Fantasywoche

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... in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Mein Schwerpunkt liegt bei deutschen Fantasy-Autoren, weil mich ihre Bücher begeistern und ich finde, dass sie nicht genug Aufmerksamkeit erhalten.

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Einträge in der Kategorie Blogparaden und Stöckchen

[Blogparade] Zum Jahresabschluss 2015 …

Da wäre die Blogparade von BuchSaiten doch fast dem Chaos zwischen den Jahren zum Opfer gefallen, aber auf den letzten Drücker kommt jetzt doch noch mein Beitrag. Also auf zur 7. Ausgabe der Zum-Jahresabschluss-Blogparade, einer inzwischen liebgewonnenen Tradition!

BSBP15

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

Ich habe kein Buch gelesen, von dem ich mir wenig versprochen habe, aber es gibt zwei Romane, bei denen ich ein wenig in der Zwickmühle war. Weil es da Dinge gab, bei denen ich mir nicht sicher war, ob ich sie mögen würde – gleichzeitig machten mich die Geschichten aber auch sehr neugierig. Ich habe mich da dann einfach von meiner Neugier leiten lassen … Glücklicherweise, denn beide Bücher haben mich sehr begeistert!

Tod dem Zaren“ von Selma J. Spieweg klang nach „reinem“ Steampunk und ich war mir nicht sicher, ob ich damit klarkommen würde. Im Clockwork-Cologne-Universum ist auch Steamfantasy zu finden, aber diese Geschichte hörte sich nicht danach an – und ich hatte auch Bedenken, ob es mir vielleicht zu technisch werden könnte. Wurde es aber nicht, die Mechanik fühlte sich manchmal sogar wie Magie an! Mich erwartete da ein faszinierender Roman, an dem mich auch die dichte Atmosphäre und Boris‘ Entwicklung begeistert haben.

Bei „Silbernes Band“ von Monika Jaedig lag es einfach daran, dass ich um Vampirgeschichten normalerweise einen Bogen mache. Auch weil ich keine übermäßig blutigen Geschichten (abseits von epischen Schlachten) mag, aber nicht nur. Und was passiert mir? Ein Vampir erwischt mich so sehr, dass er sogar zu meiner Lieblingsfigur geworden ist. Daran musste ich mich erstmal gewöhnen … Eine intensive Geschichte, die sowohl tragisch als auch romantisch ist. Und ich liebe die eingeflochtene Erzählungen im isländischen Sagastil!

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

Das war „Wen das Meer ruft“ von Kim Henry. Ich hatte mich auf eine meerige und geheimnisvolle Geschichte gefreut, nur leider ist atmosphärisch kaum etwas bei mir angekommen. Wasser und Wind toben – und ich stand irgendwo ganz weit weg. Kaum Meer-Gefühl. :( Leider waren mir auch die Figuren etwas zu weit weg, irgendwie habe ich nicht so recht Zugang zu ihnen gefunden. Wirklich schade, denn der Rest des Romans hat mir ganz gut gefallen. Nur sind mir die Nähe zu den Figuren und die Atmosphäre einfach sehr wichtig.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Ich habe gleich fünf Autoren neu für mich entdeckt! Ein sehr ergiebiges Jahr, obwohl ich ja gar nicht soo viele Bücher lese. :) Von Anja Bagus habe ich Waldesruh gelesen und wurde auch von der Kombination aus Steampunk und Mythen völlig fasziniert. Monika Jaedig konnte mich wie bereits oben erwähnt mit „Silbernes Band“ davon überzeugen, dass ihre isländischen Unsterblichen genau mein Ding sind und ich ganz unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. Diandra Linnemann habe ich mit ihren Allerseelenkindern kennengelernt und war von diesem stimmungsvollen und magischen Fantasy-Krimi begeistert. Nicht weniger magisch geht es in „Der Wächter des Sternensees“ von Demetria Cornfield zu, einer berührenden und spannenden Geschichte über einen Magierorden, okkulte Riten, Macht, den „Dunklen“ und andere geheimnisvolle Wesen. Und dann habe ich mit „So kalt wie Eis, so klar wie Glas“ noch Oliver Schlick entdeckt, der mich mit seinem mystisch-stimmungsvollem Winterbuch und den Details zur Wilden Jagd verzaubert hat.

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Das war das Cover von „Die letzten Eiskrieger (Drachenelfen 4)“ von Bernhard Hennen, weil es für mich sehr stimmig ist und auch einen Teil der Geschichte zeigt. Ich mag das Schwert, das „Eisige“, die Atmosphäre, die Farben. Und ich liebe es, wie ich immer in das Buch gezogen werde, sobald ich das Cover sehe! Da muss ich mich dann zusammenreißen, weil ich sonst meinem Kopfkino hilflos ausgeliefert bin … ;)

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2016 lesen und warum?

Es gibt einige Reihen, auf deren neu erscheinende Fortsetzung ich schon sehr gespannt bin – beispielsweise das Finale der Drachenelfen-Saga von Bernhard Hennen, den letzten Band der Nimmerherz-Legende von Erik Kellen und den zweiten Band der Wächter-Reihe von Demetria Cornfield. Von Christoph Marzi erscheint ein Uralte-Metropole-Roman, auf den ich schon sehr hibbele. Ich möchte aber auch unbedingt einige Reihen weiterlesen, die hier schon auf mich warten: Der zweite Teil „Imperium der Drachen“ von Bernd Perplies, „Magie hinter den sieben Bergen“ 3 + 4 von Diandra Linnemann, mindestens den zweiten Teil der Silbernes-Band-Reihe von Monika Jaedig und auch aus der losen Obsidianherz-Serie von Ju Honisch stehen hier noch zwei ungelesene Bände. Dann endlich etwas von Astrid Rauner sowie Judith und Christian Vogt. Den Kurzgeschichtenband von Oliver Plaschka, „Nordwärts“ von Bernhard Hennen und Robert Corvus, den ersten Teil der Blausteinkriege von T.S. Orgel – und Fabienne Siegmund haut ja auch ein Buch nach dem anderen raus. ;) Ich höre besser auf! Und kann mich einfach nicht für „das Eine“ entscheiden …

[Blogparade] Lesen im 21. Jahrhundert: 2000 – heute

Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums von Planetenkrieger.de veranstaltet Neptun ihre erste Blogparade, für die sie sich ein spannendes Thema ausgesucht hat, das man ganz unterschiedlich gewichten kann. Mich reizt das Thema ja auch, weil sich in dem Zeitraum bei mir einiges getan hat. Mein Beitrag kommt leider auf den letzten Drücker, aber immerhin habe ich es noch geschafft. :)

Blogparade Planetenkrieger

2000 … Da habe ich am liebsten psychologische Krimis (Elizabeth George, Minette Walters), historische Romane (vor allem über Kelten) und Geschichten, die in Schottland oder Australien spielen, gelesen. Gerne auch Siedlerromane und Bücher, die über mehrere Generationen gingen. Außerdem mochte ich die Serien von Nora Roberts, Katzenromane, die Bücher von Rosamunde Pilcher und Nicholas Sparks.

2003 habe ich es dann mal mit Fantasy versucht, auch wenn mir immer das Gefühl vermittelt wurde, dass das ein Männer-Genre ist und es überwiegend um Krieg geht. Vor einem längeren Krankenhaus-Aufenthalt wollte ich mir noch ein Buch gönnen und irgendwie bin ich vor dem Fantasy-Regal gelandet, wo mich „Die Wälder von Albion“ von Marion Zimmer Bradley angelacht hat. Das klang jetzt auch nicht wirklich nach einem „Männerbuch“. ;)

Da mir das Buch gut gefallen hatte, habe ich dann weiter in diesem Genre gestöbert und spätestens nach meinen ersten Geschichten von Kate Forsyth und Juliet Marillier war ich infiziert. Das Lesen wurde für mich auch intensiver, weil die Geschichten und Figuren mir viel näher waren. Gerade die Reihe „Der magische Schlüssel“ von Kate Forsyth hat meinen Lesegeschmack sehr geprägt und mir gezeigt, wie sehr ich episch-magische Geschichten mit verschiedenen Wesen mag.

