Willkommen in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Ich tauche besonders gerne in deutsche Fantasywelten ab, halte mich gelegentlich aber auch im "Ausland" auf.

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Auf dem Lesetisch:
  • Manuel Charisius - Weltenlied
  • Aileen P. Roberts - Der letzte Drache
  • Jane Urquhart - Die Ballonfahrerin
  • Andrea "Nebel" Haugen - Die alten Feuer von Midgard

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[Ankündigung] Blogtour zu “Der letzte Drache” von Aileen P. Roberts

Vom 20. bis 28. Oktober findet die Blogtour zu Der letzte Drache von Aileen P. Roberts statt, bei der ich auch mit dabei bin. Ich würde mich freuen, wenn ihr die Blogtour zum ersten Teil der Weltenmagie-Trilogie verfolgt! :)

Die einzelnen Stationen:

  • 20.10.14   Bianca B.: Interview mit den Protagonisten
  • 21.10.14   Yasmin: Alles über Elfen und Dunkelelfen
  • 22.10.14   Britt: Drachen und deren Bedeutung in der Mythologie
  • 23.10.14   Michael: Die Charaktere
  • 24.10.14   Marny: Autoreninterview
  • 25.10.14   Barbara: Bisherige Veröffentlichungen
  • 26.10.14   Carina: Schottland mit seinen Sitten und Bräuchen
  • 27.10.14   Yagmur: Die Handlungsorte
  • 28.10.14   Bianca L.: Schottische Sagen

Herbst-Reiserei

Meine Herbst-Rumreiserei nähert sich so langsam dem Ende, am Sonntag geht es wieder nach Hause. Vorher aber noch nach Viersen, ich bin ja gespannt, ob ich da was zum Angucken finde. ;) Und wenn nicht, suche ich mir einfach ein schönes Plätzchen und lese. Wenn Thor mitspielt … Warum dann Viersen? Wegen der Lesung von Tom Finn und Diana Menschig – ich freu mich schon!

Die Auszeit tut mir auch blogtechnisch gut, denn in den letzten Wochen hat es wieder Meckermails gehagelt. Ich frage mich ja, warum diese Leute sich die Mühe machen, wenn mein Blog doch so furchtbar schrecklich und uninteressant ist. Er ist eben einfach nur ein bisschen anders – und damit kommt nicht jeder klar. Gut, er hat auch nicht so viele Leser und fällt dadurch bei manchen Aktionen wohl raus. Damit komme ich meist aber sehr gut klar, nur wenn man mit Leuten bereits geschrieben hat und dann nicht im Verteiler für Aktionen oder Pressemeldungen ist, wurmt mich das schon etwas. Aber nur kurz. ;)

Aufgeben ist aber keine Option. Mir macht das Bloggen nämlich immer noch Spaß und es gibt tatsächlich auch Leute, die meine Beiträge gern lesen. :) Wir sind eben etwas … speziell, mein Blog und ich. Und wenn ich eine Aktion machen möchte, denke ich mir eben selbst etwas aus. So. Die Adventskalender-Planung ruft auch schon, sonst wird das nichts mehr. Und ich freue mich schon sehr drauf, auch wenn das immer viel Arbeit ist.

Ich hab auch so viele neue Eindrücke gesammelt, dass die Ideen wieder sprudeln. Leider auch die für Kurzgeschichten – die versuche ich aber wegzuschicken. ;) Und viele nette Kontakte gab es auch. Auch viel zu viele interessante Bücher, manche davon mussten gleich mit. Und (bisher) 4 frisch signierte Bücher. Gestern war ich in der Kölner Flora und danach noch kurz im Zoo, da bin ich natürlich bei den Tigern hängen geblieben:

Tiger im Kölner Zoo

Habt ein schönes Wochenende! :)

