Willkommen in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Ich tauche besonders gerne in deutsche Fantasywelten ab, halte mich gelegentlich aber auch im "Ausland" auf.

Meine Rezensionen erscheinen auch bei:
Amazon
goodreads
LovelyBooks
Qindie

Auf dem Lesetisch:
  • Anke Höhl-Kayser - Ronar. Drei Ähren
  • Andrea "Nebel" Haugen - Die alten Feuer von Midgard

Avallyn_Nebelelfen

Leser-Navi mit Herz: Bücherblogs

Archiv

Online
Blog-Verzeichnis

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blogverzeichnis
Bloggeramt.de
Blogverzeichnis
Blog Suche
Blog Verzeichnis
tauschen

Auslosung Geburtstags-Sommer-Gewinnspiel!

Meine armen, platten Glücksfeekatzen hatten einige Tage keine Motivation für die Auslosung, aber die Lose wurden pflichtbewusst von meinem Räucherdrachen bewacht:

Auslosung

Heute war es dann aber soweit! Nach extra viel Streicheleinheiten waren die Glücksfeekatzen wach und konnten durch Losi-Losi-Aufforderungen dazu bewegt werden, ihren Job zu machen. Juhu! Arbeitsteilung war angesagt. Avallyn hat sich um den Gewinner von Drachenhaut gekümmert und Shelly hat “Am dreizehnten Tag” verlost. Und zack, schon waren die Glücksfeekatzen wieder weg …

Freuen dürfen sich:

  • Yvonne Rauchbach über Drachenhaut
  • Hanne über “Am dreizehnten Tag”

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit den Büchern! :) Schickt mir eure Adresse bitte per Mail.

Geburtstags-Sommer-Gewinnspiel

[FeenCon 2014] Tag 1

Die Anreise am Freitag war anstrengend, Dank Verspätung sind es fast 5 Stunden geworden. Uff! Dafür hatte ich aber einen tollen Abend und saß in netter Gesellschaft am Rhein. Der Samstag begann mit einem Schreck, ich hatte nämlich verschlafen! Also hurtig unter die Dusche gehüpft und dafür Abstriche beim Frühstück gemacht, man muss eben Prioritäten setzen. ;) Da ich ja alles gut zu Fuß erreichen konnte, war ich trotzdem schon kurz nach der Öffnung auf der FeenCon.

Mit meinem 2-Tages-Schnipsel ums Handgelenk hab ich dann erstmal versucht, mir einen Überblick zu verschaffen. Man konnte gleich die lockere Atmosphäre spüren und die Stände waren bunt gemischt, so dass ich als nicht-Rollenspielerin auch gar nicht das Gefühl hatte, fehl am Platz zu sein. Ich war nur ein bisschen aufgeregt, aber das ist ja normal bei mir. ;) Nachdem ich Ann-Kathrin Karschnick getroffen hatte und wir nett geplaudert haben, war aber auch das weg. Klammheimlich. Mir wurde dann auch gleich die Lesung von Martin Ulmer empfohlen, der für Alessandra Reß eingesprungen ist. Und da ich ja ein neugieriger Mensch bin, habe ich meine Planung einfach ganz spontan angepasst.

