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... in meiner ganz persönlichen Bücherwelt! Ich tauche besonders gerne in deutsche Fantasywelten ab, halte mich gelegentlich aber auch im "Ausland" auf.

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[Leipziger Buchmesse 2016] Tag 2

Mein zweiter Messetag ging nicht besonders gut los, weil mich meine emotionale Angeschlagenheit durch die Nacht begleitet hat und ich das gemeinsame Frühstück geschwänzt habe, weil ich mich niemandem zumuten wollte. Ich hatte sogar überlegt, ob ich nach Hause fahre. Aber glücklicherweise nur kurz, also habe ich mich zur Messe geschubst und immerhin noch etwas von der Lesung zu Regina Mengels Windsbraut mitbekommen. Die Arme hatte eine so fiese Erkältung erwischt, dass sie nicht selbst lesen konnte, daher hat sie Florian Tietgen als Vorleser engagiert. Was mich wiederum gefreut hat, weil ich ihn so doch noch lesen hören konnte – wenn auch nicht seine eigene Geschichte.

Danach bin ich etwas in der Halle rumgelaufen und habe auch mit mir gerungen, ob ich zur nächsten Veranstaltung lt. meinem Plan gehe oder nicht. Immerhin war das etwas für Autoren – und ich mache mich da ja gerne runter, weil ich bis auf ein paar sehr kurze Texte noch nichts zustande gebracht habe und irgendwie … Naja, wenn ich länger nichts geschrieben habe, überwiegt da immer die „Angst“ vor meinem Unwissen und den vielen Schwächen. Jedenfalls war meine Neugier dann doch größer, mal wieder. Also hurtig die Halle gewechselt und schon war ich bei „Was dem Lektor auffällt – Die häufigsten Fehler auf den ersten vier Seiten“ mit Hans Peter Röntgen und Florian Tietgen. Die beiden haben nicht nur Fehler aufgezeigt, sondern auch sehr nachvollziehbar erklärt, wie man es besser machen kann. Eine spannende Veranstaltung, die ich gern komplett mitverfolgt hätte, aber ich musste ja schon wieder die Halle wechseln. ;) Trotzdem ist ein bisschen was bei mir hängen geblieben, und besonders die Informationen zum Aufbau von Figuren fand ich spannend.

FR_Was dem Lektor auffällt

Danach war ich bei der Gedenklesung für Aileen P. Roberts, die sehr schön aufgebaut war, weil man über verschiedene Reihen/Bücher durch die Zeit gereist ist. In meinem Kopf waren da nicht nur die Geschichten, sondern auch viele Erinnerungen an Claudia – beispielsweise unsere erste Begegnung, wie ich zu meiner Trost-Heidefee gekommen bin, Gespräche und die letzte Lesung mit ihr. Ich musste dann (leider) doch öfter weinen, darum war ich danach auch ziemlich fertig – und doch war ich irgendwie froh, mich dort hingeschubst zu haben. Die Heidefee war natürlich mit!

FR_Gedenklesung_Stephan Lössl

Damit ich nicht vor der Messe flüchte, war ich dann erstmal Bücher shoppen. Genauer gesagt durch die Regale linsen und mir die beiden Bücher kaufen, die ich mir an dem Tag noch signieren lassen wollte. Dazwischen wurde ich zweimal nach einem Buchtipp gefragt, hatte ich etwa einen Zettel auf der Stirn? ;) Und dann war da noch die liebe ältere Dame, die mir ein Taschentuch angeboten hat. Danach hatte ich mich dann genug gesammelt, um zu bleiben und einen Blick auf die Uhrzeit sowie meine Planung zu werfen. Die Lesung von Ann-Kathrin Karschnick hatte ich zwar verpasst, aber ich kam gerade rechtzeitig, um mir meine frisch erworbene Ausgabe vom dritten Teil der Phoenix-Reihe signieren zu lassen.

Danach war ich bei der Lesung von Helen B. Kraft, die Neugier mal wieder … „Aus Verrat geboren“ klang ganz interessant, aber der Liebesgeschichten-Anteil war mir dann doch etwas zu hoch. Trotzdem war es eine schöne Lesung – und ich nutze solche Veranstaltungen ja auch ganz gerne, um „unsichere Kandidaten“ kennenzulernen. Meist weiß ich danach auch, ob das Buch etwas für mich sein könnte oder eher nicht.

FR_Helen B Kraft

Dann hat mein Knöchel nach einer längeren Pause geschrien, was zeitlich auch ganz gut gepasst hat. Also habe ich mir etwas zu essen besorgt und brav Pause gemacht, bis es Zeit für die Feuerstimmen-Lesung mit Christoph Hardebusch und Van Canto war. Die Kombination aus vorgelesenen Szenen und live gesungenen Bardenliedern fand ich sehr beeindruckend! Dazu gab es in meinem Kopf noch etwas Kopfkino, ich kannte das Buch ja schon und finde es immer spannend, wie anders sich dann Lesungen „danach“ für mich anfühlen. Von der Musik war ich richtig geflasht, daher war völlig klar: Das Hörbuch, zu dem auch eine CD mit 18 Bardenliedern gehört, muss ich einfach haben!

