Willkommen in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Ich tauche besonders gerne in deutsche Fantasywelten ab, halte mich gelegentlich aber auch im "Ausland" auf.

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6. Blog-Geburtstag!

Jetzt gibt es meinen Blog tatsächlich schon 6 Jahre – und ich wage nicht mehr, ihn “klein” zu nennen, zumindest was die Menge der Inhalte betrifft. *g* Vor allem wenn ich daran denke, wie ich angefangen habe. Ursprünglich sollte er ja einfach nur ein Ort sein, an dem ich meine Rezensionen sammeln kann. Und dann hat er sich irgendwie entwickelt – und ich mit ihm. Oder auch andersrum …

Ich mag die Richtung, in die wir uns da entwickelt haben, auch wenn sie schon recht speziell ist und ich dadurch auch vergleichsweise wenige Leser habe. Es gibt durchaus Tage, an denen ich mich frage, was ich falsch gemacht habe, weil ich weniger Liker/Besucher habe als recht neue Blogs, die vielleicht 6 Monate bloggen. Gar nichts! Ich spreche eben nur einfach nicht die Masse an, was mich eigentlich nicht verwundern sollte. ;) Aber es gibt Leute, die interessiert, was ich so verzapfe – und darüber freue ich mich sehr!

Mit ein wenig Wehmut denke ich an die Zeit zurück, als es unter den Bloggern noch mehr Zusammenhalt und viel weniger Missgunst gab. Das hat für mich weniger mit der Anzahl der Bücherblogs zu tun, sondern mehr mit dem größer-weiter-schneller-Wettbewerb, bei dem ich nicht mitmachen mag. Darum lasse ich mir auch nicht vorschreiben, wie ich meinen Blog zu führen habe oder welche Inhalte da rein müssen. Immerhin ist das ja meiner, also kann ich tun und lassen, was ich will. :)

Ich freue mich einfach darüber, meine Begeisterung für Geschichten, Bücher und Autoren teilen zu können. Darüber, auch mal auf unbekanntere Titel aufmerksam machen zu können. Oder zu zeigen, dass sich die deutsche Fantasy nicht hinter den ausländischen Kollegen verstecken muss. Ich habe einige unschöne Dinge erlebt, aber auch sehr viele positive. Über die netten Kontakte freue ich mich sehr – und auch darüber, dass sich immer willige Opfer finden, wenn mich mal eine Idee überfällt oder ich Fragen fragen mag. *g*

Letztes Jahr hat mich Qindie ja völlig überrannt und es sah eine ganze Weile so aus, als ob ich meinen Blog aus Zeitmangel schließen müsste. Inzwischen sieht das aber besser aus, es verteilt sich und ich habe meine eigenen Ansprüche an mich ein wenig heruntergeschraubt. Der Vorteil an einer nicht so wichtigen Rolle ist ja auch, dass man sich problemlos kleine Arbeitspäckchen schnüren kann, die dann nach und nach abgearbeitet werden. Jedenfalls bin ich froh, dass ich mich nicht zwischen Blog und Qindie entscheiden muss – mir liegt nämlich beides sehr am Herzen.

Als Leser/Blogger wird man ja auch immer gerne in Schubladen gepackt, bei mir ist das beispielsweise der Genre-Leser, der angeblich bevorzugt Mainstream liest. Ich finde es schade, dass da so schnell und gerne pauschalisiert wird, denn wenn man sich die Leute genauer anschaut, wird man sicherlich auch öfter überrascht. Ich lese auch Mainstream, aber nicht nur. Und was das damit zu tun haben soll, dass ich bevorzugt ein Genre lese, ist mir schleierhaft. *g* Ich mag es abwechslungsreich, daher beschränke ich mich auch nicht auf bestimmte Verlage oder überhaupt Verlage. Ich lese bekannte und unbekannte Autoren, Verlagsbücher und Indie-Publikationen. Mir ist der Inhalt wichtig, nicht die Art der Veröffentlichung. Mein Lieblingsautor ist “Mainstream”, meine Lieblingsautorin beschreibt sich gerne als “die bekannteste unbekannte Autorin Deutschlands” (oder war es andersrum?) und ich habe unbekanntere Lieblingsautoren, die über einen Verlag oder selbst veröffentlichen.

Verlosung!

Und weil ich es schade finde, dass die Indie-Bücher gerne pauschal als “Müll” angesehen werden, habe ich euch zwei wunderbare Titel herausgesucht, die ihr als Print-Ausgabe gewinnen könnt! Das Lied von Anevay & Robert (The Empires of Stones 1) von Erik Kellen mit dem neuen superschönen Cover und Rattenauge von Selma J. Spieweg.

Bloggeburtstagsgewinnspiel

Um eins der Bücher zu gewinnen, beantwortet mir einfach bis zum 18. April als Kommentar diese Frage:
Was haltet ihr von Indie-Büchern und/oder von Qindie?
Schreibt bitte dazu, welches Buch ihr gern gewinnen würdet (ihr könnt auch in die Lostöpfe für beide Bücher hüpfen).

Ich bin schon auf eure Antworten gespannt und drücke für die Verlosung die Daumen! Die Auslosung übernehmen dann wieder meine Tiger. :)

Liebster Award – discover new blogs

Literaturjunkie hat mich hier für den “Liebster Award” nominiert, in dem es darum geht, neue noch unbekanntere Blogs zu entdecken. Lieben Dank, ich hab mich sehr gefreut! :)

liebsteraward

Die Regeln:

  • Verlinke die Person die dich nominiert hat.
  • Beantworte 11 Fragen, die dir vom Blogger, der dich nominiert hat, gestellt wurden.
  • Nominiere 11 weitere Blogger mit weniger als 200 Followern.
  • Stelle 11 Fragen an deine Nominierten.
  • Informiere deine Nominierten über diesen Post.

Die mir gestellten Fragen – und meine Antworten:

1) Wie hast du deine Liebe zum Lesen entdeckt?

An das Entdecken meiner Liebe zum Lesen kann ich mich nicht erinnern, sie war irgendwie immer da und ein Teil von mir. Ich war schon immer eine Leseratte und konnte mich mit einem Buch prima selbst beschäftigen (davor waren es Puzzles). Meine Mutter hat uns vorgelesen und wir haben auch zusammen gelesen, Bücher waren also immer da. ;) Es gab Phasen, in denen ich wenig gelesen habe, aber ganz ohne Lesen bin ich nie ausgekommen. Ich kann eigentlich nur nicht lesen, wenn es mir richtig mies geht oder ich einen Matschkopf habe oder eine Pause brauche, weil meine ultimative Lieblingsfigur mal wieder abgemurkst wurde.

2) Was war das erste Buch, dass dich so richtig tief berührt und beeindruckt hat?