Dunkellicht ist ein Titel aus der Dark Edition des Papierverzierer Verlages. Und genau diese Bezeichnung hatte bisher dafür gesorgt, dass ich mich da nicht so recht rangetraut habe. Ich war also auch gespannt, wie “dark” es in der Lesung werden würde! Das Buch wird mal als Urban Fantasy und mal als Mystery-Thriller eingeordnet, vielleicht sprengt es ja auch einfach die Schubladen. ;) Dunkellicht spielt 1999 in Dortmund, wo die geheimen Orden des Lichtes und der Dunkelheit sich seit Jahrtausenden unerbittlich bekämpfen. Als jedoch immer mehr Brüder und Magiker spurlos verschwinden, verzweifeln die Überlebenden – stehen ihre Orden kurz vor der Auslöschung? Inmitten der menschlichen Welt regt sich etwas und bedroht das Gleichgewicht der Kräfte …
Die zwei gelesenen Szenen haben mich sehr gefesselt, auf ganz unterschiedliche Weise wurde Spannung erzeugt und eine Welt erschaffen, die meine Neugier weckt. Durch den tollen Schreibstil hatte ich auch intensives und sehr detailliertes Kopfkino, so dass ich während der Lesung meist abwesend war. Ziemlich. Wenn mich eine Lesung so erwischt, muss das Buch dazu eigentlich mit, aber mir bekennendem Weichei hat mein Kopf dazu geraten, das eine Nacht zu überdenken. Ich war mal brav und habe auf den Kopf gehört, am Ergebnis hat es aber nicht wirklich etwas geändert – nur dass das Buch jetzt auf der Wunschliste rumdrängelt. ;) (Eine Leseprobe gibt es übrigens hier.)

Martin Ulmer

Weiter ging es mit der Lesung von Laura Jane Arnold, die aus ihrem High-Fantasy-Roman Nora Niael und ihrer Seelenseher-Trilogie las, die in unserer Welt spielt. Oder besser gesagt in dem Land Alanien, das zwischen der Schweiz und Italien liegt, durch die dort existierende Magie verborgen vor den Augen unserer Welt. In Alanien herrscht der skrupellose Zirkel der Seelensammler, der die Seelen unschuldiger Menschen von ihren Körpern trennt. In “Nora Niael” geht es um den Reinen Kristall des Lichts, der Quelle allen Lebens, welcher von Dunkelwesen zerstört wird. Und um eine junge Elfe, die sich als Auserwählte des Lichts auf die Suche nach den Splittern des Kristalls macht. Begleitet wird sie dabei von einem Drachen, zwei erfahrenen Kriegern und einer jungen Magierin. Die Geschichte spricht mich mehr an, aber nicht nur, weil dort eine Elfe auftaucht. ;) Die gelesene Szene hat mich einfach mehr gepackt und war mir viel näher, auch emotional. Noch ein Fall für die Wunschliste …

Laura Jane Arnold

Danach bin ich ins Außengelände vorgedrungen, wo es einen kleinen Mittelaltermarkt mit schöner Atmosphäre gab. Und den Kurfürstensaal habe ich auch gefunden – und wo ich schon mal da war, bin ich spontan zu der Lesung von Nina Bellem gegangen. Der Raum war sooo schön kühl, aber fast noch besser hat mir ja die Lesung gefallen! ;) Es wurde nicht wie angekündigt aus dem im November erscheinenden Thriller Märchentod gelesen, sondern – passend zur FeenCon – aus Grenzgänger und der Tarot-Anthologie. Das kam mir dann sehr entgegen und ich hatte bei der Lesung nicht nur Spaß, sondern auch viel Kopfkino. In “Grenzgänger” geht es um Feline, die durch ihren neuen Job bei der Agentur Triskelion mit der Wahrheit über ihre Welt konfrontiert wird: Ihre Mutter ist eine Hexe, ihr Boss ein Drache und ihr Ficus ein Hausgeist. Sie muss für den Frieden zwischen Feen, Grenzgängern und anderen übersinnlichen Wesen sorgen – ohne dass ihr jemand die Spielregeln erklärt hat … Der Humor kommt in dieser Geschichte auch nicht zu kurz und hat mit dafür gesorgt, dass das Buch ganz schnell auf meiner Wunschliste gelandet ist. Wird ganz schön voll da! Später ist mir dann noch aufgefallen, dass ich das Tarot ja in der Tasche hatte und mir eine Signatur hätte holen können, aber irgendwie hab ich das mit dem Signieren an diesem Tag total verpennt. War es das Wetter oder doch die schöne Ablenkung? Wer weiß, wer weiß …

