Willkommen …

... in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Mein Schwerpunkt liegt bei deutschen Fantasy-Autoren, weil mich ihre Bücher begeistern und ich finde, dass sie nicht genug Aufmerksamkeit erhalten.

Phantastik-Autoren-Netzwerk

Blog via E-Mail abonnieren

Gib Deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Schließe dich 21 anderen Abonnenten an

Lesungen auf YouTube:

Online

Users: 11 Guests, 5 Bots

Einträge in der Kategorie Autoren- & Buchgeflüster

Buchvorstellung der Phileasson-Saga von Bernhard Hennen und Robert Corvus

Vor mehr als 25 Jahren entstand die Phileasson-Saga von Bernhard Hennen als Abenteuer-Kampagne für das Fantasy-Rollenspiel Das Schwarze Auge. Nun werden diese Abenteuer als (hoffentlich) zwölfteilige Romanreihe umgesetzt, die Bernhard Hennen gemeinsam mit Robert Corvus schreibt. Im Rahmen der Fantasywoche stelle ich euch heute die bisher im Heyne-Verlag erschienenen Bücher der Phileasson-Saga vor. Und die Autoren:

Bernhard Hennen, 1966 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Vorderasiatische Altertumskunde. Als Journalist bereiste er den Orient und Mittelamerika, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seiner Elfen-Saga stürmte er alle Bestsellerlisten und schrieb sich an die Spitze der deutschen Fantasy-Autoren. Er lebt mit seiner Familie in Krefeld.

  • Webseite
  • Erste Romanveröffentlichung: Der Sturm, 1990.
  • Liebstes Buch unter den eigenen Werken: Drachenelfen – Himmel in Flammen.
  • Liebste Bücher (gelesen): Die Uhtred-Saga (Bernard Cornwell), Kind 44 (Tom Rob Smith).
  • Motto: Niemals aufgeben!

Robert Corvus, 1972 geboren, studierte Wirtschaftsinformatik und war in verschiedenen internationalen Konzernen als Strategieberater und Projektleiter tätig, bevor er mehrere erfolgreiche Fantasy-Romane veröffentlichte. Er lebt und arbeitet in Köln.

  • Webseite
  • Erste Romanveröffentlichung: Sanguis B. Vampire erobern Köln, 2005.
  • Liebstes Buch unter den eigenen Werken: Schattenkult.
  • Liebste Bücher (gelesen): Sternenflut (David Brin), Das Lied von Eis und Feuer (George R. R. Martin), Elric von Melniboné (Michael Moorcock).
  • Motto: Das Abenteuer beginnt jenseits des Bekannten.

Band 1: Nordwärts
Erschienen am 11. April 2016
496 Seiten
ISBN: 978-3453317512
Verlagsseite


Klappentext:

Das größte Abenteuer aller Zeiten

Mythen und Sagen ranken sich um die Rivalität der beiden Kapitäne Asleif Phileasson und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich fortan König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen Phileasson und Beorn den Kontinent Aventurien umrunden, und dabei Prüfungen bestehen, denen sich noch nie ein Mensch zu stellen wagte. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs, den Aventurien je gesehen hat …

Raubeinige Helden, tödliche Magie und eine atemberaubende Queste – Nordwärts ist der Auftakt zu einem gewaltigen neuen Fantasy-Epos.

Wir befinden uns bei den Thorwalern, einem Seefahrervolk aus dem Nordwesten Aventuriens, das als Plünderfahrer gefürchtet und als Handelspartner geschätzt wird. Mit ihren Drachenschiffen steuern sie alle Küsten des Kontinents an und die Ottajasko, die Schiffsgemeinschaft, ist ein unverzichtbarer Baustein der thorwalschen Gesellschaft.

Phileasson und Beorn unterscheidet nicht nur, dass der eine Thorwals größter Entdecker und der andere Thorwals gefürchtetster Plünderfahrer ist. Sie wählen ihre Ottajasko auch nach verschiedenen Kriterien aus und gehen unterschiedlich mit ihrer Mannschaft um. Die Gefährten, die sie sich für diese Reise erwählt haben, lernt man nach und nach besser kennen. Mir gefällt, dass sie nicht nur ihre Ecken und Kanten haben, sondern manche von ihnen schon jetzt innere Konflikte zeigen oder einfach eher im grauen Bereich angelegt sind. Die Einblicke in die Vergangenheit sind wie Geschichten in der Geschichte und machen diesen Roman auch sehr facettenreich.

Meine Rezension findet ihr hier, und bei der Buchfee ist auch eine erschienen. Oder ihr schaut mal in die Leserunde, dort finden sich noch weitere Meinungen.


Band 2: Himmelsturm
Erschienen am 08. August 2016
480 Seiten
ISBN: 978-3453317529
Verlagsseite

Klappentext:

Die beiden großen Kapitäne Asleif Phileasson und Beorn der Blender sind zur legendärsten Wettfahrt angetreten, die Aventurien je gesehen hat: Den ganzen Kontinent müssen sie umrunden und sich dabei gefährlichen Prüfungen stellen. Nur der Sieger wird sich mit dem Ehrentitel „König der Meere“ schmücken dürfen. Ihr zweites Abenteuer führt die Rivalen ins ewige Weiß des Nordens zum sagenumwobenen Himmelsturm. Doch der Turm hat seinen eigenen Willen, und so geraten die beiden Helden und ihre Gefährten bald in tödliche Gefahr …

Der Himmelsturm taucht in Sagen auf, von denen niemand mehr weiß, wie alt sie sind. Ist an ihm das Firmament aufgehängt, sodass Himmel und Erde sich voneinander trennen, wenn er zerbricht? Ist er der Pfad, den die Götter genommen haben, um in die Welt zu gelangen? Oder die Brücke, über die die Himmelswölfe in die Nacht hinausgerannt sind, sodass ihre Augen nun als Sterne herableuchten?

Der Himmelsturm bietet nicht nur eine vergangene Kultur, sondern auch so einige Schrecken, die mich geschockt haben. Finster und gruselig … Trotz der düsteren Szenen war ich jedoch sehr von dem Buch fasziniert, was sicherlich auch an den vielen verschiedenen Facetten lag. Die Entdeckungen und Erlebnisse im Turm, die auf jeden einzelnen ihre Auswirkungen hatten – mal mehr und mal weniger. Die Vergangenheit, düstere Ereignisse, Kämpfe, Tragik, die Magierphilosophie. Und Dinge, die mich einfach verflucht neugierig gemacht haben …

Meine Rezension findet ihr hier. Die Buchfee ist auch in den Himmelsturm gereist, genau wie die Leserunde.