FR_Feuerstimmen2

Danach musste ich mich dann entscheiden, ob ich zum Signieren gehe oder der Lesung von Björn Springorum lausche. Herr Springorum hat gewonnen, ich wollte keine Sekunde seiner Lesung verpassen – allerdings spekulierte ich bei der langen Signierschlange auch ein wenig darauf, dass ich meine Ausgabe von „Feuerstimmen“ danach vielleicht noch signiert bekomme. Aber erstmal habe ich die Lesung aus „Der Ruf des Henkers“ genossen, ich mag den Stil und die Vorlesestimme von Björn Springorum sehr. Und genau wie in den letzten beiden Jahren hat mich die Lesung wieder so eingefangen, dass ich nicht viel anderes mitbekommen habe und einfach „abgetaucht“ bin. Ich bin so gespannt auf die Geschichte, die ich leider immer noch nicht gelesen habe. Aber im Sommerurlaub! Eins von zwei Büchern, die unbedingt mitkommen.

FR_BjörnSpringorum

Danach ging es zum Signieren, und ich habe es tatsächlich geschafft, mir beide Bücher signieren zu lassen! Und sie auch nicht verwechselt. :) Dann habe ich den Literaturschock-Stand besucht und dort eine ganze Weile nett gequatscht – natürlich über Bücher, aber nicht nur. Auf meiner „Bücher zu denen ich unbedingt eine Rezension schreiben will“-Liste steht nun auch „Der Ruf des Henkers“, weil dort irgendwie keiner Herrn Springorum kannte. ;) Danach habe ich die Messe dann verlassen und bin in meine WG gefahren, wo noch zusammen gekocht und gequatscht wurde …

Video-Interview mit Bernhard Hennen und Robert Corvus

Als ich die Beschreibung zu „Nordwärts“ las, dem ersten Band der Phileasson-Saga als Romanreihe, hat nicht nur meine Neugier laut HIER gerufen, sondern es entstand auch der Wunsch nach einem Interview. Nachdem mir das Buch wahnsinnig gut gefallen hat, konnte ich gar nicht anders, als meine Zweifel über Bord zu werfen und es einfach mit einer Anfrage zu versuchen. Erfolgreich.

Dem Vorschlag, daraus ein Video-Interview zu machen, konnte ich natürlich nicht widerstehen und so gibt es heute eine Premiere. ;) Also holt euch noch etwas zu trinken, macht es euch gemütlich und lauscht dann den tapferen Recken, wie sie sich fast eine Stunde lang meinen vielen Fragen stellen. Das Ergebnis ist nicht nur sehr unterhaltsam, sondern bietet auch viele neue Eindrücke und Informationen. Äußerst geheimnisvolle Andeutungen dürfen natürlich auch nicht fehlen … Und jetzt: Viel Spaß!

Webpräsenz der Phileasson-Saga mit Zusatzmaterial
Verlagsseite zu „Nordwärts“
Meine Rezension

Regina Mengel – Rihalimons Geheimnis (Windsbraut 2)

Erscheinungsjahr: 2016
Gelesen im Juni 2016
Autorenseite

Rezension

Hope macht sich auf den Weg zum Schloss der Windsbräute, um dort Antworten zu finden. Wie kann sie Nicolas vor den Gefahren des Hoffnungsparfums schützen? Und was steckt hinter den Geheimnissen rund um die Existenz der Windsbräute? In Rihalimon erwarten sie jedoch neue Fragen und eine Intrige unter den Windsbräuten …

Dieser Band beginnt damit, dass Hope einen Weg sucht, um in das Schloss eingelassen zu werden, was nur ausgebildeten Windsbräuten erlaubt ist. Das Tor ist aus einem ihr unbekannten Material und gibt bei jedem ihrer Schläge einen Ton ähnlich einer Kirchenglocke von sich. Meine Neugier wurde dadurch natürlich noch angestachelt – woraus bestand dieses Tor und was erwartet uns im Inneren der Mauern?

Die Windsbräute sind Einzelgänger, man sieht sie meistens – wenn überhaupt – nur in kleinen Gruppen. Darum hatte ich anfangs auch das Gefühl, dass in Rihalimon gar nicht so viele von ihnen leben. Dieser Eindruck hat sich dann etwas später geändert, denn es gibt eine große Aufgabe, an der alle Windsbräute beteiligt sind.

Die Geschichte erhält mit diesem Band eine neue Ebene, die Handlung weitet sich aus. Es geht nicht mehr allein um Hope und ihre Freunde, sondern um die Windsbräute und ihre Probleme und Besonderheiten. Hopes eigentliches Ziel ist nicht vergessen, rückt aber durch die aktuellen Ereignisse und neuen Fragen vorübergehend in den Hintergrund. Dabei werden Informationen aus dem ersten Band an passender Stelle kurz zusammengefasst, so dass man nichts verpasst, wenn man sich an die Ereignisse von „Verdammter Ostwind“ nicht mehr so gut erinnern kann.

