[Leipziger Buchmesse 2012] Programm der Fantasy-Leseinsel!
WerkZeugs hat heute das Programm der Fantasy-Leseinsel veröffentlicht – und natürlich musste ich gleich darin stöbern!
Die Mischung finde ich wieder sehr gelungen, es finden sich Lieblingsautoren, Bücher bei denen ich mir unsicher bin und bisher unbekannte Autoren. Sehr sehr viele Lesungen, zu denen ich gerne gehen würde. Zu viele. Eigentlich. Und da ich mir auch diesmal gerne das eine oder andere Buch signieren lassen würde, überschneidet sich auch einiges. Oder verzichte ich doch lieber darauf? Das würde sicherlich auch meinen Koffer freuen. Hm… Jedenfalls sind folgende Lesungen erstmal auf meiner Liste gelandet:
Donnerstag
- 10:30 Mike Elbrecht – Mondopal
(sagte mir bis eben noch nichts, nun bin ich neugierig und etwas unsicher) - 11:00 Nina Maruhn – Die Chroniken von Tydia
(kannte ich auch noch nicht, klingt aber spannend) - 11:30 Katrin Lankers – Elfenblick
(darüber bin ich erst vor ein paar Stunden auf Facebook gestolpert und würde gerne etwas mehr über den Inhalt erfahren, die Leseprobe hatte mir allerdings gut gefallen) - 12:00 Ann-Kathrin Karschnick – Feuerritter
(vielleicht habe ich ja sogar Glück, und meine Lieblingsfigur taucht auf) - 15:30 Oliver Plaschka – Die Magier von Montparnasse
(Lieblingsautor. Und ich glaube, ich habe nichts mehr zum Signieren…) - 16:00 Mechthild Gläser – Stadt aus Trug und Schatten
(auf das Buch bin ich schon länger neugierig) - 16:30 Christian von Aster – Der letzte Schattenschnitzer
(das steht schon eine Weile auf meinem Wunschzettel, da kann ich mir die Lesung doch nicht entgehen lassen…) - 17:00 Verleihung SERAPH 2012
(da freue ich mich schon drauf, voller Neugier und Däumchen drückend)
Freitag
- 10:00 Andreas Schnell – Feuer der Minotauren
(eins der Bücher, wo ich mir nicht ganz sicher bin – aber neugierig) - 10:30 Oliver Plaschka – Der Kristallpalast
(Lieblingsautor) - 11:30 Frances G. Hill – Sturm im Elfenland
(Lieblingsautor) - 12:00 Christiane Spies – Mondherz
(die Neugier… und um zu schauen, wie blutig das wird) - 12:30 Mara Lang – Masken
(da bin ich mir noch ziemlich unsicher) - 14:00 Michael Peinkofer – Zeichen
(auch wenn ich die Zauberer-Reihe noch nicht weitergelesen habe, bin ich gespannt und neugierig auf das Neue…) - 14:30 Bernhard Hennen – Alica
(L… das wundert jetzt doch niemanden, oder?) - 15:30 Daniela Ohms – Harypienblut
(kannte ich bis eben nicht, hat aber meine Neugier geweckt)
Samstag
- 10:00 Laura Schmolke – Das Licht der Elfen
(eins der Bücher, bei denen ich mir nicht ganz sicher bin – aber neugierig) - 11:30 Christoph Hardebusch – Smart Magic
(Lieblingsautor) - 12:00 Aileen P. Roberts – Im Schatten der Dämonen
(Lieblingsautor) - 13:00 SERAPH Lesung
(geheimnisvoll… mal sehen, wer es ist!) - 14:30 Bernhard Hennen – Drachenelfen
(unbedingt! Und vielleicht habe ich ja Glück und meine Lieblingsfigur ist dabei… :D) - 15:00 Stephan R. Bellem – Welt aus Staub
(die Neugier…) - 16:00 Luisa Henke – Flammenkind
(das kannte ich bisher noch nicht, klingt aber stark nach einem Buch für mich!)
