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Archiv für die Kategorie „Blogparaden und Stöckchen“

[Tag] Ein Buch, das…

Andrea von Fantastische Lesetipps hat mich getaggt! Mit Fragen, die nicht ganz einfach zu beantworten waren – oft gab es einfach zuviel Auswahl. Luxusprobleme. ;) Ich habe versucht, jeden Autor nur einmal zu nennen, obwohl ich mit manchen auch mindestens die Hälfte der Fragen hätte beantworten können. *g* Und jetzt hoffe ich, dass ihr beim Lesen auch soviel Spaß wie ich beim Antworten haben werdet!

Das Buch, das …

… dich zum Weinen gebracht hat:

Anja Thieme – Orkneys Söhne. Die Lebenserinnerungen des Mordred of Orkney

Die Lektüre ist schon einige Jahre her, aber das Buch hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mordred wird sehr vielseitig dargestellt, nicht nur als Unglücksrabe, und einige Facetten haben es mir doch sehr angetan. Eine Figur, der ich sehr nahe stehe und die mich bewegt. Zum Weinen gebracht haben mich dabei nicht nur die tragischen Ereignisse, sondern auch die glücklichen Momente.

… dich nachdenklich gemacht hat:

Lilach Mer – Der siebte Schwan

Bei dieser Geschichte hat mich auch die liebevolle Gemeinschaft der Tater (das ist ein norddeutsches Wort für Zigeuner) beeindruckt. Ihr weiteres Schicksal, die realen Bezüge und historischen Fakten haben mich nachdenklich gemacht. Traurig. Und sie haben dafür gesorgt, dass es da nun noch ein Thema gibt, was mich interessiert und für das ich doch eigentlich keine Zeit habe. Trotzdem ist es ein Teil von mir geworden. Das “wandernde Volk” hatte für mich schon lange etwas reizvolles, aber ich begegne ihnen nur in Fantasybüchern (und auch da sind mir noch nicht viele begegnet). Aber vielleicht ist irgendwann ja der richtige Zeitpunkt gekommen, um auch etwas mehr über ihre Geschichte herauszufinden.

… dich zum Lachen gebracht hat:

Bernhard Hennen – Nebenan

Ich und lustige Fantasy, das will irgendwie nicht zusammenpassen. Mir fehlt auch das Pratchett-Gen. Aber es gibt da die EINE Ausnahme. Der Humor trifft genau meinen Geschmack, vielleicht gerade auch, weil er nicht so abgehoben oder übertrieben ist, sondern feinsinnig und leicht schräg. Mit viel Situationskomik. Und natürlich meinem Lieblings-Öko-Terroristen! :)

… dich nicht losgelassen hat:

Susanne Gerdom – Projekt Armageddon

Hach… Wo fange ich da denn an? Mit meiner Lieblings-Mythologie, die mich einfach nicht los lässt. Und einem genialen Odin. Wunderbaren, liebevollen, poetischen Stellen, bei denen mir das Herz aufgegangen ist. Einer tiefen und komplexen Geschichte. Der klingenden Sprache. Dem humorvollen und leicht schrägen Unterton, der durch die Zeilen blitzt. Der Mischung aus allem, die mich einfach nicht loslässt und stetig begleitet.

… dich total enttäuscht hat:

Alfred Bekker – Das Reich der Elben

Für mich eine Geschichte ganz ohne Atmosphäre. Oberflächlich, flach und irgendwie lieblos. Und ich war genervt. Von der ewigen Betonung der sensiblen Elbensinne, manchmal mehrmals pro Seite. Und auch von der teilweise starken Ähnlichkeit zu Tolkien-Namen. Bah. Gruselig! Nein, da warte ich doch lieber immer ein Jahr auf “mein” Elfenbuch und lasse mich meinetwegen auch mal von zuviel Tod und Tragik heftig deprimieren, als mir so etwas noch einmal anzutun. Das geht für mich gar nicht!