Band 3: Die Wölfin
Erschienen am 12. Dezember 2016
592 Seiten
ISBN: 978-3453317536
Verlagsseite

Klappentext:

Die beiden legendären Kapitäne Asleif Phileasson und Beorn der Blender sind zur größten Wettfahrt angetreten, die Aventurien je gesehen hat: den ganzen Kontinent müssen sie umrunden und sich dabei heroischen Prüfungen stellen. Nur der Sieger wird sich mit dem Ehrentitel „König der Meere“ schmücken dürfen. Ihr drittes Abenteuer führt die beiden Rivalen in den wilden Nordosten Aventuriens. Dort, in den verwunschenen Wäldern und weiten Ebenen, müssen sie die bisher gefährlichsten Aufgaben der gesamten Wettfahrt bewältigen …

Phileasson erfährt von einer tödlichen Seuche, die unter den Stämmen der Nivesen wütet. Shayas Vision deutet darauf hin, dass er die Krankheit besiegen muss, um die dritte der Aufgaben zu lösen, die ihn zum König der Meere machen sollen. Auch vom Weg des Wolfes ist die Rede, dem zu folgen sei. Sind auch damit die Nivesen gemeint, die auf besondere Weise mit den Wölfen verbunden sind? Nicht nur wachen die Sterne über sie, in denen sie die funkelnden Augen der Himmelswölfe erkennen. Ihre Schamanen heulen mit den Kindern der Nacht, wenn sie mit rasselnden Keulen die Geister herbeirufen. Und seltsame Geschöpfe leben unter den Nivesen …

Den Roman kenne ich noch nicht, aber ich erhoffe mir von ihm, dass ich die Nivesen und ihre Lebensweise besser kennenlerne. Dass ich mehr über Crottet erfahre, über seine Vergangenheit. Dass es auch mystisch wird. Und dass es Wölfe geben wird, immerhin tauchen sie im Zusammenhang mit den Nivesen oft auf – und der Buchtitel spricht da ja auch für sich. Wie genau sind Wölfe und Nivesen miteinander verbunden, und warum? Fragen über Fragen … Man merkt vielleicht, dass mich das schon im ersten Band ziemlich neugierig gemacht hat.

Die Leserunde war allerdings schon im dritten Band unterwegs!


Verwendung von Inhalten aus dem „Das Schwarze Auge“-Fanpaket gemäß den Nutzungsbedingungen.

Die Mischung aus Abenteuerroman und Fantasy trägt mit dazu bei, dass mich diese Reihe bisher so begeistert hat. Immer neue Aufgaben, Rätsel, Visionen und Überraschungen – also auch viel Stoff zum Spekulieren. Eine Welt, die man nach und nach kennenlernt. In der einem verschiedene Kulturen und ihre Geheimnisse begegnen. Sehr abwechslungsreich, auch bei den Emotionen und der Atmosphäre. Der Humor trifft genau meinen Geschmack, was nicht ganz so einfach ist. Außerdem gibt es Figuren mit Ecken und Kanten, die Tiefe zeigen und dafür sorgen, dass ich über ihre Beweggründe und ihre Vergangenheit nachdenke. Warum reagieren sie so, wie sie es eben tun? Was auch wieder einen Teil der Spannung ausmacht.

Zuletzt habe ich euch noch drei Zitate aus dem ersten Band herausgesucht, um zumindest ein klein wenig von der Atmosphäre und den Figuren zu zeigen. Das erste Zitat führt uns zu Phileasson, der gerade dabei ist, Mitglieder für seine Ottajasko auszuwählen:

»Was macht der Elf da?« Phileasson stand auf.
Salarin war auf das Schiff geklettert. Genau genommen hing er außen am Bug und schmiegte sich an den Vordersteven, über dem der dunkelgrüne Drachenkopf prangte. Für die merkwürdigen Runen, von denen auch Ohm Follker lediglich sagen konnte, dass sie sehr alt waren, interessierte er sich jedoch ebenso wenig wie für die Eisenmaske mit den drei Augenschlitzen, die darauf festgenagelt war. Phileasson hatte das Stück in genau diesem Zustand auf seiner zweiten Güldenlandfahrt erworben. Seitdem schmückte es die Seeadler.
»Salarin denkt manchmal anders als wir Menschen«, erklärte Shaya, die versuchte, mit Phileasson Schritt zu halten.
»Er kann so verrückt sein, wie er will, aber nicht auf meinem Schiff.«
Salarin wandte den Kopf und sah ihn mit amethystvioletten Augen an. »Dieses Holz will fahren. Es singt eine Melodie voller Fernweh.«
Entwaffnet blieb Phileasson stehen. »Der ist wirklich verrückt!«

(aus Nordwärts, Seite 161)

Verwendung von Inhalten aus dem „Das Schwarze Auge“-Fanpaket gemäß den Nutzungsbedingungen.

Das zweite Zitat führt uns zu Beorns Schiffsgemeinschaft, denen gerade eine neue Reisebegleitung vorgestellt wird:

»Wie der Kapitän bereits sagte, ich bin ein Elf. Ein seelenloses, unsterbliches Geschöpf. Mir ist jede Schandtat zuzutrauen, und deshalb werdet ihr mich brauchen, wenn ihr auf dieser Wettfahrt siegen wollt, um in den Sagas der Skalden unsterblich zu werden. Unsterblichkeit ist mein Geschäft.«

(aus Nordwärts, Seite 223)

Im letzten Zitat wechseln wir wieder zu Phileasson und begeben uns nach Olport, wo er Leomara begegnet – einem Mädchen, das mit der Welt der Geister verbunden ist:

»Etwas Altes fährt auf den Fluten, dessen Herz härter ist als das Eis der Gletscher.«
Die Stimme des Mädchens klang so dunkel, als käme sie aus der Brust eines kräftigen Ruderers. Es sprach Garethi mit einer Lautfärbung, die Phileasson vermuten ließ, dass es sogar noch südlich des Mittelreiches aufgewachsen war. »Weißes Fleisch wandert, wo es nicht sein sollte. Ahnungsloser Geist beschwört den Frevel der Alten.«
Von unheimlicher Faszination gebannt, starrte Phileasson das Mädchen an. Die Kleine stand nicht zufällig hier. Sie hatte gewusst, dass die Seeadler in diesem Moment anlanden würde. Was hatten ihre seltsamen Worte damit zu tun?

(aus Nordwärts, Seite 237)


Quellen:
Vita auf der Verlagsseite zu Nordwärts
Phileasson-Webseite

Der Blender und der Foggwulf: Figuren-Interview zur Phileasson-Saga

Im Rahmen der Fantasywoche durfte ich ein Figuren-Interview zur Phileasson-Saga von Bernhard Hennen und Robert Corvus führen. Was lag also näher, als die beiden Drachenführer zum Interview zu bitten? Bereits in jungen Jahren wurde ihnen prophezeit, dass einer von ihnen den Titel König der Meere tragen wird. Die Oberste Hetfrau, die Anführerin Thorwals, ruft die Wettfahrt um diesen Titel mit folgenden Worten aus:

Ihr sollt eine Reise antreten, die euch in die fernsten Winkel Aventuriens führen wird. Ihr werdet euch an Aufgaben beweisen, denen sich noch kein Mensch zu stellen wagte. Es wird eine Fahrt sein, wie sie nie zuvor ein Recke gewagt hat. Es wird ein Weg von Blut und Tränen sein. Ein Weg, so gefährlich, dass vielleicht keiner von euch beiden je wieder vor mich treten wird. Wer siegreich zu mir zurückkehrt, der darf sich fortan König der Meere nennen. Und kein anderer soll diesen Titel führen, solange er lebt!