Geschichten berühren mich erst so richtig tief, seitdem ich Fantasy lese. Ich kann das nicht wirklich erklären, es ist einfach so. Mir war vorher auch nicht bewusst, dass mir da etwas fehlt – aber der Unterschied ist schon riesig! Und das erste Buch, bei dem das so war … Das dürfte die Reihe “Der magische Schlüssel” von Kate Forsyth gewesen sein. Mich haben die vielen verschiedenen Wesen beeindruckt, die alle ihre ganz eigene Ausstrahlung hatten und individuell auf mich gewirkt haben. Die Magie und ihre Verbindung zu den unterschiedlichen Elementen. Wunderbare Figuren, deren Beziehung untereinander viel Platz eingeräumt wird. Eine ruhig erzählte, abwechslungsreiche und für mich intensive Geschichte mit Tiefgang.

3) Wie und wo liest du am liebsten?

Im Urlaub am Strand. *g* Früher, als wir noch einen Garten hatten, auf dem Rasen unter einem Kirschbaum. Auf dem Bauch. Jetzt am liebsten im Bett, schön eingekuschelt und mit meinen Tigern (die freuen sich immer sehr, wenn ich lese, weil ich dann mal ein Weilchen an einem Ort bleibe). Oder auf der Loggia, wenn schönes aber nicht schwüles Wetter ist.

4) Schwierige Frage: Was ist dein Lieblingsbuch? oder, wenn du das ebenso wenig beantworten kannst wie ich: Welche Bücher kannst immer wieder lesen?

Ach du Schreck … Ich habe so einige Lieblingsbücher und auch viele Titel, die ich gern noch einmal lesen würde. Oder auch öfter. ;) Darum nenne ich jetzt einfach die beiden Bücher, die auf meinem Lieblingsbuch-Thron sitzen, und hoffe das ist okay: “Elfenwinter” von Bernhard Hennen und “Projekt Armageddon” von Susanne Gerdom.

5) Welche AutorInnen magst du? Und warum?

Uff. Ich hab viel zu viele Lieblingsautoren, daher werde ich jetzt einfach nur einige nennen, die in der ersten Reihe zu finden sind, damit das nicht zu lang wird. Ich habe so etwas wie einen Lieblingsautoren-Thron und da sitzen irgendwie die gleichen Autoren wie bei der Lieblingsbuch-Frage. *g* Bernhard Hennen mag ich, weil er magische, epische, intensive Welten mit vielfach miteinander verwobenen Handlungssträngen erschafft. Ich mag seine Sprache und den Humor. In die Geschichten tauche ich immer extrem ab und leide da auch sehr mit, daher ist dann auch oft eine Packung Taschentücher in der Nähe. ;) Und mein Kopf ist immer voller Bilder, Eindrücke und Gefühle, von denen ich dann noch länger etwas habe.

Susanne Gerdom hat ein Talent dafür, die Nähe zwischen den Figuren so liebevoll zu beschreiben, dass diese Wärme sehr intensiv bei mir ankommt. Ich liebe die Atmosphäre, die Magie-Beschreibungen, die Tiefe der Geschichten und die wunderbaren Figuren. Es kommt vor, dass ich bereits im ersten Kapitel spekuliere. *g* Und ich weiß nicht, wie sie es schafft, aber es gibt in jedem Buch Andeutungen oder Zitate, über die ich dann ganz unbedingt mehr wissen will, und das Internet ein bisschen quäle – oder manchmal auch direkt die Autorin …

Uuups, ich hab mich irgendwie schon wieder etwas verquatscht, aber ein paar andere Namen möchte ich auch noch nennen: Oliver Plaschka, weil ich die rätselhafte Atmosphäre, die poetischen Stellen, den leisen Humor sehr mag – und dass dem Leser auch etwas zugetraut wird. Aileen P. Roberts, weil ich die (überwiegend) magischen Welten und verschiedenen Wesen, die sie erschafft, großartig finde (da kann sie locker mit Kate Forsyth mithalten, die hier eigentlich auch genannt werden müsste) und mich von ihnen auch außerhalb der Lesezeit gerne entführen lasse. Erik Kellen, weil ich seinen teilweise poetischen Stil sehr mag und er für mich besondere Geschichten schreibt, die überraschen und berühren. Fabienne Siegmund, weil sie wunderbar mit Worten malen kann – ich liebe ihren poetischen Stil und die Intensität ihrer Geschichten. Und jetzt höre ich besser auf, auch wenn ich da noch viel-viel-viel zu erzählen hätte. ;)

6) Liest du auch auf einem eBook Reader? Und warum?

Ich lese mittlerweile am liebsten auf einem Reader. Er ist so schön leicht, dass ich auch prima auf der Seite lesen kann und die Katzen die freie Hand zum Kuscheln nutzen können (merke ich ja nicht, weil ich normalerweise mitten in der Geschichte stecke). Ich kann die Schriftgröße und den Zeilenabstand anpassen (zu große Abstände nerven mich ja eher). Dann kann ich Sätze markieren und Notizen speichern, was nicht nur beim Testlesen praktisch ist, sondern auch bei spannenden da-will-ich-unbedingt-mehr-wissen-Andeutungen. Es sei denn, meine Neugier ist ganz schrecklich ungeduldig. ;) Beim Lesen sehe ich ja auch nicht, ob ich jetzt ein Papierbuch oder einen Reader vor meiner Nase habe – ich schalte da völlig ab. Mir passiert es allerdings öfter, dass ich bei einem Papierbuch dann nicht die Seite umblättere, sondern auf den Rand tippe …

7) Was hältst du von der ganzen Diskussion ‘eBook vs. Buch’?

Oft habe ich da einfach das Gefühl, dass sich da gegen eine neue Entwicklung gesperrt wird, ohne es mal ausprobiert zu haben. Wenn man sich nicht damit beschäftigen möchte, muss man das natürlich nicht, aber dann sollte man das auch genau so begründen – und sich nicht (ohne eigene Meinung) der Masse anschließen, die ja gerne vom Tod des Papierbuchs sprechen. Sehr dramatisch! Ich sehe nicht, dass man sich da so pauschal entscheiden müsste, bei mir ist das nämlich von verschiedenen Faktoren abhängig. Bildbände oder illustrierte Bücher werden als Printausgabe immer schöner sein. Fantasy-Bücher ausländischer Autoren brauche ich nur dann als Papierbuch, wenn ich es im Regal stehen haben möchte – also beispielsweise bei Lieblingsautoren oder besonderen Reihen. Oder wenn es ältere Bücher sind, die es gar nicht als eBook gibt. Bücher deutscher Autoren kaufe ich öfter mal als Papierbuch. Lieblingsautorenbücher ja sowieso – für mein Regal und natürlich zum Signieren. *g* Und wenn mir ein eBook sehr gut gefallen hat, kann es auch passieren, dass ich das als Printausgabe haben mag.

Für mich ist das keine entweder-oder-Entscheidung. Keine pauschale Entscheidung. Allerdings würde ich mir wünschen, dass man beim Kauf der Printausgabe das eBook mit dazu bekommt. Oder dass es auch ohne DRM-Schutz geht. Seufz. Die Diskussion eBook vs. Papierbuch verstehe ich also nicht wirklich – oder zumindest die Aufregung, die da entsteht. Und dass das eine das andere ausschließen soll. Vor allem, weil ich da wirklich andere Themen sehe, über die man sich aufregen kann. Die Preisgestaltung ist für mich persönlich zum Beispiel so ein Thema …

8) Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich wollte einen Platz haben, an dem ich meine Rezensionen sammeln kann. So hat das angefangen …

9) Über welche Art von Büchern bloggst du? Und warum?

