Fantasywoche

Willkommen …

... in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Mein Schwerpunkt liegt bei deutschen Fantasy-Autoren, weil mich ihre Bücher begeistern und ich finde, dass sie nicht genug Aufmerksamkeit erhalten.

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Einträge in der Kategorie Meine Lesewelt

Mein Bekenntnis zum Buch. #buchpassion

Janine von Kapri-ziös hat die tolle Aktion #buchpassion gestartet, auf die ich erst gestern aufmerksam geworden bin. Neben einem Lesemarathon auf Twitter wird es viele Artikel auf Webseiten und Blogs zum Thema „Mein Bekenntnis zum Buch“ geben, mehr darüber könnt ihr hier nachlesen. Glücklicherweise kann man auch noch spontan einsteigen, also los … Mal sehen, was mir so aus der Feder fließt!

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Bücher & ich

So lange ich mich erinnern kann, waren da Bücher. Märchen, die meine Mutter uns vorgelesen hat. Bücher, die wir zusammen gelesen haben. Mein Lieblingsbuch aus dem Kindergarten – „Mein Esel Benjamin“ von Hans Limmer und Lennart Osbeck. Viele ausgeliehene Bücher – leider kann ich mich da nur an wenige Titel erinnern, als das Langzeitgedächtnis verteilt wurde, war ich wohl gerade Schiffchen gucken oder so etwas. Ronja Räubertochter, Momo, Die rote Zora, Die unendliche Geschichte, Mary Poppins. Mit Internatsgeschichten bin ich nicht warm geworden und mit Prinzessinnen meist auch nicht (außerdem fand ich Räubertöchter eben einfach viel spannender). Zu Hause hatten wir auch einige Bücher – und dann gab es ja auch noch Geschenke, besonders gut kann ich mich da an Karl May, ein Buch mit Märchen von Hans Christian Andersen, Tiergeschichten und eine Sammlung mit indianischen Legenden erinnern. :)

Ich habe immer gern gelesen, auch quer durch das Bücherregal meiner Mutter. Ich mochte die Romane von Gwen Bristow (lustigerweise stammt aus einem von ihnen ja auch mein Vorname) und Pearl S. Buck, aber auch die Geschichten, die in den Südstaaten, Australien, England, Indien und Ägypten spielten. Nur während meiner Ausbildung habe ich kaum „privat“ gelesen. Mir hat das natürlich gefehlt, aber der Druck, möglichst viel zu lernen, war einfach größer. Später hatte ich auch verschiedene Lesephasen. Es gab Zeiten, in denen ich fast nur psychologische Krimis oder Siedlerromane gelesen habe.

Fantasy ist nur was für Kerle?!

Abseits der phantastischen Geschichten aus meiner Jugendzeit hatte ich den Eindruck, dass Fantasy nur etwas für Männer ist. Bücher, in denen es fast nur um Krieg geht. Wenn ich mich doch mal in die Nähe des Fantasy-Regals im Buchladen gewagt habe, wurde ich seltsam angeschaut. In großen Kaufhäusern war das aber wieder anders … Als ich länger ins Krankenhaus musste und auf der Suche nach neuen Büchern war, mit denen ich mir dort die Zeit vertreiben könnte, habe ich spontan beschlossen, es einfach mal zu versuchen. Ich stand also ein wenig unentschlossen vor den Fantasybüchern in unserer Buchhandlung und habe mich immer mehr gewundert, denn vieles klang gar nicht so kriegerisch. Ich habe mich dann für „Die Wälder von Albion“ von Marion Zimmer Bradley entschieden, weil das nach einer mystisch-historischen Geschichte klang. Weil mich Seher reizen, und vor allem auch Kelten. Das ist noch heute so, auch wenn sich mein Geschmack in vielen Dingen verändert hat und mir das Buch auch nicht mehr so gut gefällt. Aber damals war das anders, ich war von verschiedenen Dingen fasziniert und hatte erlebt, wie viel tiefer mich Fantasygeschichten berühren können.

Danach habe ich dann weitere Bücher von Marion Zimmer Bradley gelesen, aber auch online gestöbert, was es noch so gibt. Anfangs las ich beispielsweise Diana L. Paxson, Patricia McKillip, Katya Reimann, Juliet Marillier, Sara Douglass. Und Kate Forsyth, die meinen Geschmack sehr geprägt hat. Später kamen dann auch deutsche Autoren hinzu, durch die für mich alles noch intensiver geworden ist: Das Lesen, die Figuren, das Kopfkino, die Neugier auf Lesungen und den Autor hinter der Geschichte. Und irgendwie habe ich immer darauf gewartet, dass die Fantasy-Phase zu Ende geht oder meine Buchauswahl sich wieder mehr mischt. Aber da ist kein Ende in Sicht …

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Was ist für mich ein gutes Buch?

Es muss mich einfangen, ich möchte völlig in ihm versinken. Es sollte sich anfühlen, als ob ich mittendrin stecke und die Geschichte miterlebe – nicht nur etwas darüber lese. Sie muss mich so berühren, dass ich mich auch abseits der Lesezeit mit ihr beschäftige und vielleicht sogar von ihr träumen. Die Figuren müssen mir möglichst nah stehen, ich bin ein sehr emotionaler Leser und für mich gibt es fast nichts schlimmeres, als wenn ich zu den Figuren und zu der Geschichte keine Verbindung spüre. Es darf sich nicht oberflächlich anfühlen oder so, als ob alles ganz weit weg passiert. Aber auch der Schreibstil muss meinen Geschmack treffen – und mir sollten nicht allzu viele Rechtschreibfehler auffallen, weil die mich immer ein wenig aus der Geschichte reißen (besonders wenn sie gebündelt auftauchen). Ob die Bücher nun dicker oder dünner, ein Einzelband oder eine Serie sind, ist mir relativ egal, solang mich die Geschichte überzeugen kann. Aber ich kann nicht abstreiten, dass ich es gerne episch mag.

Geschichten und ihre Auswirkungen

Jedes für mich gute Buch hinterlässt Abdrücke in meiner Seele, mal mehr und mal weniger. Kopfkino, Eindrücke, Lieblingsfiguren. Zitate, die in meinen Wortschatz übergehen (und mit denen ich mein Umfeld meistens verwirre, weil niemand die Bücher dazu kennt). Einige Geschichten berühren mich auch so intensiv, dass sie meine Realität beeinflussen – ich sehe dann beispielsweise Einhörner auf Friedhöfen oder bin felsenfest davon überzeugt, dass es auch in Hamburg eine uralte Metropole gibt. Für mich besondere Figuren oder Wesen bleiben bei mir und manche von ihnen sind in meinem Kopf ganz schön lebendig. Das klingt vielleicht schräg, aber ich liebe es und bin dadurch auch fast nie allein (die netten Männer in den weißen Anzügen haben mich bisher noch nicht gefunden). Ich mag auch musikalische oder literarische Andeutungen, die ich – je nach ausgelöster Neugier – recherchiere, wenn sie mir nichts sagen. Gerade bei der Musik entdecke ich so völlig neue Künstler für mich, zuletzt Belle and Sebastian (daran ist Christoph Marzi schuld, mal wieder). Oder dass ich Klassik manchmal eben doch mag.

Das Vorurteil vom Stubenhocker

In gewisser Weise trifft das ja auf mich zu, ich bin schüchtern und ziehe einen ruhigen Abend zu Hause jederzeit einer großen Party vor. Andererseits hat sich sehr viel verändert, wenn ich so an mein früheres Ich denke. Das war nicht nur viel zu sehr bestrebt, es allen recht zu machen (und vergaß sich dabei selbst), sondern hat auch fast nie etwas unternommen. Angefangen hat die Veränderung wohl 2005, als ich mich im Literaturschock-Forum angemeldet habe und dort nicht nur auf viele Buchtipps, sondern auch auf nette Menschen gestoßen bin. Damit habe ich mich so wohl gefühlt, dass ich mich sogar auf ein paar Treffen getraut habe. Im April 2007 war ich dann auf meiner ersten Lesung: Einer Fantasy-Nacht im Planetarium Hamburg mit Christoph Marzi und Markus Heitz, moderiert von Tom Finn. Vorher war ich schrecklich nervös, aber es stellte sich heraus, dass ich Lesungen sehr mag. So sehr, dass ich dafür meine Schüchternheit überwinden kann und dabei noch viel Spaß habe! Seitdem versuche ich, es zu so vielen Lesungen, die mich interessieren, wie möglich zu schaffen.

Im April 2008 habe ich dann meinen Blog gegründet und seitdem ist so viel passiert, auch mit mir. Natürlich bin ich immer noch schüchtern, aber ich freue mich sehr über kleine Treffen und darüber, dass mein Netzwerk langsam aber stetig wächst. Ich bin kein typischer Blogger und auch kein Selbstdarsteller, aber ich finde meinen ganz eigenen Weg. So, wie ich eben bin und wie es sich für mich richtig anfühlt. Mit meinem individuellem Lesegeschmack und meinen Zielen. Ich tue gern etwas, sowohl in Netzwerken als auch „nur“ für meinen Blog. Und ich habe noch viele Ideen, Pläne und Wünsche. Manchmal muss ich auch darüber grinsen, wie sich das alles entwickelt hat und mittlerweile zusammenhängt. Lesen, Schreiben, Bücher und Autoren sind schon so etwas wie ein Lebensmittelpunkt von mir geworden, auch wenn ich einen Job habe, der damit gar nichts zu tun hat. Was aber auch den Vorteil hat, dass ich lesen kann, was ich möchte. Gute Geschichten, unabhängig davon wie sie veröffentlicht wurden.

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Die Langsamkeit des Lesens

Ich staune ja immer, wie viele Bücher andere Blogger und Vielleser so in einem Monat schaffen, dafür brauche ich ein halbes Jahr oder noch länger. Aber warum ist das so? Und warum fühlt es sich schlecht an, wenn das bei mir eben anders ist? Ich habe nicht soviel Lesezeit, aber ich lese auch recht langsam. Natürlich könnte ich etwas schneller lesen – und sogar lernen, noch an Tempo zuzulegen. Aber ich will das einfach nicht, weil sich dann meine Art zu lesen sehr verändern würde. Sie würde oberflächlicher werden und ich könnte nicht mehr so tief in Geschichten eintauchen, wie ich es eben gerne tue. Mein Kopfkino und die Nähe, die ich so mag, würden sicher auch leiden. Auf die Frage, warum ich (als Bloggerin) so wenig Bücher lese, gibt es möglicherweise also nur diese Antwort: Fragen Sie nicht! Mal ganz davon abgesehen, dass sich die Liebe für Geschichten ja nicht unbedingt in der Anzahl der gelesenen Bücher ausdrückt, sondern darin, dass wir sie im Herzen tragen.

Mein Geschmack

Meine Ansprüche und Vorlieben haben sich natürlich mit der Zeit verändert, das kennt jeder und ist eine normale Entwicklung. Allerdings habe ich schon länger das Gefühl, dass mein Geschmack ein wenig speziell geworden ist – zumindest wenn ich ihn mit den Massen vergleiche. Also die Bücher, die in Foren besprochen werden oder in Buchläden ausliegen oder sich bei Online-Händlern gut verkaufen. Aber wisst ihr was? Ich finde immer noch sehr viel, was mich reizt – sowohl bei Verlagen als auch bei Indies. Leider nicht in Foren, dafür aber auf Cons, ausgewählten Blogs und beim Stöbern online. Und natürlich durch Buchtipps von Freunden, was ich ja immer noch die schönste Art finde, um auf ein Buch aufmerksam zu werden.

Außerdem verfolge ich natürlich auch die Neuerscheinungen der Autoren, die mich schon mit einem Buch überzeugen konnten. Ich neige da auch dazu, mir die älteren Romane anzusehen – von manchen mag ich sogar (fast) alles lesen. Und ich habe inzwischen so viele Lieblingsautoren, dass ich mich manchmal frage, wann ich das denn alles lesen will. Mal am Beispiel von meinen beiden Lieblings-Lieblingsautoren: Von Erik Kellen habe ich bis auf das eine Buch, das ich (wahrscheinlich) nicht lesen möchte, alles gelesen. Bei Bernhard Hennen sieht das ganz anders aus – da warten noch sechs ungelesene Romane und ein paar Kurzgeschichten (lustigerweise glauben aber alle, ich hätte schon alles von ihm gelesen). Ich versuche zumindest die Neuerscheinungen zu lesen, aber selbst da scheitere ich gerade. Hier ein nicht ganz aktuelles Bild meiner Bücher von den beiden:

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Es fehlt ein Nimmerherz-Band (Erik Kellen) und die beiden Phileasson-Bücher (Bernhard Hennen und Robert Corvus). Die Gezeitenwelt-Saga und die Anthologien stehen auch woanders …

Schätze zu Büchern!

Vielleicht bin ich ja ein kleiner Lesedrache, denn ich hüte meine Schätze zu Büchern sorgsam und freue mich riesig über sie. Immer wieder. :) Ich gewinne ja eher selten etwas, aber wenn, dann ist es oft etwas Besonderes. Aber am Besten zeige ich euch meine Schätze einfach …

Da wäre das beim „Durch alle Zeiten“-Lese-Event verloste Fan-Paket, ein richtiges Schatzkästchen! Die Drachenkralle habe ich sogar schon mal getragen, als etwas Drachenkraft nicht schaden konnte.

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Meine ganz persönliche Trost-Heidefee bekam ich geschenkt, weil in der Weltennebel-Trilogie von Aileen P. Roberts so einige Lieblingsfiguren von mir abgemurkst wurden und ich die Heidefeen so mochte. Die war im Dezember sogar mit in Hamburg und auch auf zwei Konzerten. Klammheimlich.

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Bei der Blogtour zu „Sommerkuss“ von Fabienne Siegmund habe ich tatsächlich das von mir heiß ersehnte Gerümpelrunen-Starter-Set gewonnen. Auf dem Bild sind auch schon ein paar eigene Gerümpelrunen dabei, ich sammele fleißig …

Gerümpelrunen

Bei Diandra Linnemann habe ich bei „Wider das Sommerloch“ unter anderem einen handgemachten Pentagramm-Kranz gewonnen – so einer wie auf den Buchcovern, mit Wunsch-Design. Der ist bei mir ja genau richtig! :) Ich hatte mich thematisch für Grün und Herbst entschieden:

Hexenkranz

Und dann sind da noch zwei Becher! Die Weltennebel-Tasse rechts habe ich gewonnen, während ich mir den Thermobecher links gekauft habe. Musste ich einfach, wegen hochgradiger Begeisterung. Der war sogar schon mit auf Arbeit, und im März fährt er mit nach Leipzig.

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Das waren sie, meine Schätze zu Büchern. Habt ihr auch welche?

Ein Interview mit mir: Von Blogger zu Blogger!

Über Christians Anfrage zu einem von-Blogger-zu-Blogger-Interview auf Darkstars Fantasy-News hatte ich mich riesig gefreut, aus zwei Gründen. Zum einen wegen des generellen Interesses an meinem Blog, zum anderen weil ich seinen Blog sehr mag. Und das ist jetzt nicht einfach so daher gesagt, ich hatte die Seite in meiner Anfangszeit als Blogger für mich entdeckt und sie gehört auch heute noch zu den wenigen, die ich regelmäßig gern besuche.

Darkstars Fantasy News

Das Beantworten der tollen Fragen hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn ich das eine oder andere Mal ganz schön ins Grübeln gekommen bin. ;) Das Ergebnis kann man jetzt hier nachlesen – ich wünsche euch viel Spaß dabei!

Qinterview: Ein Interview mit mir bei Qindie!

Qindie hat mich interviewt und das Ergebnis ist heute online gegangen!

Qinterview

Ich habe mich über die schönen und abwechslungsreichen Fragen gefreut, vielleicht ist es deshalb auch recht lang geworden. Und ziemlich persönlich, weil ich auch von einigen meiner „Macken“ erzählt habe. Es gibt aber auch einige Buchtipps. Schaut doch mal vorbei! :)

Hamburg ♥

Hamburg ist schon seit längerer Zeit meine Lieblingsstadt und irgendwie wird das immer schlimmer … Inzwischen fühlt es sich wie nach-Hause-kommen an, wenn ich dort ankomme. In Wolfsburg ist mir das noch nie passiert. ;) Es gibt dort wunderbar viel Wasser, maritimes, Grünanlagen, unheimlich viel Kultur und einfach so viel zu entdecken! Auch viele ruhige Ecken in dieser großen Stadt …

Ich gehe gern in der Speicherstadt spazieren, auch weil ich die Atmosphäre sehr mag und immer neue Details entdecken kann. Und ein Gebäude ruft mir jedes Mal zu, dass da eine Geschichte darauf wartet, erzählt zu werden. Natürlich liebe ich den Hafen und die Alster, und ich muss einfach bei jedem Besuch nach Oevelgönne. Dabei kann ich dann praktischerweise auch ein wenig Schiffchen fahren. :) Manchmal gehe ich aber auch zu Fuß, von den Landungsbrücken aus oder von Altona.

HH an der Wand

Im Stadtpark verlaufe ich mich ja gern, aber das übe ich noch – und das Planetarium ist klasse, da war ich sogar schon mal auf einer Lesung. Der Friedhof Ohlsdorf ist der größte Parkfriedhof der Welt und im letzten Jahr habe ich den Loki-Schmidt-Garten für mich entdeckt, da möchte ich auch unbedingt noch einmal hin. Allerdings gibt es auch viele Dinge, die ich mir gerne mal anschauen möchte – und immer auch etwas Kultur: Theater, Oper, Konzerte oder Ausstellungen. Eine riesige Auswahl …

Mit der Zeit haben sich auch einige Hamburg-Bücher angesammelt – abseits von Romanen. Und die haben jetzt ein eigenes Regalfach erhalten, es wurde Zeit. Das ist eigentlich auch der Grund für diesen Beitrag. :) So gesammelt ist das irgendwie ein schöner Anblick. Und schon ein ganz schöner Stapel, auch wenn ich mich da immer zu bremsen versuche. Vieles kommt auf die Wunschliste (aber manchmal ist es einfach ärgerlich, wenn bestimmte Bücher plötzlich nicht mehr erhältlich sind – auch nicht gebraucht).

HH-Regalfach

Letztens habe ich auch die tolle Stadtteile-Reihe vom Junius Verlag entdeckt und ich befürchte, dass die alle bei mir einziehen wollen. Zwei sind es ja schon!
Einen Bildband habe ich auch noch, aber der bleibt bei seinen Kollegen stehen. :) Das Thema Hamburg verteilt sich auch immer mehr in der Wohnung: Bilder, Kühlschrankmagnete, Müslischalen, Notizblöcke, Bleistifte, …

Ich habe sogar eine Tasche! :) Und Tassen. Natürlich Tassen …

HH-Tassen

Ich freue mich immer über Fantasybücher, die auch in Hamburg spielen. Mein erstes war von Tom Finn, da bin ich ja auch noch auf den Zeitreise-Roman „Der Funke des Chronos“ gespannt. Es folgten Anika Beer, Erik Kellen und Ann-Kathrin Karschnick. Möglicherweise habe ich da auch noch jemanden vergessen … Ich wollte darüber eigentlich mal einen Beitrag schreiben, aber das ist ja schon ein sehr spezielles Thema. ;) Wobei mir da gerade eine tolle Idee kommt … Nej, auch das noch!

Im SuB schlummert auch noch „Der Goldschatz der Elbberge“ von Martin Schemm. Ein historisch-fantastischer Roman, der im Jahr 1065 spielt. Der Hamburger Erzbischof Adalbert lässt eine Gruppe Männer durch einen alten Stollen in die Tiefe des Sollonbergs (Süllberg in Blankenese) hinabsteigen, um dort einen sagenumwobenen Schatz der zwergenhaften Schwarzalben zu heben. Als die Männer tatsächlich in das Zwergenreich gelangen und Hand anlegen an den goldenen Schatz, vollzieht sich ein alter Fluchzauber, der das Land an der Elbe in Angst und Schrecken versetzt, während zugleich das Machtgefüge des Erzbischofs zerfällt …

Wie ist das bei euch – gibt es da vielleicht auch eine Stadt, die es euch ganz besonders angetan hat?

Macken rund ums Buch …

Manche lieben den Geruch von Büchern, andere sortieren ihr Bücherregal nach Farben oder lesen Hardcover ohne Schutzumschlag, um diesen zu schonen. Ich habe andere Macken, von denen ich euch heute etwas erzähle.

Manche Zitate sind so anhänglich, dass sie sogar in meinen Wortschatz wandern. Oft merke ich das aber erst, wenn mich völlig verwirrte Blicke treffen, weil das natürlich kaum jemand zuordnen kann. „In der Welt der Menschen sollte man stets auf Ärger gefasst sein“ oder „Verborgen bleibt, was der Mensch nicht sehen will“ passen aber gelegentlich einfach zu gut … Ich lerne sogar ein ganz klein wenig fluchen. Nach meiner „Holy Shit“-Phase hat da jetzt aber Odin das Zepter übernommen. Und wenn mir mal wieder ein „Bei Odins Arschbacken“ rausrutscht, sind die Chancen groß, dass ich anschließend rot werde. Uuuups. Naja, Buchwerbung mal anders. Wäre aber sicher auch geeignet für ein Ratespiel. ;)

Da ich so gerne Postkarten bekomme, wird sich sicher niemand darüber wundern, dass ich mich auch riesig über signierte oder beschriebene Karten zu Büchern freue. Meine Sammlung ist zwar nicht sehr groß, aber sie ist da:

Buchkarten

Und dann bin ich noch stolze Besitzerin einer kleinen aber feinen Sammlung signierter Buchposter! :) Neben der von Susanne Gerdom signierten Krieger-Anthologie sind da noch Aileen P. Roberts und Oliver Plaschka vertreten. Beide sogar mehrfach. Und natürlich mein allererstes signiertes Buchposter – Elfenwelten von Bernhard Hennen:

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Wegen meinen abgemurksten Lieblingsfiguren wird es dann manchmal sogar ein wenig peinlich. An manchen hänge ich ganz besonders und verarbeite ihr Ende noch länger in meinen Träumen. Manchmal scheine ich dagegen auch zu rebellieren, dann fuchtele ich wohl im Traum mit den Händen herum und – zack – schlage mich auch mal selber. So, und wie soll man da die blauen Flecken erklären? Hmm … Bisher ist mir das nur bei zwei Figuren passiert, beim Rest heule ich einfach „nur“. *g* Und glücklicherweise habe ich die Macke entwickelt, dass einige meiner toten Helden in meinem Kopf sehr lebendig sind – und auch bleiben. ;)

Und jetzt bin ich natürlich neugierig und muss euch einfach fragen, was ihr so für Macken rund ums Buch habt!

Warum ausgerechnet Elfen?

Das werde ich immer mal wieder gefragt, weil meine Vorliebe für Elfen wohl recht auffällig ist. Dabei lese ich doch auch Bücher, in denen sie gar nicht vorkommen. ;) Wie auch immer, sie begleiten mich schon eine sehr lange Zeit. Ich kann gar nicht genau sagen, seit wann – irgendwie waren Elfen schon immer in meiner Nähe. In unterschiedlichen Formen und auf unterschiedliche Arten, aber stets da. Wie ein roter Faden, der sich durch mein Leben zieht und für mich ein fester Bestandteil ist.

Mit den kleinen blumenumschwirrenden Wesen kann ich dabei aber weniger anfangen, für mich waren sie immer groß. Und ob sie nun Elfen, Elben, Feen oder wieder ganz anders heißen, sie faszinieren mich. Ich kann mich auch für ihre unterschiedliche Darstellung in der Mythologie begeistern, darin kann ich total versinken. Mythen sind für mich sowieso eine spannende Sache, und drei Themen ganz besonders: Elfen, Meerwesen und die nordische Mythologie.

Da es so unterschiedliche Aspekte und Erscheinungsformen gibt, kann ich natürlich auch nicht alle Elfen mögen. In Büchern ist das ganz genauso. Mit den überheblichen, perfekten, glatten Vertretern kann ich meist nichts anfangen. Sie dürfen kühl sein, aber sie müssen mir nahe stehen. Mit Figuren, die weit weg sind, habe ich es so gar nicht. „Meine“ Elfen haben auch oft einen tragischen Hintergrund – und wenn melancholisch geguckt wird, bin ich prinzipiell gefährdet. Das galt früher auch für Bogenschützen, aber irgendwie bin ich seit einiger Zeit auf Schwertfuchtler umgeschwenkt. Hm, da habe ich wohl die „falschen“ Bücher gelesen. ;)

Ich mag die Weisheit, die starke Verbindung zur Natur, die Wertschätzung der schönen Künste, die Magie und das Mystische. Die Ziele, die man sich in einem so langen Leben setzen kann. Die Beharrlichkeit und Weitsicht. Aber auch die Ecken und Kanten, die Emotionen, Fehler, Werte und Träume. Heldenmut, aber keine perfekten Helden. Es gibt noch sehr viel mehr Aspekte, aber das sind einfach diejenigen, die mich ansprechen. Und so manche Figur hat einige davon. Andere mögen das als langweilig empfinden, aber ich gehe da völlig drin auf. Daher werden hier auch immer wieder Elfen auftauchen. :)

Ich & das elektronische Lesen…

Früher habe ich mir ja nie vorstellen können, auch elektronisch zu lesen. Das klang alles so technisch und nüchtern. Kein Papiergefühl. Dafür womöglich ein Lesegefühl wie am PC? Als mir eine Freundin ihren Reader gezeigt hat, konnte ich schon mal feststellen, das letzteres nicht stimmte. Das fühlte sich gar nicht nach PC-Lesen an, ein wirklich schönes Schriftbild, was sich gut lesen ließ. Und man konnte die Größe ganz individuell anpassen, unter anderem. So ist meine abwehrende Haltung gegen einen Reader nach und nach verschwunden und irgendwann habe ich mich ein wenig umgeschaut.

Bei mir ist es dann ein Kobo Touch geworden. Ich wollte einen unabhängigen Reader, der mich auch vom Design her anspricht. Also nichts in schwarz. ;) Diesen gab es sogar mit farbiger Rückseite (meiner ist vorne weiß und hinten lila). Und er hat unter 100 € gekostet. Und kam aus Kanada, was mir doch irgendwie sympathisch war. Mit den technischen Details habe ich mich nicht besonders ausgiebig beschäftigt, mir waren eigentlich nur drei Dinge wichtig: anpassbare Schriftgröße, veränderbare Schriftart und die Zitat-Funktion.

Kobo Touch

Ich habe mich dann viel schneller an das elektronische Lesen gewöhnt, als ich erwartet hatte. Mit dem Touchscreen musste ich erst etwas warm werden, weil das total ungewohnt für mich war – aber doch schnell geklappt hat. Beim Zitate-sammeln konnte ich das ja auch prima üben. Mit so einem Reader kann man viel flexibler lesen, nicht nur wegen der großen Auswahl auf so einem kleinen Gerät. Man kann es einhändig bedienen (meine Rettung, als ich im Sommer eine Entzündung im Handgelenk hatte) und auch sitzend lesen, ohne dass einem bei schweren Büchern bald die Hand „abfällt“. Das Lesen fühlt sich nicht „anders“ an, weil ich dabei ja mit dem Kopf in der Geschichte bin und nicht auf das Papierbuch oder den Reader schaue.

Beide Arten des Lesens haben für mich Vor- und Nachteile. Das Papierbuch ist gerade unterwegs unpraktischer – nicht nur wegen dem Gewicht und der Größe, es ist auch unhandlicher. Mit dem Reader kann ich auch stehend in Zug oder Bus lesen, was mit einem Buch ja immer ein ziemlich gefährliches Unterfangen ist. Der größte Nachteil eines Readers ist für mich persönlich ja immer noch, dass man sich die Bücher eben nicht signieren lassen kann. ;) Außerdem bevorzuge ich bei vielen Zitaten das Papierbuch, weil das im Reader schnell unübersichtlich und aufwändig beim „Abarbeiten“ wird.

Ich liebe meine Papierbücher im Regal, aber ich muss nicht mehr jedes Buch dort hinein stellen. Lieblingsautorenbücher gehören da natürlich ganz unbedingt hin, und auch meine deutschen Fantasybücher hätte ich – soweit vorhanden – gern als „normales“ Buch. Bei anderen Titeln frage ich mich allerdings immer öfter, ob ich das überhaupt in Papierform brauche. Vielleicht ist es hier ja auch irgendwann ein wenig verbreiteter, beides zusammen zu verkaufen. Ich fände es nämlich wirklich praktisch, bei manchen Titeln das eBook zu lesen und das Papierbuch ins Regal zu stellen.

Ich lese also auf beide Arten gern. Was ich auch weiterhin machen werde, denn ich muss mich ja nicht zwischen den beiden Möglichkeiten entscheiden. ;) Allerdings bin ich erstaunt, was für Äußerungen man im Netz zum elektronischen Lesen so findet. Beispielsweise, dass es kein „richtiges“ Lesen wäre. Bei mir ist es ja so, dass ich nach den ersten Wörtern oder Seiten gar nicht mitbekomme, ob da jetzt ein Papierbuch oder ein Reader vor mir liegt. Ich bin dann mit dem Kopf in der Geschichte, sehe und spüre die Dinge, die dort beschrieben werden. Mal mehr, mal weniger. Das wunderbare an Büchern ist doch auch, dass die eigene Phantasie einem ganz individuelle Dinge zeigt. Finde ich…

Meine Buchkatzen haben sich übrigens auch ganz schnell an den Reader gewöhnt, wie man hier an der Shelly-Katze sieht:
Shelly

Buchregalzuwachs

Und um gleich zu etwas Schönem zu kommen: Meine beiden neuen schmalen Regale sind da! Die kleinen Lücken in der Stube mussten doch gefüllt werden – und womit könnte das besser gehen als mit Regalen? ;) Außerdem musste ich mir doch Gedanken wegen meinen Büchern von Susanne Gerdom machen, denn ein breites Regalbrett war fast voll und ich stelle doch Lieblingsautorenbücher so ungern zweireihig. Da hat das einfach super gepasst…

Das erste Regal sieht so aus:

Regal1

Die Speziallösung! Der Leuchtturm dient als Platzhalter, damit ich bald nicht schon wieder umräumen muss. Frau Gerdom schreibt ja wie wild, und Frau Hille hätten wir dann ja auch noch. *g* Im Fach darunter sind meine Bücher mit Meerwesen, darunter ist etwas deutsche Fantasy. Und im letzten Fach ein paar Städte/Kultur-Bücher. Da ist noch ein bisschen Platz, weil ich irgendwann gerne einen neuen Hamburg-Führer hätte. Den Vis a Vis von Dorling Kindersley, mir gefällt meiner für Berlin so gut!

Und hier kommt das zweite Regal, gefüllt mit australischer Fantasy:

Regal2

Jetzt hab ich in den anderen Bücherregalen auch wieder mehr Luft! Das war auch nötig, weil es da doch ein paar „Problemkinder“ gab. Beispielsweise hatte ich ja die Bücher von Bernd Perplies und die Gezeitenwelt-Reihe in einem Regalbrett stehen, nur war da jetzt irgendwie ein Buch zuviel da. Nun steht die Gezeitenwelt passenderweise zusammen mit den Büchern von Thomas Finn in einem anderen Regal. Und auch die Bücher von Aileen P. Roberts und Tanja Bern musste ich trennen, weil das einreihig nicht mehr gepasst hat… Aber jetzt wieder. Und es sieht toll aus!

Auf mehrfachen Wunsch: Ein Blick in ein weiteres Regal!

Hier häufen sich leicht besorgt-verwunderte Anfragen, wo denn meine Bücher von Bernhard Hennen sind. Oder auch, ich zitiere:

Wo ist denn dein Hennen-Schrein?

Uuups, wie konnte das denn passieren? :rotwerd: ;)

Jedenfalls gibt es da keinen Grund zur Sorge, die bewohnen immer noch mein Bücherregal im Schlafzimmer. In der neuen Wohnung steht das nun sogar gegenüber von meinem Bett – eine schöne Aussicht. :) Und die sieht so aus:

Das wäre der „obere“ Bereich mit den Büchern von Bernhard, nur die Gezeitenwelt und die beiden Anthologien stehen „drüben“ in der Stube. Weil ich die Serie gern zusammen stehen haben wollte, und meine Anthologien auch. Bei der Gelegenheit beantworte ich dann gleich drei Fragen, die mir irgendwie ziemlich oft gestellt werden… Das passt gerade so schön. Also hier die Top 3 der Bernhard-Hennen-Fragen:

Hast du alle Bücher von Bernhard Hennen?
Nein! Alle Fantasybücher schon, aber bei den historischen Romanen nur „Könige der ersten Nacht“ – zum Ausprobieren.

Gibt es überhaupt noch Bücher von ihm, die Du nicht gelesen hast?
Von denen, die ich besitze, sind tatsächlich die beiden Anthologien und zwei Romane („Das Jahr des Greifen“ und „Könige der ersten Nacht“) noch nicht gelesen. Wobei… eigentlich sogar drei Romane, denn ich habe die schöne Hardcover-Ausgabe von „Die Elfen“ noch nicht gelesen. Die beiden Kurzgeschichten natürlich schon, ich bin ja neugierig. ;)

Hast Du überhaupt noch Bücher zum Signieren?
Ja, für ein paar Lesungen reicht es schon noch… :)

Und nun zurück zum Regal, im „unteren“ Bereich…

… finden sich nämlich meine Mythen- und Märchenbücher. Die illustrierten Ausgaben mag ich sehr, ich habe aber auch ein paar Spezialthemen. Neben Elfen, Feen und Meerwesen wäre das die keltische und nordische Mythologie.
Und ganz oben auf dem Regal finden sich auch noch Elfen:

SERAPH - Literaturpreis der Phantastischen Akademie

Meine Rezensionen erscheinen auch hier:

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