(aus Nordwärts, Seite 119)

Die Thorwaler sind ein Seefahrervolk aus dem Nordwesten Aventuriens, das als Plünderfahrer gefürchtet und als Handelspartner geschätzt wird. Ihre Drachenschiffe steuern alle Küsten des Kontinents an und die Ottajasko, die Schiffsgemeinschaft, ist ein unverzichtbarer Baustein der thorwalschen Gesellschaft.

Hier noch ein paar Details zu den beiden Drachenführern:

 Asleif Phileasson, der „Foggwulf“
(berühmtester Entdecker Thorwals)
Beorn Asgrimmson, der „Blender“
(gefürchtetster Plünderfahrer Thorwals)
Körpergöße:1,82 Schritt1,76 Schritt
Haarfarbe:weißblondschwarz
Hauptwaffe:Schwert FejrisSchwert
Drachenschiff:SeeadlerSeeschlange

Ging es nicht eigentlich um ein Interview? Das wohl! Und damit geht es nun auch los …

Warum werdet ihr den Titel König der Meere erringen, was zeichnet euch dafür aus?

Phileasson: Niemand liebt das Meer so sehr wie ich. Die Zyklopeninseln und Kap Brabak, die Charyptik und das Nordmeer bis hinauf zu Yumudas Insel habe ich erkundet. Ich kenne die Küsten nicht nur im Osten, sondern auch im Westen des Meers der Sieben Winde. Wer außer mir hat zweimal das sagenhafte Güldenland bereist?
Beorn: Wir sind zum Wettkampf um diesen Titel angetreten und auch wenn der Foggwulf unbestritten ein großer Entdecker sein mag, so bin ich ohne Zweifel der zähere Kämpfer.

Und welchen Ruf hat der jeweils andere?

Beorn: Phileasson ist ein vom Glück gesegneter Entdecker. Wenn die Geschichten über seine Güldenlandfahrten denn stimmen, überlebt er Reisen, bei denen andere Drachenführer schon auf der Anfahrt ertrinken.
Phileasson: Aus Beorn hätte ein ehrenhafter Recke werden können, aber er hat sich entschlossen, ein gewissenloser Raubmörder zu werden. Seinetwegen weinen sich Waisen in den Schlaf, und rechtschaffene Menschen zittern, wenn sein Name an ihr Ohr dringt.

Warum habt ihr euch für den Weg des Entdeckers bzw. Plünderfahrers entschieden?

Phileasson: Ist es nicht das Versprechen der See, den Wagemutigen an unbekannte Gestade zu führen? Warum leben wir, wenn nicht, um die Wunder der Welt zu schauen?
Beorn: Ruhm stopft keine hungrigen Mäuler. Wer an meiner Seite reist, der muss sich bewusst sein, dass ich kaum ein Risiko scheue. Ich gehe dorthin, wohin andere nicht einmal ihre Träume führen. Wer diesen Einsatz wagt, der kehrt reich zurück. Fragt meine Ottajasko.

Und was würdet ihr als euren größten Erfolg bezeichnen?

Beorn: Mein Überfall auf Porto Paligan. Er hat mich reich gemacht. Aber stolz gemacht hat mich die Tatsache, dass die Al’Anfaner sich seit diesem Überfall nicht einmal mehr sicher fühlen, wo sie sich zuhause wähnen. Es war höchste Zeit, dieses Sklavenhalterpack das Fürchten zu lehren.
Phileasson: Die zweimalige Überquerung des Meeres der Sieben Winde. Aus dem Güldenland habe ich eine grüne Maske mit drei Augen heimgebracht, die nun das Drachenhaupt am Vordersteven der Seeadler schmückt.

Wonach habt ihr eure Ottajasko für die Wettfahrt ausgewählt?

Phileasson: Ich erwarte viele unterschiedliche Aufgaben. Niemand kann alles, aber in meiner vielfältigen Mannschaft wird sich immer jemand finden, der die Fähigkeiten mitbringt, die uns allen weiterhelfen. Ich habe eine hervorragende Fährtenleserin dabei, einen Magier, sogar einen Elfen. Und einen Skalden, der unsere Heldentaten besingt.
Beorn: Ich suche unerschrockene Kämpfer an meiner Seite. Unsere Reise führt uns ins Ungewisse. Da ist es gut zumindest in einem Punkt Gewissheit zu haben: In meiner Ottajasko findet sich niemand, der in der Gefahr Fersengeld geben wird. Ganz gleich, was sich uns in den Weg stellt.

Verwendung von Inhalten aus dem „Das Schwarze Auge“-Fanpaket gemäß den Nutzungsbedingungen.

Erzählt uns doch etwas über das vielleicht ungewöhnlichste Mitglied.

Beorn: Üblicherweise vertraue ich nur echten Thorwalern. So ist gewiss der Elf Galayne der ungewöhnlichste Recke unter uns. Aber er hat sich bewiesen. Er hält seinen Platz im Schildwall wie jeder andere auch. Das wohl!
Phileasson: Ich habe gezögert, Leomara della Rescati an Bord zu nehmen. Eigentlich habe ich es nur deswegen getan, um ihren Onkel Vascal dabeizuhaben. Schließlich ist eine solch gefährliche Reise nichts für eine Neunjährige. Aber Leomara ist kein einfaches Mädchen. Sie steht in Kontakt mit der Welt der Geister, und ihre Visionen haben uns schon oft geholfen.

Wie seht ihr die beiden Travia-Geweihten bzw. ihre Rolle in eurer Ottajasko?

Phileasson: Ich erinnere mich an das Gespräch, das ich mit Shaya auf den Klippen vor Thorwal geführt habe. Eine steife Brise hat sie umgeweht, aber sie ist einfach wieder aufgestanden, hat den Schnee von ihrer orangeroten Robe geputzt und weitergeplappert. Trotz ihrer zierlichen Gestalt ist sie hart im Nehmen, und inzwischen ist sie zum Herzen unserer Schiffsgemeinschaft geworden.
Beorn: Ich sehe mit großer Sorge, wie sehr die Ereignisse im Himmelsturm Lenya verändert haben. Sie ist nicht mehr die, die sie einmal war. Ich fürchte, dass diese Veränderung Travias Missfallen erregt.

Erzählt uns doch etwas über euren Glauben an Swafnir.