… dich überwältigt hat:

Bernd Perplies – Magierdämmerung

Da muss ich jetzt einfach die ganze Trilogie nennen, weil ich das nicht trennen kann. ;) Die Reihe hat für mich eine besondere Atmosphäre, bietet aber auch eine tolle Magie auf verschiedenen Ebenen, individuelle Charaktere und beeindruckende Ideen. Sehr bewegend, mitreißend, emotional und voller Bilder. Kopfkino-Filme. Und eine Figur ist dann auch gleich mal dauerhaft in meinen Kopf eingezogen…

… du eigentlich nie lesen wolltest:

Meike Nilos – Scham und Schamlosigkeit

Eine erotische Austen-Adaption. So, ich und Erotik – wie konnte das denn nun passieren? Hm. Ein kleines bisschen hab ich mich bequatschen lassen. Und ich kannte den Anfang. Und diese verfluchte Neugier immer… Und Austen. Und meinen anderen Erotikdingsausflug hatte ich ja ganz gut überstanden. Und… probieren kann ich das ja mal. Ich habe mich dann damit überrascht, dass ich diese Novelle nicht nur ganz gelesen habe, sondern auch noch in kürzester Zeit. Eine schöne Sprache, sehr stimmungsvoll und mitreißend. Einige Ereignisse waren für mich natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber es hat mir gefallen.

… dich positiv überrascht hat:

Christoph Hardebusch – Die Werwölfe

Werwölfe… Das ist ja fast wie Vampire. Und blutig bestimmt. Oder? Da ich den Stil des Autors sehr mag, habe ich dann mal vorsichtig nachgefragt. Und das Buch gelesen. Begeistert gelesen, denn die Geschichte war mystisch und fesselnd und düster. Mit historischen Persönlichkeiten. Und ganz wunderbaren poetischen Stellen. Toll!

… du nicht aus der Hand legen konntest, weil es so gut war:

Anke Höhl-Kayser – Ronar. Zwei Welten

Das ist eins der Bücher, wo ich öfter gesagt bzw. geschrieben habe: Nehmt mir bitte das Buch weg, ich müsste doch noch etwas tun! Was natürlich niemand getan hat… Diese abwechslungsreiche Geschichte hat mich berührt, überrascht und verzaubert. Sie steckt voller Entwicklungen, nicht nur was Ronars Reise betrifft. Es werden Unsicherheiten überwunden, Gemeinsamkeiten wiederentdeckt und Stärken gefunden. Sehr beeindruckt hat mich auch die Weisheit, die hinter einigen Szenen steckt. So schön! Und oft auch sehr poetisch. :)

… du abgebrochen hast:

Trudi Canavan – Die Rebellin

Vielen gefällt die Reihe ja, aber ich war irgendwann nur noch gelangweilt und genervt. Sooo oberflächlich! Kaum Details. Magie, die bestenfalls am Rande erwähnt wird. Die ewige Flüchterei. Nee. Ohne mich…

… du nicht beenden wolltest, weil es so gut war:

Maike Hallmann – Die Feen

Eine mystische Geschichte, die in meinem Lieblingsland Schottland spielt und in der es eine Vielzahl von Feenwesen gibt. Es geht um das Geheimnis des Tals und der Familie MacGregor, vieles ist miteinander verbunden. Ich mochte die oft auch poetische Sprache, die Stimmung und die Handlung so sehr, dass ich gerne noch weitergelesen hätte – aber die Seiten wurden einfach nicht mehr. ;)

… auf meinem Nachttisch liegt:

Ein Mythenbuch zum drin-rumblättern (”Mythen und Sagen aus allen Kulturkreisen” von Philip Wilkinson), meine aktuelle Lektüre (”Das Haus am Abgrund” von Susanne Gerdom) und noch ein angefangenes Buch aus dem letzten Jahr (”Könige der ersten Nacht” von Bernhard Hennen). Ich habe noch mehr angefangene Bücher, aber die liegen auf dem Schreibtisch… Oder drumrum.