Mir gefällt, wie Hope sich weiterentwickelt und Verantwortung übernimmt. Sowohl für ihr eigenes Handeln als auch für Dinge, bei denen nur sie helfen kann. Sie hinterfragt, ist auf der Suche nach Wissen und Lösungen. Dadurch ist sie mir noch etwas näher gekommen.

Ich mag es, wie die Magie und die Winde beschrieben werden – und auch Hopes Empfindungen dabei. Das wirkt sehr direkt und sensibel auf mich, nicht nur als Bild, auch als Gefühl. Und es trägt zu der schönen Atmosphäre bei, die einen in diesem Roman begleitet.

„Rihalimons Geheimnis“ war für mich eine spannende, magische und stimmungsvolle Lektüre mit einem wunderbaren Ende, das einen Ausblick in Hopes Zukunft gewährt. Ich habe mich sehr darüber gefreut, wieder auf Adler zu treffen und bin gespannt, für welchen Weg sich Hope im letzten Band entscheidet und wie die losen Fäden miteinander verbunden werden.

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Reihenfolge:

  1. Verdammter Ostwind
  2. Rihalimons Geheimnis
  3. ?

Von der Stille …

Hier war es jetzt fast einen Monat still, nicht ohne Grund. Ich hatte nämlich tatsächlich fast die Lust am Bloggen verloren und habe ernsthaft überlegt, aufzuhören. Warum? Weil ich den Eindruck hatte, dass es fast nur noch gegeneinander geht – und nicht miteinander. Blogger gegen Blogger, Blogger gegen Autor, Autor gegen Blogger, Autor gegen Autor.

Diese ganzen Diskussionen bekamen eine so große Präsenz, dass es gefühlt nur noch um Misstrauen, Ablehnung und Selbstdarstellung ging. Mir war zwar bewusst, dass nur ein Teil der „lauten“ Stimmen bei mir ankommen und die leiseren ganz untergehen, dennoch hat es mir die Lust am Bloggen genommen. Im Gegensatz zu früher hat sich schon einiges verändert und ich habe mich gefragt, ob ich unter diesen Umständen überhaupt noch weiterbloggen möchte, immerhin steckt da nicht nur Herzblut sondern auch viel Zeit drin. Das alles hat mir irgendwie die „Luft“ genommen – nicht weil ich harmoniesüchtig bin, sondern weil es für mich ohne Vertrauen und Offenheit nicht geht.

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Dann kam der Tag, an dem mir bewusst wurde, dass es viele Leute gibt, die sich nicht entmutigen lassen und ihr Ding einfach durchziehen. Ihre Herzensprojekte. Auf ihre ganz eigene Art und Weise, auch wenn sie vielleicht nicht den Massengeschmack bedienen. So wie ich. Dadurch hat sich bei mir der „Schalter“ umgelegt und ich habe einfach beschlossen, auch weiterhin Vertrauen zu haben und das zu tun, was mir wichtig ist bzw. mich reizt.

Es fühlt sich noch ein wenig ungewohnt an, aber ich merke auch wie sehr ich es vermisst habe, über Bücher zu schreiben und Blogideen umzusetzen. Es gibt da auch einen Wunsch von mir, den ich seit Monaten mit mir herumtrage, aber nie den ersten Schritt getan habe – auch weil das, was manche Leute über die Wichtigkeit von Verlagsbloggern erzählen, mich verunsichert hat. Zumindest bis vor ein paar Tagen. :) Ich sollte mehr ausprobieren, anstatt mich so leicht abschrecken zu lassen, nur weil ich „anders“ bin. Wer anders ist, findet auch leichter andere Wege … Und da Ziele wichtig sind, habe ich schon einen weiteren Wunsch ausgegraben, zu dem ich bald den ersten Schritt tun werde. Wer weiß schon, was passiert?

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Bernhard Hennen, Robert Corvus – Nordwärts (Phileasson-Saga 1)

Erscheinungsjahr: 2016
Gelesen im Juni 2016
Verlag: Heyne
Phileasson-Seite

Rezension

Um die Rivalität zwischen den beiden berühmten Thorwaler Drachenschiff-Kapitänen Asleif „Foggwulf“ Phileasson und Beorn dem Blender zu beenden, werden die beiden auf eine außergewöhnliche Wettfahrt geschickt, die darüber entscheidet, wer der größte Seefahrer ist. In 80 Wochen müssen sie sich 12 riskanten Aufgaben stellen, die sie rund um den Kontinent Aventurien führen werden. Der Gewinner darf sich fortan König der Meere nennen. Die erste Aufgabe führt die beiden Kapitäne und ihre Gefährten hoch in den Norden zur Insel der Schneeschrate, um dort einen zweizahnigen Kopfschwänzler zu fangen …

Der Prolog umfasst stolze 80 Seiten und erzählt von dunklen Taten in dem Dorf Stainakr, in der Vorgeschichte einiger Figuren geht es düster und brutal zu. Manchmal haben mich die Ereignisse entsetzt, aber ich war auch gefesselt und neugierig darauf, wie es mit Tylstyr und Fianna weiter geht. Trotzdem war ich zuletzt ein wenig skeptisch, ob das Buch nicht doch zu düster für mich ist (diese Befürchtung hat sich dann glücklicherweise nicht erfüllt). Im Nachhinein macht der Prolog aber genau so für mich Sinn, da ich einige spätere Szenen sonst ganz anders wahrgenommen hätte – zusammenfassende Rückblenden wären emotional viel schwächer, weil die Intensität einfach eine ganz andere ist.