Beorn: Der Gottwal lebt in dem Element, dem ich mich verschrieben habe. Er ist mir nahe, wenn ich mich der Ungewissheit der See anvertraue. Er versteht, was einen Thorwaler bewegt. Er ist manchmal grausam, aber gerecht. Er schützt die Starken und Mutigen.
Phileasson: Wir sind Swafnirs Kinder, und er schaut auf unsere Taten, um die Recken zu erwählen, die am Ende der Zeiten an seiner Seite stehen sollen, wenn es gegen die große Schlange geht. Stets bin ich mir bewusst, dass er uns sieht – und ich will ihn stolz machen, das wohl!

Und wie haltet ihr es mit den anderen Göttern?

Phileasson: Die Götter sind rätselhaft, aber die Welt ist wunderschön, und deswegen bin ich denen dankbar, die sie geschaffen haben und die sie erhalten.
Beorn: Ich respektiere die Götter. Ich habe Travias Kraft in Lenya aufscheinen sehen. Doch viele der Zwölfe scheinen mir fremd. Firun der Gott des Winters ist mir vertraut. Boron, den Totengott respektiere ich, erfülle ich doch oft seinen Willen. Aber insgesamt halte ich es mit den Zwölfen wie mit einem Bären, der aus dem Winterschlaf erwacht ist. Ich störe ihre Wege nicht. Mein Herz und meine Huldigung aber gehören Swafnir.

Was ist euch wichtig, außer König der Meere zu werden?

Beorn: Meine Ottajasko, die Frauen und Männer, die mit mir durchs Feuer gehen, möglichst vollzählig in den Heimathafen zurück zu bringen.
Phileasson: Die Wunder der Welt zu sehen – und mich deucht, dass uns diese Reise Dinge schauen lassen wird, die unsere kühnsten Träume übertreffen.


Und schon sind sie wieder weg, unsere beiden Drachenführer. Ob bereits die nächste Aufgabe wartet?
*ein herzliches Dankeschön hinterher ruft*

Wer jetzt neugierig geworden ist oder die beiden einfach nur wiedersehen will, muss allerdings keine Wettfahrt gewinnen, denn die ersten drei Bände der Phileasson-Saga warten bereits auf euch:

10 Bücher, bei denen meine Neugier meine Zweifel besiegt hat …

Es gibt diese Bücher, die einen reizen und gleichzeitig sind da diese Bedenken … Passt die Geschichte zu mir und meinem Lesegeschmack? Meine Neugier führt mich gelegentlich zu Büchern, an die ich mich erst nicht so rangetraut habe. Manchmal geht das daneben und manchmal treffen die Geschichten meinen Geschmack. Hier geht es jetzt um 10 Bücher, die mir dann trotz meiner Zweifel sehr gefallen haben.

  1. Florian Tietgen – … wenn es Zeit ist …
    Belastet mich die Gewalt in diesem Roman zu sehr oder ist er zu „literarisch“ für mich? Nichts von beidem! Die Geschichte um den innerlich zerrissenen Henrik wird sehr feinfühlig und vielschichtig erzählt. Sie thematisiert verschiedene Themen, die keine „leichte“ Kost sind und bedrücken können. Mir war das aber nicht zu viel, weil es auch positives und Hoffnung gab. (Rezension)
  2.  

  3. Selma J. Spieweg – Boris & Olga 1: Tod dem Zaren
    Meine Befürchtung, dass ich mit reinem Steampunk womöglich nicht klar komme, hat sich in diesem Fall nicht bewahrheitet. Vielleicht, weil sich die Mechanik manchmal wie Magie angefühlt hat. Vielleicht aber auch, weil die Geschichte sehr intensiv auf mich wirkte und ich zu Boris mit seinen vielfältigen Empfindungen und Unsicherheiten einen ganz besonderen Zugang hatte. (Rezension)
  4.  

  5. Peter S. Beagle – Das letzte Einhorn
    Ich mag den Film, aber bei dem Buch hatte ich Bammel davor, dass es zu anspruchsvoll für mich ist. Glücklicherweise gab es aber jemanden, der mich immer wieder auf den Roman neugierig gemacht hat – so lange, bis ich es einfach lesen musste und danach völlig begeistert war. Beispielsweise von der wundervollen Sprache, der magischen Poesie, diesen schönen Beschreibungen und Ideen. Ein Held ist nur dann ein richtiger Held, wenn er vom Augenblick seiner Geburt an in Schwierigkeiten steckt. (Rezension)
  6.  

  7. Fabienne Siegmund & Tatjana Kirsten – Der Karussellkönig
    Hier hatten mich die düsteren Andeutungen verunsichert, die ich sowohl beim Verleger als auch bei Fabienne mitbekam. Die Geschichte ist aber nicht nur düster, sondern es gibt auch Hoffnung. Mina sucht nach ihrer Freundin, um sie zu retten. Sie gibt nicht auf und findet schließlich einen Weg zu ihr, aber alles hat seinen Preis. Es gibt Geheimnisse und alte Geschichten. Träume und Erinnerungen. Liebe und Schuld. Antworten, die man vielleicht gar nicht hören möchte. Und einen Helden, der selbst Hilfe braucht. (Rezension)
  8.  

  9. Erik Kellen – Die blaue Königin
    Die Geschichte ist mir 2014 noch als „Die letzte Muse“ unter dem Pseudonym Rebecca Vali begegnet – und wurde als sinnlicher Liebesroman verkauft, was mich ein wenig abgeschreckt hat. Der literarische Bezug, eine Muse und nicht zuletzt die Leseprobe sorgten dann dafür, dass ich das Buch lesen wollte. Die sinnliche Seite ist ein wichtiger Teil des Romans, der sich aber mit vielen anderen Dingen verbindet – und erst das Gesamtpaket berührt mich auf eine sehr intensive Weise. Ich mag die Tiefe der Geschichte, denn es geht auch darum, wie man mit den Wunden, die einem das Leben beibringt, umgeht. (Rezension)
  10.  

  11. Deborah Harkness – Die Seelen der Nacht
    Vampire und ich … sind jetzt ja nicht so die besten Freunde. Aber manchmal bin ich zu neugierig und versuche es doch – hier trugen die Hexen in der Geschichte und die Begeisterung im Freundeskreis dazu bei. Ein Wohlfühlbuch mit einer dichten Atmosphäre und leiser Erzählweise. Besonders beeindruckt haben mich die vielen Hintergründe, die in die Geschichte eingebaut wurden. Das Wissen, das vermittelt wird, ohne belehrend zu wirken, dafür aber meine Neugier geweckt hat. (Rezension)
  12.  

  13. Christoph Hardebusch – Die Werwölfe
    Werwölfe verband ich vor diesem Buch vor allem mit Horror, und das ist eindeutig nicht mein Genre. Hier hat mich die Beschreibung aber sehr neugierig gemacht – genauer gesagt die Verbindung zwischen Lord Byron und dem geheimnisvollen Erbe der Werwölfe. Die auftretenden historischen Figuren sind abwechslungsreiche und oft nicht ganz einfache Charaktere, die mein Interesse geweckt haben und gelungen in die historisch-phantastische Handlung eingearbeitet wurden. Es geht mystisch und düster zu, außerdem liebe ich die poetischen Szenen! (Rezension)
  14.  