Nina Bellem

Danach ging es zurück zum Eingangsbereich, Uschi Zietsch las im Tagungsbüro aus “Die Chroniken von Waldsee“. Ich kam ein wenig zu spät, daher habe ich mich fix in die letzte Reihe gesetzt und mich darüber gefreut, dass die Lesung recht gut besucht war, obwohl Markus Heitz parallel gelesen hat. Es gab technische Schwierigkeiten, so dass sich alles ein wenig verzögert hat, daher habe ich Glück gehabt und kaum etwas verpasst. Der Trailer macht mich doch immer wieder neugierig, vor allem auf die verschiedenen Wesen, denen Rowarn bei seiner langen Reise begegnet: dem Fürsten Ohneland, der Lady Morgenlied, dem Kriegskönig und Poeten der Zwerge, dem Roten Dämon, dem Einäugigen, dem Schattenluchs, Zwielichtgängern und Mondwandlern, dem Visionenritter, Nachtfeuer, der Zwiegespaltene. Ganz besonders lacht mich ja der Visionenritter an, eine Legende aus alter Zeit und der Letzte seines Ordens. Auch wenn das schon tragisch klingt – oder gerade deshalb? ;) Das Highlight der Lesung war für mich aber die Musik, sooo schön! Sehr berührend. Zu schade, dass ich nicht so der Hörbuch-Freund bin, denn die Lieder bekommt man nur mit dem Hörbuch … Das Buch gehört jedenfalls zu denen, die hier rumdrängeln und bald gelesen werden wollen, aber irgendwie kommt da gerne mal etwas dazwischen. Allerdings könnte ich mich ja endlich mal um das eBook kümmern!

Uschi Zietsch

Danach war ich dann vernünftig genug, mich erstmal um etwas zu essen zu kümmern und nicht zur nächsten Lesung zu gehen. *g* Mein Wasser war auch schon länger alle, also habe ich erstmal einen ganzen Liter Apfelsaft verdrückt – und dazu eine Brezel. Es gab drinnen sogar vegetarische Burger, verschiedene Baguettes, Kuchen, Joghurt und viiiel Trinken – also wirklich eine schöne Auswahl. Und draußen auch noch so leckere Sachen wie Stockbrot, was ich beim Luft schnappen entdeckt habe. Sehr warme Luft, aber immerhin. Danach war ich am Stand der Autoren des Papierverzierer Verlages und habe mich darüber amüsiert, dass Ann-Kathrin mich bei einigen Dingen so leicht durchschaut hat. :) Dann war ich am Stand von Fabylon und habe dort auch ein Buch entdeckt, was schon länger auf meiner Wunschliste steht, aber bei Amazon nicht verfügbar war: Nirgendland von Laura Flöter. Weil es nach einer komplexen und außergewöhnlichen Geschichte klingt und ich den poetischen Stil mag. Das musste also unbedingt mit! Netterweise durfte ich es zum Signieren am Stand lassen und am nächsten Tag abholen, denn die Autorin war auch auf der FeenCon. Und vielleicht mache ich euch ja mit der Kurzbeschreibung ein wenig neugierig:

Mhorín sagt: »Zieh eine Karte, Zauberer.«
Ich ziehe, ich drehe sie um, ich schaue sie an. Ich spiele sie.
Sie ist: DER FLUSS.
Ich kenne diese Karte. Ich weiß, wohin sie führt. Ich weiß, dass ich dort nichts verloren habe, und womöglich alles …
Mhorín wirft den Kopf zurück, sie lacht, dann stößt sie mich über den Rand, und ich falle.
Ich frage mich, ob es das wert sein wird, aber ich habe keine Wahl: Das Irr-Licht ist ansteckend. Ich will nicht, dass es meinen Sohn befällt.

Der Sternenlichtschatten ist vorübergezogen. Der Nachtschattenthron ist verwaist, und der Dunkle Fremde, der das Unglück über die Welt gebracht hat, ist fort. Menschen, Geflügelte, Unsterbliche und andere Völker hoffen auf ein besseres Morgen.
Doch der grausame König hat ein düsteres Erbe hinterlassen …

Ein großes Epos um Liebe und Verrat, um Flüche, Bestimmungen und die Suche nach dem Nirgendland, wo alle Antworten zu finden sein sollen … oder vielleicht auch der Tod.