Ende 2005 habe ich in das Forum von Literaturschock gefunden, was mir auch ganz neue Lese-Türen geöffnet hat. Lesenächte und Leserunden, die mir viel Spaß bereitet haben. Vor allem aber auch der erste Kontakt zu Fantasybüchern von deutschen Autoren, die mich überwiegend sehr begeistert haben. Einige Autoren, die ich noch heute sehr gerne lese, habe ich dort bzw. über www.leserunden.de kennengelernt. Beispielsweise Ju Honisch, Oliver Plaschka und Bernd Perplies. Und nicht zuletzt hätte ich ohne Literaturschock niemals ein Buch von Bernhard Hennen gelesen, weil „Die Elfen“ meine damals beste Freundin sehr enttäuscht hatte. Die Leserunde habe ich dann als Zeichen gesehen, es doch mal zu probieren und mir eine eigene Meinung zu bilden. Glücklicherweise. ;)

Mit den Jahren hat die deutsche Fantasy überwiegend alles andere verdrängt, einfach weil mich die Geschichten am meisten begeistern und ich auch immer neues entdecke, was mich reizt. Und so langsam kann man das wohl nicht mehr als Phase bezeichnen – anfangs dachte ich ja, dass das so ähnlich wie bei meiner Krimi-Phase ablaufen würde. Falsch gedacht! Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Geschichten als sehr intensiv und emotional empfinde, sie mehr erlebe als lese, sie meine Welt verändern. Oder an der unseligen Entwicklung, dass mich gerne tragische Figuren mit Haut und Haar erwischen, die dann abgemurkst werden. Autoren können ja ganz schrecklich fies und gemein sein …

Das heißt aber nicht, dass ich mich für anderes nicht mehr interessiere. Mein Lesegeschmack hat sich auch abseits der Fantasy verändert und manche Genres, Themen oder Autoren sind ganz aus meinem Bücherregal verschwunden. Dafür stehen da jetzt auch Geschichten die am Meer spielen, Sammlungen von Sagen und Legenden, Romane über Indianer, Bücher über heidnische Spiritualität. Literatur aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Island und Kanada. Und bei den historischen Romanen finden sich nicht nur Kelten, sondern auch Germanen und Wikinger.

Nur schaffe ich es nur selten, auch eins der Bücher zu lesen – aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. ;) Wer weiß, vielleicht wache ich eines Tages auf und habe so gar keine Lust auf Fantasy mehr? Hm, na gut – unwahrscheinlich. Aber möglicherweise mischt es sich irgendwann wieder, so wie früher. Und das Wichtigste ist ja sowieso, dass ich das lesen kann, wozu ich Lust habe.

Aber nicht nur mein Lesegeschmack hat sich geändert, auch die Art, wie ich nach neuen Büchern suche. Früher konnte ich in Buchhandlungen noch viel mehr stöbern und habe fast immer neue Bücher für mich entdeckt, jetzt passiert das eher selten. Das liegt natürlich auch an meinem Lesegeschmack, der mit der Zeit einfach etwas spezieller geworden ist, aber nicht nur. In vielen Buchhandlungen findet man nur noch Bücher der „großen“ Verlage, überwiegend zu „gut laufenden“ Themen. Früher war das gemischter und bot mehr Abwechslung.

Dann gab es eine längere Zeit, in der ich im Literaturschock-Forum auf viele Bücher gestoßen bin, die mich gereizt oder einfach neugierig gemacht haben. Dazu kamen noch Tipps von Mitgliedern, die einen ähnlichen Geschmack wie ich hatten – eine tolle Bereicherung! Inzwischen passiert beides nur noch selten, was natürlich schade ist, aber wohl einfach an meinem Geschmack und der passenden Schnittmenge liegt. Ich vermisse das, aber manches verändert sich einfach. Mit den Blogs geht es mir da übrigens ähnlich, es gibt nur sehr wenige, die meinen Geschmack treffen und bei denen ich auf für mich interessante Bücher stoße.

Wie finde ich also überwiegend meine Neuzugänge? Natürlich stöbere ich bei Amazon ab und zu nach bestimmten Schlagwörtern oder Autoren, aber viel gefährlicher sind für mich Cons und die Leipziger Buchmesse. Auf Facebook springen mir auch öfter Bücher in den Weg, die ich mir dann genauer anschaue. Manchmal bekomme ich von Freunden das-könnte-was-für-dich-sein-Buchtipps, gelegentlich treffen Titel aus Rezensionsanfragen tatsächlich meinen Geschmack und auch bei Qindie findet sich das eine oder andere für mich interessante Buch.

Bücher

Eine große Veränderung gab es ja auch durch die Reader. Ich muss zugeben, dass ich eine ganze Weile gebraucht habe, bevor ich mir das mal genauer angeschaut und schließlich auch probiert habe. Mittlerweile lese ich am liebsten eBooks, das ist so wunderbar komfortabel – ich brauche nur eine Hand, kein Lesezeichen, kein Licht. Das Lesen fühlt sich für mich nicht anders an, weil ich ja immer schnell in die Geschichte tauche und Bilder sehe.

Aber natürlich ziehen trotzdem viele Papierbücher bei mir ein, alleine weil ich vieles in meinem Regal stehen haben möchte, um darin blättern zu können oder weil es zu einer meiner Themen-Sammlungen passt. Und am wichtigsten: Weil ich mir das Buch signieren lassen möchte. ;) Es geht also beides, man muss sich da gar nicht generell entscheiden. Allerdings finde ich die eBook-Preisgestaltung mancher Verlage eine Frechheit, außerdem ist es traurig, dass neuen oder unbekannten Autoren von den größeren Verlagen fast nur noch eBook-Verträge angeboten werden. Und es ist zu schade, dass man beim Kauf eines Prints nicht auch das eBook dazu bekommt. Es ist ja schließlich ein Buch, egal wie ich es lesen möchte. Da ich die teuren Verlagsbücher nicht doppelt kaufen werde, muss ich mich immer gegen meinen Lesekomfort entscheiden, wenn ich das Buch gerne im Regal und/oder signiert haben möchte.

Eine weitere Veränderung ist CreateSpace – momentan die beste und einfachste Möglichkeit für einen Selfpublisher, neben einem eBook auch ein Taschenbuch zu veröffentlichen. Durch print on demand entstehen dem Autor keinerlei Vorkosten und auch die Druckdatei kann selbst gesetzt werden. Es wird allerdings ein gewisses Grund-Knowhow benötigt, damit das Buch professionell aussieht. In der Masse der selbst publizierten Bücher gibt es daher auch viele, die rein handwerklich von schlechter Qualität sind und als Leserin stand ich vor dem Problem, wie ich damit umgehe.

Mich reizten „andere“ Geschichten, die nicht von Verlagen gestutzt und auf Zielgruppen, Trends und Bestseller getrimmt wurden. Aber ich wollte auch keine Bücher, die voller Rechtschreibfehler waren oder sich lasen wie ein Schulaufsatz. Da ich nicht so der Typ für Pauschalisierungen bin, habe ich Geschichten von Selfpublishern auch nicht generell als „Müll“ verdammt, sondern nach einem anderen Weg gesucht. Für mich wurden Leseproben noch wichtiger, weil ich nicht nur herausfinden konnte, ob mich der Anfang packt und neugierig macht, sondern auch ob der Schreibstil mir zusagt. Außerdem bin ich ein Teil des Qindie-Netzwerks geworden, einem Label für handwerklich gut gemachte Indie-Bücher. Und ich entdecke immer wieder Selfpublisher-Perlen! :)

[Blogparade] Zum Jahresabschluss 2014 …

Auch diesmal bin ich wieder bei der Blogparade von BuchSaiten mit dabei, das ist für mich inzwischen zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden. Also auf zur 6. Ausgabe der Zum-Jahresabschluss-Blogparade!

BuchSaiten-Jahresabschluss

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

Ich lese keine Bücher, von denen ich mir wenig verspreche, aber es gab ein Buch, das ich etwas zaghaft zu lesen begann. Weil es als erotische Novelle verkauft wird und ich um Erotik normalerweise einen großen Bogen mache. Bei „Die letzte Muse“ von Rebecca Vali hat allerdings meine Neugier (mit etwas Nachhilfe) gewonnen, denn ich finde das Thema Musen sehr reizvoll. Glücklicherweise, denn sonst hätte ich einen wunderbaren Roman verpasst, der mich sehr bewegt hat! Ja, es gab ein paar Szenen, bei denen ich – als bekennendes Weichei – kurz zurückgezuckt bin. Aber das waren nur einzelne, kurze Momente, die Geschichte bietet so viel mehr! Es gibt eine phantastische Ebene, die sich für mich vor allem bei der Verbindung zwischen Dawn und ihrer Lieblingsfigur zeigt. Ich mag diese Seite der Novelle sehr, sicherlich auch, weil mir meine Lieblingsfiguren oft sehr nah sind und ich mir daher diese spezielle Verbindung gut vorstellen kann. Mir gefällt die Tiefe der Geschichte, denn es geht auch darum, wie man mit den Wunden, die einem das Leben beibringt, umgeht. Emotional, intensiv und unglaublich facettenreich!