  15. Natalie Matt & Silas Matthes – Kings & Fools 1: Verdammtes Königreich
    Hier hat mich die Zielgruppe abgeschreckt, die Reihe richtet sich ja an die Fans von „Game of Thrones“ – und das ist einfach nicht so meins. Der Inhalt klang allerdings spannend und nach einer besuchten Lesung war ich mir dann sicher, dass ich es trotz meiner Bedenken einfach mal mit dieser Reihe versuchen muss. Den ersten Band habe ich begeistert gelesen, eine faszinierende und sehr fesselnde Geschichte mit einer unheimlich dichten Atmosphäre. Lange nicht so düster, wie ich befürchtet hatte, sondern eine spannende Mischung aus High Fantasy und Mystery.
  16.  

  17. Bernhard Hennen – Nebenan
    Nach einigen schiefgegangenen Versuchen hatte ich das mit mir und der lustigen Fantasy eigentlich aufgegeben, mein Humor reichte wohl nur für einzelne Figuren – bestenfalls. Hier habe ich dann aber eine Ausnahme gemacht, weil ich einfach zu neugierig darauf war, was mein Lieblingsautor daraus macht. Überraschenderweise (zumindest für mich) hat der Humor voll meinen Geschmack getroffen. Mir hat gefallen, dass dieser nicht so abgehoben oder übertrieben war, sondern fein und leicht schräg. Und mit viel Situationskomik! Außerdem hätte ich ohne diese Geschichte ja nie meinen liebsten Öko-Terroristen kennengelernt … (Rezension)
  18.  

  19. Monika Jaedig – Silbernes Band
    Wieder Vampire. Diesmal konnte ich Island nicht widerstehen – und der stimmungsvollen Leseprobe. Der Roman hat auf mich sehr emotional und vielschichtig gewirkt, denn es geht um verschiedenen Beziehungen, die Welt der Unsterblichen und den Hintergrund der einzelnen Figuren. Außerdem gibt es eingeflochtene Erzählungen im isländischen Sagastil, die ein wichtiger Bestandteil der Geschichte sind. (Rezension)

Qindie-Magazin #3: Rock `n` Roll!

Die dritte Ausgabe des Qindie-Magazins ist frisch erschienen und widmet sich den Verbindungen zwischen Literatur und Musik:

Wie viel Musik steckt in Texten? Inwiefern greift ein Kunstgenre ins andere über? Kann das geschriebene Wort Musik werden? Oder liegt ihr Wechselspiel schlicht darin, sich gegenseitig zu inspirieren?
Das sind die Fragen, die wir uns in dieser Ausgabe gestellt haben. Den Antworten auf der Spur, führten wir interessante Interviews, ließen in Lyrik und Kolumnenbeiträgen unseren Gedanken freien Lauf, suchten in Romanen und bei Autoren und fragten bei Musikern, einer Konzertfotografin und einer Lektorin nach. Herausgekommen ist ein bunter, wilder Mix an Artikeln, die vielleicht nicht immer konkrete Antworten, aber doch Anregungen zum Nachdenken bieten. Rock `n` Roll eben!

Diesmal habe ich auch ein wenig mitgemischt! Ein Interview, eine Rezension – und dann war da noch eine spontane Idee für einen Artikel. Mir hat das viel Spaß gemacht, auch wenn ich mich an der einen oder anderen Stelle überwinden musste. Es ist eben ein Unterschied, ob man nur für den eigenen Blog schreibt oder für ein anderes Medium.

Das Magazin gibt es als Download in den Formaten ePub, Mobi & PDF, man kann es aber auch online lesen (mehr dazu hier). Wer zukünftige Qindie-Aktionen unterstützen möchte, kann das Magazin aber auch für einen Obolus von 1,99 Euro bei Amazon kaufen oder über Kindle-Unlimited ausleihen.

Ich bin gespannt, wie es euch gefällt! :)

„Die Quellen der Malicorn“ als eBook im neuen Gewand …

Bereits Ende Juni ist „Die Quellen der Malicorn“ von Ju Honisch als eBook bei hockebooks herausgekommen. In einer editierten Version und mit einem neuen Cover, das sehr viel besser zu der Geschichte passt. Das Taschenbuch ist 2013 bei Heyne erschienen, offiziell wohl aber bald nicht mehr erhältlich. Erinnert ihr euch vielleicht noch an das Cover? Hell, freundlich, rein – und mit etwas Glitzer. Kein schlechtes Cover, nur meiner Meinung nach einfach völlig unpassend. Dadurch weckt es auch falsche Erwartungen und sorgt bei denen, die davor noch nichts von Ju gelesen haben, sicher leicht für eine Enttäuschung.

Das sticht einem auch gleich ins Auge, wenn man die Bücher so nebeneinander sieht. Hier meine Sammlung:

Bücher_JuHonisch

Es ist ja nicht so, als ob ich die lichten Einhörner nicht mögen würde, aber das passt weder zur Autorin noch zu der Geschichte. Und ich mag einfach Cover, die mit dem Inhalt harmonieren und auch etwas von der Atmosphäre zeigen. Das Cover der eBook-Ausgabe überzeugt mich da einfach und weckt sogar Erinnerungen an bestimmte Szenen:

cover_Honisch_Quellen

Kurzbeschreibung:

Ein verheerender Krieg bricht aus in der Welt Talunis – nach Jahrhunderten des Friedens. Hier herrscht das friedliebende Volk von Gestaltwandlern – Einhörner, genannt Tyrrfholyn. Im Kampf verschlägt es den unbesonnenen Kanura in die Menschenwelt, ins heutige Irland. Dort trifft er auf Una und nimmt sie mit zurück in sein Reich. Die talentierte, junge Menschenfrau mit dem ausgeprägten eigenen Willen findet sich in einer Welt wieder, in der ein grausames und gewissenloses Regime alles zu unterwerfen sucht, was es für fremd und minderwertig hält. Plötzlich ist Krieg mehr als nur Bilder aus weit entfernten Ländern. Jetzt geht es auch um Unas Leben und um das eines Mannes, der sehr viel mehr ist als – einfach nur ein Mann.

Eine Leseprobe findet ihr hier.

Vor fast drei Jahren gab es auf meinem Blog auch einen Blogtourbeitrag von Ju, in dem sie etwas über die spirituelle Seite des Romans berichtet hat. Das spannende Thema: Heilige Quellen und Kraftorte – Esoterik und Religion in „Die Quellen der Malicorn“.

Ich mochte die Geschichte sehr und hoffe, dass sie nun eine zweite Chance bekommt und zu den richtigen Lesern findet. Wen es interessiert, was ich zu dem Buch zu sagen hatte, findet hier meine Rezension.