Mein Schwerpunkt ist ganz eindeutig deutsche Fantasy, diese Entwicklung war irgendwann nicht mehr zu übersehen. *g* Ich lese nicht jedes Subgenre, sondern suche mir einfach die Titel raus, die mich vom Inhalt her reizen. Gerne auch Geschichten, die sich nicht in Schubladen pressen lassen wollen. Und mir gefällt, dass sich da Verlags- und Indiebücher, bekanntere und unbekanntere Autoren mischen.

Warum? Ich finde, dass die deutsche Fantasy abwechslungsreich ist und sich nicht hinter ihren ausländischen Kollegen verstecken muss. Mir liegt das Thema sehr am Herzen und mich begeistern viele der gelesenen Bücher, darum schreibe ich natürlich auch darüber. Und, ja – da ist die Hoffnung, dadurch für ein klitzekleines bisschen Aufmerksamkeit oder sogar Neugier zu sorgen. ;)

10) Was war dein bisher schönstes Erlebnis im Zusammenhang mit deinem Blog?

Eine schwierige Entscheidung, aber ich nehme jetzt einfach das Erlebnis, durch das bei mir auch so ein bisschen der “Knoten” geplatzt ist. Als mir die Idee zu meinem ersten Adventskalender gekommen ist, hätte ich die ja am liebsten weiter geschickt – zu jemandem, der selbstbewusster ist. Aber sie war sehr anhänglich und mir hat die gut gefallen, also habe ich mich tatsächlich überwunden und das erste Mal bei Autoren angefragt. Bis zum Klick auf den Senden-Button war ich auch nur ein ganz klein wenig aufgeregt, danach ist mir aber tatsächlich schlecht geworden. Dumme Schüchternheit! Ich habe also etwas Panik geschoben – nicht wegen einer Absage, sondern weil ich mir auf einmal total unsicher war, wie das aufgenommen werden würde. Glücklicherweise hat dieser Zustand keine 5 Minuten angehalten, weil dann schon die erste Antwort kam: Eine superliebe Zusage! :) Huuu. Seitdem tue ich das öfter – und inzwischen muss ich mich nicht einmal mehr überwinden. *g*

11) Was sind deine Ziele für dein Blog?

Ich möchte beim Bloggen auch weiterhin mein Ding durchziehen, also die Themen/Bücher nach meinem Geschmack auswählen und die Beiträge auf meine ganz individuelle Art schreiben, auch wenn das alles etwas spezieller ist. Eine abwechslungsreiche Mischung aus Verlags- und Indiebüchern. Ich möchte beim Bloggen weiterhin Spaß haben und zumindest einige meiner Ideen umsetzen. Es gibt da auch ein oder zwei Reihen, die ich gern weiterführen würde. Und ich möchte auf jeden Fall weitere Interviews machen, daran habe ich viel Spaß (jaja, die Neugier) und mir gefallen meine Fragen auch immer besser. Das war sonst ja immer der “Haken”, weil ich einfach nicht nur Standard-Fragen stellen möchte.

Ich nominiere:

Meine Fragen:

  1. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir bisher?
  2. Was hältst du von Blogtouren?
  3. Welches Buch hast du zuletzt verschenkt – und warum?
  4. Was ist dir beim Bloggen wichtig?
  5. Gibt es Seiten/Menschen, die “Schuld” daran sind, dass du auch mal für dich eher ungewöhnliche Bücher liest oder sie dir zumindest anschaust?
  6. Wer sind deine Lieblingsautoren – und warum?
  7. Was hältst du von eBooks?
  8. Was macht für dich ein gutes Buch aus?
  9. Wie stehst du zu Indie-Büchern?
  10. Was hältst du von Blog-Partnerschaften?
  11. Wenn du ein Abendessen mit drei Autoren deiner Wahl gewinnen würdest, welche würdest du wählen – und warum?

[Leipziger Buchmesse 2014] Tag 4

Meinen letzten Messetag habe ich mit kurzen Abstechern in die Hallen 3 und 5 begonnen, wo ich unter anderem beim Indie-Autoren-Gemeinschaftsstand von Ellie Engel, Melanie Fischer, Henry-Sebastian Damaschke und J.R. Kron war. Fast hätte ich mich davor ja noch gedrückt, weil meine Stimme ein wenig angeschlagen war und ich im Leute-ansprechen nicht wirklich gut bin (nicht weil ich Angst hätte, nur wegen der dummen Schüchternheit *g*). Aber da J.R. Kron gerade am Stand war, den ich ja von Qindie kenne und dessen Kurzgeschichte “Der Wolf und der Geist” auf meinem Reader wartet, habe ich mich einfach mal hingeschubst. Wir haben uns nett unterhalten – beispielsweise über die Obsi’tia Episoden Edition (in der Geschichte geht es auch um die Liebe zwischen einer jungen Orkjägerin und einem Menschen) und seine Erfahrungen mit dem Wiedererkennungswert des Qindie-Labels bei Lesern. Und dann muss ich mir mal die Irland-Romane von Melanie Fischer genauer anschauen, ist zwar nicht mein Lieblingsland aber immerhin ganz in der Nähe. ;)

Danach habe ich schnell etwas gegessen und bin dann zur Fantasy-Leseinsel, wo gerade Christian von Aster aus “Der Thron von Melengar” von Michael J. Sullivan las. Das Buch hatte mich bisher nicht so angesprochen, aber lange Zeit verwirrt – wegen dem Autorennamen (ich muss bei dem Nachnamen als erstes an jemand anderen denken). Mittlerweile ahne ich die Falle aber, zumindest meistens. *g* Die gelesenen Szenen haben mir ganz gut gefallen, ich hatte sogar ein wenig Kopfkino, allerdings reizt mich die Geschichte nicht so wirklich. Irgendwie fehlt mir da etwas, was mich anlacht.

Christian von Aster liest: Der Thron von Melengar

Weiter ging es mit der Lesung von Ann-Kathrin Karschnick aus Phoenix. Tochter der Asche. Dystopie und Teslapunk. Um das eine mache ich normalerweise einen Bogen, von dem anderen habe ich so gar keine Ahnung. Aber bei der Autorin musste ich mir das natürlich mal genauer anschauen, und da mir die stimmungsvolle Leseprobe so gut gefallen hatte, musste das Buch natürlich unbedingt bei mir einziehen. Ach, und in Hamburg spielt der Roman auch noch … *g* Die Geschichte ist in einem Europa angesiedelt, das nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern liegt. Die Saiwalo, eine überirdische Macht, bauten den Kontinent mit Hilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi, die fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt ist. Tavi ist eine Phoenix und gehört zu den Seelenlosen, die es seit dem Anbeginn der Zeit gibt und die durch das Experiment sichtbar geworden sind. Die Menschen fürchten sich vor ihnen – und beginnen sie zu jagen, weil sie anders sind. Das klingt doch spannend, oder? ;) Die Lesung hat mich mitgerissen und bei mir nicht nur intensives Kopfkino, sondern auch eine große Portion Neugier hinterlassen. Und auch wenn ich noch halb in der Geschichte war, habe ich es irgendwie zum Signiertisch geschafft und eine superliebe Widmung bekommen.