Die eigentliche Geschichte beginnt dann 10 Jahre später und wird überwiegend aus der Sicht von Phileasson und seiner neuen Mannschaft erzählt. Manche seiner Gefährten kennt er schon länger und manche kommen ganz neu dazu. Ich hätte gern etwas mehr über Beorn und seine Leute erfahren, einfach damit das etwas ausgewogener wirkt und der Schwerpunkt nicht so offensichtlich ist. Allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, dass es so geplant ist, dass die Sympathien erstmal überwiegend beim Foggwulf liegen und sich das später noch verändert – immerhin war das ja erst der Beginn einer Reihe von geplanten 12 Bänden. Asleif und Beorn unterscheiden sich in ihrem Führungsstil nicht nur darin, dass der eine mehr ein Entdecker und der andere ein Plünderfahrer ist, sondern auch in der Art, wie sie mit ihrer Mannschaft umgehen.

In der Geschichte stecken viele spannende und geheimnisvolle Figuren, da dürfte für jeden etwas dabei sein. Mir gefällt, dass sie nicht nur ihre Ecken und Kanten haben, sondern manche von ihnen schon jetzt innere Konflikte zeigen oder einfach eher im grauen Bereich angelegt sind. Die Einblicke in die Vergangenheit sind wie Geschichten in der Geschichte und machen diesen Roman auch sehr facettenreich.

Es gibt viele Figuren, die ich mag und/oder die mich reizen, darunter sind auch welche, die ein bisschen ungewöhnlich für mich sind. Wie eine Waldmenschenfrau, die nicht nur vom Tod fasziniert ist, sondern auch fast immer von Spinnen umgeben. Und natürlich meine Lieblingsfigur, die mich gleich am „Haken“ hatte, obwohl ich bei der Andeutung zu ihrer Magie erstmal zurückgezuckt bin. Aber diese vielen spannenden Fragen, die geheimnisvolle Ausstrahlung und nicht zuletzt der Humor … Ich konnte einfach nicht anders!

Bernhard Hennen und Robert Corvus schaffen es, eine einheitliche Stimme zu erzeugen. Ich habe keine Brüche gespürt, der Stil wirkte in sich sehr harmonisch. Die dichte Atmosphäre zog sich für mich durch das komplette Buch, genau wie die wunderbaren Beschreibungen der Landschaften und Orte, zu denen vor meinem inneren Auge gleich Bilder entstanden. Mir gefällt auch die Mischung aus actionreichen und ruhigeren Szenen, ich fühlte mich nicht gehetzt und konnte die einzelnen Figuren auch etwas besser kennenlernen.

Die Adaption der DSA-Abenteuerkampagne als Romanreihe kann man auch problemlos lesen, wenn man kein Rollenspieler ist. Das Glossar am Ende des Buches beantwortet alle zum Verständnis notwendigen Fragen, allerdings kann es passieren, dass einen bestimmte Themen faszinieren und man gerne mehr darüber wissen würde. So erging es mir beispielsweise mit den Göttern …

„Nordwärts“ war für mich eine intensive, abwechslungsreiche und spannende Lektüre mit großer Sogwirkung und vielen Überraschungen. Eine Mischung aus Abenteuerroman und Fantasy, die mich auch durch die gezeichnete Welt und die Tiefe der Figuren beeindruckt hat. Daher will ich die Saga auch unbedingt weiterlesen! Ich würde nur zu gern erfahren, wie die Phileasson-Saga schließlich endet und drücke mir da schon mal fest selbst die Daumen. Ich trauere ja immer noch der frühzeitig beendeten Gezeitenwelt-Reihe hinterher und hoffe, dass ich diesmal mehr Glück habe …

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Oliver Plaschka – Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt

Erscheinungsjahr: 2015
Gelesen im Mai 2016
Verlag: Torsten Low
Autorenseite

Rezension

In diesem Band versammeln sich 14 phantastische Kurzgeschichten, darunter befinden sich fünf Erstveröffentlichungen. Die restlichen Storys sind bereits in zum Teil vergriffenen Anthologien erschienen und wurden für diese Sammlung überarbeitet. Es gibt ein Wiedersehen mit Figuren aus den Romanen von Oliver Plaschka, aber auch eigenständige Geschichten.

Ich mag Kurzgeschichtensammlungen, weil sie auch eine Möglichkeit sind, um die Bandbreite eines Autors kennenzulernen. Welche Genres, Themen und Richtungen sind vertreten? Können mich alle Geschichten überzeugen, auch wenn darunter welche sind, die rein thematisch vielleicht nicht zu meinem „Beuteschema“ passen? In diesem Fall ist das mehr als nur gelungen, denn ich mochte auf ihre Art wirklich jede Story. Manche natürlich ganz besonders, aber es war keine dabei, die nichts für mich gewesen wäre.