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

Das war leider „Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder“ von Simone Keil, der erste Band der Clockwork Cologne-Reihe um Guy Lacroix. Die Romane der Autorin, die ich davor gelesen hatte, gefielen mir alle sehr gut – darum hatte ich mir auch von diesem viel versprochen. Meinen ganz persönlichen Geschmack konnte die Geschichte allerdings nicht treffen, weil ich keinen Zugang zu den beiden Hauptfiguren gefunden habe und mir es beim Ende zu wenig um den „Fall“ ging. Es gab eine Figur, die schnell nah bei mir war, und auch die erschaffene Welt hat mir gefallen – unheimlich und irgendwie auch faszinierend. Aber da ich ein emotionaler Leser bin und mir die Nähe zu den Figuren sehr wichtig ist, konnte mich das Buch leider nicht überzeugen.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

2014 habe ich einige Autoren für mich entdeckt und da ich mich nicht so recht entscheiden kann … Von Mark Lanvall habe ich „Lichtsturm. Die weiße Festung“ gelesen und war von den facettenreichen Welten, der ungewöhnlichen Mischung und den präsenten Figuren beeindruckt. Bei Florian Tietgens „… wenn es Zeit ist …“ gefiel mir die feinfühlige und stimmungsvolle Art. Trotz der brutalen und bedrückenden Szenen wirkt die Geschichte sanft auf mich – ein vielschichtiges Seelenportrait, das mich sehr berührt hat.

Kjell. Das Geheimnis der schwarzen Seerosen“ von Evelyn Boyd ist eine melancholisch-mystische Geschichte mit einer sehr dichten Atmosphäre, die auf mich sehr intensiv gewirkt hat. Bei Björn Springorums Herbstbringer habe ich die Sprache einfach genossen – poetisch und stimmungsvoll … Ein Buch, das gleichzeitig wunderschön, unheimlich und irre spannend ist!

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Das war das Cover zu „Nimmerherz. Roter Schnee wird fallen“ von Erik Kellen. Es wirkt auf mich besonders stimmungsvoll, ist episch und irgendwie legendenhaft – was prima zu der Geschichte passt. Mystisch! Ich mag die Farben, die vielen Details und das „künstlerische“. Und die Weite! Außerdem hat es mir das Nimmerherz-„Logo“ sehr angetan …

Nimmerherz. Roter Schnee wird fallen

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2015 lesen und warum?

Ach du Schreck, da kann ich mich wirklich nicht für ein einziges entscheiden … Da mischt sich soviel – und ich hatte 2014 viel zu wenig Lesezeit (so wenig, dass das sogar meiner Mutti aufgefallen ist!). Es gibt zwei Bücher, die ich unbedingt im Herbst lesen wollte, „Queen of Clouds“ von Susanne Gerdom und „So finster, so kalt“ von Diana Menschig. Auf beide bin ich sehr neugierig und glaube, dass sie mir gut gefallen würden. Dann lachen mich gerade ein paar eBooks intensiv an, z.B. „Allerseelenkinder“ von Diandra Linnemann und „Eichenweisen“ von Felicity Green. Und natürlich – bevor Boris noch grimmiger guckt – „Tod dem Zaren“ von Selma J. Spieweg, der Beginn einer neuen Reihe im Clockwork Cologne-Universum.

Ich bin auch sooo gespannt auf den ersten Teil von „Imperium der Drachen“, der neuen Reihe von Bernd Perplies, und dem zweiten Phoenix-Band von Ann-Kathrin Karschnick und „Aquarius“ von Tom Finn. Dann gibt es ein paar „Ich würde 2015 gerne wieder etwas von … lesen“-Kandidaten, z.B. Britta Strauß und Peter S. Beagle. Und natürlich Bücher, die erst noch herauskommen werden, da gibt es einige Reihen, auf deren Weiterführung ich gespannt wie ein Flitzebogen bin: Weltenmagie (Aileen P. Roberts), Die Seerosen-Saga (Evelyn Boyd), Drachenelfen (Bernhard Hennen), Nimmerherz und TEOS (Erik Kellen). Und von Fabienne Siegmund wird auch einiges herauskommen! :)

Wann ich das alles lesen will? Keine Ahnung. Aber ich habe eine tolle Auswahl … Und bin mir sicher, dass mein Lesejahr 2015 auch wieder bunt gemischt sein wird. Und emotional. Sehr emotional. Hier steht schon eine Großpackung Taschentücher bereit … ;)

[Blogparade] Büchertipps zur Weihnachtszeit

Alexandra (Aleshanee) vom Weltenwanderer-Blog und Tintenelfe vom Tintenhain haben zu einer Blogparade aufgerufen, bei der ich auf den letzten Drücker mitmache. Es geht um Büchertipps zur Weihnachtszeit – und da hat sich bei mir doch glatt ein ganzer Stapel passender Bücher gefunden! Dann kommt mal mit auf die Reise …

Wintersonne

 
 
 
 
 
Los geht es mit Rosamunde Pilcher – halt, stopp, NICHT weglaufen! Ich mag ihre Bücher, vor allem die dickeren, und „Wintersonne“ einfach besonders gerne. Für mich hat es eine besondere Atmosphäre, was nicht nur an den Landschaftsbeschreibungen liegt, und mir gefällt, dass es auch um ältere Liebende geht. Es zeigt, wie nah Verzweiflung und Glück manchmal sind. Es geht um verschiedene Themen und dann wären da noch ein paar tolle winter-weihnachtliche Szenen.
 
 
 
 
 

Fantastische Weihnachten

 
 
Ich mag winter-weihnachtliche Anthologien, zwischen der vielen Arbeit kann man sich auch mal schnell eine Kurzgeschichte zur Erholung verordnen. ;) Aber sie müssen stimmungsvoll sein. „Fantastische Weihnachten“ (herausgegeben von Wolfgang Hohlbein) krame ich jeden Dezember wieder aus meinem Bücherregal, weil es darin ein paar Storys gibt, die ich einfach immer wieder lesen muss, z.B. „Der Krähenengel“ von Christoph Marzi und „Das Elfenauge“ von Susanne Gerdom. Meistens ist es damit aber nicht getan und ich lese noch diese oder jene Kurzgeschichte. Schön eingekuschelt und mit Tee versorgt …
 
 

Lycidas

 
 
 
Ich liebe die Reihe um die uralten Metropolen von Christoph Marzi – und jedes Jahr nehme ich mir vor, zumindest Lycidas im Dezember zu lesen. Leider klappt es nie … Dabei ist das eine so tolle winter-weihnachtliche Lektüre! Mit vielen Sagen, poetischen Sätzen, Geheimnissen und beeindruckenden Ideen. Und wunderbaren Bildern! Außerdem wäre da noch Wittgenstein, an den ich oft denken muss wenn es hier mal schneit – und wegen dem ich auf Sätze wie “Es ist kalt.” stets mit “So ist das im Winter.” antworte. Versteht keiner, aber ich muss immer grinsen …
 
 
 

Weihnachten mit Plüsch & Plunder

 
 
 
 
Die weihnachtlichen Katzenromane von Andrea Schacht mag ich auch sehr gerne, sie gehören für mich irgendwie zu Weihnachten dazu. So schön stimmungsvoll und kuschelig und mit ganz unterschiedlichen Katzen. Manchmal auch ein wenig märchenhaft. „Weihnachten mit Plüsch und Plunder“ ist eins der Bücher, die ich da schon gelesen habe, es warten noch ein paar ungelesene. Für akute Weihnachtskatzenkuschelstimmung bin ich also gerüstet. ;)
 
 
 
 

Winterkind

 
 
„Winterkind“ von Lilach Mer ist ein historischer Roman mit einer phantastischen Seite, denn es geht darum, was passiert wäre wenn Schneewittchen eine Tochter gehabt hätte. Blanka von Rapp müsste glücklich sein, denn sie ist schön, wird geliebt und lebt mit ihrer Familie in einem Herrenhaus. Dennoch ist ihr Leben von Ängsten geprägt, die sich noch verstärken, als sie den Spiegel ihrer Mutter erbt. Die eskalierende Unzufriedenheit unter den Arbeitern in der Glashütte und die Abwesenheit ihres Mannes zwingen Blanka dazu, sich nicht nur der Gegenwart, sondern auch ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen. Eine teilweise unheimliche Geschichte, die mich auch durch die dichte Atmosphäre und den wunderbaren Schreibstil beeindruckt hat.
 
 

Elfenwinter

 
 
 
„Elfenwinter“ von Bernhard Hennen ist eines meiner Lieblingsbücher – und eines, das ich tatsächlich schon mehrmals gelesen habe. ;) Es ist jetzt nicht unbedingt weihnachtlich, aber dafür winterlich mit viel Schnee und Eis – und Eisseglern! Außerdem (für mich) unglaublich intensiv, tragisch und episch – gerade im Winter freue ich mich irgendwie über tolle dicke Wälzer, in die ich komplett versinken kann. Außerdem muss ich immer an eine ganz bestimmte Figur denken, wenn hier die Landschaft unter einer weißen Decke verschwindet – und das hängt (auch) mit diesem Buch zusammen.
 