Ann-Kathrin Karschnick

Danach gleich wieder zurück, damit ich nicht allzu viel von Thomas Lisowskys Lesung aus “Die Schwerter” verpasse. Das ist eine bei dotbooks erschienene High-Fantasy-Serie um eine Söldnertruppe, die aus einem trickreichen Dieb, einer klugen Magierin und einem Halb-Oger besteht. Allerdings reizt mich der Roman Magie der Schatten mehr, in dem es um einen alten Krieger, einen jungen Magier und ein Land, in dem alles möglich ist, geht. Das Land der sterbenden Wolken – das macht mich einfach sehr neugierig! Der Programmleiter von dotbooks, Timothy Sonderhüsken, hat noch ein paar Fragen gestellt und dann noch Sebastian Niedlich auf die Bühne “gezerrt”, wo “Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens” kurz vorgestellt wurde. Auf eine sehr sympathische Art, die eine Geschichte mit viel schwarzen Humor verspricht.

Thomas Lisowsky mit Timothy Sonderhüsken

Nach einer Pause an der frischen Luft ging es dann weiter mit der Steampunk-Anthologie “Eis und Dampf“, die in der Welt von Judith und Christian Vogts Roman Die zerbrochene Puppe angesiedelt ist. Die gemeinsame Lesung von Stefan Schweikert, Mike Krzywik-Groß, Ann-Kathrin Karschnick, Judith Vogt und Christian Lange hat mir sehr gefallen, was sicherlich auch an den unterschiedlichen Stimmen und Stimmungen lag. Ich hörte gefesselt zu, war aber gleichzeitig weit weg und hatte tolles Kopfkino! Aber auch ein klitzekleines Problem, weil ich die Anthologie gern haben wollte und sich dazu eine kurze innere Diskussion ergab. Meine logische Seite sagte mir, dass das ganz eindeutig Steampunk ist und ich damit ja nicht sooo viele Berührungspunkte habe (ich mag Steamfantasy, aber an Steampunk traue ich mich nicht so ran, auch weil ich es nicht so mit Technik habe). Mein Bauchgefühl erwiderte, dass das ja nur Schubladen sind, die ich doch eh nicht mag, und es doch ein sehr deutliches Zeichen ist, wenn man von einer Lesung so gefesselt ist. Und wie ist es ausgegangen? Unlogisch! Schwupps hatte ich ein Buch mehr, das auch gleich noch aufgehübscht wurde. :)

Eis und Dampf

Danach las Tilo K. Sandner aus “Dracheneid” – aber leider für mich so schrecklich, dass ich nicht weiter zuhören konnte und gegangen bin. Hu, das ist mir glaube ich noch nie passiert. Schade, denn der Inhalt hatte mich neugierig gemacht … Die spontan frei gewordene Zeit habe ich dazu genutzt, die Halle zu wechseln und zum dotbooks-Stand zu gehen. Eigentlich um nach einem Programm Ausschau zu halten, damit ich das Buch von Sebastian Niedlich nicht aus den Augen verliere. Dabei kam ich dann im genau richtigen Moment für die Lesung aus “Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens” an, worüber ich mich sehr gefreut habe. Der schwarze Humor ist tatsächlich meiner, ich habe viel gelacht und freu mich schon unheimlich auf die Geschichte. Das Lieblingslied vom Tod kenne ich inzwischen ja … :)

Sebastian Niedlich

Dann ging es wieder zurück zur Fantasy-Leseinsel, wo gerade Oliver Graute aus Teufelsacker von Carsten Steenbergen las. Der Roman gehört auch zu der origin-Reihe von Feder & Schwert, allerdings ist es der einzige, bei dem ich schwanke. Ich liebe die Reihe, aber dieser Roman wird mit “Mittelalterlicher Horror im Mönchengladbach des 13. Jahrhunderts” beschrieben – und ich bin doch so ein Weichei. Es geht um den zukünftigen Graf von Kessel, der auf den Feldern die bestialisch zugerichteten Leichen zweier Fuhrleute findet. Der einzige Überlebende, der Onkel seiner heimlichen Liebe Katharina, berichtet angsterfüllt von einem Teufel, einem dämonischen Korngeist – ein Gegner, dem nicht mit normalen Mitteln beizukommen ist. Die gelesenen Szenen hatten eine dichte Atmosphäre, wirkten bedrückend und unheimlich auf mich. Kein Horror, aber das waren sicher auch “harmlosere” Auszüge. Ich bin also immer noch unentschlossen und muss wohl mal herausfinden, ob das Buch jemand gelesen hat, der mich wenigstens ein bisschen einschätzen kann. ;)

Teufelsacker: gelesen von Oliver Graute

Dann war es Zeit für meine letzte Lesung, die gleichzeitig auch meine letzte unbedingt-hin-will-Lesung war (und ich bin sooo froh, dass es zeitlich noch geklappt hat). Björn Springorum las aus Herbstbringer, über das ich hier schon ein wenig erzählt habe. Mein Verdacht, mir da V-Zeugs einzufangen, hat sich schnell bestätigt. Und was passiert? Es war mir völlig egal, weil ich total fasziniert der Lesung gelauscht habe und tief in der Geschichte versunken bin. Mein Kopfkino hat mich intensiv erwischt und nach dem (gefühlt plötzlichem) Ende der Lesung saß ich extrem neugierig und mit vielen Eindrücken da. Der Autor hat auch noch eine tolle Stimme und klasse gelesen, meine letzte Lesung war für mich also nochmal ein echtes Highlight!

Björn Springorum

Ja, Marny hat sich ein Vampirbuch gekauft. Völlig freiwillig. Und es sich signieren lassen … ;)
Und danach ging es müde aber glücklich Richtung Heimat!

Flohmarkt!