10 Bücher, die … 2016 erscheinen und mich vorfreudig zappeln lassen!

Auf welche Bücher, die 2016 erscheinen, freue ich mich am meisten? Darum geht es in diesem Beitrag. :)

  1. Fabienne Siegmund & Tatjana Kirsten – Der Karussellkönig
    Die Graphic Novel erscheint am 11. Januar und kann beim Verlag Torsten Low vorbestellt werden. Es geht um Mina, die bei der Suche nach ihrer verschwundenen Freundin der Legende des Karussellkönigs folgt und bald schon an ein Karussell gelangt, das aus purem Mondlicht gegossen scheint und Schrecken und Hoffnung in sich vereint …
  2. Nora Melling – Nachtkrähen
    Der erste Band einer neuen Trilogie, in der es um Krähen-Gestaltwandler geht, erscheint wahrscheinlich im Januar – mehr dazu inkl. einer Leseprobe findet ihr auf Noras Seite. Es geht um Hanna, die sich nach einer Party jeden Abend bei Sonnenuntergang in eine Krähe verwandelt. Um Nicolas, der ihr die Angst vor dem Leben nimmt und zeigt, was es heißt, eine Nachtkrähe zu sein. Und darum, dass sie von dem Moment ihrer Verwandlung an zu einer Gejagten wurde: Schwer bewaffnete Krähenjäger bedrohen sie auf ihren Streifzügen durch die Nacht …
  3. Fabienne Siegmund – Winterträne
    Im Februar erscheint der zweite Teil der New York Seasons. Weil ich niemanden spoilern möchte, der den ersten Band „Sommerkuss“ noch nicht gelesen hat, schreibe ich hier aber nichts weiter zum Inhalt. Außer: Lesen!
  4. Björn Springorum – Der Ruf des Henkers
    Am 15. Februar erscheint dann das neue Buch von Herrn Springorum – schön vor der Leipziger Buchmesse, ich hoffe dann schon mal auf eine Lesung. ;) Die Geschichte spielt Mitte des 19. Jahrhunderts und handelt von Richard Winters, der unfreiwillig in die Hände des berüchtigsten Henkers von ganz England gerät und fortan das finstere Leben eines Henkerlehrlings führt. Rasch merkt er, dass sein strenger Meister ein Geheimnis verbirgt, das seine Welt für immer aus den Angeln heben wird …
  5. Bernhard Hennen – Himmel in Flammen
    Der letzte Band der Drachenelfen-Saga erscheint am 14. März und ich bin schon sehr auf das große Finale gespannt. Und spoilere vorsichtshalber nicht. ;)
  6. Demetria Cornfield – Die Könige von Edom
    Der zweite Band der Wächter-Reihe erscheint voraussichtlich im März, Cover Release ist wahrscheinlich Ende Januar / Anfang Februar. Ich bin schon sooo gespannt! Und das ist ja auch kein Wunder, wo ich doch so begeistert von „Der Wächter des Sternensees“ war.
  7. Britta Strauss – Indigo und Jade
    Lt. Verlagsseite ab April erhältlich. Es geht um Jade, die nach einem misslungenem Diebstahl von den Häschern der grausamen Königin Scylla gefangengenommen und misshandelt wird. Als sie halbtot in den von gefährlichen Kreaturen bevölkerten Wäldern ausgesetzt wird, schließt sie mit ihrem Leben ab. Doch Indigo, ein mysteriöser Vagabund, scheint nur auf sie gewartet zu haben. Er rettet Jade das Leben und zwingt sie dazu, an seiner Seite auf eine lange Reise zu gehen. Eine Reise voller tödlicher Gefahren, deren Sinn und Ziel sie nicht kennt …
  8. Maria Turtschaninoff – Maresi. Das Lied der Insel
    Am 9. Mai erscheint mein einziger „ausländischer“ Vorfreude-Kandidat: Fantasy aus Finnland! Die Geschichte spielt in einer Welt, in der Mädchen keine Rechte haben – es gibt aber eine Insel, auf der nur Frauen leben und dort die Mythen der Göttin studieren. Maresi ist bereits seit vier Jahren als Novizin auf der Insel und damit in Sicherheit. Bis eines Tages Jai – helles, wildes Haar, vor Schmutz starrende Kleider und Narben auf dem Rücken – einem Boot entsteigt. Sie sucht Schutz vor schrecklicher Gefahr und unvorstellbarer Grausamkeit. Doch als Jais Verfolger in der Roten Abtei auftauchen, muss Maresi über sich selbst hinauswachsen, um sich, Jai und ihr Zuhause zu retten …
  9. Christoph Marzi – London
    Der Uralte-Metropole-Roman erscheint am 12. September und ich freue mich schon riesig darauf, auch weil ich die Reihe einfach liebe und mich auf ein Wiedersehen mit einigen Figuren freue. :) London verschwindet, doch wie kann das sein? Hat das vielleicht etwas mit den beiden seltsamen alten Damen zu tun, die Emily entführen? Oder hängt es mit dem Waisenmädchen zusammen, das plötzlich auf den Stufen einer U-Bahn-Rolltreppe auftaucht? Noch einmal müssen Emily und ihre Gefährten, der Alchemist Wittgenstein, Maurice Micklewhite und die kluge Ratte Minna, in die Tiefen der Uralten Metropole hinabsteigen …
  10. Erik Kellen – Nimmerherz 3
    Der abschließende Band der Nimmerherz-Legende erscheint auch 2016! Wie wird es wohl enden? Erik macht auf Facebook ja immer Andeutungen über dunkle Dinge, Blut, Todeslisten und viiiiiiel Tragik, daher habe ich auch eine Heidenangst um „meine“ Figuren. Und ein wenig auch um mich, wo ich doch so eine emotionale Leserin bin und mir die Figuren hier sehr nahe stehen. Gleichzeitig freue ich mich aber auch schon wie eine Schneekönigin auf das Buch. :)

vögel-horizont

[Vorfreude] Selma J. Spieweg – Die Zeitmaschine des Arabers (Boris & Olga 2, Clockwork Cologne)

Da mich der erste Band um Boris & Olga, Tod dem Zaren, sehr begeistert hat, bin ich natürlich auch schon unheimlich gespannt auf die Fortsetzung. Diese erscheint am 18. September und trägt den Titel „Die Zeitmaschine des Arabers“. Zeitmaschine … Oha. Bei dem Stichwort ploppen bei mir doch gleich ein paar Eindrücke hoch!

Kurzbeschreibung

1898 – Russland

Zu lange diente Boris, der verschlossene Außenseiter, in der Armee des Zaren. Gemeinsam mit dem Straßenkind Olga sucht er Frieden und Zuflucht in Sibirien. Während die freche Olga in dem stillen Mann ihren strahlenden Ritter sieht, glaubt Boris, das Mädchen sei eine Wahnvorstellung. Schließlich weiß er, dass er den Verstand verloren hat.