Sonntag
- 10:30 Ju Honisch – Jenseits des Karussells
(vielleicht ja mit einer Szene, die mich weniger abschreckt?) - 11:00 Bernd Perplies – In den Abgrund
(Lieblingsautor) - 12:30 Kirsten Spott
(ich bin erst letztens über “Merlins Erben” gestolpert und ziemlich neugierig…) - 13:00 Tommy Krappweis – Mara
(vielleicht schaffe ich es diesmal ja endlich, das Buch durfte ja zu Weihnachten bei mir einziehen) - 15:30 Siri Lindberg – Nachtlilien
(reizt mich immer noch sehr und hat letztes mal ja leider nicht geklappt) - 16:30 Victoria Schlederer – Fortunas Flug
(ist wahrscheinlich zu spät, aber prinzipiell wäre ich neugierig)
Ohje… Sooo viele! Dabei habe ich doch einen recht “eingeschränkten” Lesegeschmack. Womöglich sollte ich da noch etwas aussortieren. Aber was? Oder auch nicht…
Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die Messe (noch ist da auch keine Aufregung). Und hoffe, dass es auch wieder einen Heyne-Fantasy-Abend geben wird…
Blogger als Literaturkritiker
Dieses Thema scheint in der letzten Zeit ja öfter aufzukommen. Da ist von den guten alten Zeiten die Rede, als es einzig die professionelle Kritik gab. Es wird ein Verfall der Qualität beklagt, da nun jeder Hans und Franz Texte oder Videos bloggend ins Internet stellen kann. Die Berufung zum Literaturkritiker, ohne die Fähigkeit dazu…
Mich nervt das zusehends. Aus unterschiedlichen Gründen – und natürlich auch, weil ich selbst davon betroffen bin. Darüber, was denn genau ein “Kritiker” ist, gibt es sicherlich unterschiedliche Auffassungen. Für mich ist das einfach jemand, der Dinge bewertet. Begründet bewertet. Ich selbst würde mich nicht als einen Kritiker bezeichnen – und doch tue ich genau das. Ich bewerte die Bücher, die ich gelesen habe. Auf meine ganz eigene Weise.
Mir ist bewusst, dass ich von einer “professionellen Kritik” weit entfernt bin. Aber vielleicht geht es anderen ja ebenso wie mir und sie können mit dieser gar nicht soviel anfangen, weil einfach das persönlich-emotionale fehlt. Ich sehe die unterschiedlichen Arten der Kritik mehr als Möglichkeit, als Angebot an ebenso unterschiedliche Leser. Ich lese recht emotional und kann daher wahrscheinlich auch nur etwas mit persönlich gefärbten Rezensionen anfangen.
Und auch wenn ich nicht studiert habe, finde ich doch, dass meine Bewertungen ein gewisses Maß an Qualität haben. Ich kann und will nicht “professionell-sachlich” schreiben, daher gibt es auch keine literaturwissenschaftlichen Betrachtungen. Dafür aber bestimmte Punkte, die mir wichtig sind. Und ich schreibe einfach darüber, wie ein Buch auf mich gewirkt hat. Ganz subjektiv und oft emotional – dafür aber mit Leidenschaft. Und das merkt man hoffentlich.