 
 

Mythologie

 
 
 
Meine Vorliebe für Mythen scheint im Winter besonders ausgeprägt zu sein, denn ich habe dann an meinem Bett meist ein bebildertes Mythen-Lexikon stehen, in dem ich oft blättere und lese. Darum gehört das für mich einfach auch mit zu meinen Buchtipps zur Weihnachtszeit. Gerade steht da „Die Enzyklopädie der Mythologie“ von Christopher A. Weidner. Und da steckt mein Lesezeichen gerade bei Skadi fest, einer Göttin der nordischen Mythologie.
 
 
 

Hier endet die Reise, ich hoffe es hat euch gefallen! :) Und ich habe jetzt mal wieder das Problem, dass ein Buch besonders laut nach mir ruft … Uuuh, ich bin so schwach. Hilfe!
*sich selbst auf die Finger haut*

Liebster Award – discover new blogs

Literaturjunkie hat mich hier für den „Liebster Award“ nominiert, in dem es darum geht, neue noch unbekanntere Blogs zu entdecken. Lieben Dank, ich hab mich sehr gefreut! :)

liebsteraward

Die Regeln:

  • Verlinke die Person die dich nominiert hat.
  • Beantworte 11 Fragen, die dir vom Blogger, der dich nominiert hat, gestellt wurden.
  • Nominiere 11 weitere Blogger mit weniger als 200 Followern.
  • Stelle 11 Fragen an deine Nominierten.
  • Informiere deine Nominierten über diesen Post.

Die mir gestellten Fragen – und meine Antworten:

1) Wie hast du deine Liebe zum Lesen entdeckt?

An das Entdecken meiner Liebe zum Lesen kann ich mich nicht erinnern, sie war irgendwie immer da und ein Teil von mir. Ich war schon immer eine Leseratte und konnte mich mit einem Buch prima selbst beschäftigen (davor waren es Puzzles). Meine Mutter hat uns vorgelesen und wir haben auch zusammen gelesen, Bücher waren also immer da. ;) Es gab Phasen, in denen ich wenig gelesen habe, aber ganz ohne Lesen bin ich nie ausgekommen. Ich kann eigentlich nur nicht lesen, wenn es mir richtig mies geht oder ich einen Matschkopf habe oder eine Pause brauche, weil meine ultimative Lieblingsfigur mal wieder abgemurkst wurde.

2) Was war das erste Buch, dass dich so richtig tief berührt und beeindruckt hat?

Geschichten berühren mich erst so richtig tief, seitdem ich Fantasy lese. Ich kann das nicht wirklich erklären, es ist einfach so. Mir war vorher auch nicht bewusst, dass mir da etwas fehlt – aber der Unterschied ist schon riesig! Und das erste Buch, bei dem das so war … Das dürfte die Reihe „Der magische Schlüssel“ von Kate Forsyth gewesen sein. Mich haben die vielen verschiedenen Wesen beeindruckt, die alle ihre ganz eigene Ausstrahlung hatten und individuell auf mich gewirkt haben. Die Magie und ihre Verbindung zu den unterschiedlichen Elementen. Wunderbare Figuren, deren Beziehung untereinander viel Platz eingeräumt wird. Eine ruhig erzählte, abwechslungsreiche und für mich intensive Geschichte mit Tiefgang.

3) Wie und wo liest du am liebsten?

Im Urlaub am Strand. *g* Früher, als wir noch einen Garten hatten, auf dem Rasen unter einem Kirschbaum. Auf dem Bauch. Jetzt am liebsten im Bett, schön eingekuschelt und mit meinen Tigern (die freuen sich immer sehr, wenn ich lese, weil ich dann mal ein Weilchen an einem Ort bleibe). Oder auf der Loggia, wenn schönes aber nicht schwüles Wetter ist.

4) Schwierige Frage: Was ist dein Lieblingsbuch? oder, wenn du das ebenso wenig beantworten kannst wie ich: Welche Bücher kannst immer wieder lesen?

Ach du Schreck … Ich habe so einige Lieblingsbücher und auch viele Titel, die ich gern noch einmal lesen würde. Oder auch öfter. ;) Darum nenne ich jetzt einfach die beiden Bücher, die auf meinem Lieblingsbuch-Thron sitzen, und hoffe das ist okay: „Elfenwinter“ von Bernhard Hennen und „Projekt Armageddon“ von Susanne Gerdom.

5) Welche AutorInnen magst du? Und warum?

Uff. Ich hab viel zu viele Lieblingsautoren, daher werde ich jetzt einfach nur einige nennen, die in der ersten Reihe zu finden sind, damit das nicht zu lang wird. Ich habe so etwas wie einen Lieblingsautoren-Thron und da sitzen irgendwie die gleichen Autoren wie bei der Lieblingsbuch-Frage. *g* Bernhard Hennen mag ich, weil er magische, epische, intensive Welten mit vielfach miteinander verwobenen Handlungssträngen erschafft. Ich mag seine Sprache und den Humor. In die Geschichten tauche ich immer extrem ab und leide da auch sehr mit, daher ist dann auch oft eine Packung Taschentücher in der Nähe. ;) Und mein Kopf ist immer voller Bilder, Eindrücke und Gefühle, von denen ich dann noch länger etwas habe.

Susanne Gerdom hat ein Talent dafür, die Nähe zwischen den Figuren so liebevoll zu beschreiben, dass diese Wärme sehr intensiv bei mir ankommt. Ich liebe die Atmosphäre, die Magie-Beschreibungen, die Tiefe der Geschichten und die wunderbaren Figuren. Es kommt vor, dass ich bereits im ersten Kapitel spekuliere. *g* Und ich weiß nicht, wie sie es schafft, aber es gibt in jedem Buch Andeutungen oder Zitate, über die ich dann ganz unbedingt mehr wissen will, und das Internet ein bisschen quäle – oder manchmal auch direkt die Autorin …

Uuups, ich hab mich irgendwie schon wieder etwas verquatscht, aber ein paar andere Namen möchte ich auch noch nennen: Oliver Plaschka, weil ich die rätselhafte Atmosphäre, die poetischen Stellen, den leisen Humor sehr mag – und dass dem Leser auch etwas zugetraut wird. Aileen P. Roberts, weil ich die (überwiegend) magischen Welten und verschiedenen Wesen, die sie erschafft, großartig finde (da kann sie locker mit Kate Forsyth mithalten, die hier eigentlich auch genannt werden müsste) und mich von ihnen auch außerhalb der Lesezeit gerne entführen lasse. Erik Kellen, weil ich seinen teilweise poetischen Stil sehr mag und er für mich besondere Geschichten schreibt, die überraschen und berühren. Fabienne Siegmund, weil sie wunderbar mit Worten malen kann – ich liebe ihren poetischen Stil und die Intensität ihrer Geschichten. Und jetzt höre ich besser auf, auch wenn ich da noch viel-viel-viel zu erzählen hätte. ;)

6) Liest du auch auf einem eBook Reader? Und warum?

Ich lese mittlerweile am liebsten auf einem Reader. Er ist so schön leicht, dass ich auch prima auf der Seite lesen kann und die Katzen die freie Hand zum Kuscheln nutzen können (merke ich ja nicht, weil ich normalerweise mitten in der Geschichte stecke). Ich kann die Schriftgröße und den Zeilenabstand anpassen (zu große Abstände nerven mich ja eher). Dann kann ich Sätze markieren und Notizen speichern, was nicht nur beim Testlesen praktisch ist, sondern auch bei spannenden da-will-ich-unbedingt-mehr-wissen-Andeutungen. Es sei denn, meine Neugier ist ganz schrecklich ungeduldig. ;) Beim Lesen sehe ich ja auch nicht, ob ich jetzt ein Papierbuch oder einen Reader vor meiner Nase habe – ich schalte da völlig ab. Mir passiert es allerdings öfter, dass ich bei einem Papierbuch dann nicht die Seite umblättere, sondern auf den Rand tippe …

7) Was hältst du von der ganzen Diskussion ‘eBook vs. Buch’?