Die Regale waren schon wieder so voll und meine Lieblingsautoren brauchen immer mehr Platz *g*, daher hab ich einiges aussortiert und versuche es nun mit dem Verkaufen (das ist jetzt ca. die Hälfte davon). Den Erlös werde ich nicht für mich nutzen, sondern an Qindie spenden – ihr unterstützt mit dem Kauf also gleichzeitig eine gute Sache. ;)
Die Bücher sind neu und ungelesen, bis auf “Emerald”, das ich in einem super Zustand gebraucht gekauft hatte. Das Hörbuch ist auch neu und ungehört. Nichtraucherhaushalt. Die Preise sind Verhandlungssache und es kommen dann noch die Versandkosten dazu.
Verkauf_1

  • Hörbuch Mythen und Sagen des Nordens, Teil 2: 5 €
  • Philip Gillian – Chronik der Silberelfen 1: 5 €
  • John Stephens – Emerald: 5 €
  • Carrie Jones – Flüsterndes Gold: 5 € -weg-
  • Maryrose Wood – Die Poison Diaries 1: 5 €
  • Tara Hudson – Wenn du mich siehst: 5 €

Verkauf_2

  • Richard Harland – World Shaker: 5 €
  • Cassandra Clare – City of Bones: 8 €
  • Melina Marchetta – Winterlicht: 5 € -weg-

Verkauf_3

  • M.D. Lachlan – Wolfskrieger: 5 €
  • Alexandra Bracken – Aus Licht gewoben: 4 €
  • Uschi Zietsch – Perlmond: 5 €
  • Brandon Sanderson – Elantris: 5 €
  • Patricia Briggs – Rabenzauber: 5 € -weg-
  • Joe Abercrombie – Kriegsklingen: 5 €

Verkauf_4

  • Neil Gaiman – american gods: 4 €
  • Rachel Neumeier – Der Greifenmagier 1: 5 €
  • Seanan McGuire – October Daye. Nachtmahr: 6 €
  • Martin Millar – Die Elfen von New York: 4 €
  • Dennis L. McKiernan – Elfenzauber: 3 €
  • Dennis L. McKiernan – Elfenschiffe: 3 €

[Leipziger Buchmesse 2014] Tag 3

Der Buchmesse-Samstag begann ein wenig stressig, weil die erste für mich interessante Lesung bereits um 10 Uhr begann, der Zug aber megavoll war *quetsch* und die Hallen dann natürlich auch. ;) Unterwegs habe ich ein paar tolle Cosplayer gesichtet, aber auch einige nicht so tolle Kostüme (der missglückte Thor hat mich sogar ein wenig verwirrt, weil ich überlegt habe, ob das wirklich Thor sein soll oder womöglich irgendeine andere Figur, die ich gar nicht kenne). Dafür gab es Piraten und Elfen, die mir gefallen haben. *g*

Jedenfalls habe ich von Pia Guttensons Lesung aus “Das steinerne Tor” dann leider nicht mehr so viel mitbekommen, allerdings hat es für einen sympathischen Eindruck und Neugier gereicht. Und ich hatte noch die Leseprobe im Kopf, die mir einfach sehr gefallen hatte. Hexen, Einhörner, Drachen, Elben, Elfen, Zwerge, Gnome, Goblins, Sternenstaub-Elfen. Die Steinernen Tore der Welt, die früher jedem offen waren. Sieben Sternenschwerter, die für Friede zwischen den Völkern und Gleichgewicht sorgen sollten. Das klingt doch sehr nach einem Buch für mich! Und dann beginnt die Geschichte auch noch auf der Isle of Skye. :) Ich habe überlegt, mir das Buch zu kaufen und signieren zu lassen, es aber dann doch (mal wieder) wegen der nahenden nächsten unbedingt-hin-will-Lesung und dem schweren Rucksack sein lassen. Diesmal war das auch gut so, denn auf Facebook habe ich gelesen, dass es im Sommer eine komplett überarbeitete Version geben wird, auf die ich dann einfach warte (obwohl ich natürlich sooo neugierig bin, wie z.B. zwischen Elfen und Elben unterschieden wird und was Sternenstaub-Elfen sind).

Pia Guttenson

Weiter ging es dann mit der Präsentation von “Die Elfen” als Hörspiel. Ich bin ja jetzt nicht so der Hörbuch/Hörspiel-Hörer, weil ich einfach lieber lese und da mein Kopfkino genieße. Aber wenn es mir zum Lesen nicht gut genug geht, greife ich manchmal auch zu Hörbüchern, und da dann neben meinen Mythen-CDs auch gerne zu den Elfen-Hörspielen, weil ich mich da immer wie im Kino fühle. Zurück zur Veranstaltung: Dennis Ehrhardt, der Skriptautor und Regisseur der Hörspiele, und Bernhard Hennen haben darüber gesprochen, wie der Kontakt entstanden ist, welche Besonderheiten es bei diesem Medium gibt und wie sich die Produktion gestaltet. Um das zu verdeutlichen, wurde eine Szene aus dem Buch Elfenlicht (was hab ich ein Glück, mit meiner ultimativen Lieblingsfigur! :herz:) und eine für das Hörspiel neu geschriebene Szene gelesen und anschließend die dazugehörige Stelle aus dem Hörspiel vorgespielt. Ich fand das wahnsinnig spannend und habe mich über diese neuen Einblicke gefreut! Mein Kopf war danach auch gut gefüllt … und ich ein bisschen abwesend. *g*

Dennis Ehrhardt_Bernhard Hennen_Elfen-Hörspiele

Danach war ich ein wenig in Halle 2 und 5 unterwegs, bis es Zeit für die Lesung von Jessica & Diana Itterheim und Nora Melling wurde. Als erstes las Nora Melling aus dem dritten Teil ihrer Schattenblüte-Trilogie, Die Erwählten, und leider musste sich gerade da mein ansonsten braver Husten melden (genug getrunken hatte ich, also lag es wohl an der schlechten Luft). Da er trotz meinem innerlichen “Neeein, nicht gerade jetzt!” keine Ruhe gab, bin ich erstmal weiter weg gegangen und habe versucht, das in den Griff zu bekommen. Glück gehabt, nach einer halben Flasche Wasser und einem Bonbon ging es wieder, und so habe ich mich einfach an die Seite gestellt, um noch etwas mitzubekommen. Zack, und schon war ich tief in der Geschichte verschwunden und hätte beinahe noch ein paar Tränchen vergossen, weil es so tragisch-emotional-stimmungsvoll war. Ich liebe diese Reihe und muss unbedingt bald den letzten Band lesen! Weiter ging es dann mit Jessica & Diana Itterheim und dem letzten Teil ihrer Engelsaga, Fluch der Engel. Normalerweise habe ich es ja nicht so mit Engeln, aber hin und wieder gibt es Ausnahmen und das hier könnte auch so eine werden. Mir haben die verschiedenen Engeltypen und die Verwandlungsmöglichkeiten gefallen, die helleren und dunkleren Seiten. Aber auch der Handlungsort und das, was ich von den Figuren mitbekommen habe, erweckten mein Interesse. Das sieht wieder nach einer Reihe aus, in der es nicht nur um die Liebesgeschichte geht, sondern dem Hintergrund auch viel Platz eingeräumt wird und er viel mehr als nur etwas “schmückendes Beiwerk” ist. Also ein Fall für die Wunschliste …

Jessica & Diana Itterheim, Nora Melling

Nachdem mein Schattenblüte-Buch signiert wurde, habe ich dann erstmal etwas gegessen und versucht, an einer der offenen Türen wenigstens etwas frische Luft abzubekommen. Als sich der Regen so langsam verabschiedet hat, ist mir die liebe Anja über den Weg gelaufen und wir waren draußen zum frische-Luft-schnappen und quatschen, bevor sich ein gemeinsames Ziel gefunden hat und wir nach einem kleinen Zwischenstopp bei Uschi zur Hörbuch-Premiere von Die Chroniken von Waldsee gegangen sind. Das Hörbuch bietet eine ungekürzte Lesung der Trilogie und ist ganze 40,5 Stunden lang (bei Fabylon erfolgt die Lieferung übrigens exklusiv auf einem USB-Stick mit Logo und 12seitigem Booklet). Nach einer Anmoderation und Einführung in die Welt von Uschi Zietsch las Christian Senger, der mich mit seiner Stimme überzeugen konnte. Man hört ihm gerne zu und lässt sich mitnehmen, allerdings habe ich auch mal wieder gemerkt, dass ich einfach nicht so der Hörbuchtyp bin.