[Gastbeitrag] Katharina Gerlach über ihre Serie mit Märchenneuerzählungen

Am 4. Oktober ist die erste Novelle aus Katharina Gerlachs Reihe mit Märchenneuerzählungen erschienen, die sich einem meiner früheren Lieblingsmärchen annimmt: Schneeweißchen und Rosenrot! In diesem Gastbeitrag erzählt uns Katharina, wie es dazu gekommen ist und was sie da noch geplant hat. Jetzt aber viel Spaß beim Lesen! :)

© Katharina Gerlach
 

Ich wurde 1968 geboren und wuchs mit drei jüngeren Brüdern mitten in einem Wald im Herzen der Lüneburger Heide auf. Während einer Lehre zur Landschaftsgärtnerin schrieb ich meinen ersten Roman, ein Buch voller Anfängerfehler. Zum Glück gab es auch Bücher darüber, wie man es richtig macht, und so erschienen bald die ersten Kurzgeschichten.
 
 

Seit ich lesen gelernt habe liebe ich fantastische Geschichten, insbesondere Märchen. Trotzdem dachte ich nicht an eine Serie, als ich anfing meine erste Märchen-Neu-Erzählung zu schreiben. Meine Muse (das ist die Personifikation meiner kreativen Seite – ja, ich bin etwas verrückt) überredete mich dazu, indem sie mich mit Ideen überschüttete.

Bisher schrieb ich Variationen zu “Schneeweißchen und Rosenrot” (Grimm, erhältlich bei Amazon), “Die Schöne und das Biest” (Joseph Jacobs, voraussichtlich Januar 2015), und “Brüderchen und Schwesterchen” (Grimm, evtl. April 2015). Im Augenblick arbeite ich an “Das Waldhäuschen” (Grimm). Es ist das Lieblingsmärchen meiner Mutter und relativ unbekannt. Anfang nächstes Jahr werde ich mich dann der Geschichte “Die sieben Schwäne” zuwenden. Geplant ist eine Veröffentlichung alle 3-4 Monate. Mal sehen, wie schnell ich die Novellen fertig schreiben kann.

Das Besondere dieser Serie kam, als meine Muse nach Beendigung der ersten Geschichte, die ganz mit traditioneller Magie gefüllt ist, darauf bestand, dass der zweite Band eine Steampunk Novelle sein müsse. Als ich sie dazu genauer befragte, erhielt ich die Grundlagen für das dritte Buch der Serie. So wie es meine Muse geplant hat, wird in meiner Welt die Magie langsam von der Technologie verdrängt. Die beiden scheinen sich nicht gut zu vertragen. Je mehr ich über diese Welt lerne, desto mehr Geschichten möchte ich in ihr ansiedeln. Zum Glück gibt es dort ebenso viele winzige (und größere) Königreiche, wie es Märchen gibt, die ich nacherzählen kann.

Das eBook “Der Zwerg und die Zwillinge” enthält die Nacherzählung, eine Bonus Kurzgeschichte und das Original der Brüder Grimm. Es kostet weniger als eine Tasse Kaffee im Bistro um die Ecke.

P.S.: Als Steampunk bezeichnet man Geschichten, die in einem fiktiven Zeitalter spielen, in dem alle Maschinen mit Dampf angetrieben werden. Meistens ist die Gesellschaft viktorianisch geprägt, in meinen Geschichten aber nicht.

Der Zwerg und die Zwillinge

Zum Buch
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BuCon und … 2 Tage Buchmesse!

Ich lebe noch – und mein Blog auch. ;) Die letzten Wochen gab es an allen Fronten mehr Arbeit und Dinge, an denen ich Spaß habe, mussten leider meist liegen bleiben. Mein Oktoberurlaub stand auch in den Sternen, aber jetzt ist alles gut und ich durfte sogar noch um zwei Tage verlängern. Ich hab viel vor! :) Die Planung ist etwas chaotischer als sonst, aber das wird schon. Ich habe gerade auch ein tolles Wochenende in Kiel und komme etwas runter. Und Thor verwöhnt mich mit perfektem Wetter!