Oft habe ich da einfach das Gefühl, dass sich da gegen eine neue Entwicklung gesperrt wird, ohne es mal ausprobiert zu haben. Wenn man sich nicht damit beschäftigen möchte, muss man das natürlich nicht, aber dann sollte man das auch genau so begründen – und sich nicht (ohne eigene Meinung) der Masse anschließen, die ja gerne vom Tod des Papierbuchs sprechen. Sehr dramatisch! Ich sehe nicht, dass man sich da so pauschal entscheiden müsste, bei mir ist das nämlich von verschiedenen Faktoren abhängig. Bildbände oder illustrierte Bücher werden als Printausgabe immer schöner sein. Fantasy-Bücher ausländischer Autoren brauche ich nur dann als Papierbuch, wenn ich es im Regal stehen haben möchte – also beispielsweise bei Lieblingsautoren oder besonderen Reihen. Oder wenn es ältere Bücher sind, die es gar nicht als eBook gibt. Bücher deutscher Autoren kaufe ich öfter mal als Papierbuch. Lieblingsautorenbücher ja sowieso – für mein Regal und natürlich zum Signieren. *g* Und wenn mir ein eBook sehr gut gefallen hat, kann es auch passieren, dass ich das als Printausgabe haben mag.

Für mich ist das keine entweder-oder-Entscheidung. Keine pauschale Entscheidung. Allerdings würde ich mir wünschen, dass man beim Kauf der Printausgabe das eBook mit dazu bekommt. Oder dass es auch ohne DRM-Schutz geht. Seufz. Die Diskussion eBook vs. Papierbuch verstehe ich also nicht wirklich – oder zumindest die Aufregung, die da entsteht. Und dass das eine das andere ausschließen soll. Vor allem, weil ich da wirklich andere Themen sehe, über die man sich aufregen kann. Die Preisgestaltung ist für mich persönlich zum Beispiel so ein Thema …

8) Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich wollte einen Platz haben, an dem ich meine Rezensionen sammeln kann. So hat das angefangen …

9) Über welche Art von Büchern bloggst du? Und warum?

Mein Schwerpunkt ist ganz eindeutig deutsche Fantasy, diese Entwicklung war irgendwann nicht mehr zu übersehen. *g* Ich lese nicht jedes Subgenre, sondern suche mir einfach die Titel raus, die mich vom Inhalt her reizen. Gerne auch Geschichten, die sich nicht in Schubladen pressen lassen wollen. Und mir gefällt, dass sich da Verlags- und Indiebücher, bekanntere und unbekanntere Autoren mischen.

Warum? Ich finde, dass die deutsche Fantasy abwechslungsreich ist und sich nicht hinter ihren ausländischen Kollegen verstecken muss. Mir liegt das Thema sehr am Herzen und mich begeistern viele der gelesenen Bücher, darum schreibe ich natürlich auch darüber. Und, ja – da ist die Hoffnung, dadurch für ein klitzekleines bisschen Aufmerksamkeit oder sogar Neugier zu sorgen. ;)

10) Was war dein bisher schönstes Erlebnis im Zusammenhang mit deinem Blog?

Eine schwierige Entscheidung, aber ich nehme jetzt einfach das Erlebnis, durch das bei mir auch so ein bisschen der „Knoten“ geplatzt ist. Als mir die Idee zu meinem ersten Adventskalender gekommen ist, hätte ich die ja am liebsten weiter geschickt – zu jemandem, der selbstbewusster ist. Aber sie war sehr anhänglich und mir hat die gut gefallen, also habe ich mich tatsächlich überwunden und das erste Mal bei Autoren angefragt. Bis zum Klick auf den Senden-Button war ich auch nur ein ganz klein wenig aufgeregt, danach ist mir aber tatsächlich schlecht geworden. Dumme Schüchternheit! Ich habe also etwas Panik geschoben – nicht wegen einer Absage, sondern weil ich mir auf einmal total unsicher war, wie das aufgenommen werden würde. Glücklicherweise hat dieser Zustand keine 5 Minuten angehalten, weil dann schon die erste Antwort kam: Eine superliebe Zusage! :) Huuu. Seitdem tue ich das öfter – und inzwischen muss ich mich nicht einmal mehr überwinden. *g*

11) Was sind deine Ziele für dein Blog?

Ich möchte beim Bloggen auch weiterhin mein Ding durchziehen, also die Themen/Bücher nach meinem Geschmack auswählen und die Beiträge auf meine ganz individuelle Art schreiben, auch wenn das alles etwas spezieller ist. Eine abwechslungsreiche Mischung aus Verlags- und Indiebüchern. Ich möchte beim Bloggen weiterhin Spaß haben und zumindest einige meiner Ideen umsetzen. Es gibt da auch ein oder zwei Reihen, die ich gern weiterführen würde. Und ich möchte auf jeden Fall weitere Interviews machen, daran habe ich viel Spaß (jaja, die Neugier) und mir gefallen meine Fragen auch immer besser. Das war sonst ja immer der „Haken“, weil ich einfach nicht nur Standard-Fragen stellen möchte.

Ich nominiere:

Meine Fragen:

  1. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir bisher?
  2. Was hältst du von Blogtouren?
  3. Welches Buch hast du zuletzt verschenkt – und warum?
  4. Was ist dir beim Bloggen wichtig?
  5. Gibt es Seiten/Menschen, die „Schuld“ daran sind, dass du auch mal für dich eher ungewöhnliche Bücher liest oder sie dir zumindest anschaust?
  6. Wer sind deine Lieblingsautoren – und warum?
  7. Was hältst du von eBooks?
  8. Was macht für dich ein gutes Buch aus?
  9. Wie stehst du zu Indie-Büchern?
  10. Was hältst du von Blog-Partnerschaften?
  11. Wenn du ein Abendessen mit drei Autoren deiner Wahl gewinnen würdest, welche würdest du wählen – und warum?

[Blogparade] Zum Jahresende 2013 …

Auch dieses Jahr bin ich wieder bei der Blogparade von BuchSaiten mit dabei, das ist irgendwie schon zur Tradition geworden. Aber immerhin läuft diese Aktion auch schon das fünfte Jahr, also ist das vielleicht nicht so verwunderlich. Und die Fragen bringen mich immer wieder zum Grübeln. ;)

Jahresabschluss-Blogparade 2013

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

Da gibt es eins, von dem ich mir jetzt nicht direkt wenig versprochen habe, aber ich hätte es von allein wegen meiner Vampir-Phobie wohl nicht gelesen. Ich rede von „Die Seelen der Nacht“ von Deborah Harkness, das war für mich ein echtes Wohlfühlbuch und hat mich sehr begeistert. Ich mochte die Stimmung, die leisen Töne und die ruhige Erzählweise, die sich Zeit für viele Details genommen hat. Aber auch die wunderbaren Figuren, die sehr präsent, lebendig und abwechslungsreich auf mich wirkten. Besonders beeindruckt haben mich aber die vielen Hintergrundinformationen, die in die Geschichte eingebaut und miteinander verbunden wurden. Manchmal war ich direkt sprachlos, was da alles in dem Buch steckte!

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

Das war „MondSilberLicht“ von Marah Woolf. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, weil es auf der Isle of Skye in Schottland spielt und es auch noch um Meerwesen geht. Aber leider kam ich nicht so wirklich in die Geschichte rein, mir war das zu oberflächlich (auch die Figuren) und es fehlte die passende, meerige Atmosphäre – da kam einfach kaum etwas bei mir an. Ich gebe ja nicht so leicht auf, aber als ich über 100 Seiten gelesen hatte und es nicht besser sondern gefühlt immer schlimmer wurde, habe ich das Buch abgebrochen.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Das ist jetzt mal einfach: Erik Kellen. Weil er ungewöhnliche und intensive Geschichten mit Tiefgang schreibt, die bei mir viele Eindrücke, Bilder und Emotionen hinterlassen – längerfristig. Ich mag seinen Schreibstil, der oft etwas poetisches hat und an dem mir einfach der Umgang mit der Sprache gefällt. Daher genieße ich seine Bücher immer sehr, was natürlich auch an den charismatischen Figuren und der für mich besonderen Atmosphäre liegt. Und daran, dass da immer so viele Dinge auftauchen, die mich faszinieren. Bisher habe ich GezeitenZauber und „Das Lied von Anevay & Robert“ gelesen.

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Die Entscheidung ist mir jetzt wirklich nicht leicht gefallen, weil ich dieses Jahr doch einige Cover sehr schön und stimmig fand. Meine Wahl ist auf „Das Haus am Abgrund“ von Susanne Gerdom gefallen, weil das Cover am meisten mit mir „spricht“ und mich berührt. Da sind also nicht nur Dinge auf dem Cover, die mir sehr gefallen („meine“ blau-violetten Farben, Ranken, Schmetterlinge), sondern ich mag die Stimmung dort auch sehr. Weil sie perfekt zur Geschichte passt und dafür sorgt, dass ich nur beim Anblick des Covers schon wieder gedanklich mitten im Buch stecke und all meine Emotionen und auch viele Bilder wieder sehr präsent sind. Ganz gefährlich! Ich liebe das Buch (das sogar fast noch meinem Lieblingsbuch von Susanne Konkurrenz gemacht hätte) und ich liebe das Cover. Passt!