… du unbedingt, als Nächstes lesen willst:

Eines was ich noch nicht angefangen habe, aber schon seit Monaten ganz unbedingt lesen möchte, ist der dritte Band der Weltennebel-Reihe von Aileen P. Roberts. Ich mag die Serie sehr und bin ganz gespannt, wie es damit weitergeht. Es wird Lieblingsfiguren-Opfer geben, soviel weiß ich schon mal. Aber das ist nicht der Grund, warum es mit dem Lesen nicht klappen will. Irgendwie springt nur ständig etwas dazwischen: Bloggen, Projekte, Ideen, spontane Lektüren, Kopfschmerzen. Aber bald, ganz bald… Und wenn ich das zu meinem Osterbuch erkläre. So! Ach nee, da wäre glaube ich eine Leserunde. Öhm. Mist. Warum hat der Tag eigentlich nur 24 Stunden?

Ich tagge folgende Blogs:

[Blogparade] Zum Jahresende 2012…

Diese Blogparade von BuchSaiten hat schon Tradition, daher bin ich natürlich auch bei der vierten Runde mit dabei!

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Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)

Da gibt es keins, weil ich keine Bücher lese, von denen ich mir wenig verspreche. Ich befürchte vielleicht mal, dass es mir nicht so gut gefallen könnte, wenn es von den meisten hochgejubelt wird – einfach weil das schon öfter passiert ist. Aber ansonsten… Halt, doch! Bei besonderen Autoren lese ich auch mal Bücher oder Genres, die sonst nicht unbedingt in mein Beuteschema fallen. Und 2012 habe ich dann doch tatsächlich einen Liebesroman gelesen, der mir sehr gut gefallen hat. Toskanische Verführung von Franziska Hille aka Susanne Gerdom. Da gab es einfach sehr viel, was mir gefallen hat. Nicht oberflächlich, mit tollen Figuren, einigem Stoff zum Spekulieren und etwas Mystery. Und die Geschichte war so fesselnd, dass ich sie superschnell ausgelesen hatte.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)

Das war leider Memory von Christoph Marzi. Ich mag seinen Stil und ich hatte mich schon sehr auf diese Geschichte gefreut, aber mir war sie viel zu oberflächlich. So oberflächlich, dass sie fast ein wenig lieblos auf mich wirkte.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Ich habe 2012 so einige Autoren für mich entdeckt, da kann ich mich unmöglich für eine entscheiden. Aber ich versuche es mal mit einer Auswahl von drei Entdeckungen:
Anika Beer hat mich mit Als die schwarzen Feen kamen begeistert, einer tiefgründigen und emotionalen Lektüre mit einer dichten Atmosphäre. Etwas düster, aber auch mit einer wunderschönen und berührenden Liebesgeschichte.
Von Peter S. Beagle habe ich auch endlich etwas gelesen (Das letzte Einhorn und Die zwei Herzen) und war verzaubert von der märchenhaften Atmosphäre, der wundervollen Sprache und der Gefühlstiefe.
Simone Keil habe ich durch Corvidæ entdeckt, einer berührenden und tiefgründigen Geschichte, die in einer tollen Sprache erzählt wird. Mit viel Futter für die grauen Zellen und wunderbaren poetischen Stellen!

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Immer diese Entscheidungen… Wieder drei: Der Welt gebrochenes Herz von Oliver Grützner, weil es eine Szene aus dem Buch zeigt und einfach toll gemacht ist. Drachenhaut von Frances G. Hill (Susanne Gerdom), weil es nicht nur meine Farben sind, sondern ich auch die vielen kleinen zu der Geschichte passenden Details liebe. Und Rabenblut drängt von Nikola Hotel, weil ich die Farben mag, die Aufmachung und natürlich ganz besonders den Rabenflügel. :)

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2013 lesen und warum?