Dann war es glücklicherweise Zeit für meine nächste unbedingt-hin-will-Lesung, denn ich stand gerade an einer gefährlichen Ecke – nur ein paar Schritte entfernt vom Stand des Verlag Torsten Low. Und da es da immer so tolle Anthologien gibt, ist das immer sehr gefährlich für mich (vor allem habe ich hier ja noch einige ungelesene). Also ging es für mich zur Lesung von Fabienne Siegmund, wo es leider sehr … übersichtlich war. Nach einem Ausflug in den Roman Goldstaub, bei dem ich schon nach wenigen Worten wieder tief in der Geschichte steckte, gab es auch einen Ausblick auf kommende Projekte. Es gab Kostproben zu zwei im nächsten Jahr erscheinenden Büchern, die uns auf ein düstermagisches Karussell und in ein New York der Märchen entführen. Beide Szenen haben mich voll erwischt – die Stimmung, die Sprache, der Inhalt und die Figuren. Das klingt wieder nach Geschichten, die zielsicher meinen Geschmack treffen. Märchenhaft und poetisch, aber auch melancholisch und tragisch. Ich bin schon sooo gespannt und freue mich sehr aufs Lesen! :)

Fabienne Siegmund

Danach ging es dann wieder in den glücklicherweise noch immer sehr angenehmen Kurfürstensaal und zu der Lesung von Ann-Kathrin Karschnick aus “Phoenix. Tochter der Asche“. Die Autorin bezeichnet das Buch gern als Teslapunkdystopiekrimi, in der Presseinformation klingt das dann so: Während sich viele Werke an einem immer gleichen Handlungsstrang des eigenen Genres entlanghangeln, bricht die Autorin in ihrem Roman diese Regel und hält sich nicht bei einem Thema auf, sondern mischt eine Dystopie mit Fantasyelementen, lässt zeitgleich einen Krimi und eine Liebesgeschichte ablaufen und scheut sich auch nicht vor einer erotischen Szene oder mystischen Geistern.

Die Geschichte ist in einem Europa angesiedelt, das nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern liegt. Die Saiwalo, eine überirdische Macht, bauten den Kontinent mit Hilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi, die fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt ist. Tavi ist eine Phoenix und gehört zu den Seelenlosen, die es seit dem Anbeginn der Zeit gibt und die durch das Experiment sichtbar geworden sind. Die Menschen fürchten sich vor ihnen – und beginnen sie zu jagen, weil sie anders sind …
Genau wie bei der Lesung auf der Leipziger Buchmesse war ich wieder völlig gefesselt von der Geschichte – und diesmal hat es mich nicht mehr ganz so überrascht. ;) Mein Kopfkino hat sich nochmal so richtig ausgetobt und ich habe mich darüber gefreut, eine weitere Szene des Buches zu hören. Auch wenn dieser Roman schon monatelang rumdrängelt und gelesen werden will, komme ich irgendwie nicht dazu, daher habe ich die “Auffrischung” sehr genossen. Und wer weiß, vielleicht hilft es ja auch dabei, dass sich das Buch bald durchsetzen kann. Außerdem erscheint im September ja schon der zweite Teil!

Ann-Kathrin Karschnick

Nachdem ich in unsere Welt zurückgefunden hatte, habe ich dann erstmal ein Stockbrot gegessen. Und gemerkt, dass ich schon ziemlich müde war. Darum habe ich mich auch dazu entschlossen, die FeenCon für diesen Tag zu verlassen, obwohl noch ein paar reizvolle Lesungen auf dem Programm standen, vor allem um die Lesung von Judith Vogt tat es mir leid. Aber ich hatte am nächsten Tag ja noch einiges vor – und abends wartete ja auch die Heimfahrt auf mich. Allerdings … So im Nachhinein hätte ich ruhig noch bleiben können, denn durch die Hitze bin ich erst nach Mitternacht eingeschlafen. Nächstes Jahr bin ich dann schlauer! ;)