Das Haus am Abgrund

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2014 lesen und warum?

Da kann ich mich jetzt aber unmöglich für ein Buch entscheiden, weil so einige ziemlich laut rufen. ;) Da wäre beispielsweise „Elvancor“ von Aileen P. Roberts, der erste Teil steht hier immerhin auch schon rum und wollte eigentlich schon dieses Jahr gelesen werden, weil mir die Leseprobe sehr gefallen hat und … naja, Lieblingsautorin eben. Oder „Nuramon“ von James Sullivan, weil ich sehr gespannt darauf bin und mir auch die Leseprobe gefallen hat (und ich versuche mich nicht von den vielen negativen Stimmen verunsichern zu lassen – ich freu mich immer noch auf die Lektüre).

Oder der letzte Teil der Schattenblüte-Trilogie von Nora Melling, weil ich die anderen Teile sehr mochte und natürlich ganz unbedingt wissen will, wie es weiter geht (und natürlich Thursen wiederlesen möchte). Oder „SeelenZauber“ von Erik Kellen, die Fortsetzung von „GezeitenZauber“, auf die ich schon riesig gespannt bin und so sehr hoffe, dass meine Lieblingsfigur überlebt. Oder “Zauberlied” von Elizabeth Scarborough, weil ich mich schon beim Reinlesen so wohl damit gefühlt hatte und fast festgeklebt wäre. *g* Oder „Der Sommer der Vergessenen“ von René Grandjean, weil mich die Geschichte so anlacht. Oder „Seacrest House“ von Lilach Mer, weil die Geschichte so schön mysteriös und nach einer Schauergeschichte klingt und ich ja eh alles von Lilach lese.

Ich würde nächstes Jahr auch gern wieder etwas von Peter S. Beagle lesen, wo das dieses Jahr schon nicht geklappt hat, und auch von Uschi Zietsch, weil mir „Der Traum der Wintersonne“ so unheimlich gut gefallen hat. Und meine heißgeliebte nordische Mythologie möchte auch mal wieder zu ihrem Recht kommen, beispielsweise mit „Falkenblut“ von Petra Hartmann oder „Odin Allvater“ von Renate Steinbach. Wenn ich sehr mutig bin, traue ich mich vielleicht auch endlich an meine Edda ran.

Eins ist sicher: Es wird nicht langweilig! Ich habe da wohl eher die Qual der Wahl … Aber mein Bauchgefühl sagt mir dann schon, was als nächstes gelesen wird. Und falls sich jemand wundert: Die Neuerscheinungen von Susanne Gerdom und Bernhard Hennen habe ich nur nicht erwähnt, weil das ja sowieso klar ist. Denke ich. ;)

[Tag] Ein Buch, das…

Andrea von Fantastische Lesetipps hat mich getaggt! Mit Fragen, die nicht ganz einfach zu beantworten waren – oft gab es einfach zuviel Auswahl. Luxusprobleme. ;) Ich habe versucht, jeden Autor nur einmal zu nennen, obwohl ich mit manchen auch mindestens die Hälfte der Fragen hätte beantworten können. *g* Und jetzt hoffe ich, dass ihr beim Lesen auch soviel Spaß wie ich beim Antworten haben werdet!

Das Buch, das …

… dich zum Weinen gebracht hat:

Anja Thieme – Orkneys Söhne. Die Lebenserinnerungen des Mordred of Orkney

Die Lektüre ist schon einige Jahre her, aber das Buch hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mordred wird sehr vielseitig dargestellt, nicht nur als Unglücksrabe, und einige Facetten haben es mir doch sehr angetan. Eine Figur, der ich sehr nahe stehe und die mich bewegt. Zum Weinen gebracht haben mich dabei nicht nur die tragischen Ereignisse, sondern auch die glücklichen Momente.

… dich nachdenklich gemacht hat:

Lilach Mer – Der siebte Schwan

Bei dieser Geschichte hat mich auch die liebevolle Gemeinschaft der Tater (das ist ein norddeutsches Wort für Zigeuner) beeindruckt. Ihr weiteres Schicksal, die realen Bezüge und historischen Fakten haben mich nachdenklich gemacht. Traurig. Und sie haben dafür gesorgt, dass es da nun noch ein Thema gibt, was mich interessiert und für das ich doch eigentlich keine Zeit habe. Trotzdem ist es ein Teil von mir geworden. Das „wandernde Volk“ hatte für mich schon lange etwas reizvolles, aber ich begegne ihnen nur in Fantasybüchern (und auch da sind mir noch nicht viele begegnet). Aber vielleicht ist irgendwann ja der richtige Zeitpunkt gekommen, um auch etwas mehr über ihre Geschichte herauszufinden.

… dich zum Lachen gebracht hat:

Bernhard Hennen – Nebenan

Ich und lustige Fantasy, das will irgendwie nicht zusammenpassen. Mir fehlt auch das Pratchett-Gen. Aber es gibt da die EINE Ausnahme. Der Humor trifft genau meinen Geschmack, vielleicht gerade auch, weil er nicht so abgehoben oder übertrieben ist, sondern feinsinnig und leicht schräg. Mit viel Situationskomik. Und natürlich meinem Lieblings-Öko-Terroristen! :)

… dich nicht losgelassen hat:

Susanne Gerdom – Projekt Armageddon

Hach… Wo fange ich da denn an? Mit meiner Lieblings-Mythologie, die mich einfach nicht los lässt. Und einem genialen Odin. Wunderbaren, liebevollen, poetischen Stellen, bei denen mir das Herz aufgegangen ist. Einer tiefen und komplexen Geschichte. Der klingenden Sprache. Dem humorvollen und leicht schrägen Unterton, der durch die Zeilen blitzt. Der Mischung aus allem, die mich einfach nicht loslässt und stetig begleitet.

… dich total enttäuscht hat:

Alfred Bekker – Das Reich der Elben

Für mich eine Geschichte ganz ohne Atmosphäre. Oberflächlich, flach und irgendwie lieblos. Und ich war genervt. Von der ewigen Betonung der sensiblen Elbensinne, manchmal mehrmals pro Seite. Und auch von der teilweise starken Ähnlichkeit zu Tolkien-Namen. Bah. Gruselig! Nein, da warte ich doch lieber immer ein Jahr auf „mein“ Elfenbuch und lasse mich meinetwegen auch mal von zuviel Tod und Tragik heftig deprimieren, als mir so etwas noch einmal anzutun. Das geht für mich gar nicht!

… dich überwältigt hat:

Bernd Perplies – Magierdämmerung

Da muss ich jetzt einfach die ganze Trilogie nennen, weil ich das nicht trennen kann. ;) Die Reihe hat für mich eine besondere Atmosphäre, bietet aber auch eine tolle Magie auf verschiedenen Ebenen, individuelle Charaktere und beeindruckende Ideen. Sehr bewegend, mitreißend, emotional und voller Bilder. Kopfkino-Filme. Und eine Figur ist dann auch gleich mal dauerhaft in meinen Kopf eingezogen…

… du eigentlich nie lesen wolltest:

Meike Nilos – Scham und Schamlosigkeit

Eine erotische Austen-Adaption. So, ich und Erotik – wie konnte das denn nun passieren? Hm. Ein kleines bisschen hab ich mich bequatschen lassen. Und ich kannte den Anfang. Und diese verfluchte Neugier immer… Und Austen. Und meinen anderen Erotikdingsausflug hatte ich ja ganz gut überstanden. Und… probieren kann ich das ja mal. Ich habe mich dann damit überrascht, dass ich diese Novelle nicht nur ganz gelesen habe, sondern auch noch in kürzester Zeit. Eine schöne Sprache, sehr stimmungsvoll und mitreißend. Einige Ereignisse waren für mich natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber es hat mir gefallen.

… dich positiv überrascht hat:

Christoph Hardebusch – Die Werwölfe

Werwölfe… Das ist ja fast wie Vampire. Und blutig bestimmt. Oder? Da ich den Stil des Autors sehr mag, habe ich dann mal vorsichtig nachgefragt. Und das Buch gelesen. Begeistert gelesen, denn die Geschichte war mystisch und fesselnd und düster. Mit historischen Persönlichkeiten. Und ganz wunderbaren poetischen Stellen. Toll!