Den Abschluss der Weltennebel-Trilogie von Aileen P. Roberts, weil ich das schon 2012 nicht geschafft habe, obwohl das Buch doch so laut nach mir ruft und ich unbedingt wissen muss, wie es ausgeht und wer überhaupt überlebt. Und Dragonsoul von Erik Kellen, weil ich sehr neugierig auf die Geschichte bin – sie spielt unter anderem in meiner Lieblingsstadt Hamburg und dann ist auch noch ein keltischer Krieger mit dabei! Und von Herrn Beagle würde ich auch gerne etwas lesen. :)
Dann gibt es auch noch einige Neuerscheinungen, auf die ich mich schon riesig freue: “Das Haus am Abgrund” von Susanne Gerdom, “Das Licht hinter den Wolken” von Oliver Plaschka, der Abschluss der Schattenblüte-Reihe von Nora Melling und die neue Reihe von Aileen P. Roberts, Elvancor. Unter anderem.

Stöckchen mit Buchfragen

Das momentan herumfliegende Stöckchen habe ich bei Hanne mit reinen Bücherfragen gefunden – und gleich mal mitgenommen! ;)

Die Regeln
(die ich nicht ganz einhalten werde)

  1. Verlinke die Person, die dich getaggt hat.
  2. Beantworte die Fragen die dir gestellt worden sind.
  3. Tagge anschließend 11 weitere Leute.
  4. Gib den Leuten Bescheid die getaggt wurden.
  5. Stelle 11 Fragen an die, die getaggt wurden.

Hast du eine(n) Lieblingsautor(in), von der(dem) du jedes Buch schon vor dem Erscheinungsdatum bestellst?
Ich bin nicht so der Vorbesteller, aber eine Ausnahme gibt es doch: Die Fantasybücher von Bernhard Hennen muss ich einfach schnellstmöglich haben. :)

Hattest du schon mal wegen eines Romans Albträume?
Und ob! Manchmal träume ich von blutigen Szenen – ich bin da einfach ein ziemliches Weichei. Glücklicherweise aber nicht sehr detailliert. Viel viel schlimmer (und auch öfter) sind da die Albträume mit meinen tragischen Lieblingsfiguren, die kein gutes Ende finden. Vor allem einer. *schnief* Bestimmte Stellen, immer wieder. Wenn ich das Buch lese, ist es am schlimmsten – aber auch später kommt das noch vor.

Sei mal ehrlich: Wie viele Bücher stehen auf deiner Wunschliste?
Zu viele. ;) Ich habe gerade 103 Fantasytitel gezählt… Bei einigen ist es allerdings auch nur so etwas wie eine Merkliste, bei manchen bin ich mir unsicher, andere sind nicht mehr verfügbar. Der überwiegende Teil besteht trotzdem aus hätte-ich-gerne-irgendwann-Büchern.

Hast du irgendwelche Macken, die mit dem Thema Lesen oder Lesestoff zu tun haben?
Bestimmt einige. Ich lese nicht nur sehr emotional (und tränenreich), sondern träume auch oft und intensiv von den Geschichten, Figuren, … Ich gehe gerne zu Lesungen und lasse da auch Bücher signieren, das macht sie für mich einzigartig (und ich denke da dann auch immer an die Lesung zurück). Und ich habe eine kleine feine Sammlung signierter Buchposter, über die ich mich jeden Tag freue – hoffentlich werden das noch mehr (sind momentan drei). Was noch? Ich habe fast überall ein Buch dabei, verleihe Bücher nur selten und an ausgewählte Leute. Und warte täglich darauf, dass ich mit meinen vielen Lieblingsfiguren völlig durcheinander komme… Oh, und ich bin nie allein – in meinem Kopf haben sich einige Figuren dauerhaft niedergelassen. ;)

Was bedeutet Lesen für dich?
Entspannung. Spaß. Tiefe. Ganz in einer Geschichte versinken, neue Welten und Figuren entdecken. Reisen im Geiste. Alles andere loslassen…

Magst du lieber BÜCHERSERIEN oder EINZELBÜCHER, die in sich abgeschlossen sind?
Ich mag Serien lieber, weil ich dann länger etwas von den Figuren habe (an denen hänge ich meist sehr) und die Welt auch oft epischer angelegt ist. Aber ich lese beides gern, das ist für mich kein Entscheidungskriterium.