Fabienne Siegmund – Sternenasche

Erscheinungsjahr: 2011
Gelesen im Juli 2014

Auf Alexander rieselt Sternenasche hinab, denn seine Sterne sind verbrannt, weil seine große Liebe Isa ihn verlassen hat. Er sucht Trost auf dem Friedhof und begegnet dort Luisa, die ihn davon abhält, sich ein Herz aus Stein zu wünschen. Denn wenn man diesen Wunsch dreimal laut ausspricht, kommt das Glasmännlein und erhört ihn. Luisa muss es wissen, denn sie besitzt ein Herz aus Stein – und bittet Alexander darum, ihr dabei zu helfen, es loszuwerden …

Die Geschichte hat mich gleich auf den ersten Seiten gefangen genommen, weil sie etwas in mir zum Klingen gebracht hat. Die Traurigkeit hat mich nicht weniger berührt als die poetische Sprache und die erschaffenen Bilder. So emotional und nah, dass ich das Gefühl hatte, die Geschichte spielt sich in meinem Herzen ab.

Es geht um gebrochene Herzen und um den Schmerz, der diese begleitet. Um Erinnerungen. Um Herzen aus Stein, die nichts mehr fühlen. Aber auch um Trost und Hoffnung. Und darum, ob man an Märchen glaubt – und etwas tut, um sie wahr werden zu lassen.

Mein Blick auf Friedhöfe hat sich verändert, denn nun weiß ich von den Wesen, die zu jedem Friedhof gehören. Ich liebe es, wenn mich ein Roman so intensiv mit Bildern versorgt, die sich mit der Realität verbinden und meine Sichtweise dauerhaft beeinflussen. Und wer weiß, vielleicht ist es ja wirklich so? Das würde auch einiges erklären …

Melancholie und Gefühle verbinden sich zu einer sehr berührenden Geschichte, die mich auch durch die wunderbare Atmosphäre und den poetischen Stil beeindruckt hat. Diese Lektüre hat mich glücklich gemacht, auch wenn ich manchmal Tränchen in den Augen hatte. Einfach weil sie mich tief bewegt und verzaubert hat. :)

Lesungen auf der FeenCon 2014

Da ich jetzt ganz furchtbar schrecklich spontan doch auf die FeenCon fahre, hab ich mir mal die Lesungen rausgesucht:

19.07.14

  • 11:00 Martin Barkawitz – Big Ben. Ermittlungen im Teesalon [Tagungsbüro]
  • 11:00 Alessandra Reß – Vor meiner Ewigkeit [Brunnensaal]
  • 11:00 Stephanie Linnhe – Nicht menschlich Inc. [Kurfürstensaal]
  • 12:00 Laura Jane Arnold – Seelenseher-Trilogie [Brunnensaal]
  • 12:00 André Wiesler – Das Schwarze Auge u.a. [Tagungsbüro]
  • 13:00 Nina “Kerimaya” Bellem – Tödliche Märchenstunde [Kurfürstensaal]
  • 13:00 David “grasi” Grashoff – Das Nerdperium schlägt zurück! [Tagungsbüro]
  • 14:00 Uschi Zietsch – Die Chroniken von Waldsee [Tagungsbüro]
  • 14:00 Markus Heitz – Tobender Sturm (Albae IV) [Kurfürstensaal]
  • 15:00 Hendrik Lalk – Die Bewahrer von Redhor 2 [Tagungsbüro]
  • 15:00 Wolfgang Hohlbein – Irondead [Kurfürstensaal]
  • 16:00 Robert Corvus – Schattenkult [Tagungsbüro]
  • 16:00 Rebecca Hohlbein – Himmelwärts [Kurfürstensaal]
  • 17:00 Fabienne Siegmund – Goldstaub [Tagungsbüro]
  • 17:00 Carola “Carol Grayson” Kickers – Der Grabschänder [Kurfürstensaal]
  • 17:00 Tanya Carpenter – Vampirische Welten [Brunnensaal]
  • 18:00 Armin “B. A. Moon” Rudziok – Highlandstorys über Vampire, Werwölfe und Geister [Tagungsbüro]
  • 18:00 Ann-Kathrin Karschnick – Phoenix. Tochter der Asche [Kurfürstensaal]
  • 19:00 Gabriele Ketterl – Venetian Vampires [Brunnensaal]
  • 19:00 Janika Hoffmann – Drachenkralle [Tagungsbüro]
  • 20:00 Mark Staats – Gesang und Lesung (zwei Stunden) [Brunnensaal]
  • 21:00 Sabrina Zelezny – Milonga! [Kurfürstensaal]
  • 21:00 Judith Vogt – Die Geister des Landes. Gesichtslos [Tagungsbüro]
  • 22:00 Tanja Meurer – Der Rebell (Schattengrenze 2) [Tagungsbüro]
  • 22:00 Hanna Nolden – Funken, Feuer, Flammenzungen [?]
  • 23:00 Tom Daut – Geisterstunde (Vorstellung des Programms aus dem Low-Verlag) [Kurfürstensaal]