Den poetischen Schreibstil und die schöne Sprache habe ich wieder sehr genossen. Beeindruckt hat mich aber auch die Tiefe, die mit diesen kurzen Texten erzeugt wird, und dass sie einen solchen Nachhall haben. Denn sie regen auf vielfältige Weise zum Nachdenken und Spekulieren an, was mir unheimlich viel Spaß gemacht hat.

Die Kurzgeschichten, in denen mir bereits bekannte Figuren vorkommen, mag ich sehr. Es ist so, als ob man alte Freunde trifft und sich nicht nur neue Eindrücke ergeben, sondern auch andere Zusammenhänge. Außerdem sind da plötzlich wieder einige Erinnerungen an den jeweiligen Roman in meinem Kopf – und der Wunsch, ihn nochmal zu lesen …

Unter den anderen Storys waren aber auch einige, die mich intensiv erwischt haben. Gerne auch überraschend, weil ich durch das Genre oder die Thematik nicht damit gerechnet hätte. Beispielsweise „Der Fall des verwunschenen Schädels“, einer Sherlock-Holmes-Geschichte, die mich mit ihrer mystischen Seite begeistert hat. Oder „Die kreisende Schwärze“, die mir gezeigt hat, dass es doch ScienceFiction-Geschichten gibt, denen ich einiges abgewinnen kann. Oder „Jimberlyne, Jimberlyne“, die ursprünglich in einer Vampir-Anthologie erschienen ist und mich voll erwischt hat. Sicher auch wegen der märchenhaften Erzählweise, aber nicht nur.

„Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt“ ist eine atmosphärisch dichte Kurzgeschichtensammlung, die nicht nur sprachlich überzeugt, sondern auch durch die komplexen Storys und den Anreiz, sich Gedanken zu machen. Vor allem für aufmerksame Leser, die auf Details achten und gerne spekulieren. Nachdenkliche und manchmal auch düstere Geschichten vom Ende der Welt, die mich aber nie runtergezogen sondern mit auf eine abwechslungsreiche Reise genommen haben.

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Florian Tietgen – Blauer Mond

Erscheinungsjahr: 2015
Gelesen im Mai 2016
Autorenseite
Qindie

Rezension

Marcel, der vor 30 Jahren als Marc Menulis mit „Blauer Mond“ einen Sommerhit landete, kommt nach einem Sturz von der Bühne ins Krankenhaus. Dort trifft er auch seine Jugendliebe Ines wieder – noch immer versteht Marcel nicht, warum sie ihn damals verlassen hatte. Und auch der rätselhafte Junge, der sich von ihm „Blauer Mond“ nennen lässt und den sonst nur Ines sehen kann, ist wieder da. Welches Geheimnis verbindet die drei? Und gibt es eine zweite Chance für Marcel und Ines?

Die Geschichte hat mich schnell eingefangen, weil ich die schöne Sprache und die erzeugte Stimmung sehr mochte. Poetisch, direkt und berührend. Ein wenig melancholisch, voller Musik und verschiedenster Zwischentöne. Ich habe mich beim Lesen wohl gefühlt, die Atmosphäre und die unterschiedlichen Aspekte dieser Geschichte sehr genossen.

Es geht um die Liebe zwischen Marcel und Ines, um ihre Geschichte und den Grund dafür, warum sie ihn verlassen hat. Aber auch um Musik und Marcels Erfahrungen nach seiner Entdeckung und dem Sommerhit, den er nie so richtig leiden konnte. Durch den geheimnisvollen Jungen gibt es eine mystische Ebene, die immer wieder auftaucht und alles miteinander verbindet.

In den Roman eingewoben wurden Andeutungen zu Ereignissen aus Politik und Weltgeschehen, die nicht nur einen zeitlichen Rahmen schaffen, sondern auch zeigen, was Marcel bewegt. Die Kapitel wechseln zwischen Vergangenheit und Gegenwart, es gibt also zwei Zeitlinien, auf denen sich die Handlung entwickelt. Die Geschichte spielt in Hamburg und ich hatte viel Spaß daran, einige mir bekannte Orte in diesem Buch wiederzufinden.

Marcel ist eine nachdenkliche und innerlich zerrissene Figur, die mir sehr nah war. Seine verschiedenen Facetten machen ihn unsicher – er weiß nicht, wer er ist. Die traurigen Momente überwiegen jedoch nicht, es gibt auch Freude, Zusammenhalt, Begeisterung und Szenen, bei denen mich der trockene Humor zum Grinsen gebracht hat.

„Blauer Mond“ war für mich eine berührende und abwechslungsreiche Geschichte, die sensibel und poetisch erzählt wurde. Nachdenklich, voller Gefühle, Erinnerungen und Musik. Ein Buch, zu dem ich mir eine Playlist wünschen würde. Ein Roman, der mich auf unterschiedliche Weise beeindruckt und sehr begeistert zurück lässt. Und es gibt ein wunderbares Ende, das für mich perfekt zu der Geschichte passt!