Gibt es ein Buchgenre, das dich überhaupt nicht anspricht?
Horror und Chicklit.

Findest du auch, dass Romanverfilmungen (in den meisten Fällen) nicht an die Buchvorlage heranreichen?
Um das beurteilen zu können, kenne ich wahrscheinlich zu wenige. Es gibt Filme, die gut sind aber denen einfach die spezielle Atmosphäre des Buches fehlt. Es gibt welche, die für mich sehr nah am Buch sind. Und solche, die bei mir teilweise besser als das Buch ankommen, aber denen auch für mich wichtige Szenen fehlen.

Wie pfleglich behandeltst du deine Bücher? Machen dir Knicke im Buchrücken etc. etwas aus?
Ich gehe sehr vorsichtig mit meinen Büchern um und ärgere mich schon, wenn sie vom Herumschleppen in der Tasche ganz leichte Macken abbekommen. Knicke im Buchrücken finde ich furchtbar, genau wie Eselsohren…

Hast du eine Lieblings-Buchserie, die möglichst lange weiter gehen soll?
Von Bernhard Hennens Elfenbüchern mag ich mich so gar nicht trennen, von der Welt… Gerne in einzelnen Trilogien oder Sagas, es muss keine ewig lange Serie werden.

Welche 3 Bücher möchtest du unbedingt im Jahr 2012 lesen?
Ohje, da eine Auswahl treffen… Von den bereits erschienenen wären da beispielsweise “In den Abgrund” von Bernd Perplies, der zweite Weltennebel-Teil von Aileen P. Roberts und “Der Welt gebrochenes Herz” von Oliver Grützner.

Ich schmeiße das Stöckchen nach niemandem, würde mich aber freuen, wenn es der ein oder andere mitnehmen mag. Meine Fragen wären:

  1. Wie geht deine Familie mit deiner Buchsucht um?
  2. Wer (Personen/Foren/Seiten) ist besonders gefährlich für die Entwicklung deiner Wunschliste?
  3. Welches ist eines der älteren Bücher auf deinem SuB – und warum schlummert es dort noch?
  4. Gibt es Genres, denen du mittlerweile entwachsen bist?
  5. Welches Motto oder Zitat könnte zu deiner Büchersammlung passen?
  6. Was war das letzte Buch, das du geschenkt bekommen hast?
  7. Gibt es Dinge rund um das Thema Bücher/Lesen, bei denen andere schnell an dich denken müssen?
  8. Liest du Bücher mehr als einmal?
  9. Träumst du von gelesenen Romanen?
  10. Deine Buchhighlights vom letzten Jahr?
  11. Schreibst du selbst?

Mir gefallen die Fragen (hmpf, warum habe ich eigentlich keine gespaltene Persönlichkeit?), euch hoffentlich auch! :)

[Blogparade] Zum Jahresende 2011…

Auch dieses Jahr stellt BuchSaiten – immerhin schon zum dritten Mal – Fragen zum Jahresende… Und natürlich bin ich wieder mit dabei. ;) Und los!