20.07.14

  • 10:00 Juliane Seidel – Die vergessenen Kinder (Assjah 2) [Tagungsbüro]
  • 10:00 Torsten Low – Krieger, Killer, Kannibalen (der Verlag Torsten Low stellt die Neuerscheinungen vor) [Kurfürstensaal]
  • 10:00 Sandra Baumgärtner – Seraphim [Brunnensaal]
  • 11:00 Dirk “WiseGuy” Richter – Terralt. Verbündete [Tagungsbüro]
  • 11:00 Hagen Ulrich – Böses Blut [Brunnensaal]
  • 12:00 Tanja Kummer – Der Weltenwanderer [Tagungsbüro]
  • 12:00 Florian Gerlach – Schräge Welten [Brunnensaal]
  • 13:00 Chrissy Lazemare – Überlieferungen vom Rand der Zeit [Tagungsbüro]
  • 13:00 Arne Kilian – Eiskalte Unterhaltung [Brunnensaal]
  • 13:00 Ju Honisch – Schwingen aus Stein [Kurfürstensaal]
  • 14:00 Tom Daut – AMIZARAS-Chronik [Tagungsbüro]
  • 14:00 Annika Dick – Fauler Zauber [Brunnensaal]
  • 15:00 Ute “Die Zeitreisende” Raasch – Eine Zeitreisende und ihre Freunde stellen sich vor [Tagungsbüro]
  • 15:00 Diana Menschig – So finster, so kalt [Kurfürstensaal]
  • 15:00 Simon André Kledtke – Sarania – Das Vermächtnis der Magier [Brunnensaal]

Wow, sind das viele! Die, wo ich unbedingt hin will, sind fett markiert. Am Samstag um 18 Uhr schwanke ich noch … Mich interessieren noch einige Lesungen, aber das entscheide ich dann spontan. Mal sehen, was es dort noch so gibt – ich war ja noch nie auf der FeenCon. Aber so wie ich mich kenne, lande ich wieder auf mehr Lesungen, als ich jetzt im Kopf habe. ;)

Ist von euch auch jemand dort?

Katharina Gerlach – Waffenruhe

Erscheinungsjahr: 2014
Gelesen im Mai 2014
Buchseite
Autorenseite

Moira Bellamie ist es gelungen, als Anwärterin bei der Gendarmerie Magique, der magischen Polizei, angenommen zu werden, obwohl sie nachweislich kaum Magie besitzt. Ihr großer Traum ist es, eine dauerhafte Anstellung zu erhalten. Dafür steckt sie auch all ihre Energie in die Aufklärung eines Einbruchs in das Nationalmuseum, bei dem wertvolle Waffen gestohlen wurden. Moira hat nicht damit gerechnet, dass ihr dabei die Liebe begegnet – und noch weniger damit, dass sie unkontrollierbare Magie zähmen muss, um die Menschen die sie liebt zu beschützen.

