und Meliander erlebt eine sehr tragische Liebesgeschichte, bei der man viele Taschentücher braucht, wenn man zart besaitet ist (mit dieser Warnung wurde ich besonders angesprochen – und hilflos wie ich bin, bleibt mir da wohl nichts anderes übrig als einen großen Vorrat an Taschentüchern anzulegen). Der dunkle Bruder spielt aber auch eine Rolle und macht sehr seltsame Dinge.

Himmel in Flammen_BS

Danach gibt es eine Elfenpause für mindestens 2-3 Jahre. Unter den Elfenfiguren, die noch eine größere Rolle spielen, ist auch Alathaia. Ab 2017 erscheint bei Fischer Tor eine Reihe über eine Welt, in die die Magie zurückkehrt. Darin eingewoben sind einige Ideen aus der Gezeitenwelt-Saga.

Als der Wunsch nach der Lesung der zweiten Szene aufkam und sich niemand von einer tragischen Liebesgeschichte abschrecken ließ, wurde die Fragerunde überraschend damit beendet. Das Kapitel „Der letzte Kuss“ handelt von zwei Elfen, die auf einer untergehenden Welt festsitzen. Er ist immer den Weg des Schwertes gegangen und hält die Grenze zwischen Lehrer und Schüler für eine wichtige Regel. Auch wenn er gespürt hat, dass sie sich wünschte, diese Distanz überwinden zu können. Nun fragt er sich, ob aufrichtige Liebe über dieser Regel steht und er sich womöglich geirrt hat …

Eine sehr berührende Szene, bei der mir tatsächlich auch ein paar Tränen über die Wange liefen. Nicht wegen den beiden Elfen, sondern wegen der Anspielung auf Gonvalon. Gleichzeitig habe ich mich über die Erwähnung meiner ultimativen Lieblingsfigur aus der Drachenelfen-Reihe aber auch riesig gefreut.

Die Nacht der Schlange

Zum Signieren hatte ich diesmal „Die Nacht der Schlange“ dabei, ein aventurischer Kriminalroman, den ich noch gar nicht so lange habe – irgendwie war er mir durchgeflutscht. Dabei haben wir auch etwas über Wolfsträume gesprochen, die am 04. Oktober erscheinende Sammlung von Erzählungen. Darin enthalten sind neben (mir teilweise sogar unbekannten) bereits erschienenen Geschichten auch zwei neue Erzählungen. (Auf der Verlagsseite gibt es übrigens auch eine Leseprobe.)

FeenCon 2016

Nachdem mich letztes Jahr das fiese, heiße Wetter von der FeenCon ferngehalten hat, klappte es diesmal – mindestens 10 Grad kühler! Am Samstag habe ich mich dann erstmal in Ruhe umgesehen und dabei schon viele spannende Stände entdeckt. Es gab auch viel Kunst zu entdecken, da zu meiner Freude wieder viele Zeichner, … vertreten waren. Einige tolle Drachenfiguren habe ich auch gesehen. :)

Dann war ich erstmal am Stand von Fabienne Siegmund, wo nicht nur nett gequatscht, sondern auch das erste Buch gekauft – und signiert – wurde. Denn „Das Mädchen und der Leuchtturm“ wollte natürlich unbedingt als Taschenbuch bei mir einziehen, jetzt muss ich nur noch gucken, wo ich Herrn Corzilius mal erwischen könnte. Inzwischen hatte sich meine Nervosität fast vollständig aufgelöst, was wirklich praktisch war, weil als nächstes mein Treffen mit Diandra Linnemann anstand. Also raus aus der Stadthalle, zumindest für knapp zwei Stunden. Es war total schön, wieder jemanden „in echt“ kennenzulernen und mindestens genauso sympathisch zu finden wie virtuell. Ich kam nicht nur mit neuen Eindrücken zurück, sondern auch mit einem neuen Buch – schließlich hatte „Feuerschule“ noch in meiner Sammlung gefehlt, frisch signiert.

Danach ging es dann zu meiner ersten Lesung, ich habe sogar noch einen Platz in der ersten Reihe erwischt. Bernhard Hennen und Robert Corvus lasen aus „Nordwärts„, dem ersten Band der Phileasson-Saga. Es wurde sogar gesungen – oder genauer: Robert hat die berühmte Thorwaler Lyrik vorgetragen. Ich hatte dabei sehr viel Spaß, das wohl! Und Kopfkino. Und bin neugierig, immer diese Andeutungen …

Bernhard Hennen und Robert Corvus

Mein Kreislauf wollte dann erstmal etwas zu essen, aber danach habe ich mich zum Stand von Bernhard Hennen und Robert Corvus aufgemacht. Ich musste auch gar nicht lange warten, nur „dummerweise“ genau neben dem wunderschönen Bild mit zwei Raben, in das ich mich schon am Vormittag so verguckt hatte. Am Stand bin ich dann erstmal kurz rot geworden, musste viel lachen, habe neugierige Fragen gestellt und zwei Bücher signieren lassen. Und dann war da ja noch die Abstimmung zur Phileasson-Saga: In welcher Mannschaft würde man rudern – in der von Phileasson oder Beorn? Oder anders ausgedrückt: War man ein Schurke oder eine moralisch integere Person? ;) Die beiden Autoren hatten da auch gewisse Argumente …

Danach ging es zur Lesung von Fabienne Siegmund, die aus „Der Karussellkönig“ und „Das Herz der Nacht“ las. Ersteren kenne ich noch nicht, aber nun habe ich eine Ahnung davon, was es so düster macht … Aber auch faszinierend. „Das Herz der Nacht“ mag ich sehr und war auch gleich wieder mitten in der Geschichte – sowohl inhaltlich als auch emotional. Ich freue mich riesig, dass die Geschichte bald auch als gebundene Ausgabe erscheint.

Fabienne Siegmund

Danach war ich spontan bei der Lesung von Robert Corvus aus „Rotes Gold“. Inhaltlich klang das ein wenig zu düster für mich, aber man weiß ja nie und wo ich schon mal da war, konnte ich doch mal reinlauschen. ;) Es gab eine Szene, die mir gezeigt hat, dass ich eben immer noch ein „Weichei“ bin – auch dank meines Kopfkinos. Ich sag nur Fleischerhaken … Allerdings waren da auch einige Szenen, die ich spannend fand und die mich irgendwie neugierig gemacht haben. Es wurde auch wieder gesungen. ;) Aber ich fange dann wohl besser mit dem empfohlenen „Einsteigerbuch“ an (Drachenmahr) – das klingt auch inhaltlich mehr nach etwas für mich.