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

Das war mein erster Heftroman: Zwischen den Toren von Susanne Nort. Aufgrund der Kürze habe ich nicht damit gerechnet, dass mich die Geschichte so beschäftigen würde. Dabei sollte man meinen, dass ich das schon durch die ein oder andere Kurzgeschichte gelernt hätte… ;) Jedenfalls hat mich die Story um Alana von der ersten Seite an gefesselt und dafür gesorgt, dass ich mir immer wieder Gedanken über ihre Begabung und die Hintergründe gemacht habe. Und nach dem Lesen kehrten meine Gedanken öfter zu bestimmten Figuren zurück, über die ich gern mehr erfahren hätte. Aber wozu hat man Phantasie?
Und dann muss ich noch Sirenenlied von Tanja Heitmann nennen. Von der Autorin wurde mir von mehreren Seiten abgeraten, aber das war nur eine Novelle – außerdem kann ich Meerwesen doch so schlecht widerstehen… Ich bekam eine Geschichte mit einer wunderbaren Atmosphäre, die mich schnell eingefangen hatte. Und eine Sirene, die weder gut noch böse war – sondern einfach sein durfte, was sie ist.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

Rabenmond von Jenny Mai-Nuyen habe ich erwartungsvoll begonnen, weil ich schon soviel positives über die Autorin gehört hatte. Anfangs war ich nur etwas verwirrt, später dann von einigen Dingen zusehends genervt. Das Buch hat mich auch überhaupt nicht gefesselt und ich musste mich förmlich durchquälen.
Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater hat mich nicht gequält, aber doch im Verlauf der Geschichte enttäuscht. Am Anfang war ich sehr begeistert, von der Stimmung, Graces Hintergrund und der Faszination für “ihren” Wolf. Sam. Als er seine Menschengestalt annimmt, habe ich da leider nichts mehr gespürt – keinerlei Emotionen. So schade!

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Nur eine? Es scheint das Jahr der Mehrfach-Antworten zu sein… :rotwerd: Ich habe einige Autoren für mich entdeckt und nenne jetzt einfach mal die drei, deren Geschichten mich ganz besonders berührt haben: Tanja Bern, deren Das Tal im Nebel für mich ein absolutes Wohlfühlbuch war, das meine mystische Seite mehr als nur angesprochen hat. Lilach Mer, die mich mit Der siebte Schwan verzaubert hat – die poetische Sprache und märchenhafte Atmosphäre haben dieses Buch für mich (auch) zu etwas besonderem gemacht. Nora Melling, die mir mit Die Verborgenen gezeigt hat, dass es auch Romane mit großem Liebesgeschichten-Anteil gibt, die mir gefallen. Sehr gefallen. Und mein Herz berühren – ich denke immer noch öfter an Luisa und Thursen. Eine faszinierende und tiefgründige Geschichte, die bei mir einen intensiven Eindruck hinterlassen hat.

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Ja… Drei? “Drachenelfen” von Bernhard Hennen, weil… es ist sooo schön! Besonders der Hintergrund. Ich muss da auch an bestimmte Szenen denken – und wenn ich da etwas länger drauf schaue, passiert irgendwie etwas in meinem Kopf. Ganz gefährlich! So eine Mischung aus Kopfkino, Leseeindrücken und Phantasie. Dann wäre da “Der Nebelkönig” von Susanne Gerdom, weil es so mystisch wirkt und gleich eine zur Geschichte passende Atmosphäre vermittelt. Und… auch Kopfkino! Von einer bestimmten Figur reden wir besser erst gar nicht erst. Und dann unbedingt noch “Das magische Portal” von Aileen P. Roberts, weil ich das Motiv und die Farben sehr mag. Und fasziniert betrachte, was da so alles im Baum hängt…

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2012 lesen und warum?