Meine BuCon-Planung steht jetzt auch, ich könnte tatsächlich den ganzen Tag in Lesungen sitzen. Das geht natürlich nicht, ich muss ja auch mal was essen und freue mich ja auch über Gelegenheiten zum Quatschen und Leute-in-echt-kennenlernen. ;) Die Lesungen, zu denen ich ganz unbedingt will, habe ich fett markiert. Die Entscheidung, zu welcher 16 Uhr-Lesung ich denn gehe, hat mich erst überfordert – ich musste mich da zwischen Ann-Kathrin Karschnick, Aileen P. Roberts und Tom Finn entscheiden. Dafür habe ich aber eine perfekte Lösung gefunden, denn zu Ann-Kathrin gehe ich (unter anderem) heute und Tom liest am 18. in Viersen (zusammen mit Diana Menschig). Darum brauchte ich auch unbedingt eine Urlaubs-Verlängerung. *g*

Wo war ich? Ach ja, die BuCon-Planung:

  • 11 Uhr: Romy Wolf (Die Spione von Edinburgh 1 – Thimble House) und Swantje Berndt (Geflügelte Seelen 1 – Schattenfürst)
  • 12 Uhr: Eva Maria Höreth (Moonwitch – Liebe zwischen Licht und Schatten)
  • 13 Uhr: Bernd Perplies (Imperium der Drachen 1: Das Blut des Schwarzen Löwen)
  • 14 Uhr: Caroline G. Brinkmann (Pans Geheimnis)
  • 15 Uhr: Verlag Torsten Low (Von Dunklen Welten, Blutschwüren und Göttern …)
  • 16 Uhr: Aileen P. Roberts (Der letzte Drache – Weltenmagie 1)
  • 17 Uhr: Bernhard Hennen (Die Elfen – Kurzgeschichten)
  • 18 Uhr: Petra Hartmann (”Darthula” und “Timur”)

Und ich versuche es mal wieder mit der Frankfurter Buchmesse, weil mich der diesjährige Ehrengast Finnland so reizt. Im Programm habe ich schon ein wenig gestöbert, aber da findet sich kaum etwas für mich. Und Fantasy schon mal gar nicht. Hoffentlich langweile ich mich da nicht … ;) Aber mal sehen, ich lasse mich überraschen – wer weiß, was sich spontan ergibt oder wo ich festklebe.

Bonusmaterial der neuen Ausgaben von Die Elfen, Elfenwinter, Elfenlicht und Elfenkönigin

Vor 10 Jahren ist der Roman Die Elfen von Bernhard Hennen und James Sullivan erschienen, dieses Jubiläum feiert der Heyne-Verlag mit neuen Ausgaben von Die Elfen, Elfenwinter, Elfenlicht und Elfenkönigin. In allen Büchern gibt es Bonusmaterial und überarbeitete Karten.

Die Elfen enthält das Bonusmaterial der Hardcover-Ausgabe, allerdings ist der Text des Romans die ungekürzte Originalfassung. Es gibt ein Glossar und diese beiden Novellen:

  • Nuramon der Wanderer (von James Sullivan)

Erzählt wird von einer früheren Inkarnation Nuramons und einer Plage durch die legendären Gelgeroks. (64 Seiten)

  • Farodin (von Bernhard Hennen)

Dies ist die Geschichte über die erste Begegnung Farodins mit der Elfe Aileen, die zu späterer Zeit als Noroelle wiedergeboren werden wird. Sie erzählt von der Liebe der beiden und dem tragischen Ende dieser Liebe, das Farodin mit rastlosem Zorn gegen die Trolle erfüllt. Es ist die Zeit, in der in Farodin die Hoffnung keimt, eines Tages die Reinkarnation Aileens zu finden. Es ist der Ursprung seiner Liebesgeschichte, die im Roman DIE ELFEN erzählt wird. (35 Seiten)