Meiner Meinung nach kann man uns Blogger als Literaturkritiker so pauschal nicht “verteufeln”, es kommt darauf an was der einzelne daraus macht. Und wie festgefahren oder offen der mögliche Leser ist. Was spricht denn gegen zwei so unterschiedliche Arten der Kritik? Jede hat ihre Leser und man muss sich doch auch nicht zwischen ihnen entscheiden. Ist es nicht wichtiger überhaupt über Literatur zu sprechen, als sich darüber zu mokieren, dass es diese Unterschiede gibt? Ich würde mich da über etwas mehr Offenheit und Akzeptanz freuen. Wer weiß, vielleicht lesen manche Leute doch zu wenig Fantasy – denn diese beiden Werte spielen da nicht selten eine Rolle…
Susanne Gerdom – Das Herz der Welt (Anida-Trilogie 3)
Erscheinungsjahr: 2004
Gelesen im Januar 2012
Das letzte Buch der Anida-Trilogie handelt nicht mehr von den bisherigen Hauptfiguren, da ihre Geschichte ja bereits bis zum Ende erzählt wurde. Stattdessen begleiten wir ihre Enkelin Anna, die von den magischen Herzen als Hüterin auserwählt wurde – jedoch hat der Magische Rat sie mit einem Bann belegt, um sowohl das Mädchen als auch die magischen Artefakte zu schützen. Der Ruf der Herzen wird immer eindringlicher, ihre Macht immer unkontrollierbarer. Anna muss einen Weg finden, ihre Aufgabe als Hüterin wahrzunehmen und herauszufinden, was die Herzen von ihr wollen – denn das Gefüge der Welt wird brüchig…
Der Roman beginnt mit einer alten Legende der Grennach, die vom Anfang der Zeit berichtet. Von Baumwesen, die das Volk der Grennach erschufen. Von ihrer Magie. Und von den Ereignissen, die mit dem Auftauchen der Menschen begannen. Diese den Lesern der ersten beiden Teile bereits bekannte Legende ist mit dem Abschlussband besonders verbunden, da das Ende einen starken Bezug dazu hat. Ich mag Geschichten, die einen runden Eindruck bei mir hinterlassen – und diese gehört eindeutig dazu!
Die Atmosphäre hat mir wieder sehr gefallen und schon nach ein paar Seiten dafür gesorgt, dass ich komplett im Buch abgetaucht bin. Ich habe mich beim Lesen einfach wohl gefühlt und konnte alles um mich herum vergessen – was für mich momentan ein echtes Geschenk ist. Daher hat mich das Buch auch “einfach so” zu einem Leseabend überredet, den ich sehr genossen habe. Mir gefällt die ruhige Erzählweise, die viel Platz für Details und die einzelnen Figuren lässt. Und für wunderbare Beschreibungen der Magie, die ich nicht nur sehen sondern auch spüren konnte. Meine Höhenangst scheine ich auch völlig verdrängt zu haben, denn ich träume nun wieder öfter von einem Schlafnest. Das Bild beeindruckt mich immer noch sehr, allerdings hat es als Lieblingsort doch Konkurrenz bekommen – da gibt es noch einen Laden voller Kräuter, Gewürze, Steine, Teemischungen, …
Meine Lieblings-Hexe habe ich noch ein wenig vermisst – ich hatte anfangs ständig das Gefühl, dass sie gleich hinter der nächsten Ecke auftaucht. Auch wenn es zeitlich gar nicht passt… Dafür gab es ein Wiedersehen mit meiner anderen Lieblings-Nebenfigur aus den vorherigen Bänden. Und ich habe mich riesig gefreut, dass man doch noch einiges über ihre Geschichte erfährt! Platz für zwei neue Lieblingsfiguren hatte ich trotzdem noch, und es ist sogar eine schüchterne darunter.
Und dann wäre da natürlich noch Korben, der es mir ja schon sehr im Nebelkönig angetan hatte, und dessen Geschichte hier auch erzählt wird!
Ein ruhiger und doch spannender Roman, der mich berührt und verzaubert hat. Magisch, geheimnisvoll und emotional. Ein detailreiches Wohlfühlbuch, dessen Ende mich ein wenig mitgenommen hat und einen Ausblick auf den weiteren Weg der Figuren gibt. Eine runde Geschichte mit einigen tollen Bildern, die mir sicherlich noch länger erhalten bleiben. Und ein Buch, von dem mir glücklicherweise nicht abgeraten wurde – da hätte ich wirklich etwas verpasst!
Erster Satz
Am Anfang aller Zeit, als die Baumwesen noch frei über den Rücken der Welt schritten, schufen sie das Volk der Kletterer.