Das Buch hat mich bereits auf den ersten Seiten gefesselt, weil mir die Stimmung gefiel und ich einfach wissen wollte, wie es mit Moira weitergeht. Ich hatte gleich einen guten Zugang zu ihr und habe mich gefreut, sie und ihr Umfeld im Verlauf der Geschichte so gut kennenzulernen. Überhaupt waren mir viele Figuren sehr nah – sicherlich auch, weil die Autorin es versteht, Gefühle so zu beschreiben, dass sie direkt bei mir ankommen.

Ich mag die ruhige Erzählweise, bei der viel Platz für Details bleibt. Dass es auch ohne ständige Action spannend ist, weil der Fall, die Figuren und die Hintergründe fesseln. Mir gefallen die verschiedenen Arten der Magie und der Aufbau dieser Welt. Neben den Menschen gibt es noch Vampire, Elfen und Werwölfe, aber auch Nerls, die ihre Dienste beispielsweise als Diktiergerät, Wecker oder Anrufbeantworter anbieten und dafür mit einer von den Menschen nicht benötigten Form der Magie bezahlt werden.

Der Fall beginnt mit einem Diebstahl, wird dann aber immer komplexer und rätselhafter. Verschwundene Personen, Morde – wie hängt das alles zusammen? Dazu kommt noch der historisch anmutende Hintergrund der Waffen, welcher mich sehr fasziniert hat. Die Krimi-Ebene verbindet sich mit Magie und Zwischenmenschlichem zu einer für mich abwechslungsreichen und mitreißenden Mischung.

Der phantastische Krimi “Waffenruhe” ist der erste Teil der Serie “Gendarmerie Magique” und hat mich voll überzeugt – ich hoffe also sehr darauf, dass es weitere Bände geben wird. :) Eine ruhig erzählte und doch spannende Geschichte, die ohne allzu viel Blut auskommt, dafür aber mit tollen Ideen und einigen Überraschungen punkten kann. Eine emotionale Lektüre, bei der ich einige Figuren – und nicht zu vergessen die Nerls – in mein Herz geschlossen habe und viele Eindrücke mitnehme. Gut, ein paar Tränchen habe ich auch vergossen – aber das zeigt ja nur, wie sehr mich die Geschichte erwischt hat und dass ich einfach eine emotionale Leserin bin …

Waffenruhe

Susanne Gerdom – Æthersturm

Erscheinungsjahr: 2014
Gelesen im Juni 2014
Verlagsseite
Autorenseite

Der Krieg um die Befreiung der von den Menschen versklavten Elementare ist in vollem Gange. Die Engel stehen vor den Toren Wiens und das Kriegsministerium drängt Professor Tiez mit allen Mitteln dazu, seine Kriegsmaschine fertig zu stellen. Ist der Zeitmeister ein Verräter und hat die Seiten gewechselt oder gehört das alles noch zu seinem Plan, die Elementare zu befreien und eine alternative Energiequelle zu erschaffen?

Das Buch beginnt einige Wochen vor dem Ende des ersten Bandes, Æthermagie, mit der Einführung einer neuen Hauptfigur – dem Halbengel Jenö. Seit dem Tod seiner Mutter lebt er gemeinsam mit seinen vier Elementarwesen in der Kanalisation und ist weder auf Menschen noch auf Engel gut zu sprechen.

Jenö war mir schnell sehr nah – es fühlte sich an, als ob ich ihn schon länger kenne und nicht erst gerade kennengelernt hätte. Sicher liegt es auch daran, dass er einen tragischen Hintergrund hat, aber nicht nur. ;) Da hatte mich dann also gleich eine neue Lieblingsfigur erwischt, die tatsächlich gegen Shenja, Kato, Belpharion und die anderen bestehen konnte. Jenös Elementare habe ich auch in mein Herz geschlossen, wobei die Sylphe schon ein klein wenig die Nase vorn hat. Die Klingende. Tibillibill.