Über die Novelle in Elfenwinter konnten die Leser abstimmen – knapp gewonnen hat:

  • Skanga – Der Blick in den Himmel (von Bernhard Hennen)

Ein Hungerwinter zwingt den Trollkönig Gabrog zu verzweifelten Maßnahmen. All jene, von denen der Herrscher sich in Zukunft nichts mehr verspricht, werden aus dem Königsstein verbannt, damit nur noch die Stärksten von den Vorräten der Höhlenfestung profitieren. Zu diesen Verbannten gehören auch Skanga, deren Vater und ihre beiden Brüder. Sie flüchten zum Geistertal, einem Ort, den eigentlich kein Troll mit Verstand aufsucht und den selbst die Elfen meiden. Doch dort gibt es immer Wild, auch wenn die großen Herden längst ihre Wanderung nach Süden angetreten haben. Im Geistertal wird Skanga der legendären Matha Naht begegnen, einem der finstersten Geschöpfe Albenmarks. (30 Seiten)

Die Novelle in Elfenlicht spielt lange vor den Ereignissen, die in Die Elfen beginnen:

  • Die Schlangenkönigin (von Bernhard Hennen)

Die junge Alathaia genießt noch Emerelles Vertrauen, und ähnlich wie später Farodin wird sie von der Elfenkönigin auf ganz besondere Missionen geschickt. Einsätze, von denen niemals etwas bekannt werden darf. Alathaia soll mit drei Bootsbesatzungen einen geheimnisvollen Tempel inmitten der Mangroven, nicht weit von Vahan Calyd stürmen. Einen Ort, über den Emerelle keine Macht hat und der seine eigene Königin hervorbrachte. Eine Herrscherin, die das Werk des Alben fortzuführen scheint, der in einer vergangenen Epoche als der Fleischschmied bekannt war. Einst war Meliander, Emerelles Bruder, in diesem Tempel, doch nicht einmal er vermochte in dessen Allerheiligstes vorzudringen. Das Wenige, was er in seinen Schriften über diesen Ort hinterlassen hat, bereitet der Elfenkönigin schlaflose Nächte und führt Alathaia in einen schier aussichtslosen Kampf. (44 Seiten)

Die Novelle in Elfenkönigin spielt unmittelbar nach dem Sturz der Königin Emerelle durch die Trolle:

  • Der Weg zurück (von Bernhard Hennen)

Die Lutin Ganda kann sich nicht mehr darin erinnern, wie ihre Mutter aussah. Sie wurde als kleines Kind auf der weiten Grasebene des Windlands gefunden und später am Hof der Elfenkönigin Emerelle aufgenommen. Doch warum war Emerelle immer freundlich zu ihr, obwohl die Lutin als diebisch und verschlagen gelten? Welche Verbindung bestand zwischen ihrer toten Mutter und der Königin? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, sucht Ganda die Hexe Salma auf. Es heißt, sie könne jede Erinnerung wiederbeleben. Doch mancher Schrecken wäre besser vergessen geblieben … (26 Seiten)

Quelle

Björn Springorum – Herbstbringer

Erscheinungsjahr: 2013
Gelesen im September 2014
Verlagsseite

Ein Mädchen wurde an einem Flussufer gefunden und kann sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern. Im Waisenhaus Sheltering Tree wird sie Emily genannt und auf dreizehn oder vierzehn Jahre geschätzt. Nach fast zwei Jahren wird sie von einer Familie adoptiert, bei der sich Emily schnell wohlfühlt. Jedoch geschehen kurz darauf seltsame Dinge: Der Herbst beginnt ungewöhnlich früh und begleitet Emily, der Herbstwind scheint ihr etwas zuzuflüstern. Welches Geheimnis verbirgt sich im Nebel ihrer Vergangenheit?