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Mein Lieblingszitat:

Man sagt, etwas zu vergessen bedeutet, es wäre nicht wichtig. Aber Seelen arbeiten anders, sie schieben gerade die wichtigen Dinge ins Vergessen, wenn die uns am Leben und Weiterleben hindern.

Die Gewinner der Verlosung zum 8. Blog-Geburtstag!

Da hat mich doch tatsächlich eine sehr hinterlistige Erkältung erwischt, die sich eine Weile als leichte Erkältung getarnt hat, nur um dann ein paar Tage vor dem PAN-Branchentreffen ihr wahres Gesicht zu zeigen. Wie bösartig! Und für mich doppelt ärgerlich, weil ich mich so schön überwunden hatte und zuletzt tatsächlich sehr auf das Branchentreffen gefreut hatte … War von euch jemand da?
Und meine Auslosung musste auch ein wenig warten, aber zumindest das hole ich jetzt nach!

Gewinner

Oder besser gesagt die Shelly-Katze, die wieder als Losfee engagiert wurde. ;) Mit etwas Bestechung hat sie auch durchgehalten und für alle vier Päckchen die Gewinner erpfotelt:

  • #1 Kristallpalast geht an Sarah
  • #2 Morrigan geht an Susi T.
  • #3 Priesterin geht an Karin
  • #4 Lichtsturm geht an Gabriele Höfig

Herzlichen Glückwunsch! Bitte schickt mir eure Adressen per Mail, damit sich eure Päckchen auf den Weg machen können. :)

Übrigens war ich dann auch neugierig, von welchen Autoren ich ganz aktuell die meisten Bücher gelesen habe. Bei mir sieht das so aus:

diagramm-meistgeleseneAutoren

Und die Spitze wird sich dann wohl in diesem Jahr drehen … Immerhin gehören der letzte Drachenelfen-Band und „Nordwärts“ zu den Romanen, auf die ich schon unheimlich gespannt bin und ganz bald lesen will.

Habt ein schönes Wochenende! Und werdet nicht krank. ;)

Verlosung zum 8. Blog-Geburtstag!

Am 12. April gibt es meinen Blog schon 8 Jahre, das will natürlich gefeiert werden! Bloggen gehört zu meinem Leben einfach dazu, und doch klingt das nach einem unheimlich langen Zeitraum. Gerade weil ich immer Phasen habe, in denen ich zweifle und es sich anfühlt, als ob ich so gar nicht in die Blogosphäre passe. Aber ich bin eine Kämpferin – und habe nicht nur meine ganz eigenen Vorstellungen und Ansprüche, sondern auch reichlich Ideen und Herzblut. Ich finde also meinen eigenen Weg und habe Spaß dabei. So soll es sein! Und ich bin stolz auf die 8 Jahre, in denen sich sowohl der Blog als auch ich ganz schön verändert haben. :)

Blog-geb

Verlost werden vier Päckchen, in denen sich nicht nur jeweils ein Buch befindet, sondern auch Tee, Schokolade, Teelichter und gleich mehrere Lesezeichen. Ich habe Bücher ausgewählt, die mir sehr gefallen haben – und hoffe natürlich, dass es euch dann ähnlich geht. ;) Meine Ausgaben gebe ich natürlich nicht her …

Gewinn #1: Kristallpalast

Gewinn1

Gewinn #2: Morrigan

Gewinn2

Gewinn #3: Priesterin

Gewinn3

Gewinn #4: Lichtsturm

Gewinn4

Das Gewinnspiel läuft bis zum 17. April 2016. Eine Teilnahme ist nur innerhalb von Deutschland möglich und es wird keine Haftung für den Verlust des Gewinns auf dem Postweg übernommen. Du bist mindestens 18 Jahre alt oder hast das Einverständnis deiner Erziehungsberechtigten.

Um teilzunehmen, beantwortet mir als Kommentar mit Angabe eurer eMail-Adresse (im dafür vorgesehenen Feld nur für Admins sichtbar) und der Info, für welche Päckchen ihr in den Lostopf hüpfen wollt, folgende Frage:

Von welchem Autor habt ihr die meisten Bücher gelesen – und was schätzt ihr an den Geschichten?

Ich hoffe, dass ich mit meiner Auswahl euren Geschmack getroffen habe – ich bin schon sehr gespannt. Viel Glück! :)

[Leipziger Buchmesse 2016] Tag 1

Fast wäre ich ja nicht gefahren, weil ich mir ein paar Tage vorher noch den linken Knöchel gezerrt habe. Ich wollte schon aufgeben, aber dann dachte ich mir: Bei den Raben, lieber weniger auf der Buchmesse machen können als gar nicht zu fahren! Also los, viel ungeplanter als normalerweise – vielleicht fühlte es sich darum auch so gar nicht nach Messe an. ;) Und ich war auch nicht der einzige Krankenfall in meiner netten WG … Bei der Hinfahrt hatten wir einen längeren ungeplanten Aufenthalt in Bitterfeld, aber dafür war ich die meiste Zeit schmerzfrei – und gut beschäftigt, weil ich ja meinen Reader dabei hatte. Und mein Handy, WG-Live-Chat im Zug. Abends waren wir dann bei der Lesung von Torsten Sträter und Dietmar Wischmeyer, worauf ich mich schon riesig gefreut hatte. Wegen Herrn Sträter. Der muss ja manchmal nur gucken und schon hab ich einen Lachanfall. Live kommt das noch besser, ich lag ein paar Mal vor Lachen fast auf dem Boden. :)