… du nicht aus der Hand legen konntest, weil es so gut war:

Anke Höhl-Kayser – Ronar. Zwei Welten

Das ist eins der Bücher, wo ich öfter gesagt bzw. geschrieben habe: Nehmt mir bitte das Buch weg, ich müsste doch noch etwas tun! Was natürlich niemand getan hat… Diese abwechslungsreiche Geschichte hat mich berührt, überrascht und verzaubert. Sie steckt voller Entwicklungen, nicht nur was Ronars Reise betrifft. Es werden Unsicherheiten überwunden, Gemeinsamkeiten wiederentdeckt und Stärken gefunden. Sehr beeindruckt hat mich auch die Weisheit, die hinter einigen Szenen steckt. So schön! Und oft auch sehr poetisch. :)

… du abgebrochen hast:

Trudi Canavan – Die Rebellin

Vielen gefällt die Reihe ja, aber ich war irgendwann nur noch gelangweilt und genervt. Sooo oberflächlich! Kaum Details. Magie, die bestenfalls am Rande erwähnt wird. Die ewige Flüchterei. Nee. Ohne mich…

… du nicht beenden wolltest, weil es so gut war:

Maike Hallmann – Die Feen

Eine mystische Geschichte, die in meinem Lieblingsland Schottland spielt und in der es eine Vielzahl von Feenwesen gibt. Es geht um das Geheimnis des Tals und der Familie MacGregor, vieles ist miteinander verbunden. Ich mochte die oft auch poetische Sprache, die Stimmung und die Handlung so sehr, dass ich gerne noch weitergelesen hätte – aber die Seiten wurden einfach nicht mehr. ;)

… auf meinem Nachttisch liegt:

Ein Mythenbuch zum drin-rumblättern („Mythen und Sagen aus allen Kulturkreisen“ von Philip Wilkinson), meine aktuelle Lektüre („Das Haus am Abgrund“ von Susanne Gerdom) und noch ein angefangenes Buch aus dem letzten Jahr („Könige der ersten Nacht“ von Bernhard Hennen). Ich habe noch mehr angefangene Bücher, aber die liegen auf dem Schreibtisch… Oder drumrum.

… du unbedingt, als Nächstes lesen willst:

Eines was ich noch nicht angefangen habe, aber schon seit Monaten ganz unbedingt lesen möchte, ist der dritte Band der Weltennebel-Reihe von Aileen P. Roberts. Ich mag die Serie sehr und bin ganz gespannt, wie es damit weitergeht. Es wird Lieblingsfiguren-Opfer geben, soviel weiß ich schon mal. Aber das ist nicht der Grund, warum es mit dem Lesen nicht klappen will. Irgendwie springt nur ständig etwas dazwischen: Bloggen, Projekte, Ideen, spontane Lektüren, Kopfschmerzen. Aber bald, ganz bald… Und wenn ich das zu meinem Osterbuch erkläre. So! Ach nee, da wäre glaube ich eine Leserunde. Öhm. Mist. Warum hat der Tag eigentlich nur 24 Stunden?

Ich tagge folgende Blogs:

[Blogparade] Zum Jahresende 2012…

Diese Blogparade von BuchSaiten hat schon Tradition, daher bin ich natürlich auch bei der vierten Runde mit dabei!

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Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)

Da gibt es keins, weil ich keine Bücher lese, von denen ich mir wenig verspreche. Ich befürchte vielleicht mal, dass es mir nicht so gut gefallen könnte, wenn es von den meisten hochgejubelt wird – einfach weil das schon öfter passiert ist. Aber ansonsten… Halt, doch! Bei besonderen Autoren lese ich auch mal Bücher oder Genres, die sonst nicht unbedingt in mein Beuteschema fallen. Und 2012 habe ich dann doch tatsächlich einen Liebesroman gelesen, der mir sehr gut gefallen hat. Toskanische Verführung von Franziska Hille aka Susanne Gerdom. Da gab es einfach sehr viel, was mir gefallen hat. Nicht oberflächlich, mit tollen Figuren, einigem Stoff zum Spekulieren und etwas Mystery. Und die Geschichte war so fesselnd, dass ich sie superschnell ausgelesen hatte.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)

Das war leider Memory von Christoph Marzi. Ich mag seinen Stil und ich hatte mich schon sehr auf diese Geschichte gefreut, aber mir war sie viel zu oberflächlich. So oberflächlich, dass sie fast ein wenig lieblos auf mich wirkte.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Ich habe 2012 so einige Autoren für mich entdeckt, da kann ich mich unmöglich für eine entscheiden. Aber ich versuche es mal mit einer Auswahl von drei Entdeckungen:
Anika Beer hat mich mit Als die schwarzen Feen kamen begeistert, einer tiefgründigen und emotionalen Lektüre mit einer dichten Atmosphäre. Etwas düster, aber auch mit einer wunderschönen und berührenden Liebesgeschichte.
Von Peter S. Beagle habe ich auch endlich etwas gelesen (Das letzte Einhorn und Die zwei Herzen) und war verzaubert von der märchenhaften Atmosphäre, der wundervollen Sprache und der Gefühlstiefe.
Simone Keil habe ich durch Corvidæ entdeckt, einer berührenden und tiefgründigen Geschichte, die in einer tollen Sprache erzählt wird. Mit viel Futter für die grauen Zellen und wunderbaren poetischen Stellen!

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Immer diese Entscheidungen… Wieder drei: Der Welt gebrochenes Herz von Oliver Grützner, weil es eine Szene aus dem Buch zeigt und einfach toll gemacht ist. Drachenhaut von Frances G. Hill (Susanne Gerdom), weil es nicht nur meine Farben sind, sondern ich auch die vielen kleinen zu der Geschichte passenden Details liebe. Und Rabenblut drängt von Nikola Hotel, weil ich die Farben mag, die Aufmachung und natürlich ganz besonders den Rabenflügel. :)

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2013 lesen und warum?

Den Abschluss der Weltennebel-Trilogie von Aileen P. Roberts, weil ich das schon 2012 nicht geschafft habe, obwohl das Buch doch so laut nach mir ruft und ich unbedingt wissen muss, wie es ausgeht und wer überhaupt überlebt. Und Dragonsoul von Erik Kellen, weil ich sehr neugierig auf die Geschichte bin – sie spielt unter anderem in meiner Lieblingsstadt Hamburg und dann ist auch noch ein keltischer Krieger mit dabei! Und von Herrn Beagle würde ich auch gerne etwas lesen. :)
Dann gibt es auch noch einige Neuerscheinungen, auf die ich mich schon riesig freue: „Das Haus am Abgrund“ von Susanne Gerdom, „Das Licht hinter den Wolken“ von Oliver Plaschka, der Abschluss der Schattenblüte-Reihe von Nora Melling und die neue Reihe von Aileen P. Roberts, Elvancor. Unter anderem.

Stöckchen mit Buchfragen

Das momentan herumfliegende Stöckchen habe ich bei Hanne mit reinen Bücherfragen gefunden – und gleich mal mitgenommen! ;)

Die Regeln
(die ich nicht ganz einhalten werde)

  1. Verlinke die Person, die dich getaggt hat.
  2. Beantworte die Fragen die dir gestellt worden sind.
  3. Tagge anschließend 11 weitere Leute.
  4. Gib den Leuten Bescheid die getaggt wurden.
  5. Stelle 11 Fragen an die, die getaggt wurden.

Hast du eine(n) Lieblingsautor(in), von der(dem) du jedes Buch schon vor dem Erscheinungsdatum bestellst?
Ich bin nicht so der Vorbesteller, aber eine Ausnahme gibt es doch: Die Fantasybücher von Bernhard Hennen muss ich einfach schnellstmöglich haben. :)

Hattest du schon mal wegen eines Romans Albträume?
Und ob! Manchmal träume ich von blutigen Szenen – ich bin da einfach ein ziemliches Weichei. Glücklicherweise aber nicht sehr detailliert. Viel viel schlimmer (und auch öfter) sind da die Albträume mit meinen tragischen Lieblingsfiguren, die kein gutes Ende finden. Vor allem einer. *schnief* Bestimmte Stellen, immer wieder. Wenn ich das Buch lese, ist es am schlimmsten – aber auch später kommt das noch vor.

Sei mal ehrlich: Wie viele Bücher stehen auf deiner Wunschliste?
Zu viele. ;) Ich habe gerade 103 Fantasytitel gezählt… Bei einigen ist es allerdings auch nur so etwas wie eine Merkliste, bei manchen bin ich mir unsicher, andere sind nicht mehr verfügbar. Der überwiegende Teil besteht trotzdem aus hätte-ich-gerne-irgendwann-Büchern.