Der dramatische und zugleich emotionale Prolog sorgte dafür, dass mich der Roman gleich gefesselt hat und ich mehr als neugierig darauf war, wie dieser Schnipsel mit der restlichen Geschichte verbunden wird. Es gab gleich Stoff zum Spekulieren, was mir ja immer viel Spaß bereitet. Später bin ich gedanklich noch öfter zum Prolog zurückgekehrt, mit den neu gewonnenen Eindrücken setzte sich der Hintergrund zu dieser Szene auch immer detaillierter zusammen.

In Herbstbringer geht es um Vampire – Wesen, die ich normalerweise ja eher meide. Warum wollte ich dieses Vampirbuch also unbedingt lesen? Die Leseprobe hat mich neugierig gemacht, aber vor allem habe ich den Schreibstil von Björn Springorum sehr genossen. Sein Umgang mit Worten: poetisch, stimmungsvoll und einfach nur schön. Ich habe dann einfach gehofft, dass ich Glück habe und “Zwischen-Vampire” erwische – also weder die glitzernden noch die aus dem Horror-Bereich. Und ich hatte Glück!

Für mich war es auch nicht zu blutig, weil die Beschreibungen sich nicht darauf konzentriert haben bzw. schnell ausgeblendet wurde. Bei zwei Figuren, die mir doch recht unheimlich waren, hat es meine Vorstellungskraft nur manchmal etwas übertrieben. ;) Die Vampire sind in dieser Geschichte aber nicht die einzigen mystischen Wesen, mich hat die erschaffene Welt beeindruckt – und auch die Hintergründe und Zusammenhänge, die man nach und nach erfährt. Mir gefällt, dass es unheimliche und machtgierige Wesen gibt, aber auch welche, mit denen ich Mitleid hatte oder die mich gereizt haben. Es gibt auch eins, das mich ganz besonders erwischt hat, auch wenn es gar nicht so oft auftaucht.

Bei einer Geschichte, die in Großbritannien spielt und von einer Waise namens Emily handelt, musste ich natürlich an andere Bücher und eine andere Emily denken. Es gibt (wenige) Gemeinsamkeiten, die möglicherweise besonders auffallen, weil auch der Schreibstil in eine ähnliche Richtung geht und Anspielungen auf Literatur, Musik und Film enthält. Für mich wurde Herbstbringer aber schnell etwas eigenes – die Geschichte, die Welt und auch Emily sind eine völlig andere.

Es gibt eine zarte Liebesgeschichte, die aber keinen allzu großen Platz einnimmt – was absolut nach meinem Geschmack ist. Ich mag Jake sehr, aber mir gefallen Bücher, in denen die Liebesgeschichte eins von mehreren gleichberechtigten Themen ist und nicht die Hauptrolle einnimmt. Für mich ist wichtiger, dass die Gefühle bei mir ankommen, nicht dass sie ausschweifend beschrieben werden. Und hier war das so.

Herbstbringer war für mich eine abwechslungsreiche, mitreißende und intensive Lektüre, die viel Herbststimmung verbreitet und für einige Überraschungen gesorgt hat. Die Figuren waren mir sehr nah und haben mich berührt, ich habe mit ihnen mitgefiebert und munter vor mich hin spekuliert. Mich hat nicht nur die erschaffene Welt beeindruckt, sondern auch die dichte Atmosphäre und der sensibel-poetische Schreibstil. Ein Buch, das gleichzeitig wunderschön, unheimlich und irre spannend ist! Und kaum aus der Hand zu legen … Ich hoffe ja auf einen zweiten Teil, auch wenn die Geschichte erstmal abgeschlossen ist. ;)

Ein Blick ins Bücherregal von Katharina Gerlach

Diese Reihe hat ordentlich Staub angesetzt, aber der wird jetzt vom Herbstwind weggeweht *puuust* und es geht munter weiter. Heute dürfen wir einen Blick in das Bücherregal von Katharina Gerlach werfen! :)

© Katharina Gerlach
Ich wurde 1968 geboren und wuchs mit drei jüngeren Brüdern mitten in einem Wald im Herzen der Lüneburger Heide auf. Während einer Lehre zur Landschaftsgärtnerin schrieb ich meinen ersten Roman, ein Buch voller Anfängerfehler. Zum Glück gab es auch Bücher darüber, wie man es richtig macht, und so erschienen bald die ersten Kurzgeschichten.