Am nächsten Morgen bin ich dann früher als ursprünglich geplant aufgestanden, weil ich angeboten hatte, mit beim Aufbau des Qindie-Standes zu helfen. Also ging es das erste Mal mit Ausstellerausweis in die Messehalle, wo ich dann hauptsächlich die Leseproben-Mappen gefaltet und die Füllung zusammengesucht habe. Nach zwei Stunden habe ich mich dann gegen 10 Uhr losgerissen, weil es nur noch eine Stunde bis zu meiner ersten Lesung war und ich ja zum Pressebereich für die Freischaltung musste und wieder zurück, um den Ausstellerausweis zurück zu Qindie zu bringen. Ich bin dann gerade los Richtung Halle 2, als ich noch schnell abgefangen wurde, um 5 Minuten allein am Stand zu bleiben. Panik! Glücklicherweise nur die ersten Sekunden, dann habe ich mir gesagt, dass die anderen eben damit klarkommen müssen, dass ich das ein wenig anders vorstelle als ein Autor. Also fix ans Tischchen gestellt, die Leseproben-Mappe griffbereit und dann … kam keiner. Ein wenig erleichtert war ich darüber dann doch, aber ich habe auch gemerkt, dass das nicht ganz so schrecklich ist wie gedacht. *g*

So sieht der Stand dann „richtig“ besetzt aus:

© Divina Michaelis

© Divina Michaelis

Die Fantasy-Leseinsel habe ich dann gefunden, ohne auf meinen Zettel linsen zu müssen, und habe mich erstmal über die etwas höheren Sitzgelegenheiten gefreut. Und schwupps, bevor ich nervös werden konnte, ging es auch schon mit der Lesung von Bernd Perplies aus „Kampf um Aidranon“ los! Den zweiten Band der Reihe „Imperium der Drachen“ habe ich noch nicht gelesen, aber ich bin schon sehr neugierig, wie es weitergeht. Und die Lesung hat das noch angestachelt, denn da gab es sehr spannende und auch magische Szenen zu hören. Ich war ganz in der Geschichte und hatte tolles Kopfkino, so dass ich mich danach erstmal in die reale Welt zurückblinzeln musste. Ich wusste aber noch, dass ich unbedingt zum Signieren wollte. ;)

BerndPerplies

Danach hat mein Knöchel geschrien, also habe ich mir etwas zu essen gekauft und mich 40 Minuten nach draußen gesetzt, wo ich ihn schön hochlegen konnte. Mitten hinein in den Sonnenschein, es war so angenehm in der Sonne – und nebenbei habe ich mein Korrekturbuch weitergelesen. Danach ging es dann wieder zurück zur Fantasy-Leseinsel, wo Kerstin Merkel aus „Inzani“ gelesen hat. Das Buch hörte sich von der Beschreibung her spannend an, aber leider fand ich die Lesung sehr langweilig – einfach weil leise im gleichbleibenden Tonfall vorgelesen wurde. Ich konnte mich kaum darauf konzentrieren, habe es immer wieder versucht aber war am Ende einfach nur froh, dass die Lesung vorüber war.

KerstinMerkel

Danach war es dann schon Zeit für mein Treffen mit Literaturjunkie! Ich habe mich riesig gefreut, dass es doch noch geklappt hat, und wir haben über alles mögliche gequatscht. Natürlich über Bücher und Autoren. Und über unsere Blogs. Aber nicht nur … Und dabei haben wir uns ein bisschen verquatscht und ich habe die nächste Lesung auf meinem Plan verpasst (aber irgendwann schaffe ich es zu einer Lesung von Anja Bagus!). Aber es war wirklich eine schöne Zeit – und damit ich die nächste Lesung, zu der ich ganz unbedingt wollte, nicht auch noch verpasse, haben wir beide die Uhr im Blick behalten. ;) Und uns (wieder einmal) vorgenommen, uns auch mal außerhalb der Messe zu treffen – wir wohnen ja nicht weit weg voneinander …

Für mich ging es dann wieder zurück zur Fantasy-Leseinsel, wo Oliver Plaschka aus seinem Kurzgeschichtenband „Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt“ las. Ich höre ihn ja sehr gerne lesen, und auch bei seinen Kurzgeschichten war ich bisher immer schnell mitten in der Story. Das Buch lese ich gerade in der autorenbegleiteten Leserunde auf www.leserunden.de – ich kann also noch nicht sagen, ob das bei wirklich allen Geschichten in dem Band so ist. Bei den ersten Storys klappt das aber wunderbar, und es ist eine abwechslungsreiche Mischung! Es gibt teilweise sogar Bezüge zu seinen anderen Büchern, sowas mag ich ja immer sehr. Bisher zu meinem Lieblingsbuch von ihm (Die Magier von Montparnasse), aber da kommt auch noch etwas zu anderen. Ich bin gespannt …

Oliver Plaschka

Eigentlich hätte ich jetzt die Halle wechseln müssen, um Florian Tietgen zu lauschen, aber da er krankheitsbedingt erst später kommen würde, bin ich auf der Fantasy-Leseinsel geblieben und habe Christian von Aster zugehört, der aus „Allerfeinste Merkwürdigkeiten“ las. Und wie immer habe ich den Humor und sein Spiel mit der Sprache genossen. Es macht einfach Spaß, ihm zuzuhören.