Da möchte ich unbedingt den letzten Teil der Magierdämmerung von Bernd Perplies lesen. Und die Weltennebel-Reihe von Aileen P. Roberts beenden. “Smart Magic” von Christoph Hardebusch ruft auch ganz laut. Das wären einige meiner Lieblingsautoren-Baustellen… Und ich möchte die Reihe “Die Sídhe des Kristalls” von Tanja Bern endliche weiterlesen, bin doch so neugierig was meine Lieblingsfiguren noch zu erzählen haben.
Bei den noch nicht erschienenen freue ich mich schon ganz besonders auf das Gaslicht-Buch von Susanne Gerdom und… ganz-ganz-unbedingt will ich natürlich den zweiten Teil der Drachenelfen von Bernhard Hennen lesen. Was habt ihr denn gedacht? ;)

[Stöckchen] Biographie-Titel

Bei Fellmonsterchen habe ich ein lustiges Stöckchen entdeckt, das ich einfach mitnehmen musste! Es geht darum, zehn mögliche Titel für die eigene Autobiographie zu finden. Dann lasse ich meine Gedanken mal schweifen und bin gespannt, was dabei herauskommt. ;)

  1. Emotionales Lesen und die Folgeschäden (oder: Wer ist in mir – und wenn ja, wie viele?)
  2. Der Weg aus den Schatten (oder: Verdammt, wo ist nur meine Tarnkappe geblieben?)
  3. Bücherkatzen erobern die Welt! (und begleiten mich durchs Leben)
  4. Elfen sind die neuen Vampire (hier wird nicht gebissen, sondern verzaubert)
  5. Lesen? Leidenschaftlich!
  6. Hilfe, eine Idee! Und noch eine! Was nun? (oder: Vom Umgang mit kreativen Ideen…)
  7. Höre auf dein Herz (und nicht auf die Gesellschaft)
  8. Magische Momente, die den Alltag erhellen (oder: Von Krähen, Windgeistern und der verborgenen Magie in uns)
  9. Anders sein ist auch okay (schließlich gibt es ja genug “normale”)
  10. Bücherträume & Traumbücher (oder: Meine Reisen im Schlaf)

Irgendwie könnten das ja auch einzelne Kapitel sein… :)

*das Stöckchen weiter wirft*

[fantastische Blogparade] Fantasy – mein Beitrag

Wie bist du zur Fantasy gekommen?

Ich habe zwar als Jugendliche ein paar phantastische Romane gelesen, beispielsweise “Die unendliche Geschichte” von Michael Ende oder “Die Schöne und das Ungeheuer” von Robin McKinley, aber so richtig erwischt hat mich die Fantasy erst spät. Dies lag vor allem daran, dass mich Aussagen wie “etwas für Männer” und “da wird nur gekämpft” abgeschreckt haben. Dann kam mit dem Sommer 1996 ein längerer Krankenhausaufenthalt auf mich zu, für den ich mir noch ein Buch kaufen wollte. Irgendwie bin ich da auch bei den Fantasybüchern gelandet und hatte eins in der Hand, in dem es um Priesterinnen und den alten Glauben ging. Hm, das klang so gar nicht nach einem Männerbuch – also habe ich es einfach mal ausprobiert.

Was reizt dich an der Lektüre von Fantasybüchern?

Magie. Die verschiedensten Wesen. Fremde Welten. Freundschaften. Legenden. Werte wie Offenheit, Toleranz und Treue. Und sie wirken viel intensiver auf mich, beflügeln meine Phantasie und… auch meine Träume.

Hat sich dein Geschmack im Lauf der Zeit geändert bzw. haben sich gewisse Vorlieben herauskristallisiert?

Ich mag es gern episch, detailliert, mit “tiefen” Figuren und einer guten Mischung aus ruhigen und actionreichen Szenen. Im Gegensatz zu früher mag ich mittlerweile auch Kampf-Szenen, oder um genauer zu sein gute Schwertfuchtler-Szenen. 2005 hat es dann auch mit mir und der deutschen Fantasy angefangen, was mittlerweile eine sehr große Vorliebe von mir ist. ;) Außerdem scheine ich eine Schwäche für tragische Figuren entwickelt zu haben…

Welche Subgenres liest du besonders gern?