Ich konnte mich so richtig schön in die Geschichte fallen lassen, mein Kopfkino genießen und wild spekulieren, was mir unheimlich viel Spaß gemacht hat. Es gab Geheimnisse, nicht so leicht zu durchschauende Figuren, (mögliche) Verräter, rätselhafte Ereignisse, verschwundene Personen – und natürlich die Zeit, die völlig aus den Fugen geraten ist. Bei einigen Dingen war ich auf dem richtigen Weg, aber auf mich warteten auch viele Überraschungen! :)

Aber nicht nur mein Kopf war gut beschäftigt, auch mein Herz. Es gab so viele Figuren, die mir nah waren, daher habe ich da auch ordentlich mitgefiebert und mitgelitten. Sehr emotional und berührend. Wegen einer Figur habe ich mir sogar irgendwann leichte Sorgen um mich selbst gemacht, weil ich mich im Verlauf dieses Romans emotional so stark an sie gehängt habe. Unterbewusst. Mir ist das erst so richtig aufgefallen, als ich zum “Du” übergegangen bin …

Ich hatte aber auch den Eindruck, dass in dieser figurenintensiven Geschichte noch viele Hintergründe und Themen ausgebaut hätten werden können. Dass manche Dinge einfach ein wenig untergegangen sind, weil soviel in diesem Buch steckt. Möglicherweise zeigt das aber auch nur, wie sehr mich der Roman fasziniert hat. Und einzelne Figuren … Also hat meine Phantasie einfach noch etwas zu tun! Und wer weiß, vielleicht besucht mich Belpharion ja irgendwann doch noch und verrät mir etwas – der sträubt sich irgendwie. Frechheit!

Æthersturm wirkte auf mich viel ausgeglichener als der erste Band, der mich ja wegen dem Brünnlfeld und Shenja ganz schön deprimiert hatte. Auch hier sehen wir das Brünnlfeld von innen, aber die Behandlungen waren nicht mehr das zentrale Thema, sondern eines von vielen. Das wunderbare Ende der Reihe war für mich dann auch ein toller Ausgleich für das viele Leid, besonders im ersten Teil.

Die Geschichte hat mich glücklich und tief berührt zurückgelassen – und mit unzähligen wunderbaren Eindrücken, mein Kopfkino war nämlich ein Feuerwerk! Eine intensive und mitreißende Lektüre, die mich noch länger beschäftigt und die ich gar nicht loslassen mag (die Elementarwesen fehlen mir auch sehr). Und ein geniales Rätselbuch! :)

Reihenfolge

  1. Æthermagie
  2. Æthersturm

Geburtstags-Sommer-Gewinnspiel

Amrum

Da ich heute (runden) Geburtstag habe und auch schon im Sommerurlaub bin, gibt es gleich zwei Gründe für ein Gewinnspiel!

Ich bin seit gestern auf Amrum und trotz 9 Stunden Hinreise war ich abends natürlich noch am Strand. Da zieht es mich ja immer magisch hin. *g* Und das Alter … das ist nur eine Zahl. Lustigerweise fühle ich mich “jünger” als bei der letzten 0. Ich frag mich nur, wo die Zeit immer so schnell hin ist …

Bei zwei Gründen gibt es natürlich auch zwei Bücher zu gewinnen. Ich habe mir da zwei Geschichten ausgesucht, die thematisch prima passen – und signiert sind sie auch noch:

  1. Frances G. Hill – Drachenhaut
  2. Regina Mengel – Am dreizehnten Tag (Gesamtausgabe)

Das Gewinnspiel läuft vom 5. – 19. Juli und ist auf TeilnehmerInnen aus Deutschland beschränkt. Um teilzunehmen, beantwortet mir einfach folgende Frage in einem Kommentar zu diesem Beitrag:

Welches Buch möchtet ihr in diesem Sommer unbedingt lesen – und warum?

Geburtstags-Sommer-Gewinnspiel

Wenn ihr nur für eins der Bücher in den Gewinnspieltopf möchtet, gebt das einfach mit an.

Ich wünsche euch viel Glück und bin schon gespannt auf eure Antworten! :)

Neugierig?

Wer einen Blick in meine Fantasy-Bibliothek werfen möchte...
deutsche Fantasy
Fantasy

Shelly

Jean

Blogroll