Hast du irgendwelche Macken, die mit dem Thema Lesen oder Lesestoff zu tun haben?
Bestimmt einige. Ich lese nicht nur sehr emotional (und tränenreich), sondern träume auch oft und intensiv von den Geschichten, Figuren, … Ich gehe gerne zu Lesungen und lasse da auch Bücher signieren, das macht sie für mich einzigartig (und ich denke da dann auch immer an die Lesung zurück). Und ich habe eine kleine feine Sammlung signierter Buchposter, über die ich mich jeden Tag freue – hoffentlich werden das noch mehr (sind momentan drei). Was noch? Ich habe fast überall ein Buch dabei, verleihe Bücher nur selten und an ausgewählte Leute. Und warte täglich darauf, dass ich mit meinen vielen Lieblingsfiguren völlig durcheinander komme… Oh, und ich bin nie allein – in meinem Kopf haben sich einige Figuren dauerhaft niedergelassen. ;)

Was bedeutet Lesen für dich?
Entspannung. Spaß. Tiefe. Ganz in einer Geschichte versinken, neue Welten und Figuren entdecken. Reisen im Geiste. Alles andere loslassen…

Magst du lieber BÜCHERSERIEN oder EINZELBÜCHER, die in sich abgeschlossen sind?
Ich mag Serien lieber, weil ich dann länger etwas von den Figuren habe (an denen hänge ich meist sehr) und die Welt auch oft epischer angelegt ist. Aber ich lese beides gern, das ist für mich kein Entscheidungskriterium.

Gibt es ein Buchgenre, das dich überhaupt nicht anspricht?
Horror und Chicklit.

Findest du auch, dass Romanverfilmungen (in den meisten Fällen) nicht an die Buchvorlage heranreichen?
Um das beurteilen zu können, kenne ich wahrscheinlich zu wenige. Es gibt Filme, die gut sind aber denen einfach die spezielle Atmosphäre des Buches fehlt. Es gibt welche, die für mich sehr nah am Buch sind. Und solche, die bei mir teilweise besser als das Buch ankommen, aber denen auch für mich wichtige Szenen fehlen.

Wie pfleglich behandeltst du deine Bücher? Machen dir Knicke im Buchrücken etc. etwas aus?
Ich gehe sehr vorsichtig mit meinen Büchern um und ärgere mich schon, wenn sie vom Herumschleppen in der Tasche ganz leichte Macken abbekommen. Knicke im Buchrücken finde ich furchtbar, genau wie Eselsohren…

Hast du eine Lieblings-Buchserie, die möglichst lange weiter gehen soll?
Von Bernhard Hennens Elfenbüchern mag ich mich so gar nicht trennen, von der Welt… Gerne in einzelnen Trilogien oder Sagas, es muss keine ewig lange Serie werden.

Welche 3 Bücher möchtest du unbedingt im Jahr 2012 lesen?
Ohje, da eine Auswahl treffen… Von den bereits erschienenen wären da beispielsweise „In den Abgrund“ von Bernd Perplies, der zweite Weltennebel-Teil von Aileen P. Roberts und „Der Welt gebrochenes Herz“ von Oliver Grützner.

Ich schmeiße das Stöckchen nach niemandem, würde mich aber freuen, wenn es der ein oder andere mitnehmen mag. Meine Fragen wären:

  1. Wie geht deine Familie mit deiner Buchsucht um?
  2. Wer (Personen/Foren/Seiten) ist besonders gefährlich für die Entwicklung deiner Wunschliste?
  3. Welches ist eines der älteren Bücher auf deinem SuB – und warum schlummert es dort noch?
  4. Gibt es Genres, denen du mittlerweile entwachsen bist?
  5. Welches Motto oder Zitat könnte zu deiner Büchersammlung passen?
  6. Was war das letzte Buch, das du geschenkt bekommen hast?
  7. Gibt es Dinge rund um das Thema Bücher/Lesen, bei denen andere schnell an dich denken müssen?
  8. Liest du Bücher mehr als einmal?
  9. Träumst du von gelesenen Romanen?
  10. Deine Buchhighlights vom letzten Jahr?
  11. Schreibst du selbst?

Mir gefallen die Fragen (hmpf, warum habe ich eigentlich keine gespaltene Persönlichkeit?), euch hoffentlich auch! :)

[Blogparade] Zum Jahresende 2011…

Auch dieses Jahr stellt BuchSaiten – immerhin schon zum dritten Mal – Fragen zum Jahresende… Und natürlich bin ich wieder mit dabei. ;) Und los!

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

Das war mein erster Heftroman: Zwischen den Toren von Susanne Nort. Aufgrund der Kürze habe ich nicht damit gerechnet, dass mich die Geschichte so beschäftigen würde. Dabei sollte man meinen, dass ich das schon durch die ein oder andere Kurzgeschichte gelernt hätte… ;) Jedenfalls hat mich die Story um Alana von der ersten Seite an gefesselt und dafür gesorgt, dass ich mir immer wieder Gedanken über ihre Begabung und die Hintergründe gemacht habe. Und nach dem Lesen kehrten meine Gedanken öfter zu bestimmten Figuren zurück, über die ich gern mehr erfahren hätte. Aber wozu hat man Phantasie?
Und dann muss ich noch Sirenenlied von Tanja Heitmann nennen. Von der Autorin wurde mir von mehreren Seiten abgeraten, aber das war nur eine Novelle – außerdem kann ich Meerwesen doch so schlecht widerstehen… Ich bekam eine Geschichte mit einer wunderbaren Atmosphäre, die mich schnell eingefangen hatte. Und eine Sirene, die weder gut noch böse war – sondern einfach sein durfte, was sie ist.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

Rabenmond von Jenny Mai-Nuyen habe ich erwartungsvoll begonnen, weil ich schon soviel positives über die Autorin gehört hatte. Anfangs war ich nur etwas verwirrt, später dann von einigen Dingen zusehends genervt. Das Buch hat mich auch überhaupt nicht gefesselt und ich musste mich förmlich durchquälen.
Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater hat mich nicht gequält, aber doch im Verlauf der Geschichte enttäuscht. Am Anfang war ich sehr begeistert, von der Stimmung, Graces Hintergrund und der Faszination für „ihren“ Wolf. Sam. Als er seine Menschengestalt annimmt, habe ich da leider nichts mehr gespürt – keinerlei Emotionen. So schade!

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Nur eine? Es scheint das Jahr der Mehrfach-Antworten zu sein… :rotwerd: Ich habe einige Autoren für mich entdeckt und nenne jetzt einfach mal die drei, deren Geschichten mich ganz besonders berührt haben: Tanja Bern, deren Das Tal im Nebel für mich ein absolutes Wohlfühlbuch war, das meine mystische Seite mehr als nur angesprochen hat. Lilach Mer, die mich mit Der siebte Schwan verzaubert hat – die poetische Sprache und märchenhafte Atmosphäre haben dieses Buch für mich (auch) zu etwas besonderem gemacht. Nora Melling, die mir mit Die Verborgenen gezeigt hat, dass es auch Romane mit großem Liebesgeschichten-Anteil gibt, die mir gefallen. Sehr gefallen. Und mein Herz berühren – ich denke immer noch öfter an Luisa und Thursen. Eine faszinierende und tiefgründige Geschichte, die bei mir einen intensiven Eindruck hinterlassen hat.

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Ja… Drei? „Drachenelfen“ von Bernhard Hennen, weil… es ist sooo schön! Besonders der Hintergrund. Ich muss da auch an bestimmte Szenen denken – und wenn ich da etwas länger drauf schaue, passiert irgendwie etwas in meinem Kopf. Ganz gefährlich! So eine Mischung aus Kopfkino, Leseeindrücken und Phantasie. Dann wäre da „Der Nebelkönig“ von Susanne Gerdom, weil es so mystisch wirkt und gleich eine zur Geschichte passende Atmosphäre vermittelt. Und… auch Kopfkino! Von einer bestimmten Figur reden wir besser erst gar nicht erst. Und dann unbedingt noch „Das magische Portal“ von Aileen P. Roberts, weil ich das Motiv und die Farben sehr mag. Und fasziniert betrachte, was da so alles im Baum hängt…

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2012 lesen und warum?

Da möchte ich unbedingt den letzten Teil der Magierdämmerung von Bernd Perplies lesen. Und die Weltennebel-Reihe von Aileen P. Roberts beenden. „Smart Magic“ von Christoph Hardebusch ruft auch ganz laut. Das wären einige meiner Lieblingsautoren-Baustellen… Und ich möchte die Reihe „Die Sídhe des Kristalls“ von Tanja Bern endliche weiterlesen, bin doch so neugierig was meine Lieblingsfiguren noch zu erzählen haben.
Bei den noch nicht erschienenen freue ich mich schon ganz besonders auf das Gaslicht-Buch von Susanne Gerdom und… ganz-ganz-unbedingt will ich natürlich den zweiten Teil der Drachenelfen von Bernhard Hennen lesen. Was habt ihr denn gedacht? ;)

SERAPH - Literaturpreis der Phantastischen Akademie

Meine Rezensionen erscheinen auch hier:

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