Robert Corvus

Die letzte Lesung des Tages war für mich dann die von Bernhard Hennen aus „Himmel in Flammen“, dem letzten Teil der Drachenelfen-Reihe. Dort konnten wir abstimmen, ob wir lieber eine Szene mit viel Romantik oder einem besonderen Humor hören wollen – einstimmig wurde letztere gewählt. ;) Ich kannte die Szene schon, aber ich musste wieder sehr darüber grinsen und hatte lustige Bilder im Kopf. In der Fragerunde ging es diesmal z.B. um Berufswünsche, Abgabetermine und Figuren, die nicht sterben wollen.

Bernhard Hennen

Am Sonntag war es dann deutlich wärmer und in der Halle leider auch recht feuchtwarme Luft (also typisches FeenCon-Wetter), so dass ich erstmal nach draußen geflüchtet bin. Nachdem ich etwas abgekühlt war, habe ich mich dann um kurz vor 11 Uhr zum Workshop von Robert Corvus „Von der Idee zum Buch“ getraut. In der Beschreibung stand auch etwas über die Strukturierung der Ideen – und das war der Punkt, der mich dazu gebracht hat, zu meiner zweiten Veranstaltung für Autoren zu gehen. Gefühlt zu früh (wobei sich das in nächster Zeit sicher nicht ändert), aber es hat einfach so gut gepasst. Und mir tatsächlich auch weitergeholfen, wie ich meine Ideen strukturiert bekomme und den Knoten löse, neu ansetze. Die Dinge über Verlage und Lektoren haben mich dafür eher abgeschreckt, also wird meins vielleicht wirklich nur ein Buch für die Schublade. Aber so lange ich es überhaupt schreibe, ist mir das erstmal egal. Ich habe reichlich Ideen und eine Geschichte, die unbedingt raus will. Also beginne ich mit den Klippen, die direkt vor mir sind. ;)

Robert Corvus_Workshop

Nach einer weiteren Runde Abkühlung habe ich mich dann für die Lesung von Martin Ulmer aus „Schattenschein“ entschieden, der Fortsetzung zu „Dunkellicht“. Band 1 kenne ich immer noch nicht, obwohl es ständig nach mir ruft, aber da mir Martin am Samstag gesagt hatte, dass er in der Lesung nicht spoilern wird … Da konnte meine Neugier einfach nicht widerstehen. Zum Glück! Es war eine sehr schöne Lesung mit abwechslungsreichen und spannenden Szenen, die mir nicht nur Kopfkino beschert haben, sondern mich auch sehr neugierig zurückließen. Verdammt, ich brauche mehr Zeit!

Martin Ulmer

Danach bin ich dann beim Rabenbild schwach geworden, davon musste einfach ein Druck mit nach Hause. :) Bei Robert Corvus war ich dann noch etwas länger, wir haben sehr nett gequatscht und „Drachenmahr“ wollte ja auch noch mit. Sein am wenigsten düsteres Buch klang auch inhaltlich nach etwas für mich, also musste ich die FeenCon dafür doch noch nutzen (wer weiß, wann ich ihn mal wieder sehe). Nebenbei durfte ich dann auch noch was zum ersten Drachenelfen-Band und zu einer Sonderausgabe von „Die Elfen“ sagen, die ich gar nicht habe. Na gut, es ist die einzige Ausgabe die ich nicht habe – aber ich wusste natürlich, was da an Zusatzmaterial drin war. Ich und meine Macken … ;)

Danach war ich bei Anja Bagus und zuletzt noch einmal bei Fabienne Siegmund, bevor die FeenCon für mich zu Ende war. Es war wieder sehr schön, ich habe total viel gelacht – und auch gekichert, wie ich fürchte. Es gab viele wirklich nette Begegnungen – auch mit Menschen, die ich bisher nur „virtuell“ kannte und die ich „in echt“ mindestens genauso sympathisch finde. Und wunderbare Geburtstagsgeschenke habe ich auch noch bekommen. :) Abends war ich übrigens immer am Rheinufer, was für eine schöne Aussicht!

Zum Abschluss noch meine frisch signierten (und zum Teil neuen) Schätzchen:

signierte Bücher

[Leipziger Buchmesse 2016] Tag 2

Mein zweiter Messetag ging nicht besonders gut los, weil mich meine emotionale Angeschlagenheit durch die Nacht begleitet hat und ich das gemeinsame Frühstück geschwänzt habe, weil ich mich niemandem zumuten wollte. Ich hatte sogar überlegt, ob ich nach Hause fahre. Aber glücklicherweise nur kurz, also habe ich mich zur Messe geschubst und immerhin noch etwas von der Lesung zu Regina Mengels Windsbraut mitbekommen. Die Arme hatte eine so fiese Erkältung erwischt, dass sie nicht selbst lesen konnte, daher hat sie Florian Tietgen als Vorleser engagiert. Was mich wiederum gefreut hat, weil ich ihn so doch noch lesen hören konnte – wenn auch nicht seine eigene Geschichte.

Danach bin ich etwas in der Halle rumgelaufen und habe auch mit mir gerungen, ob ich zur nächsten Veranstaltung lt. meinem Plan gehe oder nicht. Immerhin war das etwas für Autoren – und ich mache mich da ja gerne runter, weil ich bis auf ein paar sehr kurze Texte noch nichts zustande gebracht habe und irgendwie … Naja, wenn ich länger nichts geschrieben habe, überwiegt da immer die „Angst“ vor meinem Unwissen und den vielen Schwächen. Jedenfalls war meine Neugier dann doch größer, mal wieder. Also hurtig die Halle gewechselt und schon war ich bei „Was dem Lektor auffällt – Die häufigsten Fehler auf den ersten vier Seiten“ mit Hans Peter Röntgen und Florian Tietgen. Die beiden haben nicht nur Fehler aufgezeigt, sondern auch sehr nachvollziehbar erklärt, wie man es besser machen kann. Eine spannende Veranstaltung, die ich gern komplett mitverfolgt hätte, aber ich musste ja schon wieder die Halle wechseln. ;) Trotzdem ist ein bisschen was bei mir hängen geblieben, und besonders die Informationen zum Aufbau von Figuren fand ich spannend.