Uschi Zietsch, Christian Senger

Danach bin ich dann noch spontan sitzen geblieben, um der Steamtown-Lesung von Carsten Steenbergen und Detlef Tams zu lauschen. Wobei, es war ja mehr ein interaktives Mitmach-Hörspiel, an dem ich viel Spaß hatte! Es geht um drei sehr unterschiedliche Protagonisten, die Ermittlungen zu schaurigen Morden in Steamtown aufnehmen und dabei auf Gegenkräfte stoßen, die eine Aufklärung verhindern wollen.

Aber was ist dieses “Steamtown” eigentlich? Dazu ein Zitat von der neuen Webseite:

Von März 2009 bis Januar 2010 entstand auf der Website www.steamtown.de ein E-Roman, ein interaktiver Fortsetzungsroman mit regelmäßigen Updates. Ziel und Hintergrund des Plots standen fest – der Weg dorthin allerdings nicht. Es handelte sich also um eine Mischung aus geschriebenem Improvisationstheater, Foren-Rollenspiel und als Team ausgeübtem Discovery-Writing. Wobei es im Lauf der Geschichte zahlreiche Gelegenheiten für Mitbestimmung der Leser, Auftritte von Gastautoren und Einsatzmöglichkeiten auch für das gesprochene bzw. gelesene Wort gab.

Steamtown: Carsten Steenbergen und Detlef Tams

Danach habe ich dann die Messe verlassen, weil ich ja zu dem für mich schon traditionellen Heyne-Fantasy-Abend wollte. Ich habe es sogar geschafft, davor noch etwas zu essen (Nudeln mit Gemüse und Tofu in Mangosoße). Und trotzdem einen schönen Platz in der 2. Reihe erwischt, von dem aus ich Jeanine Krock, Stephan Orgel, Christoph Hardebusch und Bernhard Hennen nicht nur hören, sondern auch sehen konnte. Mit der Warnung, dass es in Gib mir deine Seele auch um die Oper geht, man davor aber keine Angst haben muss, hatte Jeanine Krock meine Aufmerksamkeit. In der Geschichte geht es um eine junge, hochbegabte Sängerin ohne Engagement, die sich auf das Angebot des geheimnisvollen Constantin Dumont einlässt: Er macht sie zum Star, verlangt dafür aber bedingungslose Hingabe auf der Bühne – und in der Liebe. Das Spiel aus Sex, Macht, Dominanz und Unterwerfung ist jetzt nicht so meins, auch wenn mich das Umfeld schon reizt.

Jeanine Krock

Die Lesung von Stephan Orgel aus dem zweiten Teil von Orks vs. Zwerge hat mich nicht davon überzeugen können, dass die Reihe etwas für mich sein könnte. Nicht ganz überraschend. ;) Die Trolle von Christoph Hardebusch haben dagegen schon bessere Chancen, zumindest will ich es mal mit dem ersten Teil ausprobieren. Die Frage ist nur, wann ich dazu komme …
In der Lesung von Bernhard Hennen aus Die gefesselte Göttin ging es wieder um Volodi – aber diesmal ging es noch ein Stückchen weiter als in der Lesung auf der Messe. Ich mag den blonden Hünen aus Drusna ja sehr, der hatte mich gleich erwischt und sich dann auch noch irgendwie zu einer meiner Lieblingsfiguren entwickelt. Daher gefällt mir natürlich auch, dass sein abwechslungsreiches Schicksal einige andere Figuren und Handlungen beeinflusst. Mich beeindruckt aber auch, wie viele intensive Bilder sich da in meinem Kopf finden. *g*

Bernhard Hennen

Fragerunde! Diesmal gab es viele Einzelfragen an Bernhard Hennen, so dass mir die anderen Autoren ja schon ein wenig Leid taten. Eine skeptische Nachfrage zum Nuramon-Roman von James A. Sullivan war auch dabei, in der es im Speziellen um die Darstellung des Mondlichts ging. Die Chancen für eine Fortsetzung von Alica stehen gar nicht so schlecht, auch weil seine Tochter großzügigerweise ihre Unterstützung angeboten hat. *g* Es wurde auch nach Melvyn gefragt, wodurch auch die im September erscheinenden Neuausgaben der vier ersten Elfenromane thematisiert wurden. Diese enthalten als Bonusmaterial eine Kurzgeschichte und für die neue Ausgabe von “Elfenwinter” läuft noch bis zum 28. April eine Abstimmung, bei der man sich für eine von zwei skizzierten Geschichten entscheiden kann: Wie Skanga von Matha Naht als Schülerin erwählt wird, um dereinst zur mächtigsten Schamanin im Volk der Trolle zu werden oder eine Geschichte über die erste Jagd des Halbelfen Melvyn, bei der er die Krallenfäuste gewinnt, die ihn später in so viele weitere Gefechte begleiten werden. Schwierig, oder? ;) In den anderen Bonus-Geschichten geht es um Alathaias ersten Schritt zur dunklen Seite der Magie und Gandas Suche nach der verlorenen Erinnerung an ihre Mutter, die verhängnisvolle Konsequenzen haben wird. In der neuen Ausgabe zu “Die Elfen” wird die Kurzgeschichte aus der Hardcover-Ausgabe zu finden sein, in der es um Farodin geht. Ob die Kurzgeschichten noch in einer anderen Form erscheinen, ist noch in Verhandlung.
Bei den Fragen an alle Autoren ging es unter anderem um Deadlines, Plotten, eigenwillige Figuren und strukturiertes Schreiben.

Wie gewohnt hatte ich zwei Bücher zum Signieren dabei – und beim nächsten Mal sollte ich mich wirklich zuerst bei Christoph Hardebusch anstellen, sonst entwischt er mir doch noch. Ob ich mir das merke? Das andere Buch war natürlich für Bernhard Hennen, auch wenn sich immer alle wundern, dass ich da noch unsignierte Bücher habe. *g* Aber so langsam wird es tatsächlich eng … Da wären noch ein paar Anthologien. Hm, und zur Not könnte ich möglicherweise auch noch die Bücher nehmen, in denen “nur” ein signierter “Zettel” steckt. Nicht, dass ich auf keine Lesung mehr darf, nur weil ich nichts zum Signieren mehr habe! :entsetzt:

Von Steampunk, Vampiren und Väinämöinen

Ju Honisch – Schwingen aus Stein
Der neue Band aus der lose miteinander verbundenen Reihe, die mit Das Obsidianherz begann, hat den SERAPH in der Kategorie “Bestes Buch” erhalten. In der Geschichte geht es um die Gouvernante Konstanze und ihre Schülerin Clarissa, die auf der Flucht vor der Bruderschaft des Lichts sind, die alles jagt, was ihnen teuflisch oder dämonisch verdächtig erscheint. Aber auch um das Geheimnis, das auf dem Bayerwald liegt – einem Fluch, der vor langer Zeit Unheil ausgelöst hat. Neben den Mönchen der Bruderschaft treffen wir noch auf Schmuggler, Mörder, Wölfe, Ungeheuer, Geistwesen und Magier, die alle ihre eigenen Pläne für Konstanze und Clarissa haben. Und die beiden seltsamen Herren, die Hilfe versprochen haben, sind nicht das, was sie zu sein scheinen …

Ulrich Burger (Hrsg.) – Die Köche III. Der kleine Hobbykoch
Der dritte Band der Köche-Anthologie wollte auch ganz unbedingt zu mir, natürlich auch wegen dem Beitrag von Bernhard Hennen. ;) Aber nicht nur, denn ich mag diese Reihe und die Mischung aus Kurzgeschichten und Rezepten. Mit dem Ausprobieren hänge ich hinterher, aber zumindest habe ich einige Rezepte des ersten Bandes ausprobiert – und da waren wirklich leckere Sachen dabei!

Ann-Kathrin Karschnick – Phoenix. Tochter der Asche
Die Geschichte spielt in einem Europa, das nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern liegt. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

Christian Vogt (Hrsg.) – Eis und Dampf
Bei Steampunk (ohne Magie) bin ich mir ja immer nicht sicher, ob das etwas für mich ist. Die Lesung zu dieser Steampunk-Anthologie, die die Welt des 2013 mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichneten Romans “Die zerbrochene Puppe” von Judith und Christian Vogt mit neuen Geschichten füllt, hatte mir aber so gut gefallen, dass ich das Buch haben wollte. In dieser Welt ereignete sich im 9. Jahrhundert n. Chr. in Island eine Serie von Vulkanausbrüchen, die eine Kaltperiode nach sich zog, die Entdeckung Amerikas verhinderte, durch Stürme auf dem Meer die Navigation mit Schiffen erschwerte und Nordeuropa mit Eis überzog. Europa versank in Territorial- und Religionskriegen. Dampfkraft, Æronautik und Elektrizität läuteten eine umjubelte Periode des wissenschaftlichen Fortschritts ein. Enormer Rohstoffbedarf auf der einen und erschwerte landwirtschaftliche Bedingungen auf der anderen Seite zementierten die Monarchie, die Konflikte der Adelshäuser und die Armut der Arbeiterklasse.

Björn Springorum – Herbstbringer
Wie bereits hier berichtet hatte mich die Leseprobe zu diesem Buch ziemlich fasziniert, auch wenn ich geahnt habe, dass ich mir damit wohl Vampire einhandeln würde. Ihr wisst schon, diese Wesen, um die ich normalerweise einen großen Bogen mache. *g* Durch die sehr gelungene Lesung auf der Leipziger Buchmesse wurde diese Ahnung zur Gewissheit, aber es zeigte sich auch, dass ich das Buch unbedingt lesen muss, weil ich völlig gefesselt zugehört habe und weit, weit weg war. In der Geschichte geht es um die 15-jährige Emily, die eines Nachts vollkommen ausgekühlt an einem Flussufer gefunden wurde und seitdem in einem Waisenhaus lebt. Als sie von einer Familie adoptiert wird, scheint alles gut zu werden, doch bald geschehen seltsame Dinge. Warum kommt der Herbst in diesem Jahr so früh? Warum scheint der Herbstwind mit ihr zu sprechen? Langsam kommt Emily dem Geheimnis um ihre Herkunft auf die Spur …

Mark Helprin – Wintermärchen
Dieses Buch hat wie bereits hier berichtet ganz laut nach mir gerufen, die Leseprobe hat mich sehr beeindruckt – und die poetische Sprache einfach nur begeistert. Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts in New York und handelt von Peter Lake, der sich dort mit Diebstählen durchschlägt. Auf seinen Streifzügen wird er von einem geheimnisvollen weißen Hengst begleitet, der ihm auf der Flucht vor einer Gangstermeute das Leben rettet. Als Peter in eine festungsgleiche Villa an der Upper West Side einbricht, begegnet er Beverly, Tochter des mächtigen Zeitungsverlegers Isaak Penn. Zwischen der Verlegertochter und dem Straßendieb entspinnt sich eine magische Liebesgeschichte, doch Beverly ist todkrank und stirbt bald darauf in Peters Armen. Von Trauer überwältigt kennt Peter fortan nur noch ein Ziel: den Lauf der Zeit anzuhalten, um wiedervereinigt zu werden mit der Frau, die er liebt.

Anke Höhl-Kayser – Ronar. Drei Ähren
Im letzten Band der Ronar-Trilogie geht es um einen Zauber, der die Geschichte zurück zum Anfang führt. Zurückgeworfen in eine Zeit, die sich mehr und mehr gegen ihn wendet, ohne Zauberkräfte und ohne Erinnerung an sein wahres Ich, muss Ronar seine Fähigkeiten so schnell wie möglich zurückgewinnen – sonst wird er seine Freunde und sich selbst im Nichts verlieren …

Fabienne Siegmund (Hrsg.) – Das Tarot
In dieser Anthologie finden sich Kurzgeschichten zu den 22 Karten der großen Arkana. Es geht um das Rad des Schicksals, das sich als Flasche dreht und den Stern, der den Kindern im Schatten sein Licht schenkt. Um den Tod, der in der Zukunft lauert und die Herrscherin, die unter Tage wohnt. Um den Turm, der einem jeden seine Prüfung aufzwingt. Um Sonne und Mond, Narr und Hohepriesterin, die Welt und die Gerechtigkeit, den Teufel und die Mäßigkeit und jede andere Karte, in der das Schicksal lauern kann …

Susanne Gerdom – Dracyr. Das Herz der Schatten
Neues von Frau Gerdom! ;) Ein wunderbar intensiver Roman über Drachen und Drachenreiter, der mich auch durch die gelungenen Figuren und vielfältigen Emotionen begeistert hat und in den ich einfach sehr tief abgetaucht bin. In der Geschichte geht es um einen mächtigen Drachenmagier, der mit seinen Schattenreitern über Albrastor herrscht. Bei der Machtübernahme verlor die junge Kay ihre Familie – und schleicht sich bei den Drachenherren unter falschem Namen ein, um Rache zu nehmen. Bald findet Damian, der Sohn des Drachenmagiers, Gefallen an ihr. Aber auch ein Junge namens Duke macht ihr den Hof. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem Kay ihr Ziel jedoch nicht aus den Augen verliert: den Tod des Drachenlords. Ihr wahres Schicksal wartet jedoch tief unter der Burg auf sie, in den Pferchen der Dracyr. Denn in ihren Träumen hört sie immer wieder ihre Stimmen. Besonders die des Mitternachtsdrachen Gormydas …