Am liebsten lese ich High Fantasy. Allerdings lasse ich mich auch gerne mal überraschen und probiere neues aus – das kommt dann ganz auf den Klappentext an. Und ich liebe nacherzählte Sagen, besonders gern aus einer ungewöhnlichen Perspektive.

Hast du eine Vorliebe für bestimmte Wesen?

Elfen! Nette Hexen, Druiden, Meerwesen, …

Welche Schlagwörter ziehen dich magisch an?

Elfen, Elben, Hexen, Druiden, Nixen, Sirenen, Gargoyles, Magier, Steinkreis, Schottland, Sagen, Legenden, Magie, mystisch, …

Und welche stoßen dich ab?

Vampire, Vergleiche mit Tintenherz, Vampire, Orks, Vampire, Drachenreiter. Und… erwähnte ich schon Vampire? ;)

Was muss dir ein Fantasybuch bieten, um dich glücklich zu machen?

Figuren, mit denen ich so richtig mitleiden kann. Eine Welt, die überzeugt. Eine “tiefe” Geschichte, die mich noch länger beschäftigt. Freundschaften. Verschiedene Wesen. Magie. Eine schöne Sprache. Atmosphäre.

Und welche Mängel kannst du nur schlecht verzeihen?

Oberflächlichkeit. Ein Aufzählen von Figuren oder Wesen, ohne ihnen etwas individuelles zu geben.

Welche fünf Bücher hast du zuletzt gelesen und wie haben sie dir gefallen?

Da wären “Anidas Prophezeiung” und “Die Schwarze Zitadelle” von Susanne Gerdom, die mich durch ungewöhnliche Figuren, einige Überraschungen, wunderbare Ideen und viel Herz verzaubert haben. Dann die wunderbare Anthologie “Geisterhafte Grotesken”, die viele sehr unterschiedliche Geschichten bereit hält, mich mit tollen Bildern und intensiven Eindrücken versorgt hat! “Sirenenlied” von Tanja Heitmann war trotz leiser Zweifel als Test gedacht und hat mich dann nicht nur überrascht sondern auch überzeugt. Eine tolle Geschichte, deren Atmosphäre ich sehr mochte. Und dann war da noch “Das Tal im Nebel” von Tanja Bern, das mich in die Welt der irischen Sídhe entführt hat und wieder eine sehr emotionale Lektüre mit vielen Lieblingsfiguren für mich war. Hach, toll! Ich habe dieses Jahr aber auch ein Glück mit meiner Lektüre… :)

[fantastische Blogparade] Fantasy

Ich versuche es noch mal mit einer Blogparade, und es geht um… Fantasy! Das Thema habt ihr übrigens regelmäßig wiederkehrenden Suchbegriffen zu verdanken. Diesmal sind es 10 Fragen geworden – und natürlich würde ich mich über eine rege Teilnahme (und detaillierte Antworten) sehr freuen! ;)

  1. Wie bist du zur Fantasy gekommen?
  2. Was reizt dich an der Lektüre von Fantasybüchern?
  3. Hat sich dein Geschmack im Lauf der Zeit geändert bzw. haben sich gewisse Vorlieben herauskristallisiert?
  4. Welche Subgenres liest du besonders gern?
  5. Hast du eine Vorliebe für bestimmte Wesen?
  6. Welche Schlagwörter ziehen dich magisch an?
  7. Und welche stoßen dich ab?
  8. Was muss dir ein Fantasybuch bieten, um dich glücklich zu machen?
  9. Und welche Mängel kannst du nur schlecht verzeihen?
  10. Welche fünf Bücher hast du zuletzt gelesen und wie haben sie dir gefallen?

An meiner Blogparade könnt ihr bis zum 03. Oktober teilnehmen, bitte hinterlasst den Link zu eurem Beitrag in einem Kommentar. Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten – und hoffe, dass euch die Fragen so gut wie mir gefallen und zum Mitmachen animieren! :)

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