Plötzlich erscheinen geheimnisvolle Zeichen, die Boris nicht deuten kann, und der Wunsch, von der Welt vergessen zu werden, rückt in unerreichbare Ferne. Als Boris den Zeichen folgt, fällt er ausgerechnet jenem Wissenschaftler in die Hände, der ihn einst als Versuchsobjekt missbrauchte. Während er seinem Peiniger hilflos ausgeliefert ist, meldet sich ein alter Bekannter zurück. Anstatt dem verzweifelten Helden zu helfen, fordert er Gehorsam ein und beauftragt Boris mit einer verhängnisvollen Mission. Sofern er es schafft, die nächsten Sekunden zu überleben …

Armer Boris! Das klingt doch stark danach, als ob es da wieder reichlich Gelegenheit zum Mitleiden für mich gibt. Die geheimnisvollen Zeichen machen mich aber auch ziemlich neugierig. ;)

Preisaktion!

Anlässlich der Neuerscheinung gibt es auch eine Preisaktion für beide Teile als eBook:

  • Band 1 gibt es vom 11.-18.09.15 für nur 99 Cent
  • Band 2 gibt es vom 18.-25.09.15 für nur 99 Cent

Leserunde

Bei www.leserunden.de gibt es ab dem 11. September eine autorenbegleitete Leserunde zu beiden Teilen! :)

10 Bücher, die … ein grünes Cover haben!

Wenn jemand ein Buch sucht, von dem er nur noch weiß, dass es ein grünes Cover hatte, könnten meine Rateversuche so aussehen:

  1. Bernhard Hennen, James A. Sullivan – Die Elfen
    Epische Fantasy, die mich immer wieder begeistert. Mein Einstieg in die Elfen-Saga – durch die Zeitsprünge umfasst die Geschichte einen Zeitraum von 1000 Jahren. Mehrfach gelesen.
  2. Fabrice Colin – Mary Wickford
    Französische Fantasy, die im Stil von Christoph Marzis „Lycidas“ geschrieben sein soll. In der jungen Waise Mary Wickford schlummert eine geheimnisvolle Gabe, die das Gefüge der ganzen Welt ins Wanken bringen wird. Ungelesen im Regal.
  3. Sylvia Johanna Hörner – Morrigans Vögel
    In dem Jahr, als die Raben in Schwärmen über das Land ziehen und Lämmer angreifen, verändert sich das Leben der kleinen Maeve für immer. Die Handlung des Romans wird mit den keltischen Jahreskreisfesten verknüpft, die Geschichte hat mich aber auch durch die eindringliche Atmosphäre und die leise aber dennoch geheimnisvolle Erzählweise beeindruckt. Gelesen.
  4. Hope Mirrlees – Flucht ins Feenland
    Das Feenland gleich hinter der Grenze ist den Bewohnern Dorimares ein steter Dorn im Auge – zumal sich der Handel mit den skandalösen Feenfrüchten nicht unterbinden läßt. Ausgerechnet die Sprößlinge aus gutem Haus naschen gern von dem verbotenen Obst, springen über die Hügel und verschwinden. Dorimare droht im Chaos zu versinken – wäre da nicht Bürgermeister Hahnenkamm, der den Ausreißern kurzerhand folgt … Ungelesen im Regal.
  5. Patricia A. McKillip – Die vergessenen Tiere von Eld
    Die Zauberin Sybel misstraut den Menschen und lebt fernab der Menschenwelt unter einer Kristallkuppel hoch über den Bergen. Sie wird von den magischen Tieren, die sie gerufen hat, beschützt. Eines Tages nimmt sie einen Knaben, der in Todesgefahr schwebt, bei sich auf und verstrickt sich bald in menschliche Intrigen, Verrat und Rache … Gelesen.
  6. Petra Röder – Traumfänger
    Seit ihre kleine Schwester Emma im Koma liegt, hört Kylie sie in ihren Träumen um Hilfe rufen. In genau solch einem Traum trifft sie Matt, der dort seit Monaten gefangen ist. Sie muss beide aus diesem Traum befreien, damit sie überleben, doch in der Traumwelt wimmelt es von bösartigen Kreaturen und Matt trägt ein dunkles Geheimnis mit sich … Ungelesen im Regal.
  7. Astrid Lindgren – Ronja Räubertochter
    Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis, wächst mitten im Wald auf, zwischen Räubern, Graugnomen und Wilddruden. Eines Tages trifft sie auf Birk, den Räubersohn aus der verfeindeten Sippe von Borka, und freundet sich mit ihm gegen den Willen ihrer Eltern an. Eins meiner liebsten Kinderbücher, mehrfach gelesen.
  8. Maike Hallmann – Die Feen
    Benny ist 14 Jahre alt und macht nach dem Tod seiner Mutter eine schwierige Zeit durch, sein Vater steckt ihn in ein schottisches Internat im abgelegenen Glenshee. Dort passieren seltsame Dinge und nach dem spurlosen Verschwinden eines Mitschülers findet Benny heraus, dass in Glenshee Wesen aus der Welt der Feen erscheinen … Es tauchen beispielsweise Morgenlichtelfen, Windgeister, Dämmerungskobolde, Banshees, Herdgeister und ein Kelpie auf. Gelesen.
  9. Claudia Hötzendorfer – Elfen, Nymphen, Trolle und Zwerge
    Die geheimnisvolle Welt der Natur- und Elementargeister: Ein Streifzug durch die Epochen und Genres auf den Spuren von Trollen, Banshees, Peris und Apsaras. Ungelesen im Regal.
  10. Markus Mauthe, Thomas Henningsen – Europas wilde Wälder
    Ein Bildband: Europa ist für uns vor allem durch seine Kulturlandschaften geprägt, dass man hier aber auch noch Urwälder finden kann, ist weniger bekannt. Unberührte Waldgebiete, durch die Braunbären streifen, in denen Bäume an Altersschwäche sterben und sich die Grau-Eule zur Jagd aufschwingt. Auf dem Wunschzettel.

10 Bücher, die … mich vielleicht durch diesen Sommer begleiten werden!

Sommerbücher … Wenn ich den beworbenen Titeln traue, die mir so über den Weg laufen, sind das oft Romane, die nicht nach allzu viel Tiefe klingen. Die man lesen kann, ohne den Kopf zu sehr anzustrengen – irgendwo zwischen dem Meer und den Bergen. Es gibt sicherlich auch viele Leser, für die das passt, aber ich lese im Sommer nicht viel anders als im Rest des Jahres. Es schleichen sich höchstens mehr Bücher ein, die am Meer spielen … Meine Sommerbücher spielen daher auch nicht alle im Sommer, es sind einfach diejenigen, die mich momentan am meisten reizen. Und diese hier könnten mich durch diesen Sommer begleiten:

  1. Evelyn Boyd – Das verwunschene Karussell
    Ein mystisch-spannender Jugendroman um eine überraschende Erbschaft in New England, ein historisches Karussell und einen geheimnisvollen jungen Mann.
  2. Diandra Linnemann – Hexenhaut (Magie hinter den sieben Bergen 3)
    Ich liebe diese Fantasy-Krimi-Reihe! Im dritten Teil erhält Helena von der talentierten Hexe Mara einen Auftrag, der hart am Rande der Legalität ist. Die Serie spielt in unserer Welt, die aber doch ganz anders ist, weil in ihr menschliche und nicht-menschliche Wesen offen Seite an Seite leben.
  3. Thomas Finn – Aquarius
    Ein Thriller um den Berufstaucher Jens Ahrens, der aus einem Keller fliehen kann, wo er mit anderen Männern gefangen gehalten und unter Drogen gesetzt wurde, und Zuflucht in der kleinen Küstensiedlung Egirsholm sucht, welche aber zum Schauplatz rätselhafter Todesfälle wird: Menschen ertrinken – und das sogar auf der Landstraße oder in ihrem Haus!
  4. Britta Strauss – Anshar. Der Atem des Windes
    Lillyan wird von einer einer schattenhaften Gestalt mit nachtschwarzen Schwingen beschützt und glaubt, dass das Geheimnis ihres Wächters immer eines bleiben wird. Bis eines Nachts das Unglaubliche geschieht, und ein Abenteuer beginnt, das sie an die Grenzen ihres Verstandes führt.
  5. Susanne Glanzner, Björn Springorum – Das Amulett der Ewigkeit
    Die Geschichte spielt in London auf zwei Zeitebenen, 1851 und 2014. Es geht um ein Amulett, das eine Brücke in der Zeit schlagen kann, und den Plan einer Dämonin, die Welt durch Asmodeas Auferstehung in die Verdammnis zu führen …
  6. Margo Lanagan – Seeherzen
    Die raue Insel Rollrock Island irgendwo im Norden ist auch ein Ort voller Magie, an dem die Rache des ungeliebten Mädchens Misskaella ihren Lauf nimmt. Sie wirft ihren Zauber aus und lockt wunderschöne Frauen aus den Robbenkörpern. Die schönsten Frauen, die die armen Fischer je gesehen haben …
  7. Stephan Lössl – Jäger im Zwielicht
    Eine Novelle über Herne, den Jäger von Richard II., der nach einer tödlichen Verletzung von Cascadine gerettet wurde, doch zu einem hohen Preis – einem Bann, von dem ihm nur seine Geliebte Cassandra befreien kann. Und über Julia, die nach England fliegt und sich von dieser Legende faszinieren lässt …
  8. Kim Henry – Wen das Meer ruft
    Ein Usedom-Roman über ein altes Spukhaus, mysteriöse Legenden, das tödliche Schicksal einer jungen Frau und den Wahn einer trauernden Hotelbesitzerin.
  9. Maria M. Lacroix – Das Geheimnis der Feentochter
    Nessya besitzt keine Zauberkraft und flieht aus den Feenhügeln, der Heimat ihrer Mutter – ohne Hoffnung auf eine Rückkehr. Der mächtige Sluagh-Fürst Cathal will etwas von ihr, aber sie fürchtet sich vor seiner erotisch-diabolischen Macht. Als ihre beste Freundin Emma von einem grausamen Unseelie-Prinz in den Síd verschleppt wird, kann Nessya ihm nicht länger entkommen: Cathal bietet ihr an, Emma zu retten. Wenn sie ihm dafür etwas gibt, das er mehr begehrt als alles andere – etwas, das sie weiter gehen lässt, als sie in ihren kühnsten Träumen gedacht hätte.
  10. Katharina Gerlach – Der Zwerg und die Zwillinge (Schätze Neu Erzählt 1)
    Ich mag Märchen, die aus einer anderen Perspektive erzählt werden. Hier aus der des Zwergs, der die Mutter von Schneeweißchen & Rosenrot rettete. Angesiedelt in einer Welt, in der Magie und Technik mit unerwarteten Konsequenzen aufeinander treffen …

[neu entdeckt] Feurige Fantasy aus dem Gmeiner-Verlag

Am 1. August erscheinen im Gmeiner-Verlag zwei Bücher, die mich sehr reizen und das Element Feuer im Titel tragen. Leider nur als eBook, aber das ist ein anderes Thema …

Robin Gates: Feuermuse

Auf der Suche nach seinem Skizzenblock, den ihm Mitschüler gestohlen haben, betritt David eine verlassene Villa. Was er nicht weiß: Die Villa gehörte einem verstorbenen Ritualmagier. Von der schönen rothaarigen Elára angelockt, stolpert er durch einen magischen Spiegel und findet sich in einer Parallelwelt wieder, die aus einem Haus mit zahllosen Räumen besteht. Elára ist ein Feuerwesen, dessen größter Wunsch es ist, ein Mensch zu werden. Allerdings sind David Unbekannte gefolgt, die es auf einen von Elára bewachten mächtigen Rubin abgesehen haben. Ein Kampf auf Leben und Tod entbrennt.

Musen im Titel sind gefährlich für mich, denn dann muss ich mir die Bücher immer anschauen, weil mich Musen einfach reizen. Hier kommen noch eine verlassene Villa, ein Feuerwesen, ein verstorbener Ritualmagier und ein Haus mit zahllosen Räumen als Parallelwelt dazu. Das klingt nach einer spannenden Mischung!

Stephan Lössl: Die Feuer von Erenor

Die beiden Jugendlichen Alexander und Anna begegnen auf einer Wanderung der geheimnisvollen Askaya und damit ihrem eigenen Schicksal. Die Suche nach vier gestohlenen Stundengläsern verschlug die Kriegerin aus ihrer Welt Esmarillion nach Schottland. Denn nur wenn alle sieben »Gläser der Elemente« wieder vereint sind, kann ihre Parallelwelt gerettet werden, die von den bösartigen Einaren bedroht ist. Zu dritt machen sie sich auf eine Reise, die vom mythischen Herz der Highlands bis in das fantastische Universum Askayas führt.

Stundengläser, die auch als „Gläser der Elemente“ bezeichnet werden, wecken ganz schnell meine Neugier! Immerhin verbinde ich viel mit den Elementen und Stundengläser haben für mich seit „Die Elfen“ auch etwas magisches … Dann beginnt die Geschichte auch noch in Schottland und es wird von etwas Mythischem gesprochen. Da hab ich doch gleich verloren. ;) Dazu dann noch eine Kriegerin aus einer fremden Welt und eine Suche, die in mehrere Welten führt …

Von beiden Autoren habe ich noch ungelesene Bücher im Regal stehen, allerdings wird mich das wohl eher nicht davon abhalten, mir die eBooks zu kaufen, auch wenn die Vernunft dagegen ist. ;)

Wie sieht das bei euch aus, reizt euch einer der Titel?

SERAPH - Literaturpreis der Phantastischen Akademie

Meine Rezensionen erscheinen auch hier:

Leser-Navi mit Herz: Bücherblogs

Archiv

Blog-Verzeichnis

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blogverzeichnis
Bloggeramt.de
Blogverzeichnis
Blog Suche
Blog Verzeichnis
tauschen