FR_Was dem Lektor auffällt

Danach war ich bei der Gedenklesung für Aileen P. Roberts, die sehr schön aufgebaut war, weil man über verschiedene Reihen/Bücher durch die Zeit gereist ist. In meinem Kopf waren da nicht nur die Geschichten, sondern auch viele Erinnerungen an Claudia – beispielsweise unsere erste Begegnung, wie ich zu meiner Trost-Heidefee gekommen bin, Gespräche und die letzte Lesung mit ihr. Ich musste dann (leider) doch öfter weinen, darum war ich danach auch ziemlich fertig – und doch war ich irgendwie froh, mich dort hingeschubst zu haben. Die Heidefee war natürlich mit!

FR_Gedenklesung_Stephan Lössl

Damit ich nicht vor der Messe flüchte, war ich dann erstmal Bücher shoppen. Genauer gesagt durch die Regale linsen und mir die beiden Bücher kaufen, die ich mir an dem Tag noch signieren lassen wollte. Dazwischen wurde ich zweimal nach einem Buchtipp gefragt, hatte ich etwa einen Zettel auf der Stirn? ;) Und dann war da noch die liebe ältere Dame, die mir ein Taschentuch angeboten hat. Danach hatte ich mich dann genug gesammelt, um zu bleiben und einen Blick auf die Uhrzeit sowie meine Planung zu werfen. Die Lesung von Ann-Kathrin Karschnick hatte ich zwar verpasst, aber ich kam gerade rechtzeitig, um mir meine frisch erworbene Ausgabe vom dritten Teil der Phoenix-Reihe signieren zu lassen.

Danach war ich bei der Lesung von Helen B. Kraft, die Neugier mal wieder … „Aus Verrat geboren“ klang ganz interessant, aber der Liebesgeschichten-Anteil war mir dann doch etwas zu hoch. Trotzdem war es eine schöne Lesung – und ich nutze solche Veranstaltungen ja auch ganz gerne, um „unsichere Kandidaten“ kennenzulernen. Meist weiß ich danach auch, ob das Buch etwas für mich sein könnte oder eher nicht.

FR_Helen B Kraft

Dann hat mein Knöchel nach einer längeren Pause geschrien, was zeitlich auch ganz gut gepasst hat. Also habe ich mir etwas zu essen besorgt und brav Pause gemacht, bis es Zeit für die Feuerstimmen-Lesung mit Christoph Hardebusch und Van Canto war. Die Kombination aus vorgelesenen Szenen und live gesungenen Bardenliedern fand ich sehr beeindruckend! Dazu gab es in meinem Kopf noch etwas Kopfkino, ich kannte das Buch ja schon und finde es immer spannend, wie anders sich dann Lesungen „danach“ für mich anfühlen. Von der Musik war ich richtig geflasht, daher war völlig klar: Das Hörbuch, zu dem auch eine CD mit 18 Bardenliedern gehört, muss ich einfach haben!

FR_Feuerstimmen2

Danach musste ich mich dann entscheiden, ob ich zum Signieren gehe oder der Lesung von Björn Springorum lausche. Herr Springorum hat gewonnen, ich wollte keine Sekunde seiner Lesung verpassen – allerdings spekulierte ich bei der langen Signierschlange auch ein wenig darauf, dass ich meine Ausgabe von „Feuerstimmen“ danach vielleicht noch signiert bekomme. Aber erstmal habe ich die Lesung aus „Der Ruf des Henkers“ genossen, ich mag den Stil und die Vorlesestimme von Björn Springorum sehr. Und genau wie in den letzten beiden Jahren hat mich die Lesung wieder so eingefangen, dass ich nicht viel anderes mitbekommen habe und einfach „abgetaucht“ bin. Ich bin so gespannt auf die Geschichte, die ich leider immer noch nicht gelesen habe. Aber im Sommerurlaub! Eins von zwei Büchern, die unbedingt mitkommen.

FR_BjörnSpringorum

Danach ging es zum Signieren, und ich habe es tatsächlich geschafft, mir beide Bücher signieren zu lassen! Und sie auch nicht verwechselt. :) Dann habe ich den Literaturschock-Stand besucht und dort eine ganze Weile nett gequatscht – natürlich über Bücher, aber nicht nur. Auf meiner „Bücher zu denen ich unbedingt eine Rezension schreiben will“-Liste steht nun auch „Der Ruf des Henkers“, weil dort irgendwie keiner Herrn Springorum kannte. ;) Danach habe ich die Messe dann verlassen und bin in meine WG gefahren, wo noch zusammen gekocht und gequatscht wurde …

[Leipziger Buchmesse 2016] Tag 1

Fast wäre ich ja nicht gefahren, weil ich mir ein paar Tage vorher noch den linken Knöchel gezerrt habe. Ich wollte schon aufgeben, aber dann dachte ich mir: Bei den Raben, lieber weniger auf der Buchmesse machen können als gar nicht zu fahren! Also los, viel ungeplanter als normalerweise – vielleicht fühlte es sich darum auch so gar nicht nach Messe an. ;) Und ich war auch nicht der einzige Krankenfall in meiner netten WG … Bei der Hinfahrt hatten wir einen längeren ungeplanten Aufenthalt in Bitterfeld, aber dafür war ich die meiste Zeit schmerzfrei – und gut beschäftigt, weil ich ja meinen Reader dabei hatte. Und mein Handy, WG-Live-Chat im Zug. Abends waren wir dann bei der Lesung von Torsten Sträter und Dietmar Wischmeyer, worauf ich mich schon riesig gefreut hatte. Wegen Herrn Sträter. Der muss ja manchmal nur gucken und schon hab ich einen Lachanfall. Live kommt das noch besser, ich lag ein paar Mal vor Lachen fast auf dem Boden. :)

Am nächsten Morgen bin ich dann früher als ursprünglich geplant aufgestanden, weil ich angeboten hatte, mit beim Aufbau des Qindie-Standes zu helfen. Also ging es das erste Mal mit Ausstellerausweis in die Messehalle, wo ich dann hauptsächlich die Leseproben-Mappen gefaltet und die Füllung zusammengesucht habe. Nach zwei Stunden habe ich mich dann gegen 10 Uhr losgerissen, weil es nur noch eine Stunde bis zu meiner ersten Lesung war und ich ja zum Pressebereich für die Freischaltung musste und wieder zurück, um den Ausstellerausweis zurück zu Qindie zu bringen. Ich bin dann gerade los Richtung Halle 2, als ich noch schnell abgefangen wurde, um 5 Minuten allein am Stand zu bleiben. Panik! Glücklicherweise nur die ersten Sekunden, dann habe ich mir gesagt, dass die anderen eben damit klarkommen müssen, dass ich das ein wenig anders vorstelle als ein Autor. Also fix ans Tischchen gestellt, die Leseproben-Mappe griffbereit und dann … kam keiner. Ein wenig erleichtert war ich darüber dann doch, aber ich habe auch gemerkt, dass das nicht ganz so schrecklich ist wie gedacht. *g*

So sieht der Stand dann „richtig“ besetzt aus:

© Divina Michaelis

© Divina Michaelis

Die Fantasy-Leseinsel habe ich dann gefunden, ohne auf meinen Zettel linsen zu müssen, und habe mich erstmal über die etwas höheren Sitzgelegenheiten gefreut. Und schwupps, bevor ich nervös werden konnte, ging es auch schon mit der Lesung von Bernd Perplies aus „Kampf um Aidranon“ los! Den zweiten Band der Reihe „Imperium der Drachen“ habe ich noch nicht gelesen, aber ich bin schon sehr neugierig, wie es weitergeht. Und die Lesung hat das noch angestachelt, denn da gab es sehr spannende und auch magische Szenen zu hören. Ich war ganz in der Geschichte und hatte tolles Kopfkino, so dass ich mich danach erstmal in die reale Welt zurückblinzeln musste. Ich wusste aber noch, dass ich unbedingt zum Signieren wollte. ;)

BerndPerplies

Danach hat mein Knöchel geschrien, also habe ich mir etwas zu essen gekauft und mich 40 Minuten nach draußen gesetzt, wo ich ihn schön hochlegen konnte. Mitten hinein in den Sonnenschein, es war so angenehm in der Sonne – und nebenbei habe ich mein Korrekturbuch weitergelesen. Danach ging es dann wieder zurück zur Fantasy-Leseinsel, wo Kerstin Merkel aus „Inzani“ gelesen hat. Das Buch hörte sich von der Beschreibung her spannend an, aber leider fand ich die Lesung sehr langweilig – einfach weil leise im gleichbleibenden Tonfall vorgelesen wurde. Ich konnte mich kaum darauf konzentrieren, habe es immer wieder versucht aber war am Ende einfach nur froh, dass die Lesung vorüber war.

KerstinMerkel

Danach war es dann schon Zeit für mein Treffen mit Literaturjunkie! Ich habe mich riesig gefreut, dass es doch noch geklappt hat, und wir haben über alles mögliche gequatscht. Natürlich über Bücher und Autoren. Und über unsere Blogs. Aber nicht nur … Und dabei haben wir uns ein bisschen verquatscht und ich habe die nächste Lesung auf meinem Plan verpasst (aber irgendwann schaffe ich es zu einer Lesung von Anja Bagus!). Aber es war wirklich eine schöne Zeit – und damit ich die nächste Lesung, zu der ich ganz unbedingt wollte, nicht auch noch verpasse, haben wir beide die Uhr im Blick behalten. ;) Und uns (wieder einmal) vorgenommen, uns auch mal außerhalb der Messe zu treffen – wir wohnen ja nicht weit weg voneinander …

Für mich ging es dann wieder zurück zur Fantasy-Leseinsel, wo Oliver Plaschka aus seinem Kurzgeschichtenband „Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt“ las. Ich höre ihn ja sehr gerne lesen, und auch bei seinen Kurzgeschichten war ich bisher immer schnell mitten in der Story. Das Buch lese ich gerade in der autorenbegleiteten Leserunde auf www.leserunden.de – ich kann also noch nicht sagen, ob das bei wirklich allen Geschichten in dem Band so ist. Bei den ersten Storys klappt das aber wunderbar, und es ist eine abwechslungsreiche Mischung! Es gibt teilweise sogar Bezüge zu seinen anderen Büchern, sowas mag ich ja immer sehr. Bisher zu meinem Lieblingsbuch von ihm (Die Magier von Montparnasse), aber da kommt auch noch etwas zu anderen. Ich bin gespannt …

Oliver Plaschka

Eigentlich hätte ich jetzt die Halle wechseln müssen, um Florian Tietgen zu lauschen, aber da er krankheitsbedingt erst später kommen würde, bin ich auf der Fantasy-Leseinsel geblieben und habe Christian von Aster zugehört, der aus „Allerfeinste Merkwürdigkeiten“ las. Und wie immer habe ich den Humor und sein Spiel mit der Sprache genossen. Es macht einfach Spaß, ihm zuzuhören.

Christian von Aster

Danach las Tom Jacuba aus „Kalypto 2“, den ersten Band will ich schon seit einiger Zeit lesen – aber irgendwie komme ich nicht dazu. Er hat eine sehr eigene Stimme, die schnell Atmosphäre erzeugt und für Aufmerksamkeit sorgt. Dazu kamen spannende Szenen und Beschreibungen, die mir Kopfkino beschert und mich in die Geschichte gezogen haben. Die Lesung verging wie im Flug! Beim Signieren kam dann heraus, dass der Autor ein ausnehmend gutes Gedächtnis hat, denn ihm sagte mein Name etwas (wir hatten im Mai ganz kurz auf Lovelybooks geschrieben, immerhin war das ja fast schon ein Jahr her!).

Tom Jacuba

Dann habe ich mir etwas zu trinken besorgt und ein bisschen frische Luft geschnappt, bevor es wieder zurück zur Fantasy-Leseinsel ging. Schon wieder … Was haben die denn auch schon am ersten Tag so ein großartiges Programm? Jedenfalls war ich neugierig, was es in der Veranstaltung „SteamPhantasia“ zu hören gab. Katharina Fiona Bode las ihre Geschichte „Erasmus Emmerich und der Messing-Türknauf“ aus der Anthologie „Steampunk Akte Deutschland“ und Fabian Dombrowski aus der Anthologie „Steampunk 1851“. Seine Story spielt im von der Revolution erschütterten Paris, es geht um eine sprechende Katze und einen lebendigen Automaten mit Gewissen. Beide Geschichten haben mir gut gefallen, so dass ich mir die beiden Anthologien mal näher anschauen muss, auch wenn ich mir eigentlich keine mehr kaufen wollte, bis ich nicht auch ein paar mehr gelesen habe. Eigentlich.

Katharina Fiona Bode_Fabian Dombrowski

Danach war es dann auch schon Zeit für die SERAPH-Verleihung! Ich muss zugeben, dass ich da etwas neben mir stand, weil dort auch über Verluste und den Tod von Aileen P. Roberts gesprochen wurde und mich das ziemlich fertig gemacht hat. Ein bisschen habe ich aber doch noch mitbekommen – und alle haben auf Kai Meyer gewartet, der eigentlich eine Laudatio hätte halten müssen.

Seraph_Daniel Illger

Die Preisträger waren:

  • Bestes Debüt: Daniel Illger „Skargat – Der Pfad des schwarzen Lichts“
  • Bestes Buch: Nina Blazon: „Der Winter der schwarzen Rosen“
  • Indie Autor Preis: Hanna Kuhlmann: „Nachtschatten“

Seraph_NinaBlazon

Dass diesmal das erste Mal auch ein SERAPH an einen Selfpublisher vergeben wurde, war schon etwas Besonderes, auch wenn nur diejenigen mitmachen konnten, deren Bücher über neobooks liefen. Mein Favorit hat leider nicht gewonnen, aber das kenne ich ja schon. ;) Aber ich muss mir „Nachtschatten“ nochmal genauer anschauen, das könnte vielleicht etwas für mich sein. Die anderen beiden Preisträger hatte ich „irgendwie“ im Gefühl, und gerade über die Auszeichnung von Nina Blazon werden sich einige freuen …

Seraph_Hannah Kuhlmann

Fehlt noch die Abendplanung! Eigentlich wäre ich ja zu gern zu der Lesung von Oliver Plaschka und Torsten Low gegangen, nur hatte ich es in dem Chaos vor der Abreise nicht mehr geschafft, herauszusuchen wo genau ich da hinmuss (es ist direkt ein Wunder, dass ich weder meine Karte, noch meine Lesungsplanung noch ein Signierbuch vergessen hatte). Und außerdem war ich seelisch so angeschlagen, dass ich das Gefühl hatte, ein paar bekannte Gesichter um mich rum und etwas Quatschen wären da hilfreich. Also bin ich dann doch zum Qindie-Abendessen mit Lesungs-Workshop mitgegangen. Das ist dann ein bisschen nach hinten losgegangen, aber immerhin konnte ich Florian Tietgen doch noch lesen hören – wenn auch ganz anders, als ursprünglich gedacht. ;)

BuCon 2015

Da war doch noch was, da war doch noch was … Mein Bericht von der BuCon fehlt ja noch! ;) Ich war an dem Morgen etwas später dran als geplant, weil ich ein wenig länger geschlafen hatte und auch einen größeren Schüchternheitsanfall überwinden musste. Also schnell gefrühstückt, eine große Flasche Wasser zu den Signierbüchern in den Rucksack gepackt und dann ging es los!

Als erste Lesung hatte ich mir die von Ulf Fildebrandt zu „Dunkelwärts“ ausgesucht, Science Fiction – also ein für mich untypisches Genre. Eine Expedition in die Finsternis des ewigen Eises und Legenden über Götter und Orte, an denen Menschen nicht willkommen sind, machten mich aber neugierig. Das was der Autor als Einführung in seinen Roman und seine Welt erzählte, fand ich auch irgendwie spannend, aber leider haben mich die gelesenen Szenen verschreckt. Und hauptsächlich nicht mal wegen dem Inhalt, sondern wegen der Art, wie gelesen wurde. Gleichtönig, ohne Betonungen, zu schnell – ich hatte Schwierigkeiten, mich darauf zu konzentrieren und richtig zuzuhören.

Ulf Fildebrandt

Danach bin ich spontan zu der Lesung von Ju Honisch gegangen, die aus „Wahre Märchen 2“ las. Eine Sammlung von elf klassischen Märchen in neuem Gewand mit Fotos der Künstlerin Annie Bertram. Ju hat ihre eigene Geschichte „Aschenputtel“ und den Beginn von „Rumpelstilzchen“ von Christian von Aster gelesen. Beides hat mich völlig gebannt und auch zum Lachen gebracht, die stimmungsvollen Neuinterpretationen gefallen mir sehr. Das wunderschöne Buch habe ich schon länger, allein weil mein Lieblingsmärchen von Björn Springorum neu erzählt wird – das wird sicher schön düster. Momentan renne ich aber noch meinem Anspruch und einigen offenen Rezensionen hinterher, aber wenn wieder mehr Luft ist, um auch Anthologien gerecht zu werden, ist das sicher bald dran … Und darauf freue ich mich schon sehr!

Ju Honisch

Nach einem Besuch bei der Asia-Hütte (für mich gab es wieder das leckere Gemüse in Curry-Kokusmilch-Soße mit Reis) musste ich mich dann mal so langsam entscheiden: Folge ich meinem Plan und gehe weiter auf Lesungen oder versuche ich zumindest ein paar der Leute zu finden, die ich treffen wollte? Das Problem ist neu. :) Ich habe mich dann gegen den Plan entschieden und bin zu den Ständen gegangen, wo ziemlich viel los war. Trotzdem habe ich relativ schnell Demetria Cornfield gefunden, die „in echt“ mindestens genauso lieb ist wie auf Facebook. Und ich hatte das Glück, dass sogar noch Exemplare von „Der Wächter des Sternensees“ da waren (am Tag davor war ja die Leserparty) und ich mir ein Taschenbuch kaufen konnte, das mit einer supertollen Signatur aufgehübscht wurde.

Danach habe ich mir am Stand vom Verlag Torsten Low noch den frisch erschienenen Kurzgeschichtenband „Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt“ von Oliver Plaschka gekauft, bevor es zur nächsten Lesung ging. Dort las Katharina Gerlach aus „Regen für Juma“ und David Pawn aus „Zaubertränke für Anfänger“. Also zwei Qindie-Autoren in einer Lesung! Das erste Buch hatte mir ja sehr gefallen, daher waren da auch ganz viele Bilder und Gefühle wieder da – es haben nur ein paar Sätze gereicht, und schon war ich wieder mitten in der Geschichte. Bei der Lesung zum anderen Buch musste ich oft grinsen, da gab es einige Szenen, die meinen Humor getroffen haben. Ich war auf der letzten Leipziger Buchmesse auch auf einer Lesung zu dem Roman, diesmal wurden aber überwiegend andere Stellen gelesen – so dass ich da viel Neues entdecken konnte. Seiten, die mich mehr ansprechen und dafür gesorgt haben, dass ich mir das Buch nochmal genauer anschauen muss.

Katharina Gerlach und David Pawn

Danach habe ich mich ein bisschen verquatscht, so dass die nächste „meiner“ Lesungen schon im vollen Gange war. Einerseits war das sehr schade, weil ich es doch endlich mal zu einer Lesung von Judith und Christian Vogt schaffen wollte, aber andererseits habe ich in der unverhofften Pause Fabienne Siegmund getroffen. Nur kurz, aber es hat für eine Umarmung und die Erfüllung eines Signaturwunsches gereicht. Diesmal habe ich ihr „Das zerbrochene Mädchen und andere Erzählungen“ unter die Nase gehalten.

Danach hat mir dann mein Kreislauf mitgeteilt, dass er unbedingt frische Luft braucht. Guter Zeitpunkt! Also habe ich mich eine knappe halbe Stunde draußen rumgetrieben, bevor es zur Drachenelfen-Lesung von Bernhard Hennen ging. Er hatte wieder das Glück, dass Fragen gestellt wurden und sich das Vorlesen daher in Grenzen hielt. ;) Mit den Elfen geht es entweder mit einer in sich abgeschlossenen Geschichte über Emerelles Jugend (was nicht heißt, dass es nicht weitere geben könnte) oder einer Trilogie über Iskendria weiter, die aus der Sicht von Menschen erzählt wird und in der Elfen keine große Rolle spielen (Umfang ähnlich der Elfenritter-Reihe). Es gibt Verhandlungen zu einem Sammelband, der die Elfen-Kurzgeschichten aus den neuen Ausgaben und die nur als eBook veröffentlichte Kurzgeschichte „Kinder der Nacht“ beinhaltet. Die Ganda-Geschichte erscheint möglicherweise auch als Hörspiel, die Finanzierung ist aber noch unklar. Es ging aber auch um Probleme zur englischen Übersetzung (Kosten, Preisaktion und Umsatz), das Elfen-Wiki, die deutsche Dependance von Jacoby & Stuart (Umbruch bei den Verlagen in den nächsten Jahren, weil die Übersetzung ausländischer Bestseller im gleichen Verlag erscheinen wird und nicht mehr bei deutschen Verlagen) und den Einfluss der eBooks.

Bernhard Hennen

Zum Signieren war ich natürlich auch und wir haben ein wenig über die Messe und „King & Fools“ gesprochen. Der Game of Thrones-Vergleich, der mich ja so unsicher macht ob das eine Reihe für mich ist, wurde vom Verlag gewünscht, passt aber nicht so wirklich – daher sind die Autoren darüber auch nicht so glücklich, weil er einfach falsche Erwartungen weckt. Und bei meinem Testlauf sollte ich dann wohl auch dem zweiten Band eine Chance geben, weil Natalie Matt da eine ganz eigene Perspektive mit reinbringt. Ich bin neugierig, mal wieder …

Kurz bevor ich mit dem Signieren dran war, habe ich gesehen, dass Oliver Plaschka noch am Signiertisch nebenan war. Also habe ich mich danach schnell umgedreht … weg war er. Dabei hatte ich ja noch ein Buch, das signiert werden möchte. Statt ihn zu finden, habe ich aber Astrid Rauner getroffen und wir haben uns sehr nett unterhalten. :) Danach stand ich dann vor der Entscheidung, mir entweder einen Sitzplatz für die Verleihung des Deutschen Phantastik-Preises zu sichern oder nochmal zu versuchen, Oliver zu finden. Ich hab es dann mit dem Suchen versucht und nach einer Weile tatsächlich Glück gehabt!

Bei der Verleihung habe ich dann nicht so lange durchgehalten. Anfangs ging es noch, sicher weil ich da öfter mal grinsen musste und auch ziemlich abgelenkt war (hauptsächlich durch die Verleihung des BuCon-Ehrenpreises an Bernhard Hennen und die Laudatio von Tom Finn). Aber dann zog sich die Veranstaltung, die für mich wichtigste Kategorie wollte und wollte nicht kommen, meine Füße haben immer deutlicher gerufen, dass sie nicht mehr können. Und da meine Favoriten ja nie einen Preis gewinnen, bin ich dann irgendwann gegangen. Und was passiert? Mein Favorit gewinnt – Bernd Perplies hat doch tatsächlich in der Kategorie „Bester deutschsprachiger Roman“ gewonnen! Ich war verblüfft und hab mich riesig gefreut, im Hotelzimmer. ;) Alle Gewinner und die Reihenfolge der Platzierungen findet ihr hier.

BuCon

So sah also die BuCon 2015 für mich aus! Das erste Mal habe ich auch hier deutlich gemerkt, dass ich nicht zu den „typischen“ Bloggern gehöre – nur fühlte es sich hier nicht wie ein Defizit an. Ich hatte jede Menge Spaß, war auf einigen Lesungen und es gab viele nette Gespräche – mal kürzer und mal länger. Und sicher mehr Eindrücke, als ich aufnehmen konnte. :)

Frankfurter Buchmesse 2015

Nachdem mich das Wetter in Frankfurt nicht direkt davon überzeugen konnte, dass der Besuch des Botanischen Gartens eine gute Idee wäre, bin ich dann doch schon am Donnerstag auf die Buchmesse gefahren. Zur ersten Orientierung sicher auch nicht verkehrt … Gegen 15 Uhr war ich dann auch endlich da (die Pension war weiter von der U-Bahn entfernt als gedacht und meine armen Händchen bereits ein wenig hinüber) und hatte auch nicht meine Pressekarte vergessen. ;)

Ich habe mich in Halle 3.1 umgesehen und mich dabei irgendwie … seltsam gefühlt. Unpassend. Sicherlich wegen meinem Geschmack, aber auch weil ich irgendwie nicht der „typische“ Blogger bin und da manche Verhaltensweisen auch einfach peinlich finde. Beispiel gefällig? Nach egal-was-Rezensionsexemplaren drängeln (schlimm genug) und sich dann empören, wenn grundlegende Fragen zum Blog gestellt werden (Name, Schwerpunkt). Aua.

Ich war auch auf der Suche nach „Sophia, der Tod und ich“ von Thees Uhlmann, weil mich das Buch sehr reizt und ich da einfach noch etwas mehr hinein linsen wollte. Den Verlag habe ich zwar gefunden, aber nicht das Buch … Allerdings war mir auch gar nicht bewusst, dass das ein Bestseller ist – vielleicht war es ja doch hinter der einen Menschentraube. ;) Besonders ärgerlich war für mich dann die (zu späte) Info, dass Herr Uhlmann sogar auf der Buchmesse war – auch am Donnerstag. Hnnnng … Verdammt! Über ein signiertes Exemplar würde ich mir tatsächlich ein Loch in den Bauch freuen. Gekauft werden möchte das aber auf jeden Fall, ich habe in der Zwischenzeit woanders gestöbert und auch etwas im NDR gesehen, das direkt meinen Humor getroffen hat. Und es gibt weitere Lesungen – auch eine in Hannover. Ich muss also mal forschen, ob es nicht doch noch Hoffnung gibt.

Dann war ich auf der Lesung von Farina de Waard, um herauszufinden ob ihre Bücher etwas für mich sind oder nicht. Gefühlt schleiche ich da schon eine ganze Weile drum herum … Steinigt mich nicht, aber mir fehlt da einfach etwas, was mich reizt – der Funke, der meine Neugier anstachelt. Grundsätzlich schon interessant, aber die Geschichte lacht mich irgendwie nicht an.

Farina de Waard

Danach habe ich kurz Evelyn Boyd getroffen, das erste Mal in „echt“. Wir haben uns auch für den nächsten Tag verabredet – es gab tatsächlich eine Lücke, in der wir beide Zeit hatten. Danach habe ich mich noch etwas umgesehen, aber sehr lange bin ich nicht mehr geblieben, weil ich von der Reiserei und der Messe doch ganz schön geschlaucht war. Den Abend habe ich mangels Fernseher dann ohne „The Voice of Germany“ verbracht, dafür habe ich weiter in meinem eBook gelesen. Völlig fasziniert, Boris & Olga von Selma J. Spieweg erwischen mich auch im zweiten Band. ;)

Am nächsten Tag ging es dann mit gepacktem Koffer direkt zur Messe, am frühen Abend sollte es ja nach Dreieich-Sprendlingen weitergehen. Es war schon deutlich voller als am Donnerstag, hinderlich waren aber nur die Trolleys, die leider auch öfter meine arme angeschlagene Ferse erwischt haben. Nach ein wenig Rumstöbern ging es dann zu einem Interview mit Jeanne Ruland, das sich zu der seltsamsten Veranstaltung entwickeln sollte, auf der ich jemals war. Die Autorin schreibt esoterische Bücher und einige von ihnen reizen mich thematisch, ich bin ja ein bekennendes Heidenkind. Bisher habe ich von ihren Büchern nur Gutes gehört, aber mein Bauchgefühl war da ein wenig skeptisch – daher hatte ich mich gefreut, mir nun einen Eindruck verschaffen zu können. Das ging aber ziemlich nach hinten los … Spätestens als die Autorin davon berichtete, dass sie ihre Ausbildung von einem Meister im Traum erhalten hätte, wurde mir das zu schräg. Viel zu schräg.

Jeanne Ruland

Beim Stand des Schirmer Verlags habe ich dafür aber ein Buch entdeckt, das mich reizt: „Die Reise durch den Jahreskreis“ von Brigitta de las Heras. Beim Reinlinsen habe ich sogar die Zeit vergessen, mir gefiel die Vielfalt und bei dem Thema bin ich ja sowieso gefährdet. Jetzt ist es erstmal auf meiner Wunschliste und landet vielleicht auf meinem Weihnachts-Wunschzettel.

Danach ging es dann zu meinem Treffen mit Evelyn Boyd, was ich sehr genossen habe. Ich habe auch ganz vergessen, nervös zu sein. ;) Es fühlte sich schnell an, als ob wir uns schon viel länger kennen. Wir haben etwas getrunken und waren danach auch noch kurz zusammen auf der Messe unterwegs, bevor sich unsere Wege wieder getrennt haben. Ich war dann noch etwas Buchkunst gucken und bin auch bei den Tischen mit den schönsten deutschen Büchern gelandet, besonders gut hat mir „Ars Herbaria. Heilpflanzen im Jahreslauf“ von Karin Mecozzi gefallen. An mehreren Ständen gab es auch wunderschöne Notizbücher, zweimal wäre ich auch fast schwach geworden. Eine Allium-Blüte (oder so) vor meerblauem Hintergrund und dann ein tolles Hexenmotiv inklusive magischer Stimmung. Da habe ich dann schnell die Flucht ergriffen …

Wettbewerb junge Gestalter

Das war auch ganz gut so, denn es wurde Zeit sich zu entscheiden, ob ich mich zu der Buchpräsentation von „Kings & Fools“ traue. Eigentlich wollte ich da unbedingt hin, weil mich die Beschreibung gereizt hat und ich doch herausfinden wollte, wie düster die Geschichte wirkt. Uneigentlich habe ich mich aber von wenigen Leuten ziemlich verunsichern lassen, weil das eben auch (mal wieder) eine Veranstaltung mit Bernhard Hennen war. Meine Verunsicherung hat mich dann allerdings so genervt, dass ich einfach hingegangen und irgendwie in der ersten Reihe gelandet bin. Glücklicherweise, denn mir hat die Veranstaltung sehr gefallen. Die Serie und die Autoren wurden vorgestellt, es ging um die Entstehung und Zusammenarbeit, aber auch darum, was ein Pate eigentlich genau macht. Und es wurde gelesen! Natalie Matt und Silas Matthes haben es dabei geschafft, mich extrem neugierig auf die Geschichte zu machen. Neben dem Inhalt auch durch die Intensität und die starke Atmosphäre, die direkt bei mir ankam. Zusammen mit tollem Kopfkino. Wegen dem Vergleich mit „Game of Thrones“ habe ich immer noch die Befürchtung, dass es zu düster für mich sein könnte, aber wenn mich etwas so erwischt … Ich habe mir das Buch also ganz ungeplant gekauft – und natürlich auch signieren lassen. ;)

Buchpräsentation Kings & Fools

Bei einer letzten kleinen Runde bin ich dann noch über den tollen Bretagne-Roman gestolpert, den ich vor kurzem gelesen habe. „Die Stimmen über dem Meer“ von Bettina Storks waren auch auf der Buchmesse!