Christian von Aster

Danach las Tom Jacuba aus „Kalypto 2“, den ersten Band will ich schon seit einiger Zeit lesen – aber irgendwie komme ich nicht dazu. Er hat eine sehr eigene Stimme, die schnell Atmosphäre erzeugt und für Aufmerksamkeit sorgt. Dazu kamen spannende Szenen und Beschreibungen, die mir Kopfkino beschert und mich in die Geschichte gezogen haben. Die Lesung verging wie im Flug! Beim Signieren kam dann heraus, dass der Autor ein ausnehmend gutes Gedächtnis hat, denn ihm sagte mein Name etwas (wir hatten im Mai ganz kurz auf Lovelybooks geschrieben, immerhin war das ja fast schon ein Jahr her!).

Tom Jacuba

Dann habe ich mir etwas zu trinken besorgt und ein bisschen frische Luft geschnappt, bevor es wieder zurück zur Fantasy-Leseinsel ging. Schon wieder … Was haben die denn auch schon am ersten Tag so ein großartiges Programm? Jedenfalls war ich neugierig, was es in der Veranstaltung „SteamPhantasia“ zu hören gab. Katharina Fiona Bode las ihre Geschichte „Erasmus Emmerich und der Messing-Türknauf“ aus der Anthologie „Steampunk Akte Deutschland“ und Fabian Dombrowski aus der Anthologie „Steampunk 1851“. Seine Story spielt im von der Revolution erschütterten Paris, es geht um eine sprechende Katze und einen lebendigen Automaten mit Gewissen. Beide Geschichten haben mir gut gefallen, so dass ich mir die beiden Anthologien mal näher anschauen muss, auch wenn ich mir eigentlich keine mehr kaufen wollte, bis ich nicht auch ein paar mehr gelesen habe. Eigentlich.

Katharina Fiona Bode_Fabian Dombrowski

Danach war es dann auch schon Zeit für die SERAPH-Verleihung! Ich muss zugeben, dass ich da etwas neben mir stand, weil dort auch über Verluste und den Tod von Aileen P. Roberts gesprochen wurde und mich das ziemlich fertig gemacht hat. Ein bisschen habe ich aber doch noch mitbekommen – und alle haben auf Kai Meyer gewartet, der eigentlich eine Laudatio hätte halten müssen.

Seraph_Daniel Illger

Die Preisträger waren:

  • Bestes Debüt: Daniel Illger „Skargat – Der Pfad des schwarzen Lichts“
  • Bestes Buch: Nina Blazon: „Der Winter der schwarzen Rosen“
  • Indie Autor Preis: Hanna Kuhlmann: „Nachtschatten“

Seraph_NinaBlazon

Dass diesmal das erste Mal auch ein SERAPH an einen Selfpublisher vergeben wurde, war schon etwas Besonderes, auch wenn nur diejenigen mitmachen konnten, deren Bücher über neobooks liefen. Mein Favorit hat leider nicht gewonnen, aber das kenne ich ja schon. ;) Aber ich muss mir „Nachtschatten“ nochmal genauer anschauen, das könnte vielleicht etwas für mich sein. Die anderen beiden Preisträger hatte ich „irgendwie“ im Gefühl, und gerade über die Auszeichnung von Nina Blazon werden sich einige freuen …

Seraph_Hannah Kuhlmann

Fehlt noch die Abendplanung! Eigentlich wäre ich ja zu gern zu der Lesung von Oliver Plaschka und Torsten Low gegangen, nur hatte ich es in dem Chaos vor der Abreise nicht mehr geschafft, herauszusuchen wo genau ich da hinmuss (es ist direkt ein Wunder, dass ich weder meine Karte, noch meine Lesungsplanung noch ein Signierbuch vergessen hatte). Und außerdem war ich seelisch so angeschlagen, dass ich das Gefühl hatte, ein paar bekannte Gesichter um mich rum und etwas Quatschen wären da hilfreich. Also bin ich dann doch zum Qindie-Abendessen mit Lesungs-Workshop mitgegangen. Das ist dann ein bisschen nach hinten losgegangen, aber immerhin konnte ich Florian Tietgen doch noch lesen hören – wenn auch ganz anders, als ursprünglich gedacht. ;)

SERAPH - Literaturpreis der Phantastischen Akademie

Lesungen auf YouTube:

Meine Rezensionen erscheinen auch hier:

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