Franziska Hille – Die Englische Hochzeit
Frau Hille war auch nicht untätig und hat den ersten Teil ihrer “Devon Cream Tea”-Reihe herausgebracht, der in Devon spielt. Der Roman gefällt mir extrem gut, nicht nur weil er in Großbritannien spielt. *jubel* Ich mag einige Figuren sehr und auch die verschiedenen Themen, die da eine Rolle spielen. Es geht um Liebe, Tragik, Romantik, Verbundenheit – aber auch um Bücher, ein seltsames Testament und Geheimnisse der Vergangenheit. Außerdem liebe ich den Park, die wunderbare Atmosphäre und die intensiven Gefühle. Und ja, ich bin auch überrascht, dass ich diese Liebesromane ganz unbedingt lesen will und da immer so sehr abtauche. ;)
Es geht übrigens um die amerikanische Witwe Samantha, die mit ihrer Tochter Tess in Devon eintrifft, um ein Jahr lang bei dem Earl of Bedington in Bedington Hall zu wohnen, wie es der letzte Wille ihres verstorbenen Mannes (und Freund des Earls) von ihnen verlangt. Der exzentrische Lord Bedington ist Schriftsteller und verlässt seit langem sein Anwesen nicht mehr. Die energische Witwe und ihre schöne Tochter wirbeln das beschauliche Leben in Bedington Hall kräftig durcheinander. Lady Margaret, die Schwester des Earls, wird von ihren eigenen Gespenstern verfolgt. Sie reist ruhelos durch die Welt und macht nur gelegentlich ein paar Tage Rast in ihrem Elternhaus, in dem immer noch der Geist des »entsetzlichen Earls« umherzugehen scheint, der seine Kinder auch heute noch nicht in Frieden leben lässt.

Kalevala. Das finnische Epos des Elias Lönnrot
Das im 19. Jahrhundert auf der Grundlage von mündlich überlieferter finnischer Mythologie zusammengestellte Epos gilt als Finnlands Nationalepos. Lustigerweise habe ich davon das erste Mal über ein Facebook-Spiel gehört (mein finnischer Name) und ich habe mich dann erstmal etwas informiert, was das eigentlich genau ist. Daran, dass ich die Kalevala auch lesen könnte, habe ich dabei aber gar nicht gedacht, weil das Epos in Gesängen aufgezeichnet ist. Nachdem eine liebe Freundin meinte, dass das etwas für mich sein könnte, habe ich mir die Kalevala nochmal genauer angeschaut und wurde dabei von Väinämöinen angesprungen. Uuuups. Nicht gut. Gar nicht gut! Oder doch? ;) Die umfangreichen Kommentare erschrecken mich ja ein wenig, aber neugierig wie ich bin, musste ich gleich mal in den ersten Gesang hineinlinsen. Und habe mich dabei ein bisschen festgelesen – inklusiver einiger oh-wie-schön-Momente. Das kann ja was werden … Aber erst probiere ich es mit der Edda, sonst erschlägt mich der Wälse doch noch. *g*

Indiebookday

Der mairisch Verlag hat den 22. März zum Indiebookday erklärt, welcher in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal stattfindet. Den Initiatoren geht es darum, den vielen kleinen Verlagen, deren Bücher oft nicht zum Leser finden, etwas Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Das ist sicherlich eine gute Sache, aber ich frage mich ja schon, warum sich ein “Indiebookday” auf Verlagsbücher beschränkt. Natürlich ist mir die Verbindung zwischen dem festgelegten Rahmen und den Initiatoren klar, aber wenn ich das Wort Indiebookday höre, denke ich einfach nicht nur an Verlagsbücher, sondern auch an selbst publizierte Bücher. Beides sind ja Indie-Bücher!

Mir kommt es vor, als ob sich die Teilnehmer diese Frage nicht stellen – aber natürlich stecke ich da nicht so tief im Thema und lasse mich auch gern eines besseren belehren. ;) Es macht auf mich aber schon den Eindruck, als ob die selbst publizierten Bücher mal wieder in die “dunkle” Ecke geschoben werden und keine Aufmerksamkeit benötigen, weil ja alles “Mist” ist. Was mich persönlich wurmt, weil ich da schon einige tolle Bücher und Autoren entdeckt habe, die ich nicht missen möchte. Natürlich gibt es da auch vieles, was rein handwerklich grottig ist, aber eben nicht nur. (Übrigens hat es sich Qindie zur Aufgabe gemacht, dort als Orientierungshilfe zu dienen.)

Und wie bereits erwähnt: Mir ist klar, dass ein Indie-Verlag sich auf den Aspekt der Verlage konzentriert, ich wundere mich einfach nur darüber, dass das nicht von den Teilnehmern hinterfragt wird. Oder denken die meisten Leser beim Stichwort Indiebücher tatsächlich nur an Verlagsbücher? Hm.
Ich möchte weder die selbst publizierten Bücher besonders hervorheben noch die Verlagsbücher zurücksetzen, sondern einfach nur darauf hinweisen, dass beides Indiebücher sind. Und man etwas verpasst, wenn man sich einseitig orientiert.

Für mich besteht da auch keine Konkurrenz, weil ich Bücher nach dem Inhalt und der Leseprobe auswähle, nicht danach, wie sie publiziert werden. Ich wähle Titel aus, die mich ansprechen, neugierig machen, vom Stil und/oder von den Themen her ansprechen. Völlig unabhängig davon, ob sie nun in einem Verlag erschienen sind oder selbst veröffentlicht wurden. Und genau darum habe ich mich auch für jeweils ein Buch der beiden verschiedenen Veröffentlichungswege entschieden:

Ankwin – Tod eines Kriegers von Markus Mayer handelt von drei Figuren: Einer Kräuterfrau, die seit Monaten einen alten Einsiedler pflegt und bei der nach dessen Tod seltsame Fremde erscheinen, um die Totenfeier zu zelebrieren. Einem Magier, der nur noch von seinem einstigen Ruf zehrt und beim Durchforsten seiner Erinnerungen und alten Unterlagen einem lange schlummernden Geheimnis auf die Spur kommt. Einem jungen Adligen, der in die Königsstadt reist, um das dortige Leben kennenzulernen und dabei durch seinen Leichtsinn mitten in einen Gerichtsprozess gerät, dessen Folgen sein Schicksal bestimmen werden.

Ankwin - Tod eines Kriegers

Der historische Fantasyroman Lang lebe die Nacht von Thilo Corzilius spielt 1818 in Europa, wo das Land nach dem Sieg über Napoleon in Trümmern liegt. Die Menschen werden zusätzlich von beängstigenden Wesen heimgesucht. Der ehemalige Soldat Lucien, der blutjunge Adlige Hagen und der geheimnisvolle Salandar verdingen sich in Preußen damit, diese Wesen zu jagen. Ein Hilferuf führt sie nach Leyen, wo es mehrere Todesfälle gegeben hat, die nach der Ansicht des dort herrschenden Grafen nicht natürlichen Ursprungs sind. In der Grafschaft gibt es noch weitere übernatürliche Phänomene und die drei müssen feststellen, dass das, was zunächst wie ein einzelnes Verbrechen aussah, Teil etwas viel Größeren und Gefährlicheren ist.

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