Die Stimmen über dem Meer

Das waren dann auch schon meine Eindrücke aus Frankfurt, zur BuCon folgt ein extra Beitrag. :)

Oktoberpläne: BuCon und … doch zur Buchmesse!

Auch diesen Oktober gehe ich wieder auf Herbst-Reiserei, übermorgen geht es ja schon los! Meine erste Station ist Frankfurt, weil ich nur wegen Frau Boyd jetzt doch zur Buchmesse muss. Am Freitag bin ich bis 16 oder 17 Uhr also irgendwo in den Hallen unterwegs, ich habe sogar zwei für mich interessante Veranstaltungen gefunden:

  • 11:00 Interview mit Jeanne Ruland über ihre Erfahrungen mit dem geistigen Reich (Halle 3.1, D73)
  • 15:00 Buchpräsentation der Fantasyreihe Kings & Fools von Natalie Matt, Silas Matthes und Schirmherr Bernhard Hennen (Halle 3.0, K137)

Vielleicht bin ich auch schon Donnerstag Nachmittag dort, das werde ich spontan entscheiden. Nicht dass ich es wieder schaffe, mich auf der Frankfurter Buchmesse zu langweilen. ;) In jedem Fall geht es am Freitag dann noch nach Dreieich-Sprendlingen, wo am Samstag ja die BuCon stattfindet.

Das wird dann meine 6. – und das Programm ist wieder schön vielfältig, mit Lieblingsautoren und für mich noch neuen Autoren. Und noch mehr Lesungen! Ich brauche ein paar Klone … Mein Plan sieht so aus:

  • 11:00 Ulf Fildebrandt – Dunkelwärts (Ten Forward)
  • 12:00 Aileen P. Roberts – Das Lied der Elfen (Ten Forward)
  • 13:00 Henning Mützlitz, Christian Kopp – Wächter der letzten Pforte (Jefferies Tube)
  • 14:00 Farina de Waard – Zähmung, Zorn (Maschinenraum) oder (falls ich es auf ihre Donnerstag-Lesung auf der Buchmesse geschafft habe) Wes Andrews – Frontiersmen
  • 15:00 Katharina Gerlach – Regen für Juma und David Pawn – Zaubertränke für Anfänger (Holodeck)
  • 16:00 Judith und Christian Vogt – Die Geister des Landes + Vorschau „Die verlorene Puppe (Transporterraum)
  • 17:00 Bernhard Hennen – Drachenelfen. Die letzten Eiskrieger (Maschinenraum)
  • 18:00 Tom Finn – Dark Wood (Transporterraum) oder Die Baker-Street-Artefakte (Holodeck) oder Christian Humberg, Andrea Bottlinger – In 80 Welten durch den Tag (Ten Forward)

Ganz fies waren für mich ja die 17 Uhr-Lesungen, da hätte ich gerne zwei Klone. Klon #1 kann dann zu Oliver Plaschka (Holodeck) gehen und Klon #2 zu T.S. Orgel (Transporterraum). Auf beide Bücher bin ich auch sehr neugierig … Ungewohnt ist dafür, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich zu der Lesung von Tom Finn will. Einfach nur, weil ich keine Ahnung habe, ob das Buch etwas für mich sein könnte. Andererseits ist bei solchen Entscheidungen eine Lesung ja ganz hilfreich, darum verschlägt es mich ja z.B. auch zu Wes Andrews, Ulf Fildebrandt und Farina de Waard.

Bei so vielen Lesungen brauche ich sicher auch mal eine Pause, also werde ich mich wohl nicht komplett an meine Planung halten. Vielleicht setze ich um 13 Uhr auch mal aus, mal sehen was so passiert und sich einfach ergibt. ;)

Am Sonntag reise ich dann weiter zu einer Freundin, wo ich ein paar Tage bleiben darf, und danach geht es dann heim. Ich reize meine freie Woche komplett aus, habe das aber auch dringend nötig. Aber Lesungen und nette Leute zu treffen, sind doch perfekt, um abzuschalten …

The Last Unicorn Screening Tour

Peter S. Beagle und die „The Last Unicorn Screening Tour“ kommen im Juli nach Deutschland! „Das letzte Einhorn“ auf der großen Leinwand, nach der Vorstellung signiert Peter S. Beagle und es gibt auch einen Merchandise-Stand.

Die ersten Termine wurden hier veröffentlicht: Leipzig, Berlin, Hamburg, Garbsen, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München und Erlangen. Es kommen aber noch weitere dazu. Also die Seite im Auge behalten! ;)

Ich würde supergern zu einem der Termine gehen, nicht nur weil ich den Film sehr mag, sondern auch weil mich das Buch und die Sprache noch viel mehr verzaubert haben. Magische Poesie. Aber dummerweise bin ich an dem Wochenende, wo die Tour in Berlin ist, in Bonn. Schlechte Planung … Ich werde die Seite also gut im Auge behalten und hoffe …

Zum Schluss noch eines meiner liebsten Zitate aus dem Buch:

»Wofür gibt es denn dann Magie?«, schrie Prinz Lír wütend. »Wozu gibt es Zauberei, wenn man damit nicht einmal ein Einhorn retten kann?« Er musste sich an des Zauberers Schultern festhalten, um nicht vor Schwäche umzufallen. Schmendrick drehte nicht einmal den Kopf. In seiner Stimme lag eine Spur wehmütigen Spotts, als er sagte: »Dafür gibt es Helden.«

SERAPH - Literaturpreis der Phantastischen Akademie

Meine Rezensionen erscheinen auch hier:

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