Reihenfolge
- Anidas Prophezeiung
- Die schwarze Zitadelle
- Das Herz der Welt
Blog: Rück- und Ausblick
Wenn ich an mein Blogjahr 2011 zurückdenke, muss ich als erstes an einige Grübeleien denken. Irgendwie wurde sehr viel über das Bloggen diskutiert, das hat mich dann öfter nachdenklich gemacht. Dazu kamen dann noch einige seltsame Mails… Meist hat da jedoch mein Dickkopf gewonnen – ich habe mich nur von meinen Neuerscheinungen-Beiträgen verabschiedet und bin mir einfach treu geblieben.
Seit April finden sich hier nun auch die Titel meiner Fantasy-Bibliothek, und einen neuen Header gab es auch. Meine Rezensionen veröffentliche ich nun auch auf Amazon und Goodreads. Und ich habe von fast all meinen besuchten Lesungen berichtet – auch wenn ich gerade bei den “Großereignissen” immer befürchte, das meiste zu vergessen. Aber es klappt dann doch irgendwie… Nicht vergessen möchte ich auch meine drei Autoren-Interviews, die mir Spaß gemacht haben und für mich sehr spannend waren. Kaum zu glauben, dass ich mich getraut habe!
Mir gefällt die Richtung, in der sich mein Blog entwickelt – auch wenn er immer spezieller wird. Und ich freue mich riesig, dass er trotzdem seine Leser findet, die sich sogar öfter zu Wort melden. Vielen Dank dafür! Das sehe ich auch an den Seitenaufrufen – 2010 waren es noch 29.371, 2011 schon 41.715.
2012 bringt als erstes eine neue Challenge mit sich, die diesmal unter dem Motto Anthologie steht. Die alte Challenge werde ich übrigens erst nach meinem Umzug auswerten, ihr habt also noch ein paar Wochen Zeit, um mir die Links zu schicken (die Rezis müssen natürlich 2011 veröffentlicht worden sein).
Ich würde mich freuen, wenn es auch dieses Jahr zu Autoren-Interviews kommen würde. Das hängt neben der Bereitschaft meiner “Opfer” auch davon ab, ob mir gute Fragen einfallen (ich mag einfach nicht nur Standard-Fragen stellen). Ganz sicher wird es wieder Berichte von besuchten Lesungen geben – ich freue mich schon riesig auf die Leipziger Buchmesse und würde nur zu gern auch wieder zum Literaturfest Meißen fahren. Und zum BuCon ja sowieso.
Dann gibt es ein paar Beiträge, die ich schon ewig schreiben will. Meine erste Kochbuch-Rezi zu “Die Köche” wartet da genauso wie etwas zur Gezeitenwelt und anderen Serien. Zwei gelesene Bücher aus dem letzten Jahr wollen auch noch rezensiert werden und ich werde bestimmt bald mit den Elfen-Hörspielen anfangen. Wenn ich momentan schon kaum zum Lesen komme, versuche ich es einfach mit dem Hören. Eigentlich wollte ich da ja mit den nordischen Mythen anfangen, aber das Hörbuch habe ich schon in irgendeinen Karton gepackt. Dumm gelaufen. Oder auch nicht…
Ansonsten lasse ich mich einfach überraschen, was mir so einfällt und wohin sich mein Blog noch entwickelt. An Ideen mangelt es mir ja nicht – die neigen einfach auch dazu, mich überraschend zu überfallen. Auch wenn es hier in den nächsten Wochen etwas ruhiger wird, geht es ganz bestimmt weiter. Es liegt nur am Umzug! Danach findet sich dann hoffentlich wieder mehr Zeit zum Lesen, Bloggen und Schreiben. Und Luft holen…
Lesestatistik 2011
36 Bücher, 13.987 Seiten
ø 3,0 Bücher/Monat
ø 1.166 Seiten/Monat
ø 389 Seiten/Buch
2 Hörbücher, 1.317 Minuten
ø 0,2 Hörbuch/Monat
ø 110 Minuten/Monat
ø 659 Minuten/Hörbuch
Genre
92% Fantasy & Phantastik
3% Kinder/Jugendliteratur
3% Mystery
3% Comics
Originalsprache
94% Deutschsprachige Literatur
3% Angloamerikanische Literatur
3% Französische Literatur innerhalb Europas
Erscheinungsjahr der Originalausgabe
58% 2010-2011
39% 2001-2009
3% 1951-2000
Deprimierend!