Zurzeit lebe ich mit meinem Mann, drei Kindern und einem Hund in einem Häuschen nicht weit von Hildesheim und – na, was wohl – schreibe an meinem nächsten Roman.

Mein Bücherregal und seine Bewohner

Als Autorin hat man sozusagen die Verpflichtung, viel zu lesen. Das bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass man die Bücher auch alle besitzen muss. Aber ich, Katharina Gerlach, bin eine Bücherpackratte. Da verwundert es sicherlich niemanden, dass sich bei mir viele, viele Bewohner auf den Regalen angefunden haben.

In meiner privaten Sammlung stehen (fast) alle Bewohner brav in Reih und Glied, die meisten von ihnen alphabetisch nach Autor sortiert (Ausnahmen siehe unten). Wahrscheinlich fühlen sie sich langsam etwas eingeengt. Immerhin gibt es mittlerweile so viele von ihnen wie in einer Kleinstadt (knapp 2000). Da wird es selbst auf den längsten Regalen eng. Dabei sind doch letztes Jahr erst fünfhundert Bewohner in die nahe Bibliothek umgezogen. Sie fühlten sich von mir vernachlässigt, weil ich sie nur ein einziges Mal gelesen hatte.

Im Großen und Ganzen vertragen sich meine Lieblinge sehr gut miteinander. Da stehen Sachbücher neben Kinderfantasy, Krimis neben SciFi und Liebesroman neben historischen Romanen. Natürlich gibt es auch ein paar Gruppen, die lieber unter sich bleiben. Die Grafic Novels und Comics zum Beispiel teilen sich ihr Regal nur mit den Märchenbüchern – strikt getrennt natürlich, Märchen unten, Grafic Novels und Comics oben. Die gesammelten Werke von Karl May beanspruchen sogar mehrere Regalreihen ganz für sich allein.

deutsche Bücher

deutsche Bücher

Die englischen Bücher haben natürlich ihr eigenes Dorf. Bei ihnen ist wesentlich weniger Variation in den Genres; es ist fast alles Fantasy oder SciFi. Das liegt daran, dass ich erst wenige Jahre vor dem Abitur angefangen habe, fremdsprachige Bücher zu lesen… ach, da ist ja sogar noch das französische von John Steinbeck (La Perle). Ich dachte, es wäre ausgewandert. Na, wie man sich irren kann…

Doch wie überall in Deutschland ist auch mein Bücherregal überaltert. Nur selten zieht ein neuer Bewohner ein. Nicht, dass ich mir keine Bücher mehr kaufe, nein, aber heutzutage bevorzuge ich die digitale Variante. Man kann sie so viel einfacher verstauen (zumal die Regale auf dem Dachboden wirklich schon sehr voll sind).. Die besten Bücher, die ich lese werden allerdings im Nachhinein immer noch als Druckausgabe angeschafft, sofern erhältlich. So ganz kann ich dann doch nicht auf Papierbücher verzichten. Immerhin hat damit meine Sucht angefangen.

englische Bücher

englische Bücher

Hier noch eine Liste mit einigen meiner liebsten AutorInnen (ungeordnet):
Diana Wynne Jones, Neil Gaiman, Tamorra Pierce, Alexander Wolkow, Joan Aiken, Michael Ende, L.M. Montgomery, Dean R. Koonz, Danyelle Leafty, Alan Dean Foster und viele mehr.

So, und jetzt schreibe ich fleißig weiter neue Bewohner für die Regale anderer Leserinnen.

© Katharina Gerlach

Herzlichen Dank, liebe Katharina! :)

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