So wenige Seiten habe ich noch nie gelesen, seit ich die Lesestatistik führe. Ich hatte es ja bereits vermutet, aber so schwarz auf weiß… Jetzt bin ich doch etwas geknickt – und hoffe sehr-sehr-sehr, dass ich 2012 mehr Lesezeit haben werde.
Dafür hatte ich allerdings bis auf wenige Ausnahmen wirklich ein mehr als glückliches Händchen bei der Auswahl meiner Lektüre. Da bin ich oft ja wirklich von einem genialen Buch ins nächste gestolpert – und nein… Ich finde nicht, dass ich da keine Ansprüche habe und einfach alles gut finde. Nee!
Nun die harten Fakten: Im Vergleich zu 2010 habe ich 3.831 Seiten und 2 Bücher weniger gelesen. Die Bücher sind im Durchschnitt um 80 Seiten dünner geworden. Den Anteil der Fantasy-Literatur konnte ich noch einmal um 16% und die deutschsprachige Literatur um 15% steigern.
Ich habe zwei Bücher (Elfenlicht, Elfenwelten) erneut und ein Buch (Das Tal im Nebel) gleich zweimal gelesen. Und einige neue Autoren für mich entdeckt! Von vielen mystischen Geschichten, poetischen Sätzen und tragischen Lieblingsfiguren ganz zu schweigen…
Dann wären da ja noch die Top 3 meiner meist-gelesenen Autoren. Das entwickelte sich spannend und ich war von dem Ergebnis dann doch etwas überrascht, andererseits aber auch nicht.
- Susanne Gerdom (6 Bücher)
- Bernhard Hennen (4 Bücher)
- Bernd Perplies (3 Bücher und ein Hörbuch)
Ein frohes neues Jahr!
Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2012! Vor allem viel Gesundheit, unzählige schöne Momente und liebe Menschen um euch herum!
2011 war… nicht sehr nett zu mir, positiv ausgedrückt. Von dem massenhaften Stress abgesehen gab es auch so einige Dinge, die ich nicht verstanden habe – darunter manches, was mich ziemlich ernüchtert hat und einfach weh tut. Ich versuche das zu akzeptieren, auch wenn es etwas dauert. 2012 wird sich zeigen, was daraus wird und wie es für mich weitergeht. Irgendwie wird es das sicher. Also werde ich mal sehen, was übrig bleibt…
Ich hoffe einfach mal, dass 2012 besser wird. Weniger Stress (jaja, nach dem Umzug), mehr schöne Momente, weniger Dinge die nicht klappen (da war total der Wurm drin, unter anderem gleich zwei Konzerte die für mich ausgefallen sind). Etwas mehr Lesezeit – und unbedingt auch Zeit für meine kreative Seite. Oh, weniger weinen wäre auch gut – aber das hatte meist etwas mit dem Dauer-Stress und mir unverständlichen Dingen zu tun, ich finde mich eigentlich gar nicht sooo schlimm. Ich freue mich auf die Umsetzung des einen oder anderen Reiseplans und schaue einfach mal, was sonst noch so passiert…
[Blogparade] Zum Jahresende 2011…
Auch dieses Jahr stellt BuchSaiten – immerhin schon zum dritten Mal – Fragen zum Jahresende… Und natürlich bin ich wieder mit dabei.
Und los!
Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?
Das war mein erster Heftroman: Zwischen den Toren von Susanne Nort. Aufgrund der Kürze habe ich nicht damit gerechnet, dass mich die Geschichte so beschäftigen würde. Dabei sollte man meinen, dass ich das schon durch die ein oder andere Kurzgeschichte gelernt hätte…
Jedenfalls hat mich die Story um Alana von der ersten Seite an gefesselt und dafür gesorgt, dass ich mir immer wieder Gedanken über ihre Begabung und die Hintergründe gemacht habe. Und nach dem Lesen kehrten meine Gedanken öfter zu bestimmten Figuren zurück, über die ich gern mehr erfahren hätte. Aber wozu hat man Phantasie?
Und dann muss ich noch Sirenenlied von Tanja Heitmann nennen. Von der Autorin wurde mir von mehreren Seiten abgeraten, aber das war nur eine Novelle – außerdem kann ich Meerwesen doch so schlecht widerstehen… Ich bekam eine Geschichte mit einer wunderbaren Atmosphäre, die mich schnell eingefangen hatte. Und eine Sirene, die weder gut noch böse war – sondern einfach sein durfte, was sie ist.
Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?
Rabenmond von Jenny Mai-Nuyen habe ich erwartungsvoll begonnen, weil ich schon soviel positives über die Autorin gehört hatte. Anfangs war ich nur etwas verwirrt, später dann von einigen Dingen zusehends genervt. Das Buch hat mich auch überhaupt nicht gefesselt und ich musste mich förmlich durchquälen.
Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater hat mich nicht gequält, aber doch im Verlauf der Geschichte enttäuscht. Am Anfang war ich sehr begeistert, von der Stimmung, Graces Hintergrund und der Faszination für “ihren” Wolf. Sam. Als er seine Menschengestalt annimmt, habe ich da leider nichts mehr gespürt – keinerlei Emotionen. So schade!
Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?
Nur eine? Es scheint das Jahr der Mehrfach-Antworten zu sein…
Ich habe einige Autoren für mich entdeckt und nenne jetzt einfach mal die drei, deren Geschichten mich ganz besonders berührt haben: Tanja Bern, deren Das Tal im Nebel für mich ein absolutes Wohlfühlbuch war, das meine mystische Seite mehr als nur angesprochen hat. Lilach Mer, die mich mit Der siebte Schwan verzaubert hat – die poetische Sprache und märchenhafte Atmosphäre haben dieses Buch für mich (auch) zu etwas besonderem gemacht. Nora Melling, die mir mit Die Verborgenen gezeigt hat, dass es auch Romane mit großem Liebesgeschichten-Anteil gibt, die mir gefallen. Sehr gefallen. Und mein Herz berühren – ich denke immer noch öfter an Luisa und Thursen. Eine faszinierende und tiefgründige Geschichte, die bei mir einen intensiven Eindruck hinterlassen hat.
Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?
Ja… Drei? “Drachenelfen” von Bernhard Hennen, weil… es ist sooo schön! Besonders der Hintergrund. Ich muss da auch an bestimmte Szenen denken – und wenn ich da etwas länger drauf schaue, passiert irgendwie etwas in meinem Kopf. Ganz gefährlich! So eine Mischung aus Kopfkino, Leseeindrücken und Phantasie. Dann wäre da “Der Nebelkönig” von Susanne Gerdom, weil es so mystisch wirkt und gleich eine zur Geschichte passende Atmosphäre vermittelt. Und… auch Kopfkino! Von einer bestimmten Figur reden wir besser erst gar nicht erst. Und dann unbedingt noch “Das magische Portal” von Aileen P. Roberts, weil ich das Motiv und die Farben sehr mag. Und fasziniert betrachte, was da so alles im Baum hängt…
Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2012 lesen und warum?
Da möchte ich unbedingt den letzten Teil der Magierdämmerung von Bernd Perplies lesen. Und die Weltennebel-Reihe von Aileen P. Roberts beenden. “Smart Magic” von Christoph Hardebusch ruft auch ganz laut. Das wären einige meiner Lieblingsautoren-Baustellen… Und ich möchte die Reihe “Die Sídhe des Kristalls” von Tanja Bern endliche weiterlesen, bin doch so neugierig was meine Lieblingsfiguren noch zu erzählen haben.
Bei den noch nicht erschienenen freue ich mich schon ganz besonders auf das Gaslicht-Buch von Susanne Gerdom und… ganz-ganz-unbedingt will ich natürlich den zweiten Teil der Drachenelfen von Bernhard Hennen lesen. Was habt ihr